Michaela Harich

 3.8 Sterne bei 39 Bewertungen
Autorin von In deinem Licht und meinem Leben, Stuttgart 21 - Lea und weiteren Büchern.
Michaela Harich

Lebenslauf von Michaela Harich

Geboren im schönen Schwabenland, zeigte sie schon früh eine lebhafte Fantastie. Bücher wurden ihr ständiger Begleiter und sie wusste schon früh, dass sie später schreiben wollte. Heute lebt sie in der Nähe ihrer Universität, wo sie sich nach einem abgebrochenen Jurastudium ganz der deutschen Sprache widmet, und als Germanistin ihre Leidenschaft für's Schreiben auslebt und beim Kellnern den einen oder anderen Einfall für neue Geschichten bekommt. Bewaffnet mit Buch, Sarkasmus und einem großen Hang zu dystopischen Erzählungen reicht schon ein umgekipptes Bier, um ihr neuen Stoff für eine Geschichte zu liefern. Geprägt vom dunklen Humor der Autorin sind ihre Protagonistinnen immer stark, eigenwillig und nicht immer sympathisch, aber stets unterhaltsam.

Alle Bücher von Michaela Harich

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Buchformat:
In deinem Licht und meinem Leben

In deinem Licht und meinem Leben

 (15)
Erschienen am 23.09.2017
Stuttgart 21 - Lea

Stuttgart 21 - Lea

 (10)
Erschienen am 18.04.2016
Stuttgart 21 - Sonja

Stuttgart 21 - Sonja

 (4)
Erschienen am 17.03.2016
Stuttgart 21 - Isabelle

Stuttgart 21 - Isabelle

 (2)
Erschienen am 22.10.2015
Café Diary 01 - Alles auf Anfang

Café Diary 01 - Alles auf Anfang

 (2)
Erschienen am 10.02.2014
Stuttgart 21 - Nadja: Horror

Stuttgart 21 - Nadja: Horror

 (1)
Erschienen am 26.10.2017
Das Einhorn, der Zombie und ich

Das Einhorn, der Zombie und ich

 (1)
Erschienen am 25.03.2018

Neue Rezensionen zu Michaela Harich

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Frank1s avatar

Rezension zu "Der Zombie, das Einhorn und ich" von Michaela Harich

Fleischreserven
Frank1vor 2 Monaten

Klappentext:

Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.

Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird - wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …


Rezension:

Als Marks Schwester sich kurz vor ihrem Tod wünscht, ein Einhorn zu sehen, beschließt der Genetiker kurzerhand, einfach welche zu züchten. Er ahnt nicht, was er damit lostritt. Einhörner sind begehrt, und so wird er bald zum steinreichen Geschäftsmann. Dumm nur, dass ihn eines seiner frühen Testobjekte beißt und damit ungeahnte Nebenwirkungen hervorruft.

Sowohl die kurze Inhaltsangabe als auch der Klappentext verraten natürlich schon, dass es in Michaela Harichs Buch reichlich skurril zugeht. Das macht es dem Leser nicht gerade einfacher, es einzuschätzen. Es beginnt schon damit, dass „Der Zombie, das Einhorn und ich“ in keines der gebräuchlichen Genres passt. Urban Fantasy? Die Einhörner sind hier gentechnisch gezüchtete Tiere und keine Fantasy-Gestalten. Zombies kann man allerdings durchaus in die Fantasy einreihen. SciFi? Könnte auch ansatzweise passen, denn die beschriebenen ‚Züchtungen‘ überschreiten das derzeit real Vorstellbare erheblich. Humor? Eindeutig ja. Den kann man diesem Buch definitiv nicht absprechen. Krimi? Da es nicht natürliche Todesfälle gibt, passt das wohl auch zumindest etwas. Erotik? Wenn man erotische Persiflagen hierzu rechnet, trifft es erhebliche Teile der Handlung einwandfrei.

Und dann kommt natürlich die Frage, ob einen diese verrückte Mischung überzeugen kann. … welche nicht ganz einfach zu beantworten ist. Bei den vielen Genres, die hineinspielen, ist wohl niemand Fan aller Elemente. Da wechseln sich wirklich gelungene Ideen mit solchen ab, die man einfach nur blöd findet. Zumindest einen Mangel an Ideen kann man der Autorin jedoch definitiv nicht vorwerfen. Auch am Stil kann man nicht viel kritisieren. Aus allen diesen Gründen habe ich länger darüber nachdenken müssen, ob ich diesem wirklich außergewöhnlichen Buch nun 3 oder doch 4 Sterne gönnen soll. Alleine für den Mut, eine solch verrückte Kombination zu wagen, habe ich mich dann doch für 4 entschieden.


Fazit:

Bei diesem verrückt-skurrilen Buch fallen mir nur wenige Genres ein, die nicht enthalten sind.


- Blick ins Buch -

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Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "Das Einhorn, der Zombie und ich" von Michaela Harich

Der Zombie, das Einhorn und ich
Elenas-ZeilenZaubervor 4 Monaten

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Also allein schon der Titel macht neugierig und deutlich, dass die aktuellen Kassenschlager - Zombie, Einhorn und Millionär - in einem Buch verbunden wurden. Ob das nun so ernst genommen werden soll? Neeee, ganz bestimmt nicht. Ich greife mal vor, ich musste häufig mehr als schmunzeln und die Klischees werden hübsch ad absurdum geführt.
Auch wie der Zombie „überlebt“, soweit er das kann, ist echt innovativ gelöst und für Menschen, die sich schnell ekeln, vielleicht nicht so geeignet.
Doch leider bleibt die Autorin bei all dem Überzeichnen und Konterkarieren oberflächlich und ich denke, man hätte mehr daraus machen können. Das volle Potential wurde nicht ausgeschöpft.
Es ist ein locker-flockig geschriebenes Buch, das man ein einem weglesen kann. Für mich die perfekte Sommerlektüre auf dem Balkon oder am Strand. Demzufolge klare 4 Zombie-Sterne von mir.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird - wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

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TillyJonesbloggts avatar

Rezension zu "In deinem Licht und meinem Leben" von Michaela Harich

Keine leichte Lektüre
TillyJonesbloggtvor 5 Monaten

Inhalt/Meinung

Der Klappentext klingt wirklich interessant und ich versprach mir recht viel von dieser Lektüre. Was genau, war nicht klar, aber ich war offen für so ziemlich alles. Dramatik? Melancholie? Witz? Egal, wichtig war nur, dass die Unterhaltung stimmte. Und das ist doch mitunter das Wichtigste an einem Buch, oder? Das man unterhalten wird, egal wie? Oder?

Die Geschichte dreht sich um Lena. Lena ist meiner Meinung nach eine zutiefst unzufriedene, junge Frau, der jedwede Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen zuwider ist. Sie zerfließt in Selbstmitleid, schimpft und meckert über alles und jeden und ist in ihrer aktuellen Lebenssituation vollkommen unglücklich. Gefühlt will ihr jeder nur etwas Schlechtes, aber selbst bekommt sie es auch nicht hin, ihr Leben in die Hand zu nehmen und aus dem Job, den sie nicht will, und der Beziehung, die sie nicht will, zu entfliehen. Dieses Meckern, gepaart mit dem Nichtstun ging mir, gelinde gesagt, ziemlich schnell ziemlich auf den Zeiger. Lena ist auf jeden Fall eine Protagonistin die alles andere als sympathisch ist. Allerdings ist sie wiederrum kein schlechter Mensch. Sie hilft gerne anderen, sie unterstützt ihre Mutter gegenüber der abartigen Sippschaft und lässt ihren Freund bei sich wohnen, nur damit er nicht obdachlos wird. Hört sich das Gejammer eines Bekannten an und lässt sich von ihm schlecht machen, obwohl sie weiß, dass er sich nie ändern wird. Lena ist so festgefahren in ihrem Leben, dass es ihr augenblicklich nicht möglich ist, auch nur eine Kleinigkeit zu ändern, obwohl sie im Grunde gerne für andere da ist.

Einerseits, wie gesagt, ging mir ihre durchweg schlechte Laune echt auf die Nerven. Es mag daran liegen, dass ich anders bin als Lena und da der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, sehr mit ihrer Denkweise konfrontiert wurde. Andererseits verstand ich sie, wenn auch nur in kleinen Teilen. Es ist manchmal so schwer, aufzustehen und irgendwas zu machen, dass man eben sitzenbleibt und unzufrieden wird, weil es leichter ist, andere zu verdammen, als die Möglichkeit der Veränderung in die Hand zunehmen, weil man da am Ende immer noch scheitern könnte. Wenn man nichts ändert, kann auch nichts schiefgehen. Es sind die äußeren Umstände, die Erlebnisse im Leben, die Lena zu der Person gemacht haben, die sie jetzt ist. Im Grunde will sie nicht so sein, aber Lena kann einfach nicht anders. Ihr fehlt die Kraft irgendetwas außerhalb ihrer täglichen Routine zu ändern. Der Pessimismus zieht sich durch das ganze Buch und da ändert zuerst auch das Auftauchen des Teufels nicht viel.

Ich fand, dass der Deal mit dem Teufel das Steinchen ist, das Lena in ihrem Schuh brauchte. Es drückt, ist unangenehm und zwingt sie, etwas zu ändern. Der Teufel (oder sein Helfer oder ein Seelensammler, ich glaube, er ist alles in einem) ist sehr nett und gar nicht so böse, wie man vielleicht denkt. Er sieht etwas in Lena, dass die Menschen nicht sehen und fühlt sich auf eine unerklärliche Art und Weise zu ihr hingezogen. Vielleicht spürt er, dass Lenas miesepetrige Art oftmals nur Eigenschutz ist und sie hin und wieder einen Anstoß braucht, um sich zu öffnen. Dass aber niemand in ihrer Nähe so einen Stoß geben möchte. Oder ihr auch nur mehr zuhören will, als das eigene Interesse zulässt. Eigentlich wollen alle einfach nur nichts mit Lenas Problemen zu tun haben. Was traurig ist, wenn man bedenkt, dass es die einzigen Menschen sind, mit denen sie sich umgibt. Und was viel darüber aussagt, wie es in Lena aussieht.

Die Geschichte als solche zeigt, dass es sich lohnt, an etwas dran zu bleiben. Dafür zu kämpfen, egal wie aussichtlos es erscheint. Denn oftmals ist es der Versuch, der zählt und wenn man nur ein bisschen erreicht, ist das schon mehr, als man vorher hatte. Wenn man sich wirklich anstrengt, kann man alles erreichen, auch wenn das Ergebnis anders ist, als erwartet. Vielleicht ist es ja genau das, was man brauchte, ohne zu wissen, dass man danach suchte? Ohne einen Versuch kann das niemand wissen.

Das Ende war irgendwie… schnell. Ich weiß nicht so recht, ich fühlte mich leicht vor den Kopf gestoßen. Denn in dem einen Augenblick schien alles auf eine seltsame Art gut und erträglich und im nächsten brach Chaos aus und ehrlich, ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Leider bleiben meiner Meinung nach zwei, drei rote Fäden auch offen, die in einem kleinen Nebensatz hätten abgehandelt werden können. Außerdem gab es hier und da zwei, drei, vier kleine Logikproblemchen im Text, die nicht gravierend waren, mir aber auffielen.

Fazit

Ich bin so unentschlossen, was ich zusammenfassend sagen könnte. Einerseits hat die Geschichte so viel zwischen den Zeilen zu sagen, andererseits waren die Zeilen genau mein Ärgernis. Lena ist unsympathisch und ich hatte echte Probleme damit, mich mit ihr zu identifizieren. Sie ist die Protagonistin und wenn die Chemie zwischen Leser und Hauptfigur nicht stimmt, hat die Geschichte als solche dann eigentlich eine Chance? Ich weiß nicht, ob ich das Buch zu Ende gelesen hätte, wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich es getan habe. Lena verändert sich, wenn auch ganz langsam und möglicherweise zu spät.
„In deinem Licht und meinem Leben“ ist ein Buch, dem man sich öffnen muss. Man darf Lena nicht gleich verfluchen, man muss ihr eine Chance geben. Tief graben und viel Geduld haben. Wenn man Glück hat, nimmt man etwas mit aus der Geschichte. Es lohnt sich auf jeden Fall, darüber nachzudenken. Auf eine seltsame Art und Weise hat mich dieses Buch am Ende doch unterhalten. Und das ist doch alles, was zählt, oder?

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Gespräche aus der Community

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michaela_harichs avatar
Hallihallo, ihr Lieben :)

Ich habe mich in ein, für mich unbekanntes Genre gewagt und mal etwas ohne Zombies, ohne Horror, ohne Weltuntergang geschrieben.
Hier habt ihr die Chance, euch für die Leserunde zu bewerben :)

Was ihr dafür tun müsst?
Einfach eine einfache Frage beantworten: Was ist euer Licht im Leben?

Ich stelle euch die eBooks zur Verfügung (da sich der Druck noch verzögert, weil ich  mit dem Layout nicht zufrieden bin) und freue mich über eine rege Teilnahme.

Liebe Grüße,
Michaela
NinaK444s avatar
Letzter Beitrag von  NinaK444vor einem Jahr
Zur Leserunde
michaela_harichs avatar
Pünktlich zur Veröffentlichung der Neufassung möchte ich eine Leserunde veranstalten. 2012 kam Verloren schon einmal raus, damals hat mich der Lektor über den Tisch gezogen und ich war recht blauäugig und habe die Fehler selber nicht mehr gesehen. Nun wurde die Geschichte, der erste Teil um Caterina und Raphael, neu überarbeitet, lektoriert und korrigiert. Es sollten also alle Fehler gefunden worden sein :D das Buch hat nun auch 100 Seiten mehr Inhalt ;)
Wer also die neue, ausführliche, bessere, buntere, emotionsvollere, lustigere, tragischere Version lesen möchte, möge sich hier melden. Nicht wundern, es wird noch das alte Cover angezeigt ;)


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Michaela Harich wurde am 25. Januar 1989 geboren.

Michaela Harich im Netz:

Community-Statistik

in 48 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

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