Michaela Seul Alle Vögel fliegen hoch

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Inhaltsangabe zu „Alle Vögel fliegen hoch“ von Michaela Seul

Franza und Flipper legen los 'Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen.' Davon ist Franza, Fitnesstrainerin und Frauchen beziehungsweise Chefin von Flipper überzeugt. Flipper ist kein Delfin, kann aber für einen Hund gut schwimmen. Als die beiden einen Toten zwischen Starnberger See und Wampertskirchen finden, beißen sie sich an dem Fall fest. Und ein bisschen an Kommissar Tixel, der nicht begeistert von dem sechsbeinigen Ermittlerduo ist. Aber von Franza. Doch die läuft geradewegs ins Blickfeld des Mörders. Spätestens jetzt ist Flippers Spürnase gefragt!

Fazit: Flipper und Franzas erster Fall – fesselnde Story mit äußerst sympathischen Protagonisten.

— Bellexr
Bellexr

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  • Franza und Flippers erster Fall

    Alle Vögel fliegen hoch
    Bellexr

    Bellexr

    05. August 2015 um 18:27

    Beim Spazierengehen entdecken die Fitnesstrainerin Franza Fischer und ihr schwarzer Labrador Flipper eine Leiche. Total geschockt ruft Franza die Polizei und trifft noch im Wald auf den 9-jährigen Simon. Dieser kannte den Toten und nach dem ersten Schock kann es Franza nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von ihrem schlauen Hund. Allerdings ist Hauptkommissar Felix Tixel, der mit dem Fall betraut ist, alles andere als begeistert von Franzas eigenmächtigem Handeln.   Zwar ist Franza fest davon überzeugt, dass man als Hundebesitzerin zwangsläufig irgendwann über eine Leiche stolpern muss, aber als es dann doch passiert, ist die Fitnesstrainerin erst einmal mächtig geschockt. Ganz im Gegensatz zu Flipper, der kurz darauf sogar noch die Tatwaffe anschleppt. Allerdings ist dies Franza erst einmal gar nicht bewusst und so dauert es auch ein wenig, bis sie Felix darauf hinweist. Sowieso hat es Franza nicht so damit, den Hauptkommissar über alles zu informieren, was sie auf eigene Faust recherchiert. Der attraktive Kommissar ist davon natürlich alles andere als begeistert, von der eigenwilligen Franza dagegen schon sehr.   Sehr unterhaltsam erzählt Franza als Ich-Erzählerin die Geschichte, die sich recht wendungsreich und packend entwickelt. Somit dreht sich der Krimi ausschließlich um die doch recht eigensinnigen Ermittlungsversuche von Franza und Flipper. Zu welchen Erkenntnissen Kommissar Felix Tixel und seine Kollegen gelangen, fließen eher selten ein, wodurch man lange über ein Motiv rätselt und sich auch kaum irgendwelche Verdächtige präsentieren.   Zum Ende hin wird der Krimi auch noch richtig spannend und die Beschreibungen von Michaela Seul rund um den Starnberger See wie auch die Informationen über Vogelschutz, welche die Autorin wie nebenbei immer wieder mit einfließen lässt, unterhalten und runden den Lokalkrimi wunderbar ab.   Fazit: Flipper und Franzas erster Fall – fesselnde Story mit äußerst sympathischen Protagonisten.

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  • Michaela Seul - Alle Vögel fliegen hoch

    Alle Vögel fliegen hoch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. December 2013 um 11:36

    Kurzbeschreibung:  Franza und Flipper legen los »Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen.« Davon ist Franza, Fitnesstrainerin und Frauchen beziehungsweise Chefin von Flipper überzeugt. Flipper ist kein Delfin, kann aber für einen Hund gut schwimmen. Als die beiden einen Toten zwischen Starnberger See und Wampertskirchen finden, beißen sie sich an dem Fall fest. Und ein bisschen an Kommissar Tixel, der nicht begeistert von dem sechsbeinigen Ermittlerduo ist. Aber von Franza. Doch die läuft geradewegs ins Blickfeld des Mörders. Spätestens jetzt ist Flippers Spürnase gefragt! *Quelle* Zur Autorin:  Mit 12 Jahren begann Shirley Michaela Seul mit dem, was sie bis heute am liebsten tut: schreiben. Seither hat die mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnete Autorin zahlreiche Bücher auch unter Pseudonymen veröffentlicht: Romane, Sachbücher, Ratgeber, Biographien, Krimis, Memoires. Zudem arbeitet sie seit vielen Jahren sehr erfolgreich als Ghostwriterin und Co-Autorin, womit sie sich einen festen Platz auf der Bestsellerliste erschrieben hat. Verbiss ist nach Alle Vögel fliegen hoch undSonst kommt dich der Jäger holen der dritte Fall für das sechsbeinige Ermittlerduo Franza und Flipper und Kriminalhauptkommissar Felix Tixel. Meinung:  Die Fitnesstrainerin Franza Fischer stößt zufällig beim Gassigehen mit ihrem Labrador Flipper im Wald auf eine männliche Leiche. Bald schon findet sich Franza mitten in den Ermittlungen wieder und stellt auch eigene Nachforschungen an, da ihr der Fund und das Schicksal des Toten nicht mehr aus dem Kopf geht. Kommissar Felix Tixel ist nicht nur der zuständige Ermittler, sondern es deuten sich auch leichte zarte Bande zwischen ihm und Franza an. Dank ihrer Nachforschungen gerät Franza zusehends in das Visier des Täters und sie hat bald alle Hände voll zu tun, sich und Flipper gegen einen Unbekannten zu verteidigen. Doch Flipper ist eines Tages dann plötzlich verschwunden, wahrscheinlich entführt vom Täter... Mit Franza und Flipper hat die Autorin Michaela Seul ein wirklich unterhaltsames Amateur-Ermittler-Duo ersonnen, die mich sehr gut unterhalten konnten. Franza hat eine ganz eigene Art, diesen Fall anzupacken und ihre Sicht auf die Dinge sind oftmals sehr ironisch. Trotzdem agiert sie in manchen Situationen doch etwas naiv, sodass man ihr gerne in einigen Szenen wachrüttelnd zur Seite stehen würde. Flipper ist ein sehr gelehriger Hund, den Franza gut abgerichtet hat und der sich in den Fall auch mehr als hilfreich miteinbringt. Ihre Beziehung zu Flipper, den sie als Welpen aufgefunden hat und den sie über alles liebt, wird von Michaela Seul liebevoll und emotional geschildert, was ich als Hundebesitzerin sehr gut nachvollziehen konnte. Vor allem ihre Reaktionen und Gefühle darauf, als Flipper plötzlich verschwindet, gingen mir sehr ans Herz. Die Handlung selbst entwickelt sich in eher ruhigen Bahnen, was für einen Regionalkrimi typisch ist. Gut gefallen haben mir die Schilderungen, die dem Leser die Vogelwelt näher bringen und auch der angesprochene Zwist zwischen Taubenzüchtern und Greifvogelliebhabern war im Rahmen der Handlung nachvollziehbar. Die Nebencharaktere konnten mich ebenfalls von sich überzeugen. Mitunter skurrile Personen haben hier ihren Auftritt und auch der bayrische Dialekt kommt nicht zu kurz. Der Täter bleibt bis kurz vor Ende im Dunkeln und das Motiv wird erst nach und nach sichtbar. Ich bin sehr auf den nächsten Teil Sonst kommt dich der Jäger holen gespannt, denn mich würde interessieren, ob Franza und Felix auch im Privaten zusammenfinden und Flipper möchte ich natürlich auch wieder begegnen. Fazit:  Ein wunderbares Debüt für Franza und Flipper mit einem Mordfall, der sich interessant gestaltet und bis zum Ende hin recht undurchsichtig bleibt.

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  • 1. Band der Franza-und-Flipper-Reihe

    Alle Vögel fliegen hoch
    Kerry

    Kerry

    21. April 2013 um 19:16

    Die 33-jährige Franziska "Franza" Fischer lebt in München und verdient sich dort als Fitness- und Selbstverteidigungstrainerin. Vor über 3 Jahren ging ihre letzte Beziehung in die Brüche und danach ging es ihr sehr schlecht, bis zu dem Zeitpunkt, als ein kleiner schwarzer Welpe der "Das-Beste-Aus-Allen-Rassen"-Rasse aus einem Gebüsch auf sie zukam und sie umgehend dessen Chefin wurde. Flipper verdankt seinen Namen seinem eher außergewöhnlichem Schwimmstil und auch ansonsten der er ausgesprochen gelehrig. Er hört aufs Wort und so manchen Trick konnte ihm Franza schon beibringen. Bei einem Waldspaziergang findet Flipper eine Leiche - eine Erfahrung, mit der sie seit 3 Jahren rechnet, denn: Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen. Flipper genießt das Leben mit Franza, obwohl er der Meinung ist, sie könnte ihm ruhig ein paar Menschenkinder in sein Körbchen legen, hier jedoch vorzugsweise Jungs, mit denen er so richtig toben kann. Ach ja, Menschenkinder sind erwünscht, menschliche männliche Partner für Franza hingegen nicht! Nichts desto trotz müssen sich Flipper und Franza zuerst mit der gefundenen Leiche herumärgern. Als ordnungsliebende Bürgerin ruft Franza natürlich vorbildlicher Weise die Polizei, um sie über den Fund ihres Hundes in Kenntnis zu setzen. Als jedoch am Tatort Kriminalkommissarin Claudia von Dobbeler auftaucht, ist Franza alles andere als begeistert. Die beiden Frauen sind sich auf Anhieb unsympathisch. Kommissar Felix Tixel hingegen kann die Situation retten, denn er ist, wenn auch etwas kantig, so doch eine Augenweide. Schnell steht fest, dass es sich bei dem Toten um Klaus Hase handelt, der nur wenige hundert Meter weiter weg wohnte. Doch wer hatte einen Grund, ihn umzubringen? Hase blieb gewöhnlich für sich und kümmerte sich um sein Ornithologen-Hobby. Franza beschließt, dem überaus faszinierenden Kommissar Hilfestellung zu geben und zusammen mit Flipper eigene Ermittlungen anzustellen, immerhin ist es ja ihre Pflicht, der Polizei zu helfen und Kommissar Tixel ist sie nur zu gerne behilflich - aber nein: einen neuen Mann will sie auf keinen Fall in ihrem Leben. Was sie jedoch noch nicht ahnt, durch ihre "Ermittlungen" kommen sie und Flipper dem Täter näher, als ihnen lieb sein dürfte und begeben sich in tödliche Gefahr ... Ein gelungener Auftakt! Den Plot fand ich ausgesprochen ansprechend und abwechslungsreich ausgearbeitet, besonders gut hat mir hier das Verhältnis zwischen Franza/Flippa und Felix Tixel gefallen - hier war der ein oder andere Lacher zu holen. Die Charaktere wurden sehr facettenreich erarbeitet und die unterschiedlichen Charaktere agierten ausgesprochen harmonisch miteinander. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei ich mir an manchen Stellen doch mehr knisternde Spannung gewünscht hätte.

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  • Ein Frauenkrimi ;)

    Alle Vögel fliegen hoch
    pelznase

    pelznase

    03. April 2013 um 11:06

    Manche Bücher entdeckt man beim Stöbern im Laden, lässt sie dann aber liegen, nur um sie später doch zu kaufen. So fand auch “Alle Vögel fliegen hoch” den Weg in mein Regal. Im Laden hatte es mich direkt damit am Haken, dass man zwar gleich auf der ersten Seite eine Leiche präsentiert bekommt, dass man aber trotzdem auch auf der gleichen Seite schon etwas zum Lachen findet. Zumindest das Lachen ist mir bis zum Ende erhalten geblieben. Franza, die die Geschichte erzählt, ist pfiffig drauf, hat eine recht große Klappe und manchen Spruch auf Lager. Speziell ihre Wortgefechte mit dem Kommissar sind vergnüglich. Denn der hält gar nichts von Franzas und Flippers Ermittlungen. Ermittlungen in diesem Falle in dem Sinne, dass sie neugierig ist, wissen möchte, was es mit der Leiche auf sich hat, und sich mit Flipper auf die Suche nach Hinweisen macht. Für die professionellen Ermittlungen ist ja Kommissar Tixel zuständig. Der Fall an sich ist durchaus interessant und auch außergewöhnlich, denn mit Vogelfreunden und -kundlern, sowie Jägern und Förstern steht eine Gruppe Beteiligter im Mittelpunkt, die man nicht in jedem Krimi antrifft. Diese Naturbezogenheit ist auch ein wesentliches Merkmal der Geschichte an sich. Für mich trat der Fall allerdings bald ein Stück weit in den Hintergrund. Zwei andere Elemente verschieben ihn dorthin. Erstens Franzas Gefühle für den Kommissar und das Gefühlschaos deshalb. Ein Teenie ist streckenweise nichts dagegen. Süß ist es trotzdem . Zweitens Franzas betontes: “Ich bin selbstbestimmt, ich brauche niemanden, am allerwenigsten einen Mann!” Nichts gegen als selbstbewusst ausgearbeitete Charaktere, aber hier was mir das etwas zu heftig. Leider hat genau diese Betonung auch dazu geführt, dass mir Franza erst spät wirklich sympathisch wurde. Anfangs verband mich mit ihr nur ihre Liebe zu Flipper, die ich von der ersten Seite an geteilt habe. Flipper ist aber auch ein toller Hund…so eine Mischung aus Lassie und Timmy. Glücklicherweise bekommt die Geschichte aber im letzten Drittel doch noch wieder die Kurve und der Fall tritt wieder in den Mittelpunkt. Hier geht es auch wirklich gut rund, gleich einige Verdächtige haben ihren Auftritt und Franza und Flipper geraten in große Gefahr. Das wiegt den “gefühlsduseligen” (und das ist nicht negativ gemeint! Ich fand Kommissar Tixel auch toll und konnte Franza so gut verstehen) Anteil der Geschichte gut auf. Franzas Art zu Erzählen ist nicht so ganz einfach zu lesen. Da geht es schon mal etwas chaotisch zu, was halt ihrem Charakter entspricht, und sie hat hier und da eine ausgeprägte Vorliebe für lange Sätze. Daran muss mancher sich vielleicht erst gewöhnen, doch dann liest sich “Alle Vögel fliegen hoch” flüssig weg. Der durchgängige Humor trotz der ernsten Lage erleichtert es einem zusätzlich. Verrückt nach Tieren wie ich bin, sprang mich das Cover sfort an. Ein einfach wunderschöner Flipper und ein aufmerksamer Kauz (?). Damit sind zwei wichtige Elemente der Geschichte zu sehen, und Dank des Vogels ist auch gleich ein Bezug zum Titel gegeben. Fazit: Ein spannender Krimi, der sich durch die Themen Natur und Tiere bzw Vögel erfreulich von anderen Genrevertretern abhebt. Mit der Hauptperson bin ich erst spät warm geworden, aber dann mochte ich sie umso mehr. Auch wenn es mir gefallen hat, weil ich Kommissar Tixel selber toll fand und seine und Franzas Neckereien gerne gelesen habe, nimmt mir diese “Liebelei” zum Teil zu viel Raum ein und verdrängt den Krimi ein wenig. Aber zum Ende hin wird es wieder krimimäßig, also ist in Summe alles im grünen Bereich. Womöglich ist “Alle Vögel fliegen hoch” aber doch eher ein Krimi für die Damenwelt. Nicht schlimm, oder?

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  • Rezension zu "Alle Vögel fliegen hoch" von Michaela Seul

    Alle Vögel fliegen hoch
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    28. October 2012 um 22:06

    Jeder Hundebesitzer findet früher oder später "seine" Leiche beim Gassigehen! Soweit die Theorie... bei Franza wurde sie zur Wirklichkeit, als sie eines Tages von ihrem geliebten Hund "Flipper" zu einer wenig appetitlich aussehenden Gestalt unter einem Hochsitz geführt wird. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf... und das ist teils tragisch, teils verdammt lustig, spannend und auch ein klein wenig romantisch! Die Beziehung von Franza zu ihrem Hund "Flipper" finde ich beneidenswert. Sie verstehen sich ohne Worte und sie behandelt ihn mehr wie ein Kind - oder eben einfach als Partner. Manche werden dies übertrieben finden, ich nicht. Deshalb die Warnung, daß das Buch sehr überzeugten Müttern und Kinderliebhabern an einigen Stellen nicht so gut gefallen könnte. Auch Menschen, die Hunde nicht besonders mögen oder die nicht verstehen können, wie viel einem so eine Fellnase bedeuten kann, werden die Handlung teilweise nicht wirklich nachvollziehen können. Aber wenn man der Meinung ist, daß man auch ohne Kinder, dafür aber MIT Hund glücklich werden kann, der wird an diesem Buch sehr viel Freude haben - und sich an vielen Stellen wiedererkennen! Die Autorin schreibt so toll, daß man oft lachen muß - auch wenn es eigentlich ein Kriminalroman ist! Aber die Ausdrucksweise ist schlicht genial! Bei den bayerischen Dialektpassagen hatte ich allerdings manchmal schon Probleme und mußte einen Satz schon mal doppelt lesen, um ihn zu verstehen. Das tut dem Lesevergnügen aber keinerlei Abbruch. Die Geschichte ist weitestgehend mäßig spannend, legt aber am Ende sehr an Tempo und Dramatik zu. Ein richtiger Showdown quasi. Es hat mich auch beeindruckt, daß man den Täter praktisch erst kannte oder erahnen konnte, als man mit dem Buch fast fertig war. Was ich auch sehr gut - wenn auch teils erschreckend - fand: die vielen Infos zur Vogelwelt und ihren vielen Problemen! Es regt auch zum Nachdenken an und bringt einem einen Teil unserer Umwelt nahe, den wir zwar täglich hören (Vogelgezwitscher), aber uns wohl wenig drum kümmern. Von mir bekommt dieses Buch die Höchstwertung! Ich fand es einfach genial und freue mich schon auf die Fortsetzung, die leider erst 2013 erscheinen wird!

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  • Rezension zu "Alle Vögel fliegen hoch" von Michaela Seul

    Alle Vögel fliegen hoch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2012 um 07:03

    Flüssig und heiter geschrieben!

  • Rezension zu "Alle Vögel fliegen hoch" von Michaela Seul

    Alle Vögel fliegen hoch
    sddsina

    sddsina

    24. May 2012 um 15:28

    Als ich dieses Buch in der Buchhandlung gesehen habe, konnte ich einfach nicht vorbeigehen, schließlich ist ein so süßer Labrador drauf. Nachdem ich den Klappentext schnell überflogen hatte, musste ich es als Hundenarr einfach mitnehmen - und wurde, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, auch so gar nicht enttäuscht. Zum Inhalt: Franza ist Hundebesitzerin und war vorbereitet. Zumindest dachte sie das, denn man liest ja oft genug in der Zeitung, dass Hundebesitzer immer wieder Leichen im Wald finden. Aber als ihr Hund Flipper (kein Delfin!) sie dann eines Tages auch auf eine aufmerksam macht, ist sie doch geschockt. Noch Tage später muss sie an den toten Mann denken und beginnt langsam mit Flipper ihre eigenen Nachforschungen anzustellen, ganz zum Leidwesen vom gutaussehenden Kommissar Tixel, der am Ende mehr damit zu tun hat Franza und Flipper aus Schwierigkeiten herauszuhalten, als den Fall aufzuklären. Das Buch hat seinen ganz eigenen Stil. Es hat meinen Humor total getroffen, aber trotzdem brauchte ich etwas Zeit um mich einzulesen, denn Franza hat eine sehr ironisch/witzige Art, dazu aber auch einen etwas anstrengenden Charakter. Spätestens wenn Franza anfängt sich immer mehr in das Leben des Toten einzumischen, will man sie als Leser gern mal schütteln, da sie die Gefahr offenbar nie erkennen kann. Die Geschichte verläuft die ganze Zeit sehr langsam und so ist es nicht unbedingt die "pure Spannung" die einen hier zum lesen antreibt, sondern viel mehr dieses besondere Wohlfühlgefühl, wenn man mit Franza und Flippa im Wald und in der Gegend unterwegs ist. Die Details zu verschiedenen Vogelarten und vor allem ihren Besitzern haben mich dabei nie genervt. Eigentlich sind die Streitigkeiten zwischen Vogelkundlern sogar ziemlich interessant, auch wenn mich sonst Vögel und ihre Besitzer so gar nicht interessieren. Als dieses Buch sich immer mehr dem Ende geneigt hat, musste ich mein lesen dringend unterbrechen und hab länger im Internet versucht zu recherchieren, ob es wohl einen zweiten Teil geben wird. Leider bin ich was das betrifft so gar nicht fündig geworden und stehe deshalb jetzt etwas in der Luft. Mein Problem ist nämlich, dass zwar der Todesfall lückenlos aufgeklärt wird, bei mir aber private Fragen zu den einzelnen Charakteren zurückbleiben. Ich möchte unbedingt wissen, was jetzt aus Simon wird, genauere Details zu Franzas Privatleben (und ob es wohl ein Happy End gibt, denn so ganz genau wird das ja nicht genannt) und auch mehr Details über Kommissar Tixel wären mir nur recht. Ich wünsche mir daher unbedingt einen zweiten Teil dieses Buches. Wenn das Buch allein bleibt, bin ich mit dem Ende nicht so ganz zufrieden, denn dann fehlen mir wirklich noch die o.g. Beschreibungen zu den Charakteren. Sollte allerdings der 2. Teil in Planung sein (was ich wirklich hoffe), dann hat die Autorin alles richtig gemacht, denn ich bin neugierig und will mehr! Für Krimifans, Hundenfreunde und Genießer, denen es nicht ausmacht, wenn ein Buch auch mal etwas langsamer verläuft, dafür aber schön ironisch komisch ist. Der Fokus liegt hier wirklich auf Franza und Flipper, nicht allein auf dem Toten. Wer sich damit anfreunden kann, wird dieses Buch sicher nicht so schnell vergessen und einige angenehme Lesestunden verbringen! Für mich also ein tolles Wohlfühlbuch, was unbedingt einen zweiten Teil verdient hat!

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  • Rezension zu "Alle Vögel fliegen hoch" von Michaela Seul

    Alle Vögel fliegen hoch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. February 2012 um 17:19

    Wenn man regelmäßig mit seinem Hundi "Gassi" geht, so wie die Franza mit ihrem Rüden "Flipper", trifft man hier und da dessen Artgenossen in Form von Rehpinschern oder Chihuahuas. Das "meeting", welches ihnen hier widerfuhr, war allerdings vollkommen anderer Art. Flipper entdeckte mit untrüglicher und hochentzückter Spürnase eine männliche Leiche im Gebüsch, die nach ihrem Zustand zu urteilen bereits einige Zeit unangetastet dort herumgelegen hatte. Was macht eine verantwortungsvolle Person wie Franza, wenn sie sich vom Schock erholt hat ? Sie bemüht sich aus dem Handy-Funkloch herauszukommen und alamiert die Polizei. Bald herrscht aufgeregtes Treiben in der Naturidylle unweit vom Starnberger See. Mit der dazugehörigen Polizeieskorte betritt ein ziemlich beeindruckender Mann die Szene, Poilizeikommissar Felix Tixel. Anstatt nun die frisch entdeckte Leiche den bewährten Händen des Kommissars zu überlassen, versucht Franza ihren Teil zu den Ermittlungen beizutragen und begeht damit einen verhängnisvollen Fehler, der sie direkt in den Sog des Unheils katapultiert. Michaela Seul schreibt mit lockerer, flüssiger Feder einen unterhaltsamen Krimi für Hundeliebhaber. Nach der Lektüre fühlt man sich durchaus berufen, eine Unterhaltung mit Flipper zu führen, so vertraut ist einem der intelligente, zärtliche Vierbeiner. Aber auch das Krimigeschehen kommt nicht zu kurz, man ermittelt erfolgreich, und das in wunderschöner, bayrischer Landschaft, umgeben von kauzigen, ausgefallenen Typen. Last not least ist natürlich auch das Herz dabei, wie kann's anders sein. Und Flipper hat hier nicht nur eine Leiche entdeckt sondern auch den Weg ins Leserherz gefunden. Eine "Wurscht" extra für ihn wär' da schon angebracht!

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