Michaela Holzinger Funkensommer

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Inhaltsangabe zu „Funkensommer“ von Michaela Holzinger

Wage ich den Sprung?

Hannah lebt mit ihrem Bruder Raphael und ihren Eltern auf einem Bauernhof. Seitdem Raphael einen epileptischen Anfall hatte, verschließt er sich vor der Welt. Hannah muss ihren Eltern mehr denn je bei der Arbeit helfen. Doch sie möchte den Hof nicht übernehmen, sondern selbst über ihre Zukunft bestimmen. Sich frei fühlen. So, wie immer, wenn sie vom Jungfrauenfelsen in den Waldsee springt. In diesem Sommer soll alles anders werden: Hannah trifft eine Entscheidung ...
Ein überaus dichter Roman über ein Mädchen, dem es am Ende gelingt, seinen ganz eigenen Weg zu finden – authentisch, warm und echt.

obwohl als jugendbuch verlegt, auch für mich eine liebenswerte lektüre!

— REGlNA

Ganz süße Geschichte aber leider etwas vorhersehbar.

— Buecherkeks

Mir hat die Story und der Schreibstil nicht sonderlich gefallen - alles war ziemlich vorhersehbar und wirkte zu gewollt von der Autorin...

— Zyprim

Supersüßes Buch, das richtig Lust auf Sommer und Bauernhof macht

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gutes Buch für zwischendurch

— day_dreamer

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  • Funkensommer

    Funkensommer

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 18:44

    Das Leben auf dem Bauernhof bietet viel Platz für Tagträumereien – jedenfalls die Vorstellung davon. Im Heu schlafen, niedliche Tiere streicheln und den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen. Für Hannah ist das wirklich nur ein Traum, denn die Realität ist knallhart. Sie muss auf dem Hof ihrer Eltern mit anpacken, ob sie will oder nicht, und da interessiert es auch niemanden, dass sie erst 16 ist und Sommerferien hat und lieber mit ihrer Freundin Jelly am Badesee liegen würde. Seitdem ihr älterer Bruder Raphael auf Grund einer Allergie nicht mehr mithelfen kann, bleibt vieles an ihr hängen. Freiraum, Selbstbestimmtheit? Fehlanzeige. Erst mit Hilfe ihrer Freundin Jelly und durch Finn, in den sie sich verliebt, gelingt es Hannah, ein wenig mehr Freiheit in ihr Leben zu bringen und sich ein Stück weit vom Elternhaus abzugrenzen. Nicht ohne Konflikte – aber es gelingt. Doch dann ist da noch ein Geheimnis, das zwischen Hannah und Jelly steht, und das die Freundschaft zwischen den beiden ganz schön ins Wanken bringt. Funkensommer – allein das Buch an sich weckt Sommergefühle. Ich erwähne nie das Design eines Buches, aber hier muss ich es. Der gelbe Buchschnitt und die Blumen, die sich durch das gesamte Buch ranken, runden das Leseerlebnis einfach ab. Wecken Assoziationen zu Weizenfeldern, Sonnenblumen, Hitzeflimmern. Weiterlesen

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  • Hat mich Nicht ganz überzeugt

    Funkensommer

    Buecherkeks

    20. October 2015 um 15:30

    Leider zu hervorsehbar und zu einfacher Schreibstyl. Sinn, sowie Spannung haben manchmal gefehlt.

  • Lena liest rezensiert..

    Funkensommer

    lenasbuecherwelt

    30. July 2015 um 07:48

    Hannah wollte nie den Bauernhof ihrer Eltern weiterführen. Jetzt wird sie dazu gezwungen und ist unglücklich. Ihr älterer Bruder hat eine schlimme Allergie gekriegt, die es ihm nicht erlaubt, bei den zahlreichen Arbeiten auf dem Feld zu helfen. So muss Hannah nun die ganze Last tragen und als sie merkt, dass ihr Bruder auf die schiefe Bahn gerät, weiß sie, dass sie helfen muss. Doch wie, wenn er sie einfach nicht an sich heranlässt? Als die Sommerferien beginnen und Hannah nichts anderes will, als mit ihrer besten Freunden und ihrem ersten Freund die Sonnenstrahlen zu genießen, ändert sich alles… Unscheinbar ist die neue Taschenbuchausgabe ganz und gar nicht, wer einmal das Cover betrachtet, wird sofort in den Bann des Buches gezogen. „Funkensommer“ ist ursprünglich als Hardcover erschienen, doch ich finde, dass die TB-Ausgabe das Alte gekonnt in den Hintergrund stellt. Als ich das zarte Buch in den Händen hielt, war ich sehr gespannt, ob der Autorin es auf diesen wenigen Seiten gelungen ist, eine packende Geschichte zu formen. Sommerbücher sollen natürlich in erster Linie unterhalten, doch ganz hinten im Kopf flüsterte mir eine kleine Stimme zu, wie toll es wäre, wenn diese Geschichte mich wirklich berühren würde, man über den Inhalt nachdenken könnte und man trotzdem bezaubert wird und „Funkensommer“ herunterschlingen kann. Der Einstieg war für mich nicht leicht, an den etwas anderen Schreibstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen. Die geschriebenen Sätze sind meist kurz, fast schon abgehackt und flüssig war das für mich zum Lesen anfangs nicht. Doch hat man sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt, kann man sich auf die Geschichte einlassen und die hat es in sich! Hannahs Sehnsucht nach einem normalen Leben und der Freiheit zu entscheiden, was sie in ihrer Freizeit machen will, wen sie lieben will, habe ich von Anfang an gespürt. Ihre Gefühle kamen zu 100% bei mir an und so habe ich während des Lesens gelacht, gehofft, getrauert, alles hautnah miterlebt.    Und das ist das Besondere an diesem kleinen Büchlein, Funkensommer ist so authentisch. Das Erwachsenwerden ist so schwer, wie besonders schwer es für Hannah unter ungünstigen Umständen ist, könnt ihr hier nachlesen. Und macht es! Ihr werdet mit Hannah mitfiebern und verstehen, warum sie nicht mehr will. Warum sie eigene Entscheidungen treffen mag. Deshalb kann ich über den Schreibstil und meine anfänglichen Probleme auch hinübersehen, Funkensommer ist zwar eine dünne Geschichte, doch begeistert mit seiner Ehrlichkeit!

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  • Eine klare Empfehlung

    Funkensommer

    Natalie77

    11. March 2015 um 11:58

    Inhalt: Hannah lebt auf einem Bauernhof und muss, seit dem ihr Bruder krank wurde, mit anpacken. Es passt ihr nicht immer aber es muss eben sein. Irgendjemand muss ihren Eltern ja helfen. Doch das ihre Eltern einfach bestimmen das sie später den Hof übernimmt, geht ihr zu weit. Es ist ihr Leben und wenn sie nicht langsam damit anfängt für das was sie möchte einzustehen wird es fremdbestimmt. Meine Meinung: Funkensommer ist eigentlich eine Pubertätsgeschichte, eine Geschichte in dem Hannah rebelliert. Und doch ist sie anders, denn nur mit der Pubertät kann man das hier nicht abtun. Es ist auch eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und füreinander einstehen und das wird schon von beginn an deutlich. Als Leser wird man mitten rein geschmissen in das Leben von Hannah, ein Leben das sie so nicht möchte. Das wird recht schnell klar. Hannah lernt man in dieser Geschichte recht gut kennen. Schließlich begleitet man sie die ganze Zeit über. Die 16 Jährige will endlich selber über ihr Leben entscheiden. Egal ob es um die Liebe oder um ihre Zukunft geht. Leicht hat sie es nicht immer und wenn das ein oder andere einfach auf Missverständnisse beruht kann ich sie gut verstehen. Sie ist authentisch und ist mir als Leser gleich recht nah. Es ist schön zu sehen wie sie aus ihrer geduckten Haltung raus kommt und auflebt. Hilfe hat sie da von Jellena auch Jelly genannt. ihre allerbeste Freundin stupst sie so ein wenig in die richtige Richtung. Eine Frohnatur, die auch den ein oder anderen Schlag hinnehmen muss. Jemand der sagt wo es lang geht, aber dabei nicht übers Ziel hinaus schießt. Finn ist der Junge den Hannah mag und er muss einiges mitmachen. Es gibt ein paar Stellen wo ich überrascht war das diese junge Liebelei doch soweit reicht das er es hinnimmt. Raphael ist der Bruder von Hannah und "der Kranke", als ich den Rückentext las dachte ich erst schon wieder Krebs. Wurde aber positiv überrascht. Diesmal ist es nicht Krebs und doch wird so getan als ob er sterben würde wenn er etwas falsches macht. Raphael ist für mich ein ganz unangenehmer junger Mann und auch wenn das seine Gründe hat, die ich recht schnell durchschaut habe, finde ich es nicht gut. Für die Eltern zählt nur der Hof. Ich fand die Stimmung zwischen Eltern und den Kindern sehr distanziert und hätte mir da mehr Gefühl gewünscht. Es gibt nicht viel negatives zu Funkensommer zu sagen. Etwas gestört waren die Altersangaben in Verbindung mit der Klasse in der Hannah und Finn gehen. Sicher ist das Schulsystem in Österreich anders aufgebaut, zumindest habe ich es mir so erklärt. Das sollte man hier auch im Hinterkopf haben und die Angaben über Schuljahr und Alter im Zusammenhang ausblenden. Dann stiftet es auch keine Verwirrung. Insgesamt ist Funkensommer ein interessantes Buch, das auch etwas den erhobene Finger zeigt. Ein Buch das ich gerne gelesen habe und auch gerne weiter empfehle

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  • Herzergreifender Jugendroman

    Funkensommer

    Mizuiro

    15. September 2014 um 12:07

    Funkensommer erzählt die Geschichte eines (gefühls-)chaotischen Sommers im Leben der sechzehnjährigen Hannah. Es ist eine Liebesgeschichte, die aber auch andere Probleme von Jugendlichen behandelt, wie den Druck der Eltern und Probleme mit Freundinnen. Ich gebe zu, ich hatte mir eigentlich etwas anderes erwartet. Und zwar, weil ich in letzter Zeit so viele Jugendbücher gelesen habe, die ich bedenkenlos auch Erwachsenen ans Herz legen würde. Bei Funkensommer ist das anders. Es ist eine Geschichte, die ich mit vierzehn, fünfzehn sehr gerne gelesen und vielleicht sogar eine Spur besser verstanden hätte. Das heißt aber nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es ging halt um typische Probleme, die Jugendliche so haben, Kleinigkeiten werden ein wenig zu sehr aufgebauscht und überdramatisiert und wirklich schwere Probleme lassen sich fast eine Spur zu einfach lösen. Trotzdem habe ich das Buch in einem Zug ausgelesen. Es war einfach zu lesen, die Sätze sind meist sehr kurz. In jedem Kapitel ist irgendwie eine Bauernregel verflochten, eine nette Spielerei, wie ich finde. Außerdem war es spannend. Auch wenn man meist schon einen Schritt weiter ist, als die Protagonistin und sie einem daduch ein wenig langsam und begriffstutzig erscheint. Die Begriffstutzigkeit kann man ihr aber verzeihen, sonst bietet sie nämlich sehr viel Identifikationspotential und ist sehr sympathisch beschrieben. Auch die andere Hauptfigur ist zuckersüß. Eine der Figuren ist aus Bosnien nach Österreich gekommen, was man an ihrer Art zu sprechen noch merkt. Leider sind die Fehler, die ihr unterlaufen nicht besonders authentisch, was mich etwas gestört hat. Die Autorin ist übrigens aus Österreich, was man beim Lesen auch allzu leicht merkt. Worte wie "Fleckerlteppich", "Matura", "Vierer" usw. verraten das sehr häufig. Und das fand ich unglaublich sympathisch :) Besonders gut gefallen hat mir das Buch gegen Ende. Eine Textpassage, die bereits am Anfang des Buches steht, wird wieder aufgegriffen und nun versteht man sie als Leser endlich. Überhaupt ist es sehr schön, wie sich einzelne Gedankenfetzen oder Träume am Ende zu einem großen Ganzen fügen. Was soll ich sagen, das Ende ist einfach herzergreifend und dabei nicht übertrieben.  Trotz der vielen Kleinigkeiten, die mich gestört haben, war das Buch superschön zu lesen, irgendwie halte ich es für die perfekte Sommerlektüre für junge LeserInnen... :)

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  • locker leichter Jugendroman, der unterhält und begeistert

    Funkensommer

    Manja82

    31. March 2014 um 17:53

    Kurzbeschreibung: Es klingt nach Aufbruch.... Vor tiefem Wasser hat Hannah keine Angst. Eher schon vor ihren Gefühlen. Selbstvertrauen und Mut, sich durchzusetzen, sind nicht so ihre Sache. Und dann bricht dieser Sommer an, in dem alles auf einmal passiert. Sparsam, sensibel und sinnlich erzählt die junge österreichische Autorin Michaela Holzinger die von flirrender Spannung erfüllte Geschichte einer aufregenden Lebenszeit. Hannah und Jelly. Gegensätzlicher könnten zwei beste Freundinnen kaum sein. Die eine natürlich und praktisch. Kleidung und Frisur sind ihr egal. Die andere – eben das Gegenteil. Hannah und ihr Bruder Raphael. Da stimmt etwas nicht. Er droht ihr und scheint echte Probleme zu haben. Hannah und ihre Eltern. Warum lassen sie ihr nicht wenigstens ein bisschen Zeit für sich? Hannah und Finn. Eigentlich eine klare Sache. Blauer Himmel. Aber liebt er sie wirklich, so wie sie ist? Und bloß nicht nach außen zeigen, dass er ihr Freund ist. Ziemlich viele Fragen brennen Hannah auf Haut und Seele in diesem Sommer. (Quelle: Verlag Freies Geistesleben) Meine Meinung: Hannah wächst mit ihrem älteren Bruder Raphael in einem Dorf auf. Ihre Eltern betreiben einen Bauernhof und seid ihr Bruder durch einen Unfall allergisch auf Heu reagiert und nicht mehr mitarbeiten kann, muss Hannah immer wieder aushelfen. Das allerdings findet diese nicht so sonderlich gut. Ihre beste Freundin Jelly muss immer wieder herhalten, damit Hannah ausbrechen kann. Und dann ist da ja auch noch Finn. Hannah findet ihr richtig toll, ist verliebt in ihn. Allerdings bringt das auch Schwierigkeiten mit sich, denn Finn ist der Sohn von Raphaels Chef. Immer wieder gerät Hannah deswegen in Streit mit ihren Eltern und als Raphael dahinter kommt gibt es auch Streit mit ihm. Ein aufregender aber nicht ganz einfacher Sommer steht Hannah bevor. Ein Sommer in dem auch einige Geheimnisse ans Licht kommen … Der Jugendroman „Funkensommer“ stammt von der Autorin Michaela Holzinger. Es ist das Debütwerk der Autorin. Die Protagonistin Hannah ist 16 Jahre alt. Auf mich wirkte sie ein wenig naiv, mit wenig Selbstbewusstsein. Ihre natürliche Art macht Hannah sehr sympathisch auch wenn sie manchmal ein wenig zu voreilig reagiert bzw. handelt. Jelly, ihre beste Freundin, ist das komplette Gegenteil von Hannah. Auf den ersten Blick wirkt Jelly vielleicht ein wenig arrogant aber sie hat das Herz am richtigen Fleck und ist eine Freundin auf die Hannah sich stets verlassen kann. Finn ist der Sohn von Raphaels Chef. Er ist eher ruhig und zurückhaltend, entwickelt sich aber im Verlauf der Handlung. Raphael ist Hannahs älterer Bruder. Er war für mich die meiste Zeit sehr schwer einzuschätzen und besonders sein Ärger, den er Hannah gegenüber hegt, war für mich eher schwer verständlich. Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und recht einfach gehalten. Sie beschreibt die Szenen sehr bildhaft, man kann sich alles wunderbar vorstellen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Hannah in der Ich-Persepktive. Ich konnte mich wirklich sehr gut in Hannah einfühlen, ihre Gedanken und auch Gefühle waren für mich immer nachvollziehbar. Die Handlung an sich ist eine locker leichte Geschichte. Themen wie das Erwachsenwerden und Abnabeln von den Eltern sowie auch die erste Liebe hat Michaela Holzinger gut ins Geschehen eingebunden. Sie beschreibt diese Dinge feinfühlig und ehrlich. Während dem Lesen wurde mich auch recht schnell klar, dass noch mehr hinter der Geschichte steckt als es den Anschein hat. Es liegt etwas Geheimnisvolles in der Luft. Das Ende des Buches hat mir persönlich gut gefallen. Es passt gut und zudem wird auch das angesprochene Geheimnis aufgelöst. Fazit: „Funkensommer“ von Michaela Holzinger ist ein locker leichtes Debüt der Autorin. Die toll gestalteten Charaktere und Themen, die Jugendliche angehen und bewegen haben mich gut unterhalten und mir richtig schöne Lesestunden beschert. Ein Buch ideal geschaffen für zwischendurch. Absolut zu empfehlen!

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  • Tiefgründig und wunderbar!

    Funkensommer

    TheSarahStory

    21. February 2014 um 12:50

    Für Hannah wird dieser Sommer unvergessen bleiben. Seitdem ihr Bruder einen epileptischen Anfall hatte, benimmt er sich ihr gegenüber immer seltsamer und aggressiver und wegen dessen Allergie bleibt die verdammte Hofarbeit an ihr hängen. Dabei hat sie gar kein wirkliches Interesse am Bauernhof. Dazu kommt, dass sie sich in Finn verguckt, was ihr ebenfalls noch einige Probleme einhandeln wird und selbstverständlich gibt es da noch ihre beste Freundin Jelly und den Jungfrauenfelsen, von dem Hannah einfach ins tiefe, dunkle Wasser springt, um ihre Sorgen zu vergessen. Aber um diesen Felsen schwebt nicht nur Nebel, sondern auch eine düstere Legende über die Moorhexe. Was wirklich an der Legende dran ist, werden die Freundinnen auf bittere Weise erfahren…  Gut fand ich, dass dieses Buch unglaublich viel beinhaltet, was man nicht erwarten würde. Von einer lockeren und oberflächlichen Liebesgeschichte entwickelt das Buch sich in ein spannendes Familiendrama gespickt von heißen Sommertagen und vielen Emotionen. Dies immer noch lockerleicht verpackt für das junge Publikum.  Weniger gut fand ich zu Anfang den Schreibstil. Wenn in den ersten fünf Sätzen schon zweimal das Wort 'Nämlich' fällt, dann ist das etwas, was mir gegen den Strich geht. Ich habe eine ziemliche Abneigung gegen das Wort und benutze es selbst nur, wenn es unvermeidbar und wirklich passend ist.Gleichzeitig nervt es mich grundsätzlich in vielen Büchern, dass Ausländer in Dialogen immer falsch dargestellt werden. So viele Wortdrehungen, wie die Personen in diesem Buch hier an den Tag legten, schafft kaum ein Ausländer, vor allem nicht einer, der schon viele Jahre hier lebt. Sie lassen mal Worte weg, betonen sie anders oder mischen ihre Sprache mit ein, aber ich habe bisher persönlich nur Ausländer kennengelernt, die unsere Grammatik weitgehend besser beherrschen, als die Leute in den Büchern. Auch hier war es so, leider. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß mit der Geschichte. Das Buch war sehr kurzweilig, mit sehr viel Atmosphäre und mit Eigenheit und vor allem mit Liebe geschrieben. Man merkt, dass die Autorin sich richtig Mühe gegeben hat und daraus ist eine wunderbare und sehr liebenswerte Geschichte geworden, mit tollen Charakteren, die sehr schön ausgefeilt waren und in denen man sich das ein oder andere Mal selbst wiedergefunden hat. Man bekommt einen tollen Einblick in das Bauernleben und die Autorin hat auch viele Feinheiten eingemeißelt, die einfach authentisch wirken und die Geschichte besonders wirken lassen.Es gibt immer wieder Sprüche vom Bauernkalender, ebenso sind zwischen den Zeilen viele Weisheiten zu erfahren. Die Autorin hat es auch wunderbar geschafft Wiederholungen wie 'Tomatensuppenfarbe' so in Szene zu setzen, dass es einem zwar auffiel, aber einen nicht störte. Wenn die Tomatensuppernfarbe erwähnt wurde, wurde Hannah zum Beispiel rot, vor Scham, vor Wut, das passiert ihr und auch anderen. Jedenfalls muss ich bei solchen Dingen immer an Shades of Grey denken, weil dort ständig solche Dinge wiederholt wurden und es einfach nur nervtötend war, mit jeder Seite mehr. Aber hier ist es wirklich so in die Story gesponnen worden, dass es sich wirklich ohne Probleme mitliest. Insgesamt war ich wirklich begeistert und vor allem eben überrascht, dass dort doch so ernste Themen behandelt werden, was man dem Buch eben einfach nicht ansieht. Die Autorin ist wirklich eine wunderbare Schreiberin und ich kann nur hoffen, dass es noch mehr von ihr gibt und geben wird.  Ein wunderbares Jugendbuch, das alles beinhaltet, was es beinhalten sollte, das die jungen Leser Dinge lehrt, ohne den Finger zu heben. Ein Buch, das Emotionen beinhaltet, jede Menge Spannung, das ein oder andere Lachen, die ein oder andere Träne - und das alles auf so wenig Seiten. Eine absolute Empfehlung von mir, auch an alle, die keine fünfzehn mehr sind. In dieser Geschichte steckt für jeden etwas, da bin ich mir ziemlich sicher.

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  • Funkensommerliches Lesevergnügen, gerne auch im Herbst

    Funkensommer

    Susanne_Boeckle

    30. October 2013 um 15:20

    Hannah und ihre beste Freundin Jelly können über alles miteinander sprechen, obwohl die beiden Mädchen unterschiedlicher nicht sein könnten. In diesem flirrend heißen Sommer ändert sich für die 16jährige Hannah alles. Ihr Bruder Raphael erleidet einen epileptischen Anfall und bekommt eine schlimme Allergie, sodass er auf dem elterlichen Bauernhof nicht mehr mithelfen kann. Die ganze Arbeit bleibt nun an Hannah hängen, was ihr gar nicht schmeckt, denn sie hat ganz anderes im Kopf. Nämlich den blonden Finn, in den sie sich unsterblich verliebt hat. Das Problem: Finn ist der Sohn von Raphaels Chef, deshalb darf ihr Bruder auf keinen Fall von ihrer Beziehung erfahren. Raphael benimmt sich seit seinem Anfall sowieso so merkwürdig, ist völlig unberechenbar. Hannah wächst alles über den Kopf und sie flüchtet sich mit ihrer Freundin Jelly oder mit Finn auf den Jungfrauenfelsen, ihrem Geheimplatz am See. Aber liebt Finn Hannah wirklich so wie sie ist? Jelly drängt Hannah zu Veränderungen, nicht nur eine neue Frisur muss her. Es muss sich etwas ändern in ihrem Leben, das weiß Hannah auch. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse und Hannahs Funkensommer läuft plötzlich völlig aus dem Ruder. Ob sie noch rechtzeitig die Kurve kriegt? Mein Fazit: "Funkensommer" ist ein sehr einfühlsam geschriebener Roman über die äußerst komplizierte Zeit des Erwachsenwerdens und der ersten großen Liebe, die in Hannahs Fall ganz schön hart auf die Probe gestellt wird. Die Spannungen mit den Eltern und ihr Bruder, der durch seine plötzliche Krankheit zu unberechenbaren Ausbrüchen neigt, machen Hannah das Leben schwer. Die Autorin Michaela Holzinger hat all diese Probleme zu einem spannenden Jugendroman zusammengefasst, den ich fast nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mir gefällt ihr Schreibstil, die schnörkellose Sprache und die Art, wie sie Hannahs Gefühle beschreibt. Der Roman schafft es, dass ich mich als Leserin gut in die Gefühlswelt einer 16jährigen hineinversetzen konnte. Außerdem finde ich die Bauernhofbeschreibungen sehr gelungen, was auch kein Wunder ist, denn Michaela Holzinger selbst ist auf einem Bauernhof aufgewachsen. Am Ende war ich fast ein wenig traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte. "Funkensommer" bekommt von mir auf jeden Fall eine ganz dicke Leseempfehlung.

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  • Kurzrezension "Funkensommer"

    Funkensommer

    BooksMadness

    18. October 2013 um 18:39

    Cover Reine Coverausleihung. Ich hatte die Leseprobe gelesen, war mir aber nicht sicher, ob das Buch wirklich lesenswert ist. Schließlich habe ich es vor einer Woche in der örtlichen Bibliothek entdeckt und musste es einfach mitnehmen. :D Das Cover ist simpel, trotzdem ansprechend. außerdem ist die Aufmachung, vom Cover bis hin zu den Kapitelüberschriften, wunderbar. *-* Inhalt Gnistsomma - aus dem Schwedischen übersetzt Funkensommer. Eigentlich ein typisches Jugendbuch: ein Teenagermädchen, eine beste Freundin, ein Schwarm und jede Menge Probleme. Nicht nur, ob Finn es wirklich ernst meint, sondern auch, die Sorge um den Bruder, der sich nach einem Allergieanfall schlagartig zum Schlechten verändert, die Arbeit auf dem Bauernhof, die Hannah seitdem übernehmen muss, und die schaurige Legende des Jungfrauenfelsens. Ein bisschen komisch kam's mir aber vor, dass Hannah das ungewöhnliche verhalten ihrer Freundin Jelly nicht richtig deuten kann. Ich hatte da schon so 'ne Vermutung. ;) Hannah wirkt überhaupt manchmal ein wenig unreif und unbeholfen für ihr Alter. Sie traut sich nicht so richtig gegen ihre Eltern aufzumucken, die ihr ständig die Stallarbeit aufbrummen, und schon gar nicht, ihrem Bruder zu sagen, dass sie mit dem Sohn seines Chefs zusammen ist. Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und recht gut. (Kinderbuchautoren haben's einfach drauf! ;)) Dieses Geheimnis des Moorsees hätte ich anders erwartet - man wusste bis zur Auflösung nicht, was denn jetzt so Schlimmes am Jungfrauenfelsen sein soll. :D Ich finde, dass das Buch gut gelungen ist, jedoch würde ich es mir nicht kaufen. Zwar konnte ich es gar nicht mehr weglegen und las es innerhalb von zwei Tagen aus (was seit Schulanfang eigentlich unmöglich erscheint). Die Aufmachung ist wunderschön underinnert so richt ang Sommer. :)) 3,5 Fische für "Funkensommer". ^^ PS: Michaele Holzingers Homepage ist mal so richtig niedlich. =)

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  • Geeignet als Urlaubslektüre! :)

    Funkensommer

    Deniz

    01. September 2013 um 13:32

    Inhalt: Hannah und Jelly. Gegensätzlicher könnten zwei beste Freundinnen kaum sein. Die eine natürlich und praktisch. Kleidung und Frisur sind ihr egal. Die andere – eben das Gegenteil. Hannah und ihr Bruder Raphael. Da stimmt etwas nicht. Er droht ihr und scheint echte Probleme zu haben. Hannah und ihre Eltern. Warum lassen sie ihr nicht wenigstens ein bisschen Zeit für sich? Das ist ja nicht zum Aushalten! Immer helfen auf dem Bauernhof! Hannah und Finn. Eigentlich eine klare Sache. Blauer Himmel. Aber liebt er sie wirklich, so wie sie ist? Und bloß nicht nach außen zeigen, dass er ihr Freund ist. Ziemlich viele Fragen brennen Hannah auf Haut und Seele in diesem Sommer. Genre: Funkensommer ist ein Jugendbuch und geht über die Liebe, die Familie und ihre Komplikationen. Man könnte es schon beinahe ein "Freche Mädchen-Buch" nennen. ;) Die Geschichte spielt auf einem Bauernhof und beinhaltet somit ein wenig Landwirtschaft. Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und doch emotional gehalten, denn Kompliziertes wäre bei diesem Buch völlig fehl am Platz. Alles ist aus der Ich-Perspektive. Die Charaktere im Buch sind abwechslungsreich gestaltet und auch die Umgebung wirkt wie aus dem Leben gegriffen! Meine Meinung: Hannah hat es für ihr Alter nicht leicht - sie muss täglich auf dem Bauernhof ihrer Eltern helfen, und muss seit einiger Zeit sogar für zwei arbeiten, da ihr Bruder wegen einer plötzlichen Krankheit nicht mehr mithelfen kann. Und dann ist da noch die komplizierte Beziehung zwischen Hannah und Finn. Zum Glück steht Hannahs beste Freundin Jelly ihr mit Rat und Tat zur Seite! Mit ihr zusammen schmiedet sie so einige Pläne, unter anderem, ihren Eltern klar zu machen, dass sie auch etwas anderes im Leben vorhat, als den Bauernhof zu führen… Funkensommer kann man gar nicht richtig zusammenfassen, denn es gibt mehrere verschiedene Handlungsstränge, doch trotzdem erscheint es nicht überladen, sondern wie in einem realistischen Teenagerleben! Michaela Holzinger schafft es, die Personen echt und natürlich wirken zu lassen, und jede Figur ist anders und nicht oberflächlich gehalten. Außerdem werden auch Läden wie zum Beispiel IKEA genannt, wo Hannah einkaufen geht. Manche finden ja, dass dies Product-Placement ist, aber ich mag so etwas sehr, denn so finde ich schnell Gemeinsamkeiten in den Figuren! :) Die Freundschaft zwischen Jelly und Hannah ist wunderbar beschrieben, die beiden halten zusammen wie Pech und Schwefel. Einfach eine perfekte Freundschaft, an der man sich ein Beispiel nehmen könnte. Die erste Liebe von Finn und Hannah ist auch sehr gefühlvoll gestaltet und man merkt, wie die beiden sich vorsichtig näherkommen und sich an das Vertrauen zueinander herantasten. Die Familienprobleme von Hannah sind perfekt mit anderen Komplikationen verstrickt, weshalb man einfach nicht aufhören kann zu lesen! Außerdem decken sich Geheimnisse auf, an die man gar nicht gedacht hätte… Und diese Geheimnisse bringen Jelly und Hannah in eine tiefe Verzweiflung. Wie die beiden versuchen, aus dieser herauszukommen, könnt ihr nachlesen! ;) Fazit: Ein spannendes und romantisches Buch, welches man super als leichtere Urlaubslektüre verwenden kann!

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  • Rezension zu "Funkensommer" von Michaela Holzinger

    Funkensommer

    Binzis-Buecher

    31. October 2012 um 17:20

    Inhalt: Für die sechzehnjährige, auf einem Bauernhof lebende, Hannah, beginnt in diesem Sommer der Aufbruch zu einem neuen Leben. Zu ihrem eigenen Leben. Es fällt ihr anfangs nicht leicht, sich durchzusetzen, gegen ihre Eltern, die sie mit der Arbeit auf dem Hof ganz schön einspannen und gegen ihren Bruder. Und was ist mit ihrer Liebe zu Finn? Eine aufregende Zeit beginnt … Meine Meinung: Also erst einmal muss ich sagen, dass mich das Cover, der gelbe Buchschnitt und die Kapitelanfänge total ansprechen. Das Buch macht gleich gute Laune, wenn man es nur ansieht oder ein wenig durchblättert. Der Inhalt klang für mich anfangs nach einem 08/15 Jugendroman, aber da habe ich mich (zum Glück!) getäuscht. Schon ab dem ersten Kapitel war ich total in der Geschichte, fühlte alles, was Hannah erlebte, mit, als wäre ich selbst die Protagonistin des Buches. Alle Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann und somit ein großes Lesevergnügen hat. In der Geschichte geschehen einige unerwartete Dinge, was mich total überrascht hat. Michaela Holzinger hat einen flüssigen Schreibstil, der es einfach macht, das Buch zu lesen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich dieses Buch allen weiterempfehle. Ich würde sagen, es ist ein All-age-Buch ab 13 Jahren, bei dem man sogar mitwachsen kann.

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  • Rezension zu "Funkensommer" von Michaela Holzinger

    Funkensommer

    EineBuchliebhaberin

    06. October 2012 um 13:40

    Meine Meinung: Als ersten Aspekt möchte ich ganz klar die wundervolle Gestaltung dieses Buches nennen, die mir sofort aufgefallen ist. Der Buchschnitt ist in einem sonnigen Gelb gehalten, was sehr gut zu der sommerlichen Atmosphäre des Buches passt. Und nicht nur der Schutzumschlag zeigt ein schönes, sommerliches Bild, sondern auch das Buch selbst erstrahlt in einem angenehmen Blau, auf dessen Cover eine Blume gezeigt wird, die sich durch das ganze Buch zieht. So möchte ich an dieser Stelle auch die Buchgestaltung loben! Das Buch selbst liest sich doch sehr schnell, flüssig und angenehm. Ich hatte zwar am Anfang einige Probleme mit den teilweise abgehackten Sätzen, konnte mich dann aber schnell daran gewöhnen. Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten, was für Jugendliche aber wahrscheinlich doch vom Vorteil ist. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und so konnte man sich sehr gut in die Hauptprotagonistin, die schüchterne Hannah, hineinversetzen und ihre Lage verstehen. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich hatte Spaß quasi an ihrer Seite ihre Gedanken, Gefühle und ihr Leben mitzuerleben. Generell muss ich sagen, bin ich der Meinung, dass die Charaktere bis auf eine Ausnahme gut ausgearbeitet sind. Besonders Hannahs beste Freundin Jellena, genannt Jelly, gefällt mir sehr gut und man kann sie wirklich als Gegensatz zu Hannah sehen. Sie ist selbstbewusst und vielleicht auch etwas erfahrener in manchen Dingen als Hannah. Sie ermutigt ihre Freundin ihre Liebe zu Finn nicht vor ihrer Familie zu verheimlichen und auch mal ihre eigene Meinung und ihre eigenen Wünsche, gegen den Willen ihrer Eltern und ihres Bruders durchzusetzen. Einzig alleine die Handauflegerin, die zum Ende hin eine größere Rolle spielt, kam mir etwas merkwürdig vor und dass diese Frau fast ganz alleine alle Probleme aus der Welt schaffte, konnte ich nicht ganz verstehen. Die Lösung erschien mir viel zu einfach und ich bin der Meinung, dass bei solchen Problemen (ich möchte nicht zu viel verraten) mehr dazu gehört. Auch die Thematik des Buches gefällt mir gut. Hannah wird so langsam erwachsen, hat ihre eigenen Wünsche und Träume, möchte ihre Zukunft selbst bestimmen und sich ein bisschen von ihren Eltern losreißen. Dabei spielt sie allerdings nicht die Rolle einer Rebellin, sondern eines Mädchens, welchem die Familie am Herzen liegt. So würde ich sagen entspricht diese Thematik einer typischen Jugendliteratur, welche wohl viele Jugendliche ansprechen könnte. Fazit: Nach dem Lesen dieses Jugendromans kann ich sagen, hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht. Funkensommer von Michaela Holzinger bietet neben der wunderschönen Gestaltung, gut ausgearbeitete, authentische Charaktere und eine ruhige, realistische Handlung, die auch ein Stückchen Sommergefühl vermittelt. Sicherlich empfehlenswert für Jugendlich ab 12 oder 13 Jahren, besonders etwas für heiße Sommertage.

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  • Rezension zu "Funkensommer" von Michaela Holzinger

    Funkensommer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2012 um 07:11

    Hannah ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, sie musste schon immer mit anpacken, aber seitdem ihr Bruder Raphael krank geworden ist und somit als zusätzliche Hilfe ausfällt. Doch in diesem Sommer, dem Funkensommer, ist alles ein bisschen anders. Hannah möchte Freiheit, Hannah möchte Zeit mit Finn verbringen. Das Leben auf dem Land ist hart, besonders wenn den Eltern ein Bauernhof gehört, jeder muss mitarbeiten um den Lebensunterhalt zu verdienen. Das geht gerne mal zu Lasten der Freizeit, besonders wenn die Ernte ansteht. Hannahs Bruder kann nicht mehr helfen, somit muss sie für ihn mitarbeiten. Hannah ist in diesem Sommer 16 und sie ist zum ersten Mal richtig verliebt. Logisch, dass sie viel lieber mit Finn zusammen wäre. Und so steht sie vor dem Interessenkonflikt, den Eltern helfen und Finn vor den Kopf stoßen oder die Eltern hängen lassen und dafür bei Finn sein. Funkensommer ist eine Geschichte über ein Mädchen, dass erwachsen wird und versucht ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen zu meistern. Dabei darf man sich von der Tatsache, dass die Kulisse ein Bauernhof ist, nicht abschrecken lassen, auch wenn man mit dem Landleben nicht viel am Hut hat. Mich hat diese Geschichte verzaubert, dabei ist sie nicht besonders tiefgründig, sie ist einfach herrlich normal. Keine abgehobenen Charaktere oder verwirrenden Handlungsstränge, dennoch gibt es einige Wendungen und das ein oder andere Geheimnis aufzudecken. Hannah macht im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung durch. Während sie zu Beginn alles noch unfair findet und ihr Leben auf dem Hof, das sie sich selbstverständlich nicht ausgesucht hat, verteufelt, steht sie am Ende als eine junge, reifere Frau vor uns, die kluge Entscheidungen trifft. Ich bin von Hannahs Eltern enttäuscht, natürlich, die beiden müssen einen Bauernhof führen und sind stark auf Raphaels Krankheit fixiert, dass sie den Rest gar nicht wahrnehmen. Sie erkennen weder was mit Raphael wirklich los ist, noch gehen sie auf die Gefühle und Wünsche ihrer Tochter ein. Raphael ist ein frustrierter Mann, der dabei ist sein Leben in die Tonne zu werfen. Seine Handlungen habe ich oft als naiv und kindisch empfunden. Ein kleiner Kritikpunkt ist die Handauflegerin, die im Laufe der Geschichte auftaucht. Da fand ich etwas seltsam und unpassend. Meiner Meinung nach hätte es das nicht gebraucht. Fazit Das Buch wird durch seine Schlichtheit zu etwas ganz besonderem. Eine Geschichte über echte Menschen mit Problem, die jeder nachvollziehen kann. Eine luftig-leichte und lockere Lektüre, die sehr gut zum Sommer passt.

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  • Rezension zu "Funkensommer" von Michaela Holzinger

    Funkensommer

    Angii

    19. August 2012 um 14:20

    Die Grundidee ist toll, bezaubernd, märchenhaft. Am Anfang der Geschichte bringt Hanna mit ihrem Freund, Finn. ein Scheinchen auf die Welt. Das war bei Hanna zu Hause auf dem Bauernhof, ihre Eltern waren wieder einmal weg und Hannah musste alles übernehmen. Natürlich musste ihr Bruder nichts tun, er war krank. Sobald er auch nur 1 Minute im Traktor saß, bekam er seine Anfälle und Ausschläge. Und natürlich dürfen ihre Eltern auch gar nichts von Finn wissen! Immer wenn sie mir ihm ausgehen will, sagt sie ihren Eltern, dass sie mit ihrer Freundin Jelly unterwegs sei. Alles könnte so schön sein, doch dieser Sommer hält so einige Abenteuer von Hannah bereit. Ich fand die Geschichte wie gesagte eine gute Idee. Ich persönlich würde es aber echt nur im Sommer wieder lesen. Vielleicht auch im Winter, wenn man sich den Sommer richtig her wünscht, ich denke schon, dass das Buch es einem dann gleich den Sommer ein Stück näher bringt. Nur wird es am Ende des Buches, dann wieder so sein das der Leser eigentlich gar nicht diese schöne Sommerwelt verlassen möchte. So ging es mir ja jetzt schon. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm zu lesen, aber ich würde ihn nicht als etwas besonderes Bezeichnen, irgendwie ist er eben da man liest ihn aber er bleibt nicht richtig in Erinnerung. Mit den Emotionen ist die Autorin perfekt umgegangen, sie ist jemand der sehr viele Emotionen in das Buch bringt und durch das die Spannung in die Geschichte bringt. Die Charaktere sind einfach nur zum Knuddeln, wenn nicht am Anfang dann sicher irgendwann anders im Buch. Ich mag auch die Handlungen er Charakter, man erwischt sich immer wieder selber. Auch als es Streit gibt, dachte ich immer, ach das tue ich aber auch... Das Buch ist einfach sommerlich gestaltet. Aussen (an den Buchseiten) ist das Buch gelb. Jeder Kapitelanfang ist einfach superschön gestaltet und ja ihr werdet es sehen, falls ihr euch das Buch zulegt, ich kann es euch nur raten. FAZIT Ein Buch das mich anfangs durch die Gestaltung überzeugt, als ich dann aber angefangen habe zu lesen hat es mich auch von dem Inhalt überzeugt. Ich kann das Buch für den Sommer echt nur weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Funkensommer" von Michaela Holzinger

    Funkensommer

    BookFriend

    16. August 2012 um 20:46

    Story: "Vielleicht, überlege ich, heißt Funkensommer ja so etwas wie: Es sprühen Funken im Sommer, vor ... ja vor was eigentlich? Vor Wut? Vor Angst? Vor Liebe?" Als in diesem Jahr der Sommer beginnt, beginnt für Hannah der Aufbruch. Nicht ganz ohne Zögern. Denn es kostet sie viel Mut, sich durchzusetzen. Gegenüber ihren Eltern und ihrem Bruder. Und was ist mit ihrer Liebe zu Finn? Viel einfacher findet sie es, ins tiefe Wasser zu springen. Eigentlich liebt sie dieses befreiende Gefühl. Wäre da nicht ein Geheimnis, das mit dem Felsen am Moorsee verbunden ist und mit ihrer besten Freundin Jelly. Meine Meinung: Beim Anblick dieses Covers, fiel mir die Entscheidung, dieses Buch zu lesen, nicht schwer. "Funkensommer" hat sich für mich nach einer geeigneten Lektüre für den Sommer angehört und dementsprechend gespannt war ich auf das Buch und habe letzendlich genau das bekommen, was ich erwartet habe: Ein tolles Sommerbuch.. Der Leser begleitet die sechzehnjährige Hannah über den gesamten Sommer hinweg und erlebt mit ihr das ein oder andere Abenteuer. Man ist beispielsweise dabei, wenn sie einige wichtige Entscheidungen trifft, Zoff mit ihrer besten Freundin oder ihrer Familie hat oder wenn sie schöne Momente mit ihrer ersten großen Liebe erlebt. Dass dabei alles nicht allzu leicht für sie ist, ist klar. Die Charaktere sind gut gezeichnet, bilden jedoch nicht das Aushängeschild dieses Buches. Hannah wirkt sympathisch und natürlich, dennoch störte mich etwas an ihr: Nicht immer konnte ich ihre (oftmals voreiligen) Reaktionen verstehen. Finn, Hannahs große Liebe, scheint anders zu sein, als andere Jungs und Jelly, Hannahs beste Freundin, ist das komplette Gegenteil von Hannah und sorgt oft für Unterhaltung. Man findet sie alle zwar sympathisch, kann sie jedoch nicht richtig fühlen. Zu oft schon hat man Typen wie sie in anderen Bücher bereits erlebt. An dieser Stelle hätte ich mir durchaus ein wenig mehr Eigenarten der Charaktere gewünscht. Doch dafür ist das Buch, ähnlich wie der Sommer, viel zu schnell vorbei. Der Schreibstil von Michaela Holzinger ist sehr bildhaft und locker-leicht, sodass sich das Buch sehr leicht und schnell lesen lässt. Sensibel erzählt die Autorin die Geschichte ihrer Protagonistin und spiegelt dabei Probleme und Sorgen Jugendlicher gut wider, sodass sich einige Leser mit Hannah identifizieren werden können. Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass die Bauernarbeit, die Hannah zu ihrem Leid ausführen muss, interessant und realistisch dargestellt wird. Zudem ist die Liebesgeschichte nicht durchschnittlich und wird trotz der Kürze der Geschichte gut erzählt. An vielen Stellen bin ich vom Handlungsverlauf überrascht worden und konnte so einige spannende Momente erleben. Und auch der Titel des Buches wird mittels einer ebenso schönen wie kreativen Art erklärt. Einzig das Ende der Geschichte, das mir etwas unglaubwürdig erschien, hätte ich mir anders vorgestellt. Dennoch habe ich es an keiner Stelle bereut, Funkensommer gelesen zu haben und habe mich gut unterhalten gefühlt. "Funkensommer" ist keineswegs perfekt. Die Charaktere wirkten etwas zu durchschnittlich und das Ende unglaubwürdig. Dennoch bietet "Funkensommer" durch eine gut erzählte Liebesgeschichte, einem überraschenden Handlungsverlauf und einem bildhaften und zur Geschichte passenden Schreibstil gute Unterhaltung und ist dadurch eine gut geeignete Sommerlektüre. Ich bin mir sicher, dass das Buch seine Leser (in der Zielgruppe) finden wird! Infos: Titel: Funkensommer Autorin: Michaela Holzinger Verlag: Freies Geistesleben Gebunden: 254 Seiten Erschienen: Juni 2012 Preis: € 15,90 [D]

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