Das Debüt "Elentore" von Michaela Hammerl verspricht eine Romantasy-Story mit Elementarmagie. Trotz interessantem Klappentext und spannenden Prämissen zu Beginn des Buches, konnte es mich nicht überzeugen.
Ich hatte mir von Anfang an schwer getan in die Geschichte zu finden. Der Prolog war in personaler Erzählweise geschrieben und barg leider einige Stolpersteine. Danach wurde es aber sogleich besser, da die Autorin den Rest des Buches aus Junas Ich-Perspektive verfasst hat. So wurde es einfacher der Geschichte zu folgen und ihre Gefühle, Ängste und viel mehr wurden besser transportiert.
Die Handlung konnte mich aber leider nicht abholen. Es passierte mir zu viel, zu unstrukturiert. Ich tat mir teilweise schwer in die Handlung einzutauchen, da es unheimlich viele verschiedene Ebenen gab, die zwar miteinander verknüpft waren, wo es mir aber dennoch ein bisschen an einem Spannungsbogen fehlte. Durch die Geschehnisse in zwei Welten, kommt es mir teilweise so vor, als wäre alles schnell erzählt worden. Teilweise hätte das Ausschmücken der Handlung gut getan. So konnte ich mich nicht 100%ig auf Juna einlassen. Sie war als Protagonistin interessant gestaltet und hatte auch einen coolen Charakter. Trotz der Überraschung zum Beginn des Buches hat sie eine Hands-on-Mentalität und sorgt für witzige Momente während der Geschichte.
Ein weiterer Punkt, der mich gemischt zurückließ, war die Liebesgeschichte. Ich fand Kanja als Love-Interest spannend. Die Liebesgeschichte bahnt sich doch meiner Ansicht nach nicht an, sondern ist plötzlich da. Erst im letzten Drittel des Buches konnte ich dort so richtig mitfühlen.
Insgesamt hat das Buch einige Schwächen, die mir das Lesevergnügen gemindert haben.




