Michael Zandt Das schwarze Kollektiv

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Inhaltsangabe zu „Das schwarze Kollektiv“ von Michael Zandt

Ariko ist ein Sohn der Straße. Von den Eltern verlassen, von den Behörden ins Waisenhaus gesteckt, gerät er früh in die Fänge des Militärs. Er wird zum Soldaten erzogen und in den Krieg gegen das geheimnisvolle Volk der Hameshi geschickt. In deren riesigen Wäldern lernt er verlorene Seelen und grausame Götter, aber auch die magische Schönheit der Schöpfung kennen. Ariko begegnet einem Mädchen. Sie ist jung, sie ist schön und sie ist eine feindliche Kriegerin. Der Waise wechselt die Fronten, doch findet er auch bei den Hameshi keinen Frieden. Er muss gegen Widersacher kämpfen und heimtückischen Dämonen widerstehen. Ariko lernt viel im Reich der ewigen Wälder, aber wird er am Ende auch begreifen, dass der Keim alles Bösen … in der Liebe liegt?

Ich bin Verwirrt, Gefesselt und mit vielen „?“ zurück geblieben.

— Maxi2011
Maxi2011

Fazit: Die Story benötigt ein wenig Zeit, doch dann zieht die fantasievolle, spannende Geschichte einen problemlos in seinen Bann.

— Bellexr
Bellexr

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    Das schwarze Kollektiv
    Maxi2011

    Maxi2011

    05. September 2017 um 00:12

    Meine Rezension zu „Das Schwarze Kollektiv“ von Michael Zandt Ich bin ehrlich gesagt unsicher wie ich meine Gefühle zu diesem Buch erläutern soll. Ich bin Verwirrt, Gefesselt und mit vielen „?“ zurück geblieben. Zumindest die anfängliche Verwirrung der ersten vier Seiten wurde am Ende des Buches aufgelöst. Viele Fragen sind trotzdem zurück geblieben und machen mir das Ende des Buches nicht einfach. Die Geschichte über Ariko ist in der Ich-Perspektive verfasst und liest sich wie ein Tagebuch, was mich am Anfang oft stocken ließ, aber mit der Zeit habe ich Gefallen daran gefunden. Die Schreibweise ist am Anfang recht stockend, wird aber mit der Zeit flüssiger und für mich sehr angenehm zu lesen. Die Liebe zum Detail wurde hier wunderbar umgesetzt - ich fühlte mich in die Welt der Agrim und Hameshi reingezogen und sofort gefesselt. Die unverblümte Wortwahl in der Welt wo ein Krieg des Glaubens ausgefochten wird, wirkt manchmal recht blutig, gewalttätig, chaotisch und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Mir sind einige Hauptfiguren richtig ans Herz gewachsen. Ariko und seine ersten Freunde – Nascha, Wasinija und Taske – von denen ich am Ende überrascht und sehr traurig geworden bin. Oder Lamis’jala … Arikos große Liebe <3<3 Zitat: „Von der Liebe wusste ich nur so viel: Sie war absolut und für die Ewigkeit gemacht.“ Bei allen habe ich mitgefieberte, mitgefreut und mitgelitten. Fazit: Ein Buch was mich wirklich sprachlos hat werden lassen. Ich fand das Ende so schade - für mich ein Riesen Kliff Hänger, wo noch viele Fragen zurück lässt und meine Bewertung, leider, auch sinken lässt. Trotzdem hatte ich ein tolles Gefühl beim Lesen und würde mich über eine Fortsetzung riesig freuen. Ein Buch über Krieg, Religion, Gottheiten, Liebe und der Rettung der Welt.   Ein letztes Zitat, was mir nicht mehr aus den Kopf geht: "Lass erblühen und lass welken, schenke Liebe, schenke Tod, in deine Arme immer schließ mich, große Mutter Schwarz und Rot."   3 von 5 Goldenen Herzen   Liebe Grit, danke für die Rezensionsausgabe <3

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    Das schwarze Kollektiv
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. March 2016 um 09:33

    Wir betreten eine Welt die uns bekannt vorkommt, weil sie unserer so gleicht, aber auch doch wieder nicht. Ich weiß es hört sich seltsam an, aber anders ist es nicht zu erklären.Wir lernen fremde Völker kennen die im Krieg leben, Kirchen die Soldaten ausbilden, Menschen die sich verlieben obwohl sie es nicht sollten.Ariko wird von der Kirche in jungen Jahren zu einem Soldaten ausgebildet, doch im Krieg gegen die Hameshi lernt er eine Kriegerin kennen und verliebt sich in diese.So wechselt Ariko die Fronten ahnt aber nicht was noch auf ihn zukommt...denn der wohl brutalste Clan hat ganz andere Pläne mit ihm.Ich kann nur sagen lesen lohnt sich. Auch wenn es einem erstmal schwer fällt in dieses Buch zu kommen. Michael Zandt beschreibt jedes kleine Detail dieser Welt und ebenso die Emotionen die gerade bei Ariko aufkommen.Man sollte sich Anfangs nicht abschrecken lassen von den vielen Namen und Orten die erstmal aufkommen.Man kann dieses Buch nicht wirklich komplett in Worte fassen, man sollte es einfach gelesen haben.Es hat, wie ich finde auch noch Platz für mehr und wer weiß vielleicht dürfen wir uns auf ein weiteres Buch freuen. Ich würde es auf alle Fälle sofort lesen.Erst später, nach einigen Recherchen habe ich gesehen das es besser wäre "Hapu - Teufel im Leib" vorher gelesen zu haben.

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  • Das schwarze Kollektiv

    Das schwarze Kollektiv
    haTikva

    haTikva

    07. September 2013 um 12:18

    Wenn nichts ist, wie es scheint. Ariko ist ein Waisenkind, das von der Kirche gefördert wurde, weswegen er sich für eine Laufbahn beim Kollektiv entschied. Einer Spezialeinheit der Kirche, die den wahren Glauben in die Welt tragen soll. Wenn es sein muss auch mit Waffen und Gewalt. Ariko geht in dieser Aufgabe anfangs gut auf, entwickelt sich und wird immer wieder befördert. Bis das Kollektiv zum ersten Mal eine Gefangene macht und er zu zweifeln und zu träumen beginnt... Als er auf dem Weg zu einem neuen Einsatz zum ersten Mal einem besonderen Mädchen begegnet, ist es um ihn geschehen. Während er bei der Armee ist, wird ihm daher immer mehr bewusst, wie fehl am Platz er sich in diesem Krieg fühlt. Nachdem das Verlangen nach dem unbekannten Mädchen immer stärker wird, wechselt er die Seiten um sie zu suchen. Denn sie ist eine Kriegerin der Hameshi, dem Kriegsvolk des Feindes Agrunbar. Wesen die im Urwald leben und mit der Natur im Reinen leben. Nachdem mir "Hapu - Teufel im Leib" gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt, was Michael Zandt wohl als nächstes zaubert. Mir kam zu Ohren, dass dieser Roman mit dem Debüt des Autors zusammenhängt. Nachdem ich nun auch dieses Werk gelesen habe, kann ich dem nur bedingt zustimmen. Erst zum Ende hin gab es eine Verbindung zu Zandts ersten Roman Hapu, welcher dann auch Arikos Traum von Anfangs erklärte. Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert. Jedes Mal begannen die Kapitel, welche durch Zahlen markiert waren, wieder von vorne. So wurde Arikos Wandel sehr schön dargestellt. Sie erzählen wie Ariko aufwächst und was für einen Weg er wählt. Dann den Wechsel auf die andere Seite und die Zeit bei den Agrunbar. Erst im dritten und letzten Teil wurde der Roman allerdings erst lebendig und ansprechend. Dort wurde sehr schön beschrieben, wie Ariko und Lamisjala sich endlich finden und zueinander gehören. Aber auch die Spannung wuchs in diesem Abschnitt besonders stark. Ariko erfuhr eine Neuigkeit nach der anderen - manche mehr, manche weniger gut. Aber dadurch war nun endlich was los und ich fieberte richtiggehend mit ihm und seiner neuen Aufgabe. Und so war das Ende ein genialer Cliffhanger! Die Schilderungen waren allesamt sehr anschaulich. Die Gegend wurde sehr gut dargestellt. Wenn nichts ist, wie es scheint. Ariko ist ein Waisenkind, das von der Kirche gefördert wurde, weswegen er sich für eine Laufbahn beim Kollektiv entschied. Einer Spezialeinheit der Kirche, die den wahren Glauben in die Welt tragen soll. Wenn es sein muss auch mit Waffen und Gewalt. Ariko geht in dieser Aufgabe anfangs gut auf, entwickelt sich und wird immer wieder befördert. Bis das Kollektiv zum ersten Mal eine Gefangene macht und er zu zweifeln und zu träumen beginnt... Als er auf dem Weg zu einem neuen Einsatz zum ersten Mal einem besonderen Mädchen begegnet, ist es um ihn geschehen. Während er bei der Armee ist, wird ihm daher immer mehr bewusst, wie fehl am Platz er sich in diesem Krieg fühlt. Nachdem das Verlangen nach dem unbekannten Mädchen immer stärker wird, wechselt er die Seiten um sie zu suchen. Denn sie ist eine Kriegerin der Hameshi, dem Kriegsvolk des Feindes Agrunbar. Wesen die im Urwald leben und mit der Natur im Reinen leben. Nachdem mir "Hapu - Teufel im Leib" gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt, was Michael Zandt wohl als nächstes zaubert. Mir kam zu Ohren, dass dieser Roman mit dem Debüt des Autors zusammenhängt. Nachdem ich nun auch dieses Werk gelesen habe, kann ich dem nur bedingt zustimmen. Erst zum Ende hin gab es eine Verbindung zu Zandts ersten Roman Hapu, welcher dann auch Arikos Traum von Anfangs erklärte. Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert. Jedes Mal begannen die Kapitel, welche durch Zahlen markiert waren, wieder von vorne. So wurde Arikos Wandel sehr schön dargestellt. Sie erzählen wie Ariko aufwächst und was für einen Weg er wählt. Dann den Wechsel auf die andere Seite und die Zeit bei den Agrunbar. Erst im dritten und letzten Teil wurde der Roman allerdings erst lebendig und ansprechend. Dort wurde sehr schön beschrieben, wie Ariko und Lamisjala sich endlich finden und zueinander gehören. Aber auch die Spannung wuchs in diesem Abschnitt besonders stark. Ariko erfuhr eine Neuigkeit nach der anderen - manche mehr, manche weniger gut. Aber dadurch war nun endlich was los und ich fieberte richtiggehend mit ihm und seiner neuen Aufgabe. Und so war das Ende ein genialer Cliffhanger! Die Schilderungen waren allesamt sehr anschaulich. Die Gegend wurde sehr gut dargestellt. Da sich das meiste in einem Urwald abspielte, konnte ich die entsprechenden Temperaturen fast spüren. Ariko wurde im laufe der Geschichte immer besser beschrieben und wurde dadurch mehrdimensional. Fazit: Leider kommt dieses Werk nicht ganz an den ersten Roman heran. Daher vergebe ich ihm nur drei von fünf Sternen. Hapu: 1. Hapu - Teufel im Leib 2. Das Schwarze Kollektiv

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  • Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

    Das schwarze Kollektiv
    Manja82

    Manja82

    19. August 2012 um 16:09

    Klappentext: Ariko ist ein Sohn der Straße. Von den Eltern verlassen, von den Behörden ins Waisenhaus gesteckt, gerät er früh in die Fänge des Militärs. Er wird zum Soldaten erzogen und in den Krieg gegen das geheimnisvolle Volk der Hameshi geschickt. In deren riesigen Wäldern lernt er verlorene Seelen und grausame Götter, aber auch die magische Schönheit der Schöpfung kennen. Ariko begegnet einem Mädchen. Sie ist jung, sie ist schön und sie ist eine feindliche Kriegerin. Der Waise wechselt die Fronten, doch findet er auch bei den Hameshi keinen Frieden. Er muss gegen Widersacher kämpfen und heimtückischen Dämonen widerstehen. Ariko lernt viel im Reich der ewigen Wälder, aber wird er am Ende auch begreifen, dass der Keim alles Bösen in der Liebe liegt? Meine Meinung: Ariko ist ein Waisenkind und bereits recht früh wird er vom Militär eingezogen. Dort lernt er wie man sich als Soldat verhält und zieht schließlich in den Krieg gegen die Waldbewohner Hameshi. Im Wald erfährt er das Wunder der Natur und plötzlich fühlt er sich zu den Weltmenschen hingezogen. Wie sie ihr Leben ganz im Einklang mit der Natur leben sagt ihm mehr zu als das kalte Militärsleben. Als er sich in die feindliche Kriegerin Lamis´jala verliebt zögert Ariko nicht lange und wechselt die Seiten. Mit den Waldbewohnern zusammen versucht er nun das Militär aus dem Wald zu vertreiben. Doch der Kampf ist schwierig und fordert viele Opfer. Kann Ariko den Hameshi wirklich helfen den Krieg zu gewinnen? Und wird er es schaffen von ihnen als einer der ihren akzeptiert zu werden? „Das schwarze Kollektiv“ von Michael Zandt war bereits mein zweites Buch aus dem recht neuen Art Skript Phantastik Verlag. Vom Autor selber war es mein erstes Buch, sein Debüt „Hapu – Teufel im Leib“ kenne ich leider nicht. Der Protagonist Ariko ist ein sympathischer Charakter. Er kommt aus einem Waisenhaus als er ziemlich früh zum Militär beordert wird. Dort lernt er das Leben als Soldat kennen und schon bald auch den Krieg. Ariko zeigt im Handlungsverlauf viel Gefühl aber er hat auch seine Fehler. Er verliebt sich in eine Kriegerin des Feindes und kämpft ab da dann für die andere Seite. Diese Liebe zeigt Ariko auch, dass es noch etwas anderes gibt als das Militär, das Leben im Einklang mit der Natur. Auch die Nebencharaktere hat Michael Zandt sehr gut herausgearbeitet. Auffallend sind die etwas ungewöhnlichen Namen aber dies wirkt sich nicht auf die Handlung aus. Der Schreibstil des Autors ist einfach und flüssig. Er beschreibt die Szenen, auch die recht brutalen, sehr ausführlich und anschaulich. Die spannende und gut ausgearbeitete Handlung wird aus Sicht von Ariko in der Ich-Perspektive geschildert. Sie spielt in einer Art Parallelwelt und es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Allerdings ist der Einstieg ins Geschehen etwas schwerfällig gestaltet, da zu viele Namen von Orten und Stadtteilen gleichzeitig auf den Leser einstürmen. Außerdem wurde ich während des Lesens das Gefühl nicht los, dass ich oben erwähnten Debütroman vorher doch besser hätte lesen sollen. Fazit: „Das schwarze Kollektiv“ von Michael Zandt ist ein Roman mit einer spannenden und interessanten Handlung und einem sympathischen Protagonisten. Ich empfehle vorher aber „Hapu – Teufel im Leib“ zu lesen, dann kommt man hier besser zurecht. Trotz dieses Kritikpunktes ist „Das schwarze Kollektiv“ aber ein sehr gutes Buch.

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  • Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

    Das schwarze Kollektiv
    Bellexr

    Bellexr

    17. August 2012 um 20:15

    Die Kinder der Agrunbar . Als Junge kam Ariko ins Waisenhaus und wurde schon wenig später vom Militär rekrutiert. Hier erhält er eine fundierte Erziehung und wird zum Soldaten ausgebildet, wobei gerade der christliche Glaube beim Schwarzen Kollektiv eine große Rolle spielt. Als durch das Wiedererwachen der Horde ein Krieg ausbricht, muss auch Ariko an die Front und kämpft fortan gegen das geheimnisvolle Volk der Hameshi. Doch es dauert nicht lange, bis Ariko den Ruf der Roten Mutter hört, dem Schwarzen Kollektiv den Rücken kehrt und in die riesigen Wälder flieht, um sich den Hameshi anzuschließen. Schnell passt er sich dem Leben der Waldbewohner an, führt mit ihnen einen blutigen Kampf gegen das Militär und schon bald begegnet er wieder der geheimnisvollen Lamis’jala, in die er sich verliebt. . Michael Zandt fordert seinen Lesern anfangs ganz schön was ab. Ständig tauchen neue Namen auf, neue Städte, Stadtteile, Lebensformen und auch der rätselhafte Prolog sorgt nicht gerade dafür, dass man sich schnell in der Geschichte zurecht findet. Zwar weicht seine Welt kaum von unsrer ab, wirkt wie eine Parallelwelt, ist aber dennoch eine völlig andere, fremde Welt. Allerdings findet man immer wieder Analogien: Das Schwarze Kollektiv wirkt beispielsweise wie eine moderne Form der Tempelritter, der Krieg gegen die Hameshi erinnert manches Mal an den Vietnam-Krieg oder politische Entscheidungen gleichen denen unserer Welt. So verknüpft Michael Zandt gekonnt unsere mit einer völlig fiktiven Welt. . Fast unmerklich aber zieht die Geschichte von Ariko, die aus seiner Sicht erzählt wird, einen in seinen Bann. Schuld daran sind die fantasievollen Beschreibungen, gerade was das Leben der Waldmenschen angeht und wie diese mit der Natur umgehen, aber auch der einnehmende und bald schon fesselnde Schreibstil von Michael Zandt sorgt für unterhaltsame Lesestunden. . Die Story bezieht sich im ersten Teil fast hauptsächlich auf das Leben von Ariko beim Schwarzen Kollektiv und sein Leben mit dem Krieg. Es gibt viele blutige und durchaus auch brutale Szenen, die auch im zweiten Teil – Arikos Leben bei den Hameshi – nicht nachlassen. Zudem entwickelt sich die Geschichte von Anfang an nicht vorhersehbar, Michael Zandt überrascht immer mal wieder mit unvorhergesehenen Wendungen und hält auch hierdurch die Spannung fast durchweg auf sehr hohem Niveau. . Ariko wie auch die weiteren Protagonisten sind zwar facettenreich und durchaus auch liebevoll gezeichnet, allerdings so einen richtigen Bezug konnte ich jetzt nicht zu ihnen bekommen. Dies störte mich allerdings nicht sonderlich, da die farbenprächtige und vor allem sehr fantasievolle Story dies problemlos aufwog. . In gewisser Weise ist der Fantasyroman schon eine Fortsetzung zu „Hapu – Der Teufel im Leib“. Allerdings taucht Hapu nur zweimal kurz in der Geschichte auf, welche aber durchaus Schlüsselszenen sind und darauf hindeuten, dass es einen weiteren Teil geben könnte, indem auch Hapu wieder eine größere Rolle spielt. . Fazit: Die Story benötigt ein wenig Zeit, doch dann zieht die fantasievolle, spannende Geschichte einen problemlos in seinen Bann.

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  • Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

    Das schwarze Kollektiv
    marion_gallus

    marion_gallus

    15. August 2012 um 21:23

    Ariko, ein jugendliches Waisenkind wurde früh zum Militär eingezogen. Eigentlich fühlt er sich in der christlich, geregelten Welt der Soldaten sehr wohl. Als der Krieg gegen die Waldbewohner Hameshi ausbricht, muss der Soldat Ariko mit zum Einsatz in den Wäldern. Und dort erfährt Ariko die Wunder der Natur, fühlt sich plötzlich zum Volk der Waldwesen gerufen, denn die Art wie sie im Einklang mit der sie umgebenden Welt leben, die sagt ihm viel mehr zu, als die kalte Welt des Militärs. Als sich Ariko unsterblich in die schöne, feindliche Kriegerin Lamis’jala verliebt wechselt Ariko die Seiten. Er kämpft von nun auf der Seite der Waldmenschen, versucht das Militär aus deren heimischen Wäldern zu vertreiben. Ein schwerer Kampf, der viele Opfer auf beiden Seiten fordert. Kann Ariko den Hameshi helfen, diesen Krieg um die Wälder zu gewinnen? Mit Pfeil und Bogen und den Mächten der roten Mutter ankämpfen gegen Panzer, Lafetten und sonstige scharfe Waffen? Zusätzlich kämpft der junge Ariko noch um die Liebe Lamis’jalas. Auch dies ist nicht einfach. Denn trotz seines Wechsels auf die Seite der Hameshi wird er von ihnen noch lange nicht als einer ihresgleichen anerkannt … *** Ich habe den Debütroman von Michael Zandt „HAPU – Der Teufel im Leib“ gelesen und auch in der Rezension zu diesem Roman schon erwähnt, dass ich ab und an etwas verwirrt war, von den vielen Namen, Arten und Unterarten der Dämonen und Götter. Nun, das war hier auch der Fall, sogar noch etwas extremer. Habe ich bei HAPU zuletzt den Zusammenhang zwischen Asartu, Sepuku und Angrubar immerhin kapiert, so wurde es mir in diesem Roman noch erheblich schwerer gemacht. Hier zu folgen ist schon sehr anstrengend. Denn es gibt diesbezüglich in diesem Roman noch einiges mehr an “Input” Dieser Roman gilt als Fortsetzung zu „HAPU“, doch dieser Charakter, der mir sehr sympathisch war (sie ist eine Nachfahrin Satans, die unter uns Menschen lebt), kommt in exakt 2 Szenen vor. Unter anderen in der ersten Szene des Romans. Sicherlich hat sich der Autor auch wieder richtig gute Dinge ausgedacht und zu Papier gebracht. Die Art der Hameshi, wie sie mit der Natur umgehen und in dieser leben, hat er sehr ausführlich und anschaulich beschrieben. Die Techniken der Verständigung und die des Kampfes ebenso. Der Schreibstil ist erneut einfach aber dennoch gut. Es gab wieder sehr viele blutige und brutale Szenen, in denen Verletzungen ausführlichst beschrieben wurden. Leser, die nicht so gerne „Blut sehen“, die mögen gewarnt sein. Dieser zweite Roman des Autors ist in einem neuen Verlag, wieder als Taschenbuch, erschienen. Hat sich für mich die Qualität der Blätter verbessert (beiges, weiches Papier, statt weiße Seiten), so empfinde ich das Cover als viel zu dunkel. Ein dunkler Hintergrund passt sicherlich zum Thema, doch man kann den Buchtitel nur sehr schwer und den Verlag gar nicht lesen. Wenn der Roman im Buchregal steht, sieht mein Auge nur einen fast schwarzen Buchrücken. Es wurde jedoch, trotz neuem Verlag, darauf geachtet, dass die Buchgrösse der beiden Romane identisch ist. Die Kapitel sind innerhalb dieser immer wieder unterteilt und lassen sich recht schnell lesen. Die Seiten sind jedoch sehr voll beschrieben, die Ränder links und rechts sind schmal gehalten. Mein Fazit: 3 von 5 Sternen für den zweiten Roman von Michael Zandt, der eine Fortsetzung, aber irgendwie auch keine ist. Wer sich auf die Figur HAPU freut, der könnte enttäuscht sein. Aber es gibt dennoch eine besondere Welt zu entdecken, mitunter ist Roman jedoch sehr brutal und auch verwirrend. Die Grundidee ist aber eine gute und der Schreibstil ebenso. Daher vergebe ich trotz aller negativen Einflüsse dennoch 3 Sterne. © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

    Das schwarze Kollektiv
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    13. August 2012 um 13:42

    Ariko wächst in einem Waisenhaus auf und wird schon früh vom Militär rekrutiert. Dort lernt er, wie man sich als Soldat verhält und zieht in den Krieg gegen die Hameshi. Doch dann kommt ihm die Liebe dazwischen, denn eine feindliche Kriegerin zwingt ihn dazu, die Fronten zu wechseln. Doch muss er auch bald lernen, dass die Liebe nicht immer Gutes birgt. Als erstes fällt bei dem Buch natürlich das Cover auf. Sehr in schwarz gehalten, hat man doch Probleme, dem Titel des Buches zu erkennen bzw. das Bild, das darauf abgedruckt ist. Ein etwas hellerer Hintergrund wäre angenehmer. Nachdem ich in „Vampire Cocktail“ (ebenfalls im Art Skript Phantastik Verlag erschienen) schon eine Kurzgeschichte von Michael Zandt lesen durfte, war ich gespannt auf ein ganzes Buch von ihm. Zu Anfang war ich sehr verwirrt und habe sehr schlecht in die Geschichte hineingefunden. Ich wurde einfach erschlagen von den vielen Namen (Ortsnamen, Städteteile etc.). Außerdem hatte ich den Verdacht, dass man doch den Debütroman des Autors „Hapu – Teufel im Leib“ gelesen haben muss, um etwaige Sachen zu verstehen. Leider habe ich dies nicht getan und verstand manche Dinge nur sehr schlecht bzw. musste mir etwas zusammenreimen. Ariko, der Hauptcharakter des Buches finde ich jedoch sehr gut gelungen. Er ist sympathisch, auch wenn er seine Fehler hat, zeigt Gefühl und Interesse und ich konnte ihn mir auch gut vorstellen. Die Geschichte an sich ist spannend und deutlich ausgearbeitet. Man merkt dem Autor richtig an, dass er sich in seiner geschaffenen Welt auskennt und sie auch liebt. Die Namen der Personen im Buch sind sehr eigentümlich (Lamis´jala, Wasinija etc.), dies störte meinen Lesefluss jedoch nicht. Fazit: Alles in allem hat mir die Geschichte doch recht gut gefallen.

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  • Rezension zu "Das schwarze Kollektiv" von Michael Zandt

    Das schwarze Kollektiv
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    05. August 2012 um 20:07

    Michael Zandt wirft uns in eine Welt, welche die unsrige ist und doch wieder nicht, eine Welt voller fremder Völker, die mehr schlecht als recht zusammen leben. Eine militante Kirche bildet junge Leute zu Soldaten aus, zu denen auch Ariko gehört. In einem Krieg gegen das in den Wälder lebende Volk der Hameshi lernt er zum ersten Mal das grausame Gesicht des Krieges kennen. Die ersten Zweifel tauchen in ihm auf. Diese werden genährt von der spontanen Zuneigung zu einer Angehörigen der Hameshi, einer jungen Frau namens Lamis´jala. Die fremdartige Schönheit, die zudem einem der brutalsten Clans angehört, erobert sein Herz und Ariko wechselt die Fronten. Aber seine neue Freundin und spätere Ehefrau verheimlicht ihm etwas. Ihr Volk huldigt der Roten Mutter Agrunbar und diese hat andere Pläne mit ihm. Der Autor beschreibt seine Welt und deren Völker sehr detailliert, ebenso wie die zwiespältigen Emotionen von Ariko, was durch die Ich-Perspektive natürlich erleichtert wird. Spontan wird man an das Zeitalter der christlichen Kreuzzüge erinnert. "Das schwarze Kollektiv" ist kein Buch, das man einfach so herunterlesen kann. Es hat definitiv das Potential zu einer Saga und zudem gewisse Parallelen zu unseren heutigen Defiziten in der "Völkerverständigung". High Fantasy mit lovecraft´schen Horrorelementen. Das Cover des Buches mit dem Symbol des Kollektivs ist in Anthrazit und Schwarz gehalten, was dem Titel entspricht, aber auch die Lesbarkeit erschwert. Leider habe ich das wohl dazugehörige erste Buch des Autors "Hapu, Teufel im Leib" nicht gelesen, so dass mir einige Vorbedingungen fehlten.

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