Und damit - wie könnte es andes sein - um den Klimawandel, der hier so anschaulich erklärt wird, dass auch solche wie ich, die nicht allzuviel Ahnung von Naturwissenschaften jeder Art haben, einiges klar wird. Auch so manche Frage, die sich den potentiellen Leser stellen könnte, wird so beantwortet, dass es mir vorkam, als würde ein Vorhang aufgezogen. Und das auch noch auf unterhaltsame, leicht lesbar Art und Weise.
Wirklich sehr empfehlenswert!
Michaela Koschak
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
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Alle Bücher von Michaela Koschak
Hitze, Flut und Tigermücke
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Klimaschutz im Alltag
Neue Rezensionen zu Michaela Koschak
Schon vor einigen Jahren begegneten mir Tiere, die stark an Kakerlaken erinnerten – doch Fehlanzeige, es waren Bernstein-Waldschaben, die eigentlich südlich der Alpen beheimatet sind, aber in nördlichere Gefilde vordrangen. Eine der nächsten einwandernden Arten war die Tigermücke, die es hier zur „Mit-Titelgebung“ schafft. Nun also ein ganzes Buch über derlei Phänomene …
In „Hitze, Flut und Tigermücke“ berichtet Michaela Koschak über „angewandten Klimawandel“: Mit ihren Schilderungen, die sich ganz konkret vor unserer Haustüre verändern (werden), zeigt sie eindringlich auf, dass wir nicht mehr werden wegsehen können. In einem einleitenden Interview mit Sven Plöger erfährt man, warum es dieses Buch auf jeden Fall geben müsse. Es geht weiter mit nahezu allen Aspekten bzw. Fakten zum Klimawandel (Was ist das überhaupt?), reichend von Fragen wie lange uns Gletscher noch erhalten bleiben, warum Bienen in Schwierigkeiten sind, ob man statt Fleisch auf Fisch ausweichen könne, dass Trinkwasser unser höchstes Gut sein sollte, ob jedes Haus ein Solardach haben sollte, welchen Beitrag Müll(-vermeidung) und Kleidung leisten, womit wir bauen werden, wie nachhaltiges Weihnachten geht … Schon an diesem Bruchteil der behandelten Themen erkennt man, dass die Autorin das Thema umfassend angeht.
Damit legt die Meteorologin ein Buch vor, das zwar wirklich fast alles zum Klimawandel anspricht, was „praxisrelevant“ sein dürfte, aber mit erstaunlich wenig Alarmismus auskommt. Zwar wirken durch die konkreten Bezüge auf unser Leben die Inhalte alarmierend, aber das ohne erhobenen Zeigefinger. Darin liegt wohl auch die Stärke der Autorin: Ohne Denkhürden oder politische Befindlichkeiten berichtet sie, manchmal sogar mit einem Augenzwinkern und macht auch Lösungsvorschläge. Es gibt QR-Codes zu Beiträgen und Videos auf t-online, wo sie schon länger berichtet. Genau das könnte man ihr „vorwerfen“, nämlich dass das Buch letztlich „nur“ eine Zusammenstellung dort bereits vorhandener Artikel ist. Doch in Summe handelt es sich bei diesem Buch um eine interessante, leicht lesbare und augenöffnende prägnante Faktensammlung für jene, die sich nicht einfach überrollen lassen wollen von den durch den Klimawandel ausgelösten Veränderungen.
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