Michaela Karl

 4,1 Sterne bei 108 Bewertungen

Lebenslauf

Geschichts- und Geschichtenschreiberin: Michaela Karl wurde 1971 im bayerischen Straubing geboren. Sie studierte in Passau, München und Berlin Politikwissenschaft, Geschichte und Psychologie und beendete ihr Studium 2001 mit einer Promotion. Heute hat sie eine Position als Lehrbeauftragte für politische Theorie an der Hochschule München inne. Karl schreibt hauptsächlich wissenschaftliche Arbeiten und Biografien historischer Persönlichkeiten. Ihren ersten Roman, »Höllische Grüße« veröffentlichte sie 2005. Großer Beliebtheit erfreuen sich vor allem ihre Bücher über die Leben amerikanischer Ikonen wie Dorothy Parker oder Maeve Brennan.

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Cover des Buches »Kluge Frauen bezahlen ihre Kleider selbst« (ISBN: 9783442762644)

»Kluge Frauen bezahlen ihre Kleider selbst«

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Neu erschienen am 15.10.2025 als Gebundenes Buch bei btb.

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Neue Rezensionen zu Michaela Karl

Cover des Buches »Kluge Frauen bezahlen ihre Kleider selbst« (ISBN: 9783442762644)
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Rezension zu "»Kluge Frauen bezahlen ihre Kleider selbst«" von Michaela Karl

sternenstaubhh
Spannendes Portrait in einer mitreißenden Zeitreise

Die Biografien von Michaela Karl sind immer ein ganz besonderes Lesevergnügen für mich. In uhren Büchern lernt man nicht nur einiges über die betreffende Persönlichkeit, sondern auch über die damaligen Zeit und Gesellschaft.

Das neueste Buch von Frau Karl widmet sich Elsa Schiaparelli, Modeschöpferin und Rivalin von Coco Chanel. Doch wer war die Italienerin wirklich? Was trieb sie an? Welche Persönlichkeit verbirgt sich hinter der Marke Schiaparelli? Frau Karl nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Reise, einem Lebensweg der einen richtig mitnimmt und beeindruckt.

Coco Chanel und Elsa Schiaparelli waren zwei Modeikonen, die die Modewelt zwischen den Weltkriegen dominierten. Beide waren erfolgreich auch wenn sie ganz unterschiedliche Stile verfolgten. Doch im Gegensatz zu Chanel war Elsa Schiaparelli keine Französin, die in der Haute Couture aufstieg.

Dieses Buch aus Frau Karls Feder hat mich wieder einmal begeistert. Man konnte so herrlich in die damalige Zeit und in die Modewelt eintauchen und hat so viele neue Eindrücke gewinnen können. Ein wahres Lesehighlight! Namhafte Wegbegleiter, eindrucksvolle Schauplätze und eine Hauptakteurin, die ich ganz und gar beeindruckend fand. Über Elsa Schiaparelli wusste ich zuvor nur sehr wenig und ich bin nach der Lektüre völlig beeindruckt und begeistert. Frau Karl schafft es immer wieder mich komplett mitzureißen und auch diesmal habe ich dieses spannende Mode-Abenteuer sehr genossen. Elsa Schiaparelli zu begleiten war ein großes Vergnügen und wer gerne Biografien liest und sich auch für Mode interessiert oder einfach eine Zeitreise einlegen möchte, ist hier genau richtig.

Hommage an eine Modepionierin mit vielen Hintergrundinfos

Coco Chanel ist jedem ein Begriff, aber nur wenige kennen ihre Rivalin Elsa Schiaparelli. „Warum?“ fragt man sich, wenn man diese Biografie gelesen hat. Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg beherrschte die Italienerin die Modewelt und machte mit extravaganten Kreationen wie dem Schleifenpulli, dem Hummerkleid und ihrem Markenzeichen „Shocking Pink“ Furore.

Was machte ihre Mode so einzigartig und begehrenswert? Diese Frage beantwortet die Autorin sehr umfassend, indem sie die Wechselwirkungen zwischen Elsas Schaffen und den gesellschaftlichen, künstlerischen und modischen Strömungen in den Vordergrund stellt. Ich war beeindruckt von Elsas Mut, Konventionen zu brechen und zu provozieren, von ihrem Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse der selbstbewussten Frau und ihrer Kreativität und Experimentierfreude, inspiriert von den Dadaisten und Surrealisten. 

Im mittleren Teil kommen so viele Namen von einflussreichen Modejournalistinnen, Chefredakteurinnen und Hollywoodstars ins Spiel, dass ich manchmal den Überblick verlor. Andererseits waren sie als Influencerinnen der damaligen Zeit maßgeblich am Aufstieg und weltweiten Erfolg der Maison Schiaparelli beteiligt. Auch zum Ende hin schweift die Autorin ein wenig von der Hauptfigur ab, um die politische Lage sehr detailliert zu schildern. Davon abgesehen kann ich diese Hommage an eine außergewöhnliche Pionierin, die mit ihrer Mode die Individualität der Trägerin betonte und die Frauenemanzipation vorantrieb, sehr empfehlen.

Ein Buch, welches mich begeistert und informativ unterhalten hat ...

Michaela Karl schreibt über Katherine Mansfield :-) ich bin begeistert ...
und ich möchte euch berichten, wie mir das Buch insgesamt gefallen hat.

Es sind schon verschiedene dieser besonderen Romanbiografien in ähnlichem Coverdesign erschienen, man kann sie schon vom Äußeren her zuordnen. Mit einem edlen Lesebändchen versehen ist dieses Buch sehr hochwertig gebunden. Und auch der Inhalt ist hochwertig zu bezeichnen. Sehr angenehm zu lesen, sehr spannend und vor allem erhellend.

Michaela Karl schreibt vom Leben der Katherine Mansfield.

Nun habe ich also von der unangepassten Bohémienne gelesen, einer bedeutenden Autorin des 20. Jhd. 1908 kam Katherine nach Londen. Sie wurde in Neuseeland geboren. Ihr Traum, ihr Ziel war es, Schriftstellerin und berühmt zu werden. Noch ist die legendäre Bloomsbury Group berühmter und in ihrem Schatten zu stehen gefällt Katherine garnicht. Sie schafft es kurzfristig ein Werk zu scheiben, welche für Furore sorgt, aber sie hat auch gegen Dämonen anzukämpfen, aber das ist noch lange nicht alles, was sie zu bewältigen hat ...

Die klugen Zitate, die sie mitunter "einwirft" machen das Buch noch interessanter zu lesen. Hat mir persönlich rundherum sehr gut gefallen. Man konnte sich sehr gut in die Person, den Menschen Katherine Mansfield hinein versetzen, in ihre Zeit und ihre Wegbegleiter. Wie sie mutig ist und ihr Ziel verfolgt, obwohl sie von den anderen als unterste Schublade gesehen wird, auch von beispielsweise Virginia Woolf, dass sie eine Zeit mit keinen Geringeren als D. H. Lawrence und Frieda Richthofen zusammenlebte und der erste Weltkrieg steht vor der Tür, diese und viele weitere Themen spuken durch das Buch, machten das Leben der Autorin aus, die zu Lebzeiten alles andere als berühmt war.

"In einer deutschen Pension" oder "Das Gartenfest" sind zwei ihrer bekannten Werke.

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