Michaela Seul Luna, Seelengefährtin

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Inhaltsangabe zu „Luna, Seelengefährtin“ von Michaela Seul

Meine Seelengefährtin auf vier Pfoten Eine tiefe, innige Freundschaft beginnt, als Michaela Seul kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes einen kleinen Labrador zu sich nimmt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, der Leben heißt – bis eines Tages der Biss einer Schlange alles verändert … In fesselnder Erzählweise und mit eindringlichen Bildern beschreibt die Autorin, wie sie in Luna eine kluge Freundin findet, die sie lehrt, mehr im Jetzt zu sein und das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Eine ebenso berührende wie lebensfrohe Geschichte mit Tiefgang: vom Füreinander-da-Sein, von der Kraft des Lebens im Augenblick und dem großen Glück, einen Hund an seiner Seite zu haben.

Fazit:Eine Liebeserklärung an alle Hunde und im Besonderen an Luna und eine Geschichte, die auch Nicht-Hundebesitzer absolut begeistern wird

— Bellexr
Bellexr

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    Luna, Seelengefährtin
    Bellexr

    Bellexr

    07. January 2014 um 17:56

    … für Michaela Seul ihre Seelengefährtin. Diese ist die mittlerweile 12-jährige Labrador-Hündin Luna mit ihrem lackschwarzen Fell. Als kleiner Wollknäuel kam Luna zur Autorin und sollte eigentlich eine Italienerin werden. Nach dem Tod ihres Mannes macht Michaela Seul einige Zeit danach Urlaub bei Freunden, deren Hündin gerade trächtig ist. Spontan ist für die Autorin klar, eines der Hundebabys wird ihre Luna. Wieder zuhause wird alles für die neue Mitbewohnerin hergerichtet und bewusst freie Zeit eingeplant, um den Welpen entsprechend einzugewöhnen. Doch dann kommt alles anders als gedacht. Die Hündin der Freunde kann ihre Jungen nicht austragen, also muss ein Welpe in der Nähe gefunden werden, schließlich ist alles schon vorbereitet. Bekanntlich sucht sich ja der Hund sein Herrschen oder Frauchen selbst aus und so ist es auch bei Luna. Durch Zufall erfährt Michaela Seul von einem Labrador-Wurf und als sie auf dem Gnadenhof ankommt, um sich die Welpen anzusehen, hat der schwarze Wollknäuel ihr schon längst die Entscheidung abgenommen.   Fortan stellt Luna das Leben von Michaela Seul komplett auf den Kopf. Früher trug die Autorin gerne luftige Sommerkleider und High Heels, nun ist praktische Outdoorkleidung samt geschmacksneutraler Wanderschuhe angesagt. Und nachdem Luna einen Ohrring verschluckt hat und ihre Chefin daraufhin ihre Hinterlassenschaft durchforsten muss, ist auch Schmuck tabu. Aber nicht nur äußerlich verändert sich Michaela Seul. Luna macht aus ihr auch gefühlsmäßig einen anderen, offenherzigeren Menschen: Plötzlich stehen Namen in ihrem Adressbuch, die früher niemals den Weg dorthin gefunden hätten. Na ja, bis Luna dieses dann in ihrem jugendlichen Übermut zerfleddert. Vor Luna war Michaela Seul auch nie eine große Spaziergängerin gewesen, nun muss die Autorin bei Wind und Wetter raus, egal ob es wie aus Kübeln schüttet. Wichtig ist der Autorin von Anfang an, dass Luna aufs Wort hört und somit ist auch der Besuch der Welpenschule Pflicht. Hier sind das eingespielte Team bald als Streber verschrien, denn Luna ist von Anfang an auf Michaela Seul fixiert. Sehr zum Ärgernis der Hundetrainerin lernt der intelligente, neugierige Labrador schneller als alle anderen Hunde die notwendigen Befehle. Und wie wohl jeder Hund, reagiert auch Luna natürlich auf das Gefühlsleben ihrer Chefin: geht es Michaela Seul gut ist auch Luna glücklich.     Doch dies ändert sich für Michaela Seul erst einmal, als Luna mit 11 Jahren von einer Schlange gebissen wird. Bei den nun folgenden Untersuchungen wird in Lunas Milz ein Tumor festgestellt, selten leben Hunde nach dieser Diagnose noch länger als ein paar Wochen. Und zum ersten Mal muss sich Michaela Seul mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie ein Leben ohne Luna aussehen könnte. Unvorstellbar und doch unabwendbar. Verständlicherweise gehen ihre Gedanken fortan oft zurück in die Vergangenheit, schöne und traurige Erinnerungen dringen an die Oberfläche.   Mit dem Schlangenbiss beginnt Michaela Seul ihre Geschichte von Luna und im Verlauf des Buches zieht die Autorin ein Resümee über das Leben mit ihrer Seelengefährtin, erzählt zwischendurch aber auch, wie das Leben nach der Diagnose Milztumor weitergeht. Wie war das erste Zusammentreffen mit Luna, welche Gefühle hatte sie, als Luna auf ihrem Schoß zu ihrem neuen Zuhause fuhr? Die Zeit in der Welpen- und später Junghundeschule, das Alltagsleben, die stundenlangen Spaziergänge mit Luna, die konsequente Erziehung, bei der sich die Autorin selbst im Rückblick manchmal ein wenig zu streng vorkam. Oder auch, wie ihr Umfeld – Familie, Freunde, Bekannte – auf die Neuigkeit reagierten, dass ein Hund ab sofort zum Leben der Autorin gehört. Aber auch über ihre Angst um Luna nach der Diagnose, wie sie mit der Situation umgeht und wie sich ihr Verhalten gegenüber Luna ändert, berichtet die Autorin offen und warmherzig.  Es sind wunderschöne, witzige, berührende, nachdenkliche, tiefsinnige und manchmal auch traurige Momente, die eines ganz deutlich machen: Michaela Seul und Luna verbindet eine tiefe, innige Freundschaft. Die Große und das Kind light sind ein perfekt eingespieltes Team.   Fazit: Eine Liebeserklärung an alle Hunde und im Besonderen an Luna und eine Geschichte, die auch Nicht-Hundebesitzer absolut begeistern wird.

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  • Seelengefährten - in Freud und Leid

    Luna, Seelengefährtin
    Kerry

    Kerry

    25. December 2013 um 22:24

    Luna, langjährige Weggefährtin der Autorin Michaela Seul - ihre Seelengefährtin. Doch auch ein Hundeleben ist begrenzt. Bei einem Gassigang wird Luna von einer Schlange gebissen. Die damals 11-jährige Hündin übersteht diesen Vorfall, doch bei einer abschließenden Untersuchung wird eine Unstimmigkeit in der Milz gefunden. Drei Zentimeter und die Diagnose: Tumor - Lebenserwartung 2 Wochen bis 3 Monate. Diese drei Zentimeter, an einer Stelle, wo sie nicht sein sollten, sind der Grund dafür, dass sich die Autorin aufmachte und ihr Leben mit Luna niederschrieb - eine Therapie für sie, denn trotz allem musste sie ihrer Gefährtin weiter wie gewohnt zur Seite stehen, sich nichts anmerken lassen, denn wenn das Frauchen traurig oder verzweifelt ist, überträgt sich das auf den Hund.   Mit Mitte Dreißig wurde Michaela Seul unerwartet und plötzlich Witwe. 16 Stunden nach dem Zusammenbruch ihres damaligen Mannes Leander hatte sie Zeit sich zu verabschieden, dann ging er. Sie wusste, dass ihr eine schwere Zeit bevorsteht, doch aufgeben, stand ihr nie in den Sinn - zu schön ist das Leben. Der erste Urlaub in der Toskana nach dem Tod ihres Mannes sollte ihr Leben nachhaltig verändern. Sie war dort bei Freunden zu Gast und deren Hündin war trächtig. Da nicht sicher war, wohin mit den Jungen, entschied sie sich spontan, einen Welpen aufzunehmen - ein Weibchen sollte es sein und den Namen Luna bekommen. Leider konnte die Mutterhündin Lilly ihre Jungen nicht austragen, doch in Deutschland war schon alles vorbereitet für Luna, inklusive freier Schreibzeit, um der kleinen Luna ihre Eingewöhnung zu erleichtern. Das war im Februar 2001 - doch die geplante Luna gab es ja leider nicht. Auch im gesamten Umkreis gab es scheinbar keinen Welpen, der zu diesem Zeitpunkt ein Zuhause benötigt hätte. Der Zufall kam jedoch zu Hilfe, denn Michaela Seul hatte an allen Stellen nachgefragt und die Betreiberin eines Gnadenhofes kam auf sie zu - 12 schwarze Labradorwelpen suchten bei ihr ein Zuhause. Als Michaela Seul vor Ort war, war nur noch ein Welpe da - ein schwarzes Hundemädchen: Luna.   Zusammen gingen sie durch dick und dünn und Michaela Seul und Luna wurden ein eingespieltes Team. Zum Leitwesen der Hundetrainerin waren sie einander schon zu Beginn ihrer Partnerschaft eng verbunden, sodass Frauchen und Hund nur als Streber galten und sich erstaunlicherweise keiner besonders hohen Beliebtheit erfreuten, aber egal, Luna gehorchte aufs Wort und war ein glücklicher Hund. 11 unbeschwerte gemeinsame Jahre verbrachten Michaela Seul und Luna miteinander - bis zu jenem Tierarztbesuch, der das Leben der beiden auf den Kopf stellen sollte ...     Seelengefährten - in Freud und Leid! Dieses Buch ist der sehr engen und liebevollen Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Hündin gewidmet. Michaela Seul lässt den Leser teilhaben an ihrem Leben, sowohl dem Leben, als Luna noch nicht bei ihr war und auch dem Leben, als der Wirbelwind Einzug in ihr Leben halten hat. Besonders schön fand ich die Passagen, in denen die Autorin Revue passieren lies, wie sich das Leben von einem hundelosen Menschen in einen Hundehalter änderte und welche Wandlungen dies nach sich zog im gesamten Denken und Fühlen. Den Schreibstil kann ich nur als warmherzig, liebevoll und gefühlsintensiv beschreiben, sodass ich einfach nur hingerissen von diesem Buch und dem Verhältnis von Luna zu ihrem Frauchen war.

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  • Über die enge Verbindung von Mensch und Hund

    Luna, Seelengefährtin
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. November 2013 um 12:44

      Man muss schon ein wenig Geduld haben und auch „dahinter“ schauen, um die allgemein wichtigen Aussagen dieses Buches für sich reflektieren zu können hinter all diesen Geschichten und „Liebeserklärungen“ an „Luna“, den Hund.   „Nicht-Hundebesitzer“ werden nämlich zunächst in Sprache und Stil genau jene „Überhöhung“ des Hundes vermeinen, herauslesen zu können, die ihnen wahrscheinlich schon im Alltag bei anderen Hundebesitzern gehörig auf die Nerven geht.   Wenn „der Hund“ fast das Zentrum des Lebens mancher Leute ist, wie auch hier als „Seelengefährtin“ bezeichnet, in Verbindung gebracht mit dem „Sinn des Seins“.   Und schnell mag man da (auch nicht zu Unrecht) die psychologische Erklärung zur Hand haben, dass „Luna“ (die Hündin) einfach Halt und Lebensinhalt für Michaela Seul geworden ist, als deren Mann starb.   Eine „Vermenschlichung“ des Hundes, die vielen an sich bereits zu weit gehen wird, der man entgegen halten kann, dass sie die eigenen Probleme nicht angeht und löst, sondern auf ein Geschöpf ablädt, dass sich kaum wehren kann.   „Hundebesitzer“ demgegenüber können im Verständnis des von Seul auch Ausgedrückten zu kurz greifen, weil sie, vielleicht in ähnlicher Haltung ihrem Hund gegenüber, zu eilfertig mit dem Kopf nicken, die „Geschichten aus dem Welpenleben“ einfach nur „wunderbar und süß“ finden, das „tiefe Verstehen des Hundes“ auch aus dem eigenen Leben her kennen und begrüßen.   Und jenen Satz: „Es ist egal, ob mein Hund mich liebt. Ich jedenfalls liebe ihn“ auch gegen alle Informationen von erfahrenen Hundetrainern unterstreichen und durchhalten.   All diese vielen Geschichten im Buch, aus der die tiefe Verbundenheit der Autorin mit ihrer Hündin in unverstellter Freude, in Sorge, aber auch in  Angst um ernsthafte Verletzungen und mögliche Krankheiten des Hundes zum Ausdruck kommt, muss jeder Leser für sich selbst bewerten und wird auch jeder anderes zu stehen.   Dass aber „Verbundenheit“ eines der zentralen Elemente menschlichen Seins ist, dass eine echte Beziehung auch zum vertrauten Tier „heilsam“ wirken kann und so manches an Schmerz und Unbill des Lebens auffängt, das kommt in diesem Buch durchaus mit Gewicht zum Tragen. Auch gegen so manche „Meinung“ von Außenstehenden über das „Frauli“ Michaela Seul.   Ohne übrigens dass es immer gleich im „Pelzmäntelchen“ für den Hund oder anderen materiellen „Überhöhungen“ eines Haustieres kommen muss.   So können „Hunde-Distanzierte“ einen Einblick gewinnen in die Nähe, die ein vertrauter Hund stabilisierend auch in das Leben bringen kann und überkandidelte „Hunde-Begeisterte“ könnten (so das noch möglich ist) auch herauslesen, dass es natürlich noch ein „Leben außerhalb des Hundes“ gibt und ein Hund ein Hund ist. Kein Ding und kein absoluter Ersatz für eine Gemeinschaft mit anderen Menschen auf Augenhöhe.   Dennoch verbleibt nach der Lektüre natürlich auch der Eindruck von einer sehr hohen Nähe zum Tier, den nicht jeder Leser in gleicher Weise teilen oder so leben möchte.   Sprachlich und im Stil legt Michaela Seul mit Humor und Ernst ihre Verbindung zwischen „Mein Hund, das Leben und der Sinn des Lebens“ klar verständlich dar, wobei dann der Leser seine eigene Haltung und seine eigenen Vorlieben daran sicherlich ebenso formulieren kann. Zwischen „schwer begeistert“ und „sehr genervt“ ist da alles möglich. Was am Thema, nicht an der Darstellung dann liegen wird.

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