Michaela Seul Luna, Seelengefährtin

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Inhaltsangabe zu „Luna, Seelengefährtin“ von Michaela Seul

Eine tiefe, innige Freundschaft beginnt, als Michaela Seul kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes einen kleinen Labrador zu sich nimmt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, der Leben heißt – bis eines Tages der Biss einer Schlange alles verändert … Fesselnd und eindringlich erzählt die Autorin, wie sie in Luna eine kluge Freundin findet, die sie lehrt, das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Eine berührende, lebensfrohe Geschichte über das Füreinander- da-Sein und das große Glück, einen Hund an seiner Seite zu haben.

Sooooooo toll!

— Lenasbuechertraum

Eine rührende Biografie! :)

— buecher_bewertungen1

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  • Niedlich und informativ

    Luna, Seelengefährtin

    kidcat283

    20. August 2016 um 23:23

    Nach dem Tod ihres Mannes, entscheidet sich Michaela einen Hund zu sich zu nehmen. Sie erzieht ihn streng, denn er muss hören und sie will dem Hund damit ein sorgenfreies und schönes Leben schenken. Eine innige Freundschaft entsteht, Michaela liebt den Hund über alles. Eines Tages wird Luna von einer Schlange gebissen, überlebt aber Gott sei Dank. Dann wird aber festgestellt, dass etwas an ihrer Milz ist. Die Ärztin meint es sei ein Tumor und Luna habe nur noch wenig Zeit. Allerdings kann man nicht mit genauer Sicherheit sagen, dass es ein Tumor ist, also sollen die Zwei die Zeit die ihnen noch bleibt genießen. Meine Meinung: Da ich selbst einen Hund habe und diese Tiere über alles liebe, hat mich dieses Cover sofort angesprochen. Der Hund ist so so so hübsch. Und wie das Fell glänzt. Einfach toll. Die Autorin hat dieses Buch sehr humorvoll verfasst, wobei der Hintergrund ja eher traurig ist. Ihr Mann ist verstorben und auch so beschäftigt sich das Buch viel mit Abschied nehmen, dem Tod. Die Erzählungen von Luna,  bzw. der ganze Anfang mit ihr, die Art der Erziehung, die Hundetrainerin und das tägliche Leben mit dem Hund ist sehr humorvoll verfasst worden und dabei sooo wahr. Da ich selbst auch einen großen Hund habe, weiß ich wie es ist und ich muss sagen, dass ich den Hut vor Michaela ziehe, dass sie ihren Hund so konsequent erzogen hat. Ich bin da nicht so hart geblieben. Aber es ist auch von Rasse zu Rasse ein Unterschied. Der Labrador ist der perfekte Familienhund und nicht so schwer zu bändigen wie andere Rassen. Was ich gut finde, sind die "versteckten Tricks" wie man einen Hund z.B. das Gehen an der Leine beibringt, oder das Alleine Bleiben. Ich finde aber, dass Luna ein Hund ist, der sehr gut hört und es Leser eventuell dazu verführen kännte, sich auch einen Hund anzuschaffen. Trotzdem sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes vor Auge führen, dass man viele Pflichten hat und der Hund sich nicht von alleine erzieht. Eigene Erfahrung übrigens. Im Großen und Ganzen war das Buch sehr schön, doch etwas zu langweilig für mich, denn ich brauche Geschichten mit viel Emotion, Action und Spannung. Deswegen habe ich wohl auch so lange gebraucht, obwohl es nur 272 Seiten hat.

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  • Lunas-Seelengefährtin

    Luna, Seelengefährtin

    Lenasbuechertraum

    16. April 2016 um 17:03

    Ich liebe dieses Buch! Nachdem Bob der Streuner mir so zugesagt hat, musste ich auch unbedingt dieses Buch lesen und die Geschichte hat mich einfach so mitgenommen. Luna ist so ein toller Hund, ich hätte auch soo sehr gern einen soooooo süßen Hund.Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, was aber auch an dem schönen Schreibstil der Autorin liegt. Das Cover ist ebenfalls so süß. Es ist soo passend.Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen.

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  • Eine rührende Biografie! :)

    Luna, Seelengefährtin

    buecher_bewertungen1

    28. March 2016 um 16:00

    Zusammenfassung: Eine tiefe, innige Freundschaft beginnt, als Michaela Seul kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes einen kleinen Labrador zu sich nimmt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, der Leben heißt – bis eines Tages der Biss einer Schlange alles verändert … Fesselnd und eindringlich erzählt die Autorin, wie sie in Luna eine kluge Freundin findet, die sie lehrt, das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Eine berührende, lebensfrohe Geschichte über das Füreinander- da-Sein und das große Glück, einen Hund an seiner Seite zu haben. Cover: Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, mit den schönen hellen Farben und den hübschen schwarzen Labrador, war ich sofort begeistert. Als ich dann noch den Klappentext dazu gelesen habe, musste ich das Buch unbedingt haben. Muss aber gestehen, dass mir das Cover vom Taschenbuch viel besser gefällt als das von der gebundenen Ausgabe. Kathas Meinung: Eher durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und wollte es als totaler Hundefan unbedingt lesen. Mit Mitte Dreißig wurde die Autorin Michaela Seul unerwartet und plötzlich Witwe, konnte sich aber noch von ihrem geliebten Mann Leander verabschieden. Nach der schweren Zeit nach dem Tod von Leander, reiste Michaela Seul in die Toskana um Urlaub zu machen, und genau das sollte ihr Leben für immer verändern. Sie war dort bei Freunden zu Gast, und deren Hündin war gerade trächtig. Da damals nicht ganz sicher war, wohin mit den Welpen, entschied sich Michaela Seul einen Welpen aufzunehmen, ein Weibchen die den Namen Luna bekommen sollte. Leider konnte aber die Mutterhündin Lilly ihre Welpen nicht austragen und Michaela machte sich in Deutschland erst vergeblich auf die Suche nach einem Welpen. Erst als die Betreiberin eines Gnadenhofs auf die zukam, die gerade 12 Labradorwelpen zu vergeben hatte, wurde sie fündig. Denn als sie auf den Hof kam, war nur noch ein schwarzes Hundemädchen übrig: ihre Luna! Luna ist seitdem die Weggefährtin von Michaela Seul, oder wie sie schreibt ihre Seelengefährtin!! Bei einem Spaziergang wird Luna von einer Schlange gebissen. Die damals 11-jährige Hündin übersteht diesen Vorfall, es wird jedoch bei der Untersuchung eine Unstimmigkeit in ihrer Milz gefunden. Die Diagnose lautet: Tumor - Lebenserwartung 2 Wochen bis 3 Monate! Diese Diagnose ist der Grund dazu, dass die Autorin die Geschichte von ihr und Luna aufschreibt. Als Therapie für sich selbst, auch um für Luna in dieser schweren Zeit beizustehen. Mein Fazit:Dieses Buch erzählt eine wahnsinnig enge und liebevolle Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Luna. Michaela Seul lässt den Lesen an ihrem neuen Leben mit Luna und auch ihrem neuen Lebensgefährten teilhaben. Für mich, die selbst einen Hund besitzt, war dieses Buch wirklich sehr interessant. An einigen Stellen musste ich wirklich lachen, weil die Autorin das Zusammenleben Herrchen-Frauchen-Hund echt klasse beschrieben hat :) Da mir diese Biografie wirklich sehr gut gefallen hat, vergebe ich 5 Sterne!

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  • Der beste Freund des Menschen ...

    Luna, Seelengefährtin

    Bellexr

    07. January 2014 um 17:56

    … für Michaela Seul ihre Seelengefährtin. Diese ist die mittlerweile 12-jährige Labrador-Hündin Luna mit ihrem lackschwarzen Fell. Als kleiner Wollknäuel kam Luna zur Autorin und sollte eigentlich eine Italienerin werden. Nach dem Tod ihres Mannes macht Michaela Seul einige Zeit danach Urlaub bei Freunden, deren Hündin gerade trächtig ist. Spontan ist für die Autorin klar, eines der Hundebabys wird ihre Luna. Wieder zuhause wird alles für die neue Mitbewohnerin hergerichtet und bewusst freie Zeit eingeplant, um den Welpen entsprechend einzugewöhnen. Doch dann kommt alles anders als gedacht. Die Hündin der Freunde kann ihre Jungen nicht austragen, also muss ein Welpe in der Nähe gefunden werden, schließlich ist alles schon vorbereitet. Bekanntlich sucht sich ja der Hund sein Herrschen oder Frauchen selbst aus und so ist es auch bei Luna. Durch Zufall erfährt Michaela Seul von einem Labrador-Wurf und als sie auf dem Gnadenhof ankommt, um sich die Welpen anzusehen, hat der schwarze Wollknäuel ihr schon längst die Entscheidung abgenommen.   Fortan stellt Luna das Leben von Michaela Seul komplett auf den Kopf. Früher trug die Autorin gerne luftige Sommerkleider und High Heels, nun ist praktische Outdoorkleidung samt geschmacksneutraler Wanderschuhe angesagt. Und nachdem Luna einen Ohrring verschluckt hat und ihre Chefin daraufhin ihre Hinterlassenschaft durchforsten muss, ist auch Schmuck tabu. Aber nicht nur äußerlich verändert sich Michaela Seul. Luna macht aus ihr auch gefühlsmäßig einen anderen, offenherzigeren Menschen: Plötzlich stehen Namen in ihrem Adressbuch, die früher niemals den Weg dorthin gefunden hätten. Na ja, bis Luna dieses dann in ihrem jugendlichen Übermut zerfleddert. Vor Luna war Michaela Seul auch nie eine große Spaziergängerin gewesen, nun muss die Autorin bei Wind und Wetter raus, egal ob es wie aus Kübeln schüttet. Wichtig ist der Autorin von Anfang an, dass Luna aufs Wort hört und somit ist auch der Besuch der Welpenschule Pflicht. Hier sind das eingespielte Team bald als Streber verschrien, denn Luna ist von Anfang an auf Michaela Seul fixiert. Sehr zum Ärgernis der Hundetrainerin lernt der intelligente, neugierige Labrador schneller als alle anderen Hunde die notwendigen Befehle. Und wie wohl jeder Hund, reagiert auch Luna natürlich auf das Gefühlsleben ihrer Chefin: geht es Michaela Seul gut ist auch Luna glücklich.     Doch dies ändert sich für Michaela Seul erst einmal, als Luna mit 11 Jahren von einer Schlange gebissen wird. Bei den nun folgenden Untersuchungen wird in Lunas Milz ein Tumor festgestellt, selten leben Hunde nach dieser Diagnose noch länger als ein paar Wochen. Und zum ersten Mal muss sich Michaela Seul mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie ein Leben ohne Luna aussehen könnte. Unvorstellbar und doch unabwendbar. Verständlicherweise gehen ihre Gedanken fortan oft zurück in die Vergangenheit, schöne und traurige Erinnerungen dringen an die Oberfläche.   Mit dem Schlangenbiss beginnt Michaela Seul ihre Geschichte von Luna und im Verlauf des Buches zieht die Autorin ein Resümee über das Leben mit ihrer Seelengefährtin, erzählt zwischendurch aber auch, wie das Leben nach der Diagnose Milztumor weitergeht. Wie war das erste Zusammentreffen mit Luna, welche Gefühle hatte sie, als Luna auf ihrem Schoß zu ihrem neuen Zuhause fuhr? Die Zeit in der Welpen- und später Junghundeschule, das Alltagsleben, die stundenlangen Spaziergänge mit Luna, die konsequente Erziehung, bei der sich die Autorin selbst im Rückblick manchmal ein wenig zu streng vorkam. Oder auch, wie ihr Umfeld – Familie, Freunde, Bekannte – auf die Neuigkeit reagierten, dass ein Hund ab sofort zum Leben der Autorin gehört. Aber auch über ihre Angst um Luna nach der Diagnose, wie sie mit der Situation umgeht und wie sich ihr Verhalten gegenüber Luna ändert, berichtet die Autorin offen und warmherzig.  Es sind wunderschöne, witzige, berührende, nachdenkliche, tiefsinnige und manchmal auch traurige Momente, die eines ganz deutlich machen: Michaela Seul und Luna verbindet eine tiefe, innige Freundschaft. Die Große und das Kind light sind ein perfekt eingespieltes Team.   Fazit: Eine Liebeserklärung an alle Hunde und im Besonderen an Luna und eine Geschichte, die auch Nicht-Hundebesitzer absolut begeistern wird.

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  • Seelengefährten - in Freud und Leid

    Luna, Seelengefährtin

    Kerry

    25. December 2013 um 22:24

    Luna, langjährige Weggefährtin der Autorin Michaela Seul - ihre Seelengefährtin. Doch auch ein Hundeleben ist begrenzt. Bei einem Gassigang wird Luna von einer Schlange gebissen. Die damals 11-jährige Hündin übersteht diesen Vorfall, doch bei einer abschließenden Untersuchung wird eine Unstimmigkeit in der Milz gefunden. Drei Zentimeter und die Diagnose: Tumor - Lebenserwartung 2 Wochen bis 3 Monate. Diese drei Zentimeter, an einer Stelle, wo sie nicht sein sollten, sind der Grund dafür, dass sich die Autorin aufmachte und ihr Leben mit Luna niederschrieb - eine Therapie für sie, denn trotz allem musste sie ihrer Gefährtin weiter wie gewohnt zur Seite stehen, sich nichts anmerken lassen, denn wenn das Frauchen traurig oder verzweifelt ist, überträgt sich das auf den Hund.   Mit Mitte Dreißig wurde Michaela Seul unerwartet und plötzlich Witwe. 16 Stunden nach dem Zusammenbruch ihres damaligen Mannes Leander hatte sie Zeit sich zu verabschieden, dann ging er. Sie wusste, dass ihr eine schwere Zeit bevorsteht, doch aufgeben, stand ihr nie in den Sinn - zu schön ist das Leben. Der erste Urlaub in der Toskana nach dem Tod ihres Mannes sollte ihr Leben nachhaltig verändern. Sie war dort bei Freunden zu Gast und deren Hündin war trächtig. Da nicht sicher war, wohin mit den Jungen, entschied sie sich spontan, einen Welpen aufzunehmen - ein Weibchen sollte es sein und den Namen Luna bekommen. Leider konnte die Mutterhündin Lilly ihre Jungen nicht austragen, doch in Deutschland war schon alles vorbereitet für Luna, inklusive freier Schreibzeit, um der kleinen Luna ihre Eingewöhnung zu erleichtern. Das war im Februar 2001 - doch die geplante Luna gab es ja leider nicht. Auch im gesamten Umkreis gab es scheinbar keinen Welpen, der zu diesem Zeitpunkt ein Zuhause benötigt hätte. Der Zufall kam jedoch zu Hilfe, denn Michaela Seul hatte an allen Stellen nachgefragt und die Betreiberin eines Gnadenhofes kam auf sie zu - 12 schwarze Labradorwelpen suchten bei ihr ein Zuhause. Als Michaela Seul vor Ort war, war nur noch ein Welpe da - ein schwarzes Hundemädchen: Luna.   Zusammen gingen sie durch dick und dünn und Michaela Seul und Luna wurden ein eingespieltes Team. Zum Leitwesen der Hundetrainerin waren sie einander schon zu Beginn ihrer Partnerschaft eng verbunden, sodass Frauchen und Hund nur als Streber galten und sich erstaunlicherweise keiner besonders hohen Beliebtheit erfreuten, aber egal, Luna gehorchte aufs Wort und war ein glücklicher Hund. 11 unbeschwerte gemeinsame Jahre verbrachten Michaela Seul und Luna miteinander - bis zu jenem Tierarztbesuch, der das Leben der beiden auf den Kopf stellen sollte ...     Seelengefährten - in Freud und Leid! Dieses Buch ist der sehr engen und liebevollen Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Hündin gewidmet. Michaela Seul lässt den Leser teilhaben an ihrem Leben, sowohl dem Leben, als Luna noch nicht bei ihr war und auch dem Leben, als der Wirbelwind Einzug in ihr Leben halten hat. Besonders schön fand ich die Passagen, in denen die Autorin Revue passieren lies, wie sich das Leben von einem hundelosen Menschen in einen Hundehalter änderte und welche Wandlungen dies nach sich zog im gesamten Denken und Fühlen. Den Schreibstil kann ich nur als warmherzig, liebevoll und gefühlsintensiv beschreiben, sodass ich einfach nur hingerissen von diesem Buch und dem Verhältnis von Luna zu ihrem Frauchen war.

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  • Über die enge Verbindung von Mensch und Hund

    Luna, Seelengefährtin

    michael_lehmann-pape

    26. November 2013 um 12:44

      Man muss schon ein wenig Geduld haben und auch „dahinter“ schauen, um die allgemein wichtigen Aussagen dieses Buches für sich reflektieren zu können hinter all diesen Geschichten und „Liebeserklärungen“ an „Luna“, den Hund.   „Nicht-Hundebesitzer“ werden nämlich zunächst in Sprache und Stil genau jene „Überhöhung“ des Hundes vermeinen, herauslesen zu können, die ihnen wahrscheinlich schon im Alltag bei anderen Hundebesitzern gehörig auf die Nerven geht.   Wenn „der Hund“ fast das Zentrum des Lebens mancher Leute ist, wie auch hier als „Seelengefährtin“ bezeichnet, in Verbindung gebracht mit dem „Sinn des Seins“.   Und schnell mag man da (auch nicht zu Unrecht) die psychologische Erklärung zur Hand haben, dass „Luna“ (die Hündin) einfach Halt und Lebensinhalt für Michaela Seul geworden ist, als deren Mann starb.   Eine „Vermenschlichung“ des Hundes, die vielen an sich bereits zu weit gehen wird, der man entgegen halten kann, dass sie die eigenen Probleme nicht angeht und löst, sondern auf ein Geschöpf ablädt, dass sich kaum wehren kann.   „Hundebesitzer“ demgegenüber können im Verständnis des von Seul auch Ausgedrückten zu kurz greifen, weil sie, vielleicht in ähnlicher Haltung ihrem Hund gegenüber, zu eilfertig mit dem Kopf nicken, die „Geschichten aus dem Welpenleben“ einfach nur „wunderbar und süß“ finden, das „tiefe Verstehen des Hundes“ auch aus dem eigenen Leben her kennen und begrüßen.   Und jenen Satz: „Es ist egal, ob mein Hund mich liebt. Ich jedenfalls liebe ihn“ auch gegen alle Informationen von erfahrenen Hundetrainern unterstreichen und durchhalten.   All diese vielen Geschichten im Buch, aus der die tiefe Verbundenheit der Autorin mit ihrer Hündin in unverstellter Freude, in Sorge, aber auch in  Angst um ernsthafte Verletzungen und mögliche Krankheiten des Hundes zum Ausdruck kommt, muss jeder Leser für sich selbst bewerten und wird auch jeder anderes zu stehen.   Dass aber „Verbundenheit“ eines der zentralen Elemente menschlichen Seins ist, dass eine echte Beziehung auch zum vertrauten Tier „heilsam“ wirken kann und so manches an Schmerz und Unbill des Lebens auffängt, das kommt in diesem Buch durchaus mit Gewicht zum Tragen. Auch gegen so manche „Meinung“ von Außenstehenden über das „Frauli“ Michaela Seul.   Ohne übrigens dass es immer gleich im „Pelzmäntelchen“ für den Hund oder anderen materiellen „Überhöhungen“ eines Haustieres kommen muss.   So können „Hunde-Distanzierte“ einen Einblick gewinnen in die Nähe, die ein vertrauter Hund stabilisierend auch in das Leben bringen kann und überkandidelte „Hunde-Begeisterte“ könnten (so das noch möglich ist) auch herauslesen, dass es natürlich noch ein „Leben außerhalb des Hundes“ gibt und ein Hund ein Hund ist. Kein Ding und kein absoluter Ersatz für eine Gemeinschaft mit anderen Menschen auf Augenhöhe.   Dennoch verbleibt nach der Lektüre natürlich auch der Eindruck von einer sehr hohen Nähe zum Tier, den nicht jeder Leser in gleicher Weise teilen oder so leben möchte.   Sprachlich und im Stil legt Michaela Seul mit Humor und Ernst ihre Verbindung zwischen „Mein Hund, das Leben und der Sinn des Lebens“ klar verständlich dar, wobei dann der Leser seine eigene Haltung und seine eigenen Vorlieben daran sicherlich ebenso formulieren kann. Zwischen „schwer begeistert“ und „sehr genervt“ ist da alles möglich. Was am Thema, nicht an der Darstellung dann liegen wird.

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