Michaela Abresch Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

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Inhaltsangabe zu „Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald“ von Michaela Abresch

Kalt ruht die Nacht über dem Westerwald und lautlos wird in scheinbarer Beschaulichkeit erwürgt, erstickt und Gift gemischt.
Schwester Lucardis fährt der Schreck in die Glieder, als sie in der Nähe des Klosters Seligenstatt eine grausige Entdeckung macht. In Dernbach verbreitet ein Mädchenmörder nackte Angst unter den Dorfleuten. Wer kennt den Toten, den die Spielleute im Daubacher Stelzenbachforst finden? Und weiß die Hugenottin Josephine mehr über den mysteriösen Todesfall auf Burg Greifenstein, als sie zugibt? Ob im Schutz des Dierdorfer Märkerwaldes oder im Schatten der Burg Grenzau … Michaela Abresch fädelt ihre Geschichten um Mörder, Opfer und Spürnasen gekonnt in die Atmosphäre Westerwälder Schauplätze ein. Sechsmal Spannung, sechsmal Nervenkitzel, sechsmal historisches Krimivergnügen.

Eine perfekte Lektüre fur lange Winterabende!

— BuchHasi

Sehr unterhaltsam und kurzweilig. Eine nette kleine Winterlektüre.

— MyriamErich

Wer gerne Krimis und gerne Kurzgeschichten liest, ist hier genau richtig.

— Flaventus

Kurzgeschichten mit viel Lokalkolorit

— crispin14

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  • Kalt ruht die Nacht

    Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

    Tapsi0709

    16. December 2017 um 08:14

    Es handelt sich um ein Buch in dem mehere Kurzgeschichten, die alle im Westerwald spielen vorkommen. Es sind alles historische Geschichten, die, wenn man sie so liest, tatsächlich so passiert sein könnten.Man kann in eine völlig andere Welt abtauchen und sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen.Das Buch ist leicht verständlich und flüssig geschrieben. Sehr gut gefällt mir das Inhaltsverzeichnis und die Landkarte, sodass man die Orte sehr gut zuordnen kann und gleich sieht, wo man sich genau im Westerwald befindet.Auch die Erklärungen zu jeder Geschichte am Ende sind sehr gut, man erfährt welche Charaktere historisch belegt sind und welche frei erfunden sind. Außerdem habe ich gesehen, das am Ende noch eine Kurzzusammenfassung anderer Bücher der Autorin steht, wo ich sicherlich das Mirakelbuch auf meine Bücherwunschliste setzen werde, da es einen ähnlichen Charakter wie dieses Buch hat.

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    • 2
  • Unterhaltsam, mehr nicht

    Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

    heinoko

    13. December 2017 um 14:12

    Eine „Kriminalgeschichte“ ist per definitionem eine Geschichte, bei der ein Verbrechen und seine Aufklärung im Mittelpunkt stehen. „Historisch“ bedeutet wiederum per definitionem,  einer bestimmten Geschichtsepoche angehörend (und darüber informierend). Die im Buch gesammelten Geschichten erfüllen die mit dem Untertitel „Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald“ geweckten Erwartungen nur sehr eingeschränkt. Auch wenn die Autorin sich bemüht, anhand des Anhangs nachzuweisen, wie fleißig sie z. B. in Dorfchroniken recherchiert hat, so fehlen doch in vielen Geschichten konkrete westerwaldtypische Gegebenheiten und Verhaltensweisen der damals dort lebenden Menschen. Viele der in den Geschichten geschilderten Örtlichkeiten, der Landschaften, der Bäche, Wälder und Ruinen könnten auch in grauer Vorzeit irgendwo anders gelegen haben. Es genügt meines Erachtens für eine historische „Westerwälder“ Geschichte nicht,  z. B. einen Töpfer als unbedeutende Randfigur auftreten zu lassen, dessen Namen als historisch belegt im Anhang zu rechtfertigen, ohne dass wir auch nur irgendetwas in der Geschichte selbst von dem Töpferhandwerk zu der Zeit und speziell in dieser Gegend erfahren. Genauso verhält es sich mit dem Begriff „Kriminalgeschichten“. Es gibt zwar Tote, das ja, aber nicht immer handelt es sich um einen Mord, geschweige denn, dass Geschehnisse und Täter konsequent verfolgt und zur Aufklärung gebracht werden. Oftmals handelt es sich um geradezu schicksalhafte Verstrickungen oder um tragische Gegebenheiten, um das im Menschen immanente Böse. Aber immer weiß der Leser Bescheid, muss nicht selbst „ermitteln“, schaut einfach nur zu,  lässt sich mehr oder weniger gut unterhalten und ist nach der Lektüre nicht klüger als zuvor. Nimmt man den hohen Anspruch, den die Autorin durch ihren Untertitel an sich selbst gestellt hat und damit scheitert, einmal zur Seite, dann muss man ihr zugute rechnen, dass sie recht plastisch und bildhaft erzählen kann. Insofern sind ihre Geschichten unterhaltsam und kurzweilig zu lesen. Allerdings bräuchte es noch so manche sprachliche Überarbeitung. Nur wenige Beispiele seien hier angeführt: „scheinbar“ und „anscheinend“ sollten nicht verwechselt werden, „liege“ und „läge“ ebenso. „Das Knacken der Walderde“ meint doch wohl eher das Knacken von Unterholz, Erde habe ich noch nie knacken hören. Unfreiwillige Komik müsste ausgemerzt werden „…. schlugen seine Beine eine Richtung ein…“. Die Aufzählung ließe sich leider noch beliebig fortsetzen. Es ist der Autorin zu wünschen, dass sie mit einem gehörigen Maß Selbstkritik ihr zweifellos vorhandenes Schreibtalent weiter ausbaut. Wer gerne einigermaßen spannende Geschichten aus alter Zeit lesen mag, ist mit diesem Buch aber durchaus gut bedient.

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  • Leserunde zu "Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald" von Michaela Abresch

    Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

    acabus_verlag

    „Unter größter Anstrengung wälzte sie ihn auf den Bauch, kniete sich auf seinen Rücken und drückte sein Gesicht mit beiden Händen in den Morast. So lange, bis ihre Arme anfingen zu zittern. Ich konnte die Kraft sehen, die sie aufbrachte, und den Hass spüren, der sie dazu befähigte. Da war nichts anderes in ihrem Gesicht, kein Schmerz, keine Schuld, keine Angst, dass jemand sie beobachten könnte. Es gab nur ihre Hände, die gerade wie von selbst ein Leben auslöschten...“ Pünktlich zur beginnenden kalten Jahreszeit erschien „Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald“ von Michaela Abresch. Ein Buch zwischen Fakt und Fiktion, in dem in scheinbarer Beschaulichkeit erwürgt, erstickt und Gift gemischt wird. Dabei geht es der Autorin nicht nur um menschliche Abgründe, sondern vor allem um das Motiv hinter der Tat. Michaela Abresch, bekannt durch die Werke „Meermädchen und Sternensegler“, „Ostrakon“ oder „Das Mirakelbuch“, zeichnet in sechs Mordfällen ein atmosphärisches Bild des historischen Westerwaldes. In den Geschichten um mysteriöse Todesfälle, Mädchenmörder oder vernachlässigte Kinder stecken viele reale Personen und historische Begebenheiten. Wir suchen 10 Testleser für diese Leserunde.Bis zum 20.11.2017 könnt Ihr Euch für ein Exemplar bewerben*. Wir stellen 10 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt frei zwischen Printexemplaren und eBooks wählen. Welche Variante ihr bevorzugt, könnt ihr gerne bei der Bewerbung angeben.Die Autorin Michaela Abresch übernimmt dann die Moderation, präsentiert euch die Hintergründe zu den Erzählungen oder historische Einzelheiten, steht gern für alle Fragen zur Verfügung und geht gemeinsam mit euch auf kriminalistische Entdeckungsreise.Selbstverständlich steht die Leserunde auch jedem offen, der bereits ein Exemplar von "Kalt ruht die Nacht" besitzt.*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu. Falls Ihr dies nicht gewährleisten könnt, seht bitte von einer Bewerbung ab.Mehr Informationen über die Autorin findet ihr hier: www.michaela-abresch.de Eine Leseprobe gibt es unter https://www.acabus-verlag.de/belletristik_9/historischer-roman_5/mittelalter_22/kalt-ruht-die-nacht_9783862825387.htm

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  • Dieses Buch hat meine Erwartungshaltung voll und ganz erfüllt

    Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

    Flaventus

    08. December 2017 um 07:55

    „Kalt ruht die Nacht über dem Westerwald und lautlos wird in scheinbarer Beschaulichkeit erwürgt, erstickt und Gift gemischt.“ Ich hadere gern mal mit einem Klappentext, weil Verlage viel zu viel vom Inhalt verraten. Nur selten habe ich einen derart treffenden Text gesehen, wie diesen zitierten. In insgesamt sechs Geschichten werden hier tatsächlich geruhsam und unterhaltsam dem Leser die Krimis erzählt. Historisch Dieses Wort darf man hinsichtlich der erzählten Geschichten zu schwer gewichten. Die sechs Geschichten spielen zwar vor einem historischen Hintergrund, dieser ist aber meist kaum präsent. Ob das erzählte im 16. oder 18. Jahrhundert spielt, ist oftmals nicht von Belang. Das Wesen der Geschichten liegt in ihrer Erzählung und nicht in der historischen Korrektheit. Vielmehr lässt sich die Autorin von historischen Orten zu ihren Geschichten inspirieren, wie sie im Anhang des Buchs preisgibt. Im Klartext heißt das, dass der Leser keine Kurzgeschichten in Sinne eines historischen Romans erwarten darf. Meiner Meinung nach schließt sich Kurzgeschichte und historischer Roman sowieso aus, aber das nur am Rande.   Stil Mit einem Umfang von ca. 30-50 Seiten pro Krimi werden hier ganz klassisch sechs Kurzgeschichten in einem Buch vereint. Diese sind voneinander unabhängig. Das einzige, was sie vereint, sind die Verortung im Westerwald. Aber ebenso wie die zeitliche Platzierung spielt die örtliche Festlegung nur am Rande eine Rolle. Die Geschichten würden auch zu anderen Zeiten an anderen Orten funktionieren. Allerdings mögen es manche Leser, wenn z.B. vom Brexbachtal die Rede ist. Mehr Bezug gibt es nicht. Das Schöne an den Krimis ist dann auch nicht das Historische oder die Örtlichkeit, sondern der Schreibstil und die erzählten Geschichten. Nicht zu blumig aber dennoch verspielt erzählt Abresch die Krimis. Vor dem Hintergrund anderer Leserstimmen sollte niemand eine Horrorgeschichte oder einen Thriller erwarten, denn es handelt sich ganz klassisch um Krimis. Das heißt, dass ein Spannungsbogen zwar aufgebaut und auch vorhanden ist, aber eben kein packender Thrill.   Fazit Ich lese gerne Kurzgeschichten und auch gerne mal einen Krimi. Und beides wird in wunderbarer Weise in diesem Buch „Kalt ruht die Nacht“ miteinander vereint. Mit diesem Buch wurde meine Erwartungshaltung voll und ganz erfüllt. Wer gerne Krimis und gerne Kurzgeschichten liest, ist hier genau richtig und ich kann ohne Bedenken eine Empfehlung für dieses kleine Buch aussprechen. Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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  • Interessante Kurzgeschichten mit Ausflügen in die Vergangenheit

    Kalt ruht die Nacht. Historische Kriminalgeschichten aus dem Westerwald

    crispin14

    28. November 2017 um 16:51

    Ja schade, ist schon zu Ende - das Buch mit den Kurzgeschichten. Mir hat natürlich besonders gut gefallen, dass ich (fast) alle Schauplätze persönlich kenne und mir dadurch einen guten örtlichen Überblick verschaffen konnte. Die Geschichten haben mich positiv überrascht. Eigentlich mag ich Kurzgeschichten nicht sonderlich, aber die Autorin schafft es, den Spannungsbogen aufzubauen und bis zum Ende, das zugegebenermaßen manchmal schneller kommt, als einem lieb ist, zu halten. Die Figuren sind trotz der Kürze der Geschichten gut und logisch angelegt, jede einzelne Geschichte passt in die jeweilige Zeit. So weit ich das beurteilen kann, wurde sorgfältig recherchiert und nicht einfach dahin phantasiert. Meine Lieblingsgeschichte ist, nein eigentlich sind es zwei: Schrei nicht, kleine Schwester und Josephines Vermächtnis. Eins sollte man als potenzieller Käufer wissen: Die Geschichten sind nicht sehr gruselig, d.h. es hängt vom Leser ab, wie sehr man sich in die Seele des Täters hineinarbeitet. Es gibt keine blutrünstigen, gewalttätigen Szenen. Das hat mir gut gefallen. Schön ist auch, dass die Autorin am Ende des Buches einen Einblick gibt, was Fiktion und was Fakt ist. Das war sehr interessant.

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