Michaela Karl Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals

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Inhaltsangabe zu „Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals“ von Michaela Karl

Das Glamourpaar der wilden Zwanziger. Er gab einer Epoche ihren Namen. Sie war die Hauptfigur in all s einen Romanen. Zusammen waren sie das Traumpaar der Jazz-Ära und der „lost generation“: Erfolgsautor F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda forderten das Leben heraus, suchten das Glück und endeten in Verzweiflung. Reich und erfolgreich, berüchtigt für ihre verrückten Kapriolen und ihren exzessiven Alkoholgenuss in New York, Paris und an der französischen Riviera waren sie das Idol einer Generation. Doch die Schönen wurden zu Verdammten: exaltierter Lebenswandel, Schaffenskrisen und psychische Probleme führten zum Absturz. Der Mythos aber lebt … Michaela Karl zeichnet in dieser Biografie das faszinierende Bild einer Epoche und zweier Menschen, deren Leben Literatur wurde. Die Gäste werden gebeten, auf der Suche nach Alkohol keine Türen zu zerschmettern, selbst wenn der Gastgeber oder die Gastgeberin ihnen die Erlaubnis dazu gegeben hat.

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    Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals
    Linda-Odd

    Linda-Odd

    07. March 2014 um 16:07

    Man sollte das Jahr immer mit einer Biografie starten und diese hier hätte ich mal direkt dreimal hintereinander lesen können. Da ich seit 2 Jahren an meiner "Midnight in Paris" [Film von Woody Allen] Leseliste arbeite, war eine Biografie über das berühmteste Paar der Literaturgesellschaft natürlich Pflicht. Da das Buch relativ aktuell ist (Ausgabe von 2013) ist die Rechtschreibung sehr gut und auch der Schreibstil der Autorin liest sich außerordentlich gut und anspruchsvoll. Hier bekommt man nicht einfach eine Biografie hingeklatscht, die die Höhepunkte von Scotts Karriere zeigt, sondern das Leben von beiden wird von Geburt an erzählt. Man merkt, wie viel Recherchearbeit die Autorin geleistet haben muss und das kommt dem Buch nur zugute. Die beste Biografie über die Fitzgeralds, die es im Buchhandel gibt.

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  • Rezension zu "Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals: Zelda und F. Scott Fitzgerald. Eine Biografie" von Michaela Karl

    Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals
    shao

    shao

    12. April 2012 um 13:58

    Zelda und F. Scott Fitzgerald sind wohl eines der schillerndsten Paare der 1920er Jahre im Allgemeinen und der Literaturszene im Speziellen. Sie lebten laut, intensiv und steuerten in aller Öffentlichkeit auf einen Abgrund zu, der ihrer beider Leben zerstörte. Michaela Karl legt hier die Biographie dieses außergewöhnlichen Ehepaares vor. * Gleich in der Einleitung schreibt die Autorin, dass die bisher erschienenen Biographien und ausgesprochenen Meinungen sich meistens auf die Seite eines der Ehepartner stellten und den jeweils anderen für den Untergang der beiden verantwortlich machten. Dies solle nun anders sein, zumal das Paar und die gemeinsame Interaktion im Mittelpunkt stehen. * Dennoch liest sich aus dem Text eine Meinung heraus. Man spürt an den Formulierungen, dass auch die Autorin bei den Fitzgeralds einen Liebling hatte und einen, dessen Verhalten sie beständig durch ihre Formulierungen viel deutlicher kritisierte als das ausschweifende Leben des Paares im Allgemeinen. * Überhaupt bin ich davon ausgegangen, bei so einem lebendigen Titel, bei der überschäumenden Begeisterung der Pressestimmen, dass hier ein gut lesbares, spritziges, frisches Werk vor mir liegen würde, dessen Seiten sich von allein umblättern und dessen Sprache mich in die damalige Zeit ziehen und zum Zuschauer der Fitzgeralds machen würde. * Dem ist nicht so. Die Kapitel sind sehr lang und bestehen durchgehend aus einem einzigen Fließtext. Von Auflockerung durch Absätze keine Spur. Die Sprache des Buches ist dann auch recht umständlich und trocken. Es wirkt fast so, als hätte die Autorin versucht, sich an den Spruch eines Professors meiner Universität zu halten: Es darf keinen Spaß machen, eine wissenschaftliche Arbeit zu lesen. * Und dass man hier versucht hat, zumindest vordergründig wissenschaftlich zu arbeiten, liegt bei Quellen- und Personenverzeichnis auf der Hand. Und nein, es hat keinen Spaß gemacht, das Buch zu lesen, für eine reine wissenschaftliche Arbeit war es dann aber doch deutlich zu wertend im Text. * Ich finde es schade, ich denke, man hätte das Leben solch schillernder Persönlichkeiten deutlich lebendiger und mitreißender beschreiben können, als es hier geschehen ist. So trocken und langatmig, wie dieses Buch geschrieben ist, musste ich mich tatsächlich hindurch quälen. * Eine Aufwertung erfährt das Buch durch die eingefügten Fotos, die einen guten Eindruck der Personen liefern. * Für Leute, die sich für die Fitzgeralds interessieren, ist vielleicht zu wenig Neues dabei, vielleicht aber sind einige der zwischenmenschlichen Beziehungen und Verwicklungen dennoch spannend zu lesen. Leute, die eine mitreißende Geschichte über das Leben der „Kate Moss & Pete Doherty“ der 1920er erwarten, sollten sich lieber an kurze Biographien à la Wikipedia halten, die sind deutlich unterhaltsamer.

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