Michaela Abresch

 4.5 Sterne bei 37 Bewertungen
Michaela Abresch

Lebenslauf von Michaela Abresch

Ein Westerwälder Kind. Dort geboren, aufgewachsen und noch immer wohnhaft. Mit dreizehn Jahren die Liebe zum Schreiben entdeckt. Bücher verschlungen. Geschichten verfasst. Inzwischen verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Das Schreiben weder aus den Augen noch aus dem Sinn verloren. Neben Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien folgende Veröffentlichungen im Acabus-Verlag: 2012 - Das Mirakelbuch (Historische Erzählungen aus dem Westerwald) 2013 - Ostrakon - Die Scherbenhüterin (Historischer Roman) 2015 - Meermädchen und Sternensegler (Geschichten zwischen Traum und Wirklichkeit) 2017 - Kalt ruht die Nacht (Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald)

Neue Rezensionen zu Michaela Abresch

Neu
Herbstlaubs avatar

Rezension zu "Meermädchen und Sternensegler" von Michaela Abresch

Für alle, die das Träumen nicht verlernt haben
Herbstlaubvor 8 Monaten

„Meermädchen und Sternensegler“ ist ein ganz wunderbarer Band mit sieben zauberhaften und einzigartigen Geschichten. Das Buch ist unheimlich schön aufgemacht, mit kleinen Zeichnungen zu Beginn einer jeden Geschichte. Es nimmt den Leser mit auf Reisen: Von den Tiefen des Meeres in märchenhafte Wälder bis hinauf zu den Sternen.
Die Autorin hat einen sehr poetischen und gleichermaßen plastischen Erzählstil, der einen das Geschilderte klar erkennen und miterleben lässt. Sie führt uns in lichte Wälder oder nah ans tosende Meer, man kann beinahe das Salz auf den Lippen schmecken und den Wind in den eigenen Haaren spüren.
Ihre Geschichten sind wie kleine, zauberhafte Märchen, die angenehm zu lesen sind, zum Nachdenken und Träumen anregen und noch eine ganze Weile nachklingen. Sie verzichten auf das Schwingen der drohenden Moralkeule, sondern vermitteln ihre Botschaft ganz zart zwischen den Zeilen. Sie erzählen von gelebten und ungelebten Träumen, von ungenutzter Zeit, von gefährlichen Wünschen und neuen Chancen. All das mit einer Leichtigkeit, die den Leser auch bei den etwas melancholischeren Geschichten immer mit einem positiven Gefühl zurücklässt.
Besonders gefallen hat mir die melancholische Geschichte „Der geteilte Traum“, in dem es um eine außergewöhnliche Liebe geht und um die Frage, welche Opfer man für den gemeinsamen Traum vom Glück zu bringen bereit ist ... Die Geschichte ist so eindringlich und bei aller Traurigkeit voller Hoffnung. Sie berührt mich bei jedem Lesen aufs Neue.
Magisch: Der „Meerstein“, dessen Kraft seinen Besitzer in Versuchung führt. Doch ist sie den Preis wert? Wenn Geschichten eine Farbe haben können, so wäre diese für mich so tiefblau wie das Cover des Buches. Schon wenn ich an sie denke, habe ich das Gefühl unter den Wellen des Meeres her zu tauchen, während oben die Sonne glitzert. Wunderschön!
„Der Turm auf dem Eiland“ hat mich von den ersten Zeilen an magisch angezogen. Ihn zu betreten war ein wunderbares Abenteuer, das den Leser daran erinnert, dass man (normalerweise) nur ein einziges Leben Zeit hat, seine Träume zu verwirklichen.

Uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die das Träumen nicht verlernt haben.

Kommentieren0
5
Teilen
S

Rezension zu "Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald" von Michaela Abresch

Kalt ruht die Nacht - Michaela Abresch
SarahWvor einem Jahr

Das Buch ist sehr spannend und kurzweilig. Die ca. 40 Seiten langen Geschichten sind gut geschrieben und schnell und leicht zu lesen. Jede Geschichte ist gut erzählt, wodurch man sie sich sehr gut bildlich vorstellen kann.
Ein perfektes Buch für die oft (leider) kaum vorhandene Freizeit.

Kommentieren0
1
Teilen
MyriamErichs avatar


Kalt ruht die Nacht, kalt lebt der Tag und kaltherzig morden die Menschen. Wem der Sinn während der Winterzeit nach kleinen Schauergeschichten steht, für den ist Michaela Abresch’s neuester Roman genau die richtige Lektüre. Mit sechs Kurzgeschichten entführt sie ihre Leser in den winterlichen Westerwald und in die dustere Psyche der Menschen.

Der Schnee deckt zu, was nicht gesehen werden soll. Ob es sich dabei um tote Mädchen- oder Männerleichen handelt, Überreste ermordeter Menschen oder dunkle Geschichten ist ganz gleich. Was sie jedoch alle eint, sind dunkle Geheimnisse und Umstände, die es nicht leicht machen, die Täter als kaltblütige Mörder ohne Herz zu betiteln. In sechs Kurzgeschichten beschwört Abresch das nackte Grauen des Westerwaldes hervor. Die Kurzgeschichten sind voneinander unabhängig.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die Autorin verfügt über ein erstaunliches Talent, die Umgebung, in der sie ihre Charaktere und die Handlungen platziert, plastisch und poetisch zu beschreiben. Damit verleiht sie ihren Geschichten eine einen fast schon lyrischen Charakter.

Allein der Untertitel „Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald“ ist kritikwürdig, denn die Handlungen funktionieren auch ohne den historischen Hintergrund. Wer sich einen Krimi à la Adler-Olson, Agatha Christie oder Ian Fleming, wird ein wenig enttäuscht. Zwar handelt es sich um kleine Kriminalgeschichten mit klassischem Spannungsbogen, dieser ist jedoch meist von kurzer Dauer, der Leser selbst wird selten dazu eingeladen, über den Täter und seine Motive mit zu fiebern.

Insgesamt handelt es sich bei den sechs Kurzgeschichten jedoch um eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die bestens unterhält und mit der man sich so manchen langen Abend vertreiben kann.

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
acabus_verlags avatar

„Unter größter Anstrengung wälzte sie ihn auf den Bauch, kniete sich auf seinen Rücken und drückte sein Gesicht mit beiden Händen in den Morast. So lange, bis ihre Arme anfingen zu zittern. Ich konnte die Kraft sehen, die sie aufbrachte, und den Hass spüren, der sie dazu befähigte. Da war nichts anderes in ihrem Gesicht, kein Schmerz, keine Schuld, keine Angst, dass jemand sie beobachten könnte. Es gab nur ihre Hände, die gerade wie von selbst ein Leben auslöschten...“


Pünktlich zur beginnenden kalten Jahreszeit erschien „Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald“ von Michaela Abresch. Ein Buch zwischen Fakt und Fiktion, in dem in scheinbarer Beschaulichkeit erwürgt, erstickt und Gift gemischt wird. Dabei geht es der Autorin nicht nur um menschliche Abgründe, sondern vor allem um das Motiv hinter der Tat. Michaela Abresch, bekannt durch die Werke „Meermädchen und Sternensegler“, „Ostrakon“ oder „Das Mirakelbuch“, zeichnet in sechs Mordfällen ein atmosphärisches Bild des historischen Westerwaldes. In den Geschichten um mysteriöse Todesfälle, Mädchenmörder oder vernachlässigte Kinder stecken viele reale Personen und historische Begebenheiten.


Wir suchen 10 Testleser für diese Leserunde.
Bis zum 20.11.2017 könnt Ihr Euch für ein Exemplar bewerben*. Wir stellen 10 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt frei zwischen Printexemplaren und eBooks wählen. Welche Variante ihr bevorzugt, könnt ihr gerne bei der Bewerbung angeben.
Die Autorin Michaela Abresch übernimmt dann die Moderation, präsentiert euch die Hintergründe zu den Erzählungen oder historische Einzelheiten, steht gern für alle Fragen zur Verfügung und geht gemeinsam mit euch auf kriminalistische Entdeckungsreise.
Selbstverständlich steht die Leserunde auch jedem offen, der bereits ein Exemplar von "Kalt ruht die Nacht" besitzt.
*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu. Falls Ihr dies nicht gewährleisten könnt, seht bitte von einer Bewerbung ab.

Mehr Informationen über die Autorin findet ihr hier: www.michaela-abresch.de

Eine Leseprobe gibt es unter https://www.acabus-verlag.de/belletristik_9/historischer-roman_5/mittelalter_22/kalt-ruht-die-nacht_9783862825387.htm

Michaela_Abreschs avatar
Letzter Beitrag von  Michaela_Abreschvor einem Jahr
Zur Leserunde
acabus_verlags avatar

"Manchmal geschehen Dinge, die der Verstand für unwirklich hält, weil er vergeblich nach einer Erklärung dafür sucht. Doch nicht alles, was auf den ersten Blick unbegreiflich oder rätselhaft erscheint, ist deshalb unwahr.

Mansches lässt sich nicht bis ins Letzte erklären. Aber muss es das denn?

Ist es nicht schöner, dem Leben etwas Geheimnisvolles zu lassen?"


Anfang März erschien die Kurzgeschichtensammlung "Meermädchen und Sternensegler" erschienen, ein Buch zum Träumen, Sehnen und Sternensegeln. Nutzt die Chance und nehmt an der Leserunde mit der Autorin Michaela Abresch teil und lasst Euch von den Geschichten bezaubern!

Sieben zauberhafte Geschichten entführen Euch in märchenhafte Welten, an die unbändige Küste des Atlantiks und in die dichten Wälder des Nordens. Sie erzählen von der Sehnsucht nach Freiheit und dem Wunsch nach Zweisamkeit, von der Suche nach dem eigenen Glück und der Magie der Selbsterkenntnis. Durch Mut und Zuversicht werden Träume Wirklichkeit.

Wir suchen 10 Testleser für diese Leserunde.

Bis zum  22. März 2015 könnt Ihr Euch für ein Exemplar bewerben*. Wenn Ihr ein eBook bevorzugt, gebt bitte dies bitte bei der Bewerbung an. Ab dem 02. April übernimmt die Autorin die Moderation und lehrt Euch das Sternensegeln.

Selbstverständlich steht die Leserunde jedem Besitzer von "Meermädchen und Sternensegler" offen.

*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu. Falls Ihr dies nicht gewährleisten könnt, seht bitte von einer Bewerbung ab.


Zur Leserunde
acabus_verlags avatar
Lasst euch mitnehmen, auf eine mystische Reise in die Vergangenheit des Christentums vor der prächtigen Kulisse Israels. Michaela Abresch erzählt in "Ostrakon - Die Scherbenhüterin" eine beeindruckende Geschichte mit einem ganz besonderen Flair!

Mehr zum Buch:

Erez Ysrael, 55-73 n. Chr. Seit einhundert Jahren ist das Land Teil des römischen Imperiums. Doch die fremden Machthaber missachten die jüdischen Bräuche und erheben Steuern, die das Volk kaum aufbringen kann. In den Herzen der Aufständischen von Erez Ysrael lodert die Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit.
Inmitten dieser von blutigen Unruhen geprägten Zeit lebt die junge Halbjüdin Daya, deren Mutter bei einem Brand ums Leben kam. Nur ihre Aufzeichnungen über ihre Zeit als enge Vertraute Jeschuas aus Nazeret blieben unversehrt, doch wurden sie heimlich versteckt. Daya – damals noch ein kleines Kind – verliert ihre Sprache und einen Großteil ihrer Erinnerungen. Um die wenigen, wiederkehrenden Bruchstücke nicht zu vergessen, notiert sie diese auf Tonscherben.
Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, begegnet Daya dem Freiheitskämpfer Mattaji, der für seine Vision von einem unabhängigen Volk bis zum Äußersten geht. Daya steht vor einer weitreichenden Entscheidung: Soll sie ihren Gefühlen für den faszinierenden jungen Mann nachgeben, oder weiter nach den Papyrusschriften ihrer Mutter suchen?
Während sie Unterschlupf bei den Anhängern des getöteten Nazareners sucht, rüstet Mattaji mit den Rebellen zum finalen Kampf gegen die Römer auf der Wüstenfestung Mezada …

Zur Leseprobe



Wir suchen 10 Testleser für diesen großartigen Roman, wobei 5 der Bücher als eBooks verschickt werden.

Bis zum  09. September 2013 könnt Ihr Euch für eines der Bücher bewerben*. Wenn Ihr ein eBook bevorzugt, gebt bitte bei der Bewerbung das gewünschte Format an. Ab dem 20. September übernimmt die Autorin die Moderation und entführt Euch ins historische Israel.


*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Michaela Abresch im Netz:

Community-Statistik

in 55 Bibliotheken

auf 10 Wunschlisten

von 6 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks