Michaela Lindinger

 4 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Michaela Lindinger

Die Hauptstadt des Sex

Die Hauptstadt des Sex

 (1)
Erschienen am 19.09.2016
Außenseiter, Sonderlinge, Femmes fatales

Außenseiter, Sonderlinge, Femmes fatales

 (1)
Erschienen am 05.03.2015
"Mein Herz ist aus Stein"

"Mein Herz ist aus Stein"

 (1)
Erschienen am 07.03.2013

Neue Rezensionen zu Michaela Lindinger

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vk_tairens avatar

Rezension zu "Die Hauptstadt des Sex" von Michaela Lindinger

Informativ, gut zu lesen und spannend
vk_tairenvor 2 Jahren

Wie kann ein Buch über das Thema Sexualität und Geschlecht besser beginnen, als mit Conchita Wurst? Die bärtige Sängerin, die mutig voran geschritten ist und Cross-Dressing und Transgender als Themen groß in die Medien gebracht hat. 


Von dort geht es zurück. Zurück zu anderen bärtigen Frauen in Wien, bis hin zum Mittelalter. Dann beginnt sich die Geschichte chronologisch aufzubauen. Geschickt verflechten sich nun Beispiele aus Kunst und Literatur, aus dem Stadtbild, echten Adressen und Geschichten. Briefe, Berichte von damals, bekannte Persönlichkeiten. So baut die Autorin Spannung auf - nicht, weil man nicht weiß, was passiert, sondern weil "hard facts" geschickt durch die flüssigen Geschichten über bekannte Namen und pikante Details umfasst werden. Keine Zahlen, die nicht dazu gehören und alleine für sich stehen, sondern verbunden werden mit Gesetzeserlässen Joseph II. und seinen eigenen Vorlieben. 


Zudem ist die Sprache flüssig und gut zu lesen. Die Bilder funktionieren und wirken plastisch und lebendig. Das Buch ist keine trockene Abhandlung, sondern lesenswert und unterhaltsam, gleichzeitig aber auch informativ und gibt einen tollen Überblick und Einblick in die Materie. Von Sexualpraktiken, Gesetzen, Kleidung, Prostitution, Geschlechterrollen und Homosexualität. 

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Außenseiter, Sonderlinge, Femmes fatales" von Michaela Lindinger

Wer kennt sie nicht, die schrulligen Zeitgenossen im Wien um 1900 ...
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Michaela Lindinger entführt die Leser in das Wien um 1900. 

Neben ganz gewöhnlichen Menschen gibt es solche, die ihrer Zeit weit voraus oder „nur“ unangepasst waren.


Sie spannt den Bogen von den „Pop-Models“ Antonie Mansfeld und Emilie Turecek (sie ist besser als „Fiaker-Milli“ bekannt) über den schwulen Erzherzog Ludwig Viktor („Luziwuzi“) bis zu heute geschätzten Literaten wie Peter Altenberg. 
Natürlich dürfen (als Zugpferd?) Mary Vetsera und die Tragödie von Mayerling nicht fehlen.

Die Autorin bemüht sich, bislang Unbekanntes aus den Archiven zu holen. Gelingt natürlich nur bedingt, denn Mayerling und Luziwuzi sind ziemlich „ausgelutscht“, wie wir in Wien sagen. Da gibt es kaum Neues zu berichten.
Interessant war jedenfalls der Blick zu diversen Geheimgesellschaften.


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