Michaela Schmitt

 4,2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autorin von AUSREISSER und Hippie Trail.
Autorenbild von Michaela Schmitt (©)

Lebenslauf von Michaela Schmitt

Michaela Schmitt, geboren 1978, ist bereits seit ihrer Jugend mit dem Reisevirus infiziert. Im Arbeitsleben als Steuerfachangestellte hat sie viel lieber in Reiseführern geschmökert als in Steuergesetzen und sich kurzerhand selbständig gemacht, um aus den wenigen Urlaubstagen einer Angestellten mehr zu machen. Sie ist stets leidenschaftlich auf der Suche nach neuen Zielen und kein Flecken der Erde ist ihr zu weit entfernt. Festgehalten werden die Reiseerlebnisse in Reiseberichten und auch die Fotos zeigen ihre Sicht der Welt. Ganz wichtig ist, dass spätestens am Ende einer Reise ein neues Ziel geplant ist.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michaela Schmitt

Cover des Buches AUSREISSER (ISBN: 9783000594274)

AUSREISSER

 (3)
Erschienen am 13.04.2018
Cover des Buches Hippie Trail (ISBN: 9783000625152)

Hippie Trail

 (2)
Erschienen am 01.08.2019

Neue Rezensionen zu Michaela Schmitt

Cover des Buches Hippie Trail (ISBN: 9783000625152)abuelitas avatar

Rezension zu "Hippie Trail" von Michaela Schmitt

was für ein Buch !
abuelitavor 8 Monaten

nämlich : ein ganz wunderbares !..... ein offener, ehrlicher und packender Reisebericht.

Ich habe zuerst das zweite Buch gelesen und habe irgendwie gar nicht gewusst, dass diesem Band noch einer vorausgeht. Oder die Autorin schrieb diese Vorgeschichte erst später – so genau weiß ich das nicht. Ich stieß durch Zufall drauf und war genauso begeistert wie von „Ausreißer – Abenteuer Panamerica“

Das hier war in den 1960/70 er Jahren, als die „Blumenkinder“ von Europa über Land nach Südasien gezogen sind. Der Hippie Trail ist die Mutter aller Roadtrips – und es gibt ihn immer noch. Auch Michaela Schmitt und Thorben fahren los auf den Spuren der alten Hippies nach Goa, mit einem 50 Jahre alten Bus.

Natürlich läuft auch hier nicht alles glatt; wie könnte es auch! Aber die vielen hilfsbereiten Menschen, die fremden Kulturen, der Zusammenhalt , die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft –  damit hatten sie nicht gerechnet.

Flüssig und sehr spannend beschreibt die Autorin diese Erlebnisse und sie KANN es – man fühlt sich oft, wie wenn man dabei wäre.

Sehr empfehlenswert.

 

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Cover des Buches AUSREISSER (ISBN: 9783000594274)abuelitas avatar

Rezension zu "AUSREISSER" von Michaela Schmitt

In welchem Land sind wir gerade?
abuelitavor 2 Jahren

Mit einem alten Mercedes LKW - „Frosch“ genannt- brechen Michaela Schmitt, ihr Mann und die einjährige Tochter Romy auf, um in zwei Jahren von Alaska nach Feuerland zu gelangen.

19 Länder, 100.000 Kilometer und zwei Jahre – und von dieser Zeit erzählt die Autorin sehr, sehr anschaulich.

Von den ganzen Erlebnissen, der grandiosen Natur, den vielen Menschen und fremden Kulturen und auch von der Überraschung, die die kleine Familie kurz schwanken ließ, als sich herausstellte, dass Michaela Schmitt schwanger war.

Aber auch das haben sie mit Bravour gemeistert; der kleine Sohn Levi wurde in der mexikanischen Karibik geboren.

Tagebuchartig schildert Frau Schmitt detailreich und spannend diese Zeit – eben ihre ganz persönlichen Eindrücke und Erfahrungen. 

5 Sterne wären es geworden, wenn sich nicht manches doch wiederholt hätte und es dadurch etwas „langatmig“ wurde.

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Cover des Buches AUSREISSER (ISBN: 9783000594274)Torsten78s avatar

Rezension zu "AUSREISSER" von Michaela Schmitt

Tolles Reiseabenteuer um eine Familie mit Baby, die während der Reise sogar noch wächst
Torsten78vor 3 Jahren

Michaela und Thorben waren schon immer Reisefans. Als Michaela Mutter wurde war eigentlich geplant die großen Reisen ad acta gelegt sind. Die Reiselust war aber größer. So haben sie sich einige Jahre mit Überstunden und dem Rückfahren der Ausgaben vorbereitet und 2015 ging es mit der kleinen Tochter Romy auf die Panamericana. Zwei Jahre von Nordamerika nach Südamerika.

Romy ist zu diesem Zeitpunkt ein Jahr alt.

Im ersten Moment denkt man sich vielleicht wie schrecklich das für ein Kind sein muss die ganze Zeit durch die Gegend zu reisen. Aber andersrum sind beide Eltern für das Kind da. Wo ist das heute schon noch so, wo in der Regel beide Elternteile arbeiten gehen?

Wie sich dann im Buch zeigt, ist es am Anfang wirklich nicht immer einfach, gerade für Romy.

Bereits kurz nach dem Beginn der Tour stellt sich heraus, dass Michaela erneut schwanger ist. Die beiden entschließen sich die Reise fortzusetzen und es einfach auf sich zukommen zu lassen.

Die Reise treten sie in ihrem Fahrzeug namens „Frosch“ an (alter Mercedes LKW). Da ich mich gerade mit dem Thema Hiking beschäftige ist es interessant zu sehen, dass man beim Campen ähnliche Probleme hat. Auch beim Campen muss man sich auf das Wesentliche beschränken, wenn auch nicht so radikal wie beim Langstreckenhiken.

Sie beginnen die Tour in New York und von dort in Richtung Panamericana mit einer Tour Quer durch Kanada. Von der Ostküste nach Dawson City auf der Nordwestseite, quer durch Alaska und dann gen Süden nach Vanvoucer. Von da aus folgt die Familie lose der Panamericana, macht aber immer wieder große Abstecher und erkundet die Länder auf der Route. Bereist wird dabei die USA, Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile & Argentinien, Paraguay, Brasilien und Uruguay. Nachdem sie die Panamericana beendet haben, fahren sie noch ein ganzes Stück weiter auf der Ostseite von Südamerika Richtung Norden – 2 Jahre lang.

Toll ist, dass immer wieder Bilder eingebunden sind. Bei einem derartigen Reisebericht sind die aus meiner Sicht unentbehrlich.

Eine etwas seltsame Einstellung hat Michaela zu anderen Touristen (und nichts anderes ist Sie). Öfter mal hat man den Eindruck, dass sie von vielen Touristen angewidert ist und ihren eigenen Reiseweg für viel besser hält. Wenn jeder so wie die Familie mit dem Wohnmobil hinreisen würde, wäre das nicht besser als eine Reisegruppe, die per Bus kommt. Für die Umwelt wäre am besten, wenn wir die Reisere einfach lassen würden oder zumindest keine Flugzeuge benutzen. Da fliegen aber viel zu günstig ist, sieht es nicht danach aus…


Natürlich freut sich jeder, wenn die Touristenmassen nicht gerade da sind, wo man selber ist, aber besser oder wichtiger als die anderen Reisenden braucht man sich auch nicht fühlen. Witzigerweise habe ich eine vergleichbare Einstellung bei den Thru-Hikern gefunden, die so über die Standardtouristen oder die Tageshiker denken.

Interessant finde ich die vielen Begegnungen mit anderen temporären oder Vollzeitaussteigern. Wenn man mal darüber nachdenkt ist der Ansatz wirklich nicht schlecht: Wer weiß schon, ob man in 10 oder 20 Jahren noch Reisen kann und will oder nicht vorher erkrankt. Leben muss man heute und wenn man Reisen möchte, muss man das heute tun und nicht in 20 Jahren. Offenbar sehen das mehr Menschen so, als ich das vermutet hätte.

So handelt das Buch natürlich vom Reisen aber auch davon mutig zu sein, entgegen aller Konventionen zu handeln und einfach das Leben zu Leben auf das man Lust hat. Natürlich riskieren die beiden, dass sie später nur noch schlecht einen Job finden oder vielleicht auch einen schlechter bezahlten oder anderen Job machen zu müssen. Sie leben aber beide im heute und geben die Sicherheiten auf. Natürlich fehlen die Jahre bei der Rente. Aber mal ehrlich: Ich hab keine Ahnung, ob ich von der Rente noch leben kann, wenn ich mal im Rentenalter bin.

Durch die diversen durchreisten Länder erfährt man vom Reichtum (z.B. USA und Kanada) bis zu den ärmlichsten Lebensverhältnissen so ziemlich alles. Es heißt nicht umsonst andere Länger andere Sitten.

Michaela und Thorben müssen sich zwangsweise auf das wesentliche konzentrieren. Der Platz im Laster ist begrenzt. Es ist erstaunlich mit wie wenig man auskommt, wenn man all die Gewohnten Dinge nicht zur Verfügung hat.

Viele Dinge unseres Alltags sind eigentlich unnütz und teilweise sogar hinderlich. Hochhackige Schuhe? Braucht kein Mensch? Kosmetik? Überflüssig, Anzüge, Krawatten und Business Dress? Braucht auch keiner.

Diese Erfahrung machen Hiker, Langstreckensegler und Leute, die wie Michaela und Thorben als sogenannte Overlander durch die Welt fahren. Wenn die Thor Heyerdahl auf großer Fahrt ist, dann interessiert nach ein paar Tagen oder Wochen niemanden mehr wie die Klamotten aussehen oder ob man etwas unangenehm riecht.

Darauf kommt es nicht an.

Sehr interessant finde ich auch, dass am Ende des Buches die Kosten angegeben sind. Logischerweise ist die Art zu Reisen deutlich günstiger als die Standardurlaubstour, bei der allein die Flugkosten überproportional ins Gewicht fallen und teure Hotels, ein Bus oder ein Mietwagen evtl. ein Reiseleiter usw. bezahlt werden wollen. Günstig ist es aber auch nicht gerade. Allerdings sind die Entfernungen ja auch nicht gerade gering.

Die vollständige Rezension findet ihr hier:

https://www.torstens-buecherecke.de/ausreisser-abenteuer-panamericana-in-zwei-jahren-von-alaska-nach-feuerland-buch/

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Zusätzliche Informationen

Michaela Schmitt wurde am 30. Oktober 1978 in Bautzen (Deutschland) geboren.

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