Michaela Seul Verbiss

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Inhaltsangabe zu „Verbiss“ von Michaela Seul

"Ich werde dich so lange füttern, bis du verhungerst."

Franzas neuer Job entwickelt sich zum Alptraum: Die pubertierende Celina stopft sich mit Sahnetorte voll, anstatt abzunehmen. Als dann auch noch ihr Vater, hoher Beamter im Ministerium für Landwirtschaft und Forsten, spurlos verschwindet, gerät sie zwischen alle Fronten: Im scheinbar idyllischen Wald herrschen kriegsähnliche Zustände, am Ammersee wird eine Leiche mit Kopfschuss gefunden. Plötzlich steht Franza unter Mordverdacht. Ihr Freund, Hauptkommissar Felix Tixel, wendet sich enttäuscht von ihr ab. Allein ihr treuer Hund Flipper lässt sie nicht im Stich.

Fazit: spritzig, witzig, unterhaltsam und spannend erzählt, mit einer unvorhersehbaren Story und einer Ermittlerin wider Willen.

— Bellexr

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  • Krimi mit Humor: Michaela Seul – Verbiss

    Verbiss

    mczarnetzki

    17. March 2014 um 13:08

    Um eins vornweg zu schicken: Verbiss ist keine Persiflage oder Komödie – es ist ein ausgewachsener Krimi. Humor hat er trotzdem. Und den sogar auf verschiedenen Ebenen. Als erstes ist da Clemens von Lübtow, oder CvL. Die Abkürzungen sind eine Macke dieses aufsteigenden Sterns im bayrischen Landwirtschaftsministerium und für ihn Effizienz bedeuten. Wenn aber FT für fette Tochter steht, sammelt das nicht gerade Sympathiepunkte und erklärt auch, warum nach seinem Verschwinden niemand bereit ist, eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Dass die Polizei trotzdem ermittelt, liegt an seinen Spusis aus den Ministerien, die vom Polizeipräsidenten ein paar Gefallen einfordern. Das CvL außerhalb von Familie und Ministerium auch nicht wirklich gemocht wird, eröffnet den Exkurs in die interessante Welt der bayrischen Forstwirtschaft. Wer hätte gedacht, dass Förster und Jäger spinnefeind sein können, da die einen nur ihre Bäume, die anderen nur ihre Tiere im Kopf haben? Mittendrin ist Franziska Fischer, die eigentlich aus FT eine ST machen soll – weil eine vorzeigbare Tochter besser für CvLs Karriere ist. Warum sie ihrem Freund, Hauptkommissar Felix Tixel, ihr lädiertes Knie und damit den “Erholungs”aushilfsjob bei Lübtow verschweigt, bleibt ein Geheimnis ihrer weiblichen Logik, die für männliche Leser per Definition unverständlich ist. Aber genau daraus ergibt sich für mich das Lesevergnügen. Denn wahrscheinlich unbeabsichtigt liefert Michaela Seul mit diesem Buch den ultimativen Beweis: AN MISSVERSTÄNDNISSEN ZWISCHEN MÄNNERN UND FRAUEN SIND IMMER DIE FRAUEN SCHULD! Ja, das musste mal gesagt werden. Fazit: Verbiss ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Unterhaltung – gut geeignet als Urlaubslektüre oder Alltagspause. PS: Herzlichen Dank an Michaela Seul und den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Sehr unterhaltsam und für alle Hundefreunde ein Muss - Teil 3 überzeugt fast so sehr wie der Erste!

    Verbiss

    sddsina

    13. January 2014 um 17:31

    Ich bin von Anfang an bei dieser Reihe mit dabei gewesen und ich war immer wieder fasziniert, wie hervorragend die Autorin es geschafft hat die Beziehung zwischen Franza und Flipper zu beschreiben. Für mich sind die Bücher um die 2 sympathischen Figuren immer unterhaltsam und gleichzeitig die perfekte Entspannung. Klar, dass ich da nicht lang warten konnte bis ich mir Teil 3 hole und so habe ich mich mit (wie immer) hohen Erwartungen ans Lesen gemacht und wurde dabei grundsätzlich nicht enttäuscht. Zum Inhalt: Franza hat einen neuen Job. Als Fitnesstrainerin für ein verwöhntes, übergewichtiges, pubertierendes Mädchen hat sie alle Hände voll zu tun. Als dann der Vater des Mädchens plötzlich spurlos verschwindet gerät sie zwischen die Fronten. Die Polizei fandet nach Franza und Felix soll davon eigentlich überhaupt nichts erfahren. Als er dann aber doch seine Schlüsse zieht, wendet er sich enttäuscht von ihr ab. Franza bleibt nur eins übrig: den Fall zu lösen um so vielleicht noch eine Chance bei Felix zu haben. Gemeinsam mit Flipper fängt sie wieder an zu ermitteln. Nach Band 2 hatte ich das ewige Hick Hack zwischen Franza und Felix ziemlich stark bemängelt. Das Lesen des 2. Bandes liegt etwas zurück, aber ich weiß immer noch wie sehr ich von den ganzen Missverständnissen und Fast-Trennungen irgendwann genervt war. Mir ging Flipper und allgemein der ganze Fall dort viel zu sehr in den Hintergrund, dafür bekam man Unmengen an Streit inklusive schlimmstem Liebeskummer zwischen Franza und Felix geliefert. Damals bekam Band 2 von mir genau deshalb nur 3 Sterne und so war ich natürlich etwas ängstlich nun in Band 3 ähnlichem Schmarn ausgesetzt zu werden. Erfreulicherweise hat es die Autorin hier aber geschafft die Probleme "besser" zu verpacken. Es kommt zwar wieder zu einem großen Missverständnis zwischen den beiden, was dieses Mal die Beziehung mehr als nur gefährdet. Trotzdem verlief dieses Problem nur im Hintergrund und mir gefiel, dass Franza von so vielen Seiten Unterstützung und vor allem richtig gute Ratschläge bekam. Es waren zwar nicht unbedingt meine Lieblingspassagen, wenn Franza im Liebeskummer versank (auch die Aussage -grob aus dem Gedächtnis wiedergegeben-: "mir ist egal ob ich tot bin, nur wegen Flipper muss ich stark sein" fand ich eher grenzwertig), trotzdem waren diese Abschnitte nicht so nervig und deprimierend wie in Band 2. Beide haben halt versucht irgendwie weiterzumachen und der Leser konnte mitfühlen, aber doch hoffen, dass sich das Problem wieder klärt. In Band 2 fand ich Felix' Reaktion hoffnungslos übertrieben und nicht nachvollziehbar, hier war ich voll bei ihm. Wer schon die anderen Bände kennt - und ich kann nur empfehlen mit dem ersten anzufangen, um Franzas Entwicklung nachzuvollziehen - weiß ja eigentlich worauf er sich einlässt. Diese Bücher sind mit viel Liebe regional geschrieben und verstecken die ein oder andere Weisheit. Abwechselnd geht es um einen Kriminalfall und die Beziehungen von Franza und Felix, bzw. die noch schönere Beziehung zwischen Franza und Flipper, die immer inniger zu werden scheint. Man findet vielleicht nicht ständig geballte Spannung im Buch, dafür kann man das Lesen sehr genießen, da Schreibstil und Figuren (normalerweise) dazu einladen sich richtig in das Buch fallen zu lassen. Der Fall ist am Ende abgeschlossen und doch endet das ganze eigentlich "mittendrin". Die Geschichte ist noch nicht abgeschlossen, denn es bleiben noch so einige Fragen (v.a. zu Franzas Privatleben) offen. Da ist also sicher noch Platz für einen weiteren Band, auf den ich mich jetzt schon freue. Ich persönlich würde mir nun wünschen, dass Franzas und Felix Beziehung in die nächste Runde geht: sie sollten nach diesem erneut harten Missverständnis nun so langsam darüber erhaben sein und sich gegenseitig vertrauen und respektieren. Ich hoffe sehr, dass im nächsten Buch mal keine Probleme von den Beiden im Vordergrund stehen, sondern wieder mehr Flipper und das Ermitteln. Eben wegen diesem ständigen Hin- und Her und weil mir einige der Ausführungen zum "Verbiss" dieses Mal etwas zu lang und ausschweifend waren, ziehe ich hier nocheinmal einen Stern ab. Bei Band 4 will ich wieder ein 5 Sterne Buch sehen, der richtige Weg ist auf jeden Fall eingeschlagen! Fazit: Ich habe Band 1 geliebt. Band 2 kam mit nur 3 Sternen davon, da mir Felix und sein Verhalten extrem suspekt waren. Band 3 hat es nun geschafft wieder in die richtige Richtung zu lenken mit Unterhaltung, Spannung und einer Geschichte mit sympathischen Charakteren. Wenn man ersteinmal Fan von Flipper (und der Chefin) geworden ist, sollte man sich auch den 3. Band nicht entgehen lassen. Für mich war er zumindest fast so gut wie der erste. Für alle Neueinsteiger kann ich nur genau den empfehlen, da die Reihenfolge hier doch nicht ganz unwichtig ist. Also, alle Hundefreunde nicht lange zögern: kaufen, lesen, genießen.

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  • Töchter und Väter, Väter und Töchter

    Verbiss

    michael_lehmann-pape

    Töchter und Väter, Väter und Töchter Wer die Kriminalromane um Franziska und ihren Hund Flipper (groß und schwarz, aber im Kern eine „Seele von Mensch“) kennt, der sollte sich vom Titel dieses Buches nicht in seiner guten Meinung von Flipper irritiert fühlen. Denn Flipper wird sich nicht „verbeißen“. Erstens weiß der Hund in der Regel schon, wer Freund und Feind ist und zweitens findet Flipper meist elegantere Wege des Zugangs zu Menschen (von „FT“ der „fetten Tochter“ bis hin zur Tierheilpraktikern). Aber ein „Verbiss“ spielt schon mit die entscheidende Rolle später, bei der Lösung dieses verzwickten Falles. Und es sind nicht hier und da beschworen „Vampire“, die ihre Fangzähne in einen Hals versenken, auch wenn ein Sarg eine gewisse Rolle spielen wird. Zunächst aber muss sich Franza in ihrer Eigenschaft als Sport- und Körpertrainerin einer fast unmöglichen Aufgabe stellen. Celina, die sehr füllige Tochter des Ministerialbeamten Clemens von Lübtow (beide stehen im rege angespannten Verhältnis zueinander) hat abzunehmen. Oder der Weg ins Internat droht). Ein Klima, in das Flipper hier und da leichte Entspannung bringen kann, das aber keine sonderlich guten Voraussetzungen für eine sportliche Arbeit mit sich bringt. Zudem verschwindet „CvL“, wie er von seiner Tochter Celina (Der „FT“) nur genannt wird, spurlos. Was ab einem gewissen Zeitpunkt zum einen auffällt und zum anderen den aktuellen Lebens- und Liebesgefährten Franziskas, den Kriminalpolizisten Felix, auf den Plan ruft. Der allerdings von Franziskas Verbindung zum Hause Lübtows nichts ahnt…. Und so sich bald in der Zwickmühle der Ermittlungen befinden wird. „Sein Ruf ist nicht so makellos, wie es den Anschein hat. Aber man muss schon ein bisschen bohren“. Was Franziska tut, keine Frage. Wer aber hat nun den Mann entführt und warum und wo ist er? Politische Gegner? Eine Jugendgang, Freunde der Tochter? Celina gar selbst? Die Haushälterin aus Eifersucht? Lebt der Mann oder wurde seine Leiche irgendwo verscharrt? Spannung genug gab es im Umfeld ja auf vielen Seiten. „Der CvL war ein Arschloch. Ist ein Arschloch und wird immer ein Arschloch bleiben“. Das sind die Ermittlungswege, an denen sich Franziska, wie gewohnt, mit Flipper intensiv beteiligt und irgendwann selber in hohe Gefahr geraten wird. Ermittlungswege mit einem weiteren Toten, mit überraschenden Wendungen und Auflösungen, denen der Leser gerne und mit Spannung folgt. Vor allem auch, weil es Michaela Seul versteht, ihren Figuren unaufdringlich Farbe und Leben einzuhauchen. Zwar ist hier und da ein „Felix“ zu lieb geraten, aber von der polnischen Haushälterin über die renitente und „schwere“ Tochter bis hin zu Franziska und Flipper selbst wirken die Personen allesamt lebendig, differenziert und mit zu erforschenden Tiefen versehen.

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  • Das Reh muss weg

    Verbiss

    Bellexr

    Die Fitnesstrainerin Franza hat einen neuen Job, allerdings mehr aus der Not heraus. Wegen einer Knieentzündung nimmt sie den Auftrag eines hohen Beamten beim Ministerium für Landwirtschaft und Forsten an, um dessen 14-jährige Tochter Celina zum Abnehmen zu bewegen. Die Jugendliche stopft alles in sich hinein, was sie an Essbarem in die Finger bekommen kann. Als Celinas Vater Clemens von Lübtow plötzlich spurlos verschwindet, gerät Franza zwischen alle Fronten und steht bald schon unter Mordverdacht. Selbst ihr Freund, Hauptkommissar Felix Tixel wendet sich von ihr ab.   Um ihrem Freund Felix nicht das Gefühl zu geben, nicht so unabhängig und sportlich zu sein, wie der Hauptkommissar sie kennengelernt hat, verschweigt die Fitnesstrainerin Felix ihre Knieentzündung. Dumm nur, dass Franza sich dadurch immer mehr zu Notlügen hinreißen lässt und Felix wäre kein Polizist, wenn ihm dies nicht mit der Zeit auffallen würde. So kommt es zu einem Missverständnis nach dem anderen und ehe es sich Franza versieht, wendet sich Felix von ihr ab. Wäre das nicht schlimm genug, steckt die resolute und nicht minder dickköpfige Hobbyermittlerin auch noch in einem äußerst verzwickten Fall. Ihr Arbeitgeber ist spurlos verschwunden, seine pubertierende Tochter stürzt von einem Gefühlschaos ins Nächste und dann gerät Franza auch noch ins Visier der Polizei und nach ihr und Flipper wird bald schon gefahndet.   Doch bevor es soweit kommt, steigt Michaela Seul mit einem rätselhaften Prolog in ihren Krimi ein und man erfährt, dass ein Mann in einem Erdbunker gefangen gehalten wird. Wie er dahin gekommen ist, geschweige denn, wer ihn in dieses Erdloch verfrachtet hat, ist ihm absolut unklar. Für einen als Leser ist aber schnell klar, um wen es sich bei dem Gefangenen handelt, doch wer der Täter und was sein Motiv ist, verrät einem die Autorin erst am Ende des Krimis. Allerdings kehrt Michaela Seul regelmäßig zu dem Eingesperrten zurück und schnell stellt man fest, dass dieser von einem äußerst perfiden, gnadenlosen Entführer gefangen gehalten wird. Zumeist verfolgt man jedoch die eigenwilligen wie unkonventionellen Ermittlungen von Franza und Flipper, immer wieder durchsetzt mit den polizeilichen Ermittlungen von Felix und seinem Team.   Und der Fall ist recht kompliziert. Eine Jugendgang, die den Vampirkult pflegt, könnte ein Interesse am Verschwinden von Clemens von Lübtow haben, seine Tochter ist auch nicht gerade unglücklich über die Abwesenheit des Vaters, aber auch einige Jäger hat der aalglatte, machthungrige höhere Beamte in der Vergangenheit gegen sich aufgebracht. Somit mangelt es im Verlauf des Krimis nicht gerade an Verdächtigen und Michaela Seul gelingt es gut, einem beim Lesen immer mal wieder auf eine falsche Fährte zu locken bzw. seine Meinung in Bezug auf den Täter öfter einmal zu revidieren.   Locker, frech, äußerst unterhaltsam und die Spannung kontinuierlich steigernd erzählt Michaela Seul den nunmehr dritten Fall von Franza, Flipper und Felix und präsentiert hier abermals einen Krimi, der von der ersten Seite an bestens unterhält. Im Fokus steht natürlich ihre starrköpfige, eigenwillige Protagonistin, die wieder einmal ungewollt mitten in einen Kriminalfall hineingeraten ist und es nicht lassen kann, eigene Ermittlungen anzustellen. Tatkräftige Hilfe erhält Franza dabei natürlich von ihrem Hund Flipper, einem schwarzen Riesen, in dem nur das Beste verschiedener Hunderassen vereint ist.   Fazit: Beste Krimiunterhaltung von Ammersee: spritzig, witzig, unterhaltsam und spannend erzählt, mit einer unvorhersehbaren Story und einer äußerst sympathischen Ermittlerin wider Willen.

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    Shirleymichaela

    09. December 2013 um 16:35
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