Michaela Küpper Wildwasserpolka

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Inhaltsangabe zu „Wildwasserpolka“ von Michaela Küpper

Ein scheinbar alltäglicher Auftrag entpuppt sich für Privatdetektivin Johanna Schiller als brandgefährliche Angelegenheit: Während sie in Sachen ehelicher Untreue ermittelt, wird sie Zeugin eines angekündigten Doppelmordes. Kurz darauf entdeckt sie eine Leiche im Kofferraum ihres Wagens - aus der Jägerin Johanna ist eine Gejagte geworden. Hals über Kopf flieht sie aus ihrer Heimatstadt Siegburg flussaufwärts entlang die Sieg bis ins Siegerland, doch ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen …

Fazit: Ein temporeicher wie auch wendungsreicher Krimi, der seine Protagonistin quer durchs Siegtal schickt.

— Bellexr
Bellexr

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    Wildwasserpolka
    Bellexr

    Bellexr

    20. August 2013 um 10:01

    Für die Unternehmersfrau Galina Waskovic soll die Privatdetektivin Johanna „Jojo“ Schiller deren Mann überwachen. Allerdings erwischt Johanna diesen nicht beim Fremdgehen, sondern beim Planen eines Doppelmords. Und plötzlich steckt die Privatdetektivin in einem Mordfall, bei dem alle Indizien auf sie als Mörderin hinweisen. Mit einer Leiche im Kofferraum flieht Johanna, doch egal wohin sie sich wendet, immer scheint Waskovic ihr einen Schritt voraus zu sein. Johanna sieht nur noch eine Chance ihre Unschuld zu beweisen, aus der Gejagten muss die Jägerin werden. Eigentlich wieder einmal ein ganz normaler Auftrag, der merkwürdigerweise äußerst gut bezahlt wird. Doch hierüber wundert sich Johanna erst einmal nicht und beginnt ohne ihr Team die routinemäßige Überwachung des Besitzers eines Holzunternehmens. Doch urplötzlich bricht für Jojo ihre bisher heile Welt zusammen. Nicht nur, dass sie plötzlich eine Leiche im Kofferraum hat, den Toten sogar kannte, zudem werden Johannas Mann Markus äußerst pikante Bilder zugespielt, die Johanna mit einem anderen Mann zeigen. Und egal, was die erfahrene Detektivin auch unternimmt, immer wissen ihre Gegner haargenau, wo sie sich bei ihrer Flucht gerade befindet. Und das Schlimmste daran, Johanna hat überhaupt keine Ahnung, warum diese ganzen Dinge plötzlich geschehen. So unwissend Johanna ist, so unwissend sind auch die Leser dieses sehr rasant erzählten Krimis. Die Gründe, warum plötzlich irgendwelche Leute hinter ihr her sind, sind unklar, auch, warum Waskovic ihr unbedingt den Mord an Thomas Müller in die Schuhe schieben will. Und so verfolgt man die oftmals ziemlich chaotische Flucht von Jojo, rätselt ob der Gründe für diese ganzen Ereignisse und bekommt hierbei zumeist beste Krimiunterhaltung geboten, gepaart mit viel Lokalkolorit aus dem Siegtal. So rasant der Krimi beginnt, so temporeich entwickelt sich die Story bis zum Schluss weiter. Die Geschichte, welche Jojo selbst erzählt, entwickelt sich kaum vorhersehbar, immer wieder nimmt die Geschichte eine neue Richtung an und dachte man anfangs noch, die Ehefrau des skrupellosen Waskovic steckt mit ihm unter einer Decke, wird im Verlauf eines besseren belehrt. Unverständlich ist lange Zeit, wie Jojo’s Verfolger ihr immer einen Schritt voraus sein können, doch auch dies löst sich – wie alle weiteren Unklarheiten – im Verlauf schlüssig auf. Obwohl die actionreichen und spannenden Erlebnisse von Jojo selbst erzählt werden, bleibt die junge Privatdetektivin anfangs noch ein wenig blass und schwer einschätzbar. Doch dies legt sich mit der Zeit und man lernt eine zwar ziemlich toughe, aber auch nachdenklich, ängstliche junge Frau kennen, die unter den Vorwürfen ihres Mannes Markus leidet, ihren kleinen Sohn Yannick schmerzlich während ihrer Flucht vermisst und oft davor steht, aus lauter Verzweiflung aufzugeben. Fazit: Ein temporeicher wie auch wendungsreicher Krimi, der seine Protagonistin quer durchs Siegtal schickt.

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