Michaela Vieser Tee mit Buddha

(45)

Lovelybooks Bewertung

  • 41 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 31 Rezensionen
(3)
(21)
(16)
(4)
(1)

Inhaltsangabe zu „Tee mit Buddha“ von Michaela Vieser

Michaela Vieser ist die erste westliche Person, der die intensive Auseinandersetzung mit der Spiritualität und der im Kloster wohlgehüteten japanischen Kultur gewährt wird. Sie lässt ihr normales Leben hinter sich und wächst in die buddhistische Gemeinschaft ein. Sie singt Sutren und betet mit den Mönchen, wird in die Geheimnisse der Teezeremonie, des Schwertkampfs und der Kalligrafie eingeweiht. Bei all dem, was sie macht, beweist sich eine Wahrheit: Es braucht seine Zeit, um sie den Dingen zu nähern, in Japan mehr als anderswo.Eine besondere Begegnung mit der gelebten Spiritualität Japans, realistisch, mit Sinn für Details und einer gehörigen Portion Selbstironie erzählt.

Tiefgründige Lebenserfahrungen auf leichte Weise zum Ausdruck gebracht, verwoben mit einer Prise Mystik und Humor - empfehlenswert!

— Konsumfrau
Konsumfrau

Stöbern in Biografie

Paula

Keine leichte Lektüre

19angelika63

Slawa und seine Frauen

"Literarischer Roadmovie!"

classique

Geisterkinder

Packend und eindringlich geschriebener Zeitzeugenbericht über die Sippenhaft der Angehörigen der Stauffenberg-Attentäter

orfe1975

Killerfrauen

ein Sachbuch, größtenteils so packend geschrieben wie ein Thriller

DanielaN

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Ich habe selten so viel bei einem Buch lachen müssen wie bei diesem hier

Curly84

Ich habe einen Traum

Ein wunderbares Buch gut geschrieben, informativ, spannend, gefühlvoll von einer starken, lebensfrohen, mutigen jungen Frau

Kinderbuchkiste

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lehrreiches kurzweilig verpackt

    Tee mit Buddha
    badwoman

    badwoman

    31. January 2016 um 17:46

    Michaela Vieser erzählt in diesem Buch kurzweilig über ihr Jahr in einem japanischen Kloster. Alles mögliche hat sie mit großer oder auch etwas weniger großer Begeisterung ausprobiert: Von Ikebana über Kendo bis zur Meditation bei einem Zen-Mönch alles, was der Durchscnitts-Deutsche für typisch japanisch hält. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass ich dieses Buch so leicht und schnell lesen könnte, aber es ist nie langweilig, sondern immer auch mit Humor geschrieben. Ich habe viele neue Einblicke in die japanische Kultur gewonnen, und das mit Spaß! Dieses Buch empfehle ich, obwohl ich ein treuer Krimifan bin, weiter.

    Mehr
  • Ein schöner Kamelienbaum aus Europa taucht ins japanische Klosterleben ein

    Tee mit Buddha
    TochterAlice

    TochterAlice

    15. June 2015 um 11:33

    In Tee mit Buddha" schildert Michaela Vieser ihr Jahr in einem buddhistischen Kloster in Japan. Es ist keine Darstellung einer spirituellen Reise, sondern ein handfester Erlebnisbericht und als solcher sowohl spannend als auch amüsant. Im Rahmen ihres Klosteraufenthalts begegnet Michaela, die vom Begleiter zu ihrem Kendo-Unterricht, der Kunst des Schwertkampfes, den japanischen Namen Mishara - schöner Kamelienbaum - erhält, einer Reihe von japanischen Originalen: Menschen, die ihr - jeder auf seine eigene Art - den Weg weisen, sie etwas lehren. Da gibt es den standesbewussten Rentner Herrn Sato, der sich als Lehrer für das Lesen japanischer Zeitungen nur bedingt eignet, umso mehr jedoch als zuverlässiger Begleiter durch das Klosterleben, die Ersatzgroßeltern" Mari und Kawa, die in der Abgeschiedenheit der Berge leben und denen Michaela einen Einblick in die Verbindung von Natur und Religion und eine ordentliche Ladung Herzenswärme verdankt und viele andere. Sie findet sogar eine Freundin, die traurige Kyoko, die im Kloster den Verlust ihres Mannes verarbeitet. Überraschend für den Leser ist die viel engere Verknüpfung von weltlichem Alltag mit dem Klosterleben im Buddhismus als man es aus dem Christentum kennt. Ganze Familien leben im Kloster, gehen ein und aus, auch die Mönche selbst haben ein Familienleben. Eindrucksvoll, wie all diese Menschen es schaffen, trotz ihres durchaus weltlichen Alltags ihren tiefen und wertvollen Beitrag zum Klosterleben zu leisten und als Gemeinschaft mit einem übergeordneten Ziel zu funktionieren. Sprachlich und stilistisch hat die Autorin aus meiner Sicht noch einen weiten Weg zu gehen, doch der Zugang zu dem Thema und der unverkrampfte Umgang mit ihrem eigenen anfänglichen Nichtverstehen vieler Aspekte des Klosterlebens sowie die offene Schilderung zahlreicher Fettnäpfchen, in die sie getreten ist, macht das Buch zu einem Lesevergnügen. Leser, die sich über einen ungewöhnlichen Zugang zu einem fremden Land freuen, werden ihren Spaß daran haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Kahnert

    Kahnert

    08. March 2013 um 16:17

    'Eine besondere Begegnung mit der gelebten Spiritualität Japans'' prangt auf dem Klappentext und spricht insbesondere den Käuferkreis an, der ein Faible für den Fernen Osten im Allgemeinen und den Japanischen Buddhismus im Besonderen hat. Die Autorin Michaela Vieser sei 'die erste westliche Person, der die intensive Auseinandersetzung mit der Spiritualität und der im Kloster wohl gehüteten japanischen Kultur gewährt wird.' Natürlich entstanden in meinem Kopf die Bilder der großen geheimnisvollen Tempel wie Eihei-Ji in Nebel umwogten Bergen und voll der Pracht der blühenden Kirschbäume. Wer mit dieser Intension und der Hoffnung auf tiefgreifende Einblicke in Japanische Mystik und große Hinweise zur buddhistischen Erleuchtung das Buch aufschlägt, wird auf den ersten Seiten genauso ernüchtert werden wie die Autorin selber, als sie das erste Mals vor dem Kloster in der Japanischen Provinz stand. M. Vieser beschreibt ihre Erwartungen Hoffnungen und überraschenden Erlebnisse sehr klar und nüchtern. Ihr Stil ist nicht voller esoterischer Räucherstäbchenlyrik. Dies ist erfrischend für ein Buch mit dieser Thematik. Sie gibt Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, doch diese Einblicke entsprechen sehr der Japanischen Mentalität: sie bleiben an der Oberfläche und geben nur so viel preis, wie für das Verständnis ihrer Erfahrungen notwendig sind. Das Kloster, in dem sich ihre Geschichte abspielt, gehört zur Richtung des Reinen-Landes-Buddhismus und ist so ganz anders, als das was man von einem Japanischen Kloster erwartet. Erst am Schluss ihres Aufenthaltes erhalten sie und der Leser einen kurzen Einblick in ein 'echtes' Zen-Kloster. Das Buch gewährt einen Einblick in die Welt der Japaner wie sie wirklich ist. Es gibt immer wieder kleine Überraschungen und Skurrilitäten, die manchmal die Vorurteile und das Klischee der Menschen im Land der aufgehenden Sonne bestätigen aber viele, die einen diese Menschen auch verstehen lässt. Man könnte sagen, dass Buch steht in buddhistischer Tradition. Es gibt keine Knalleffekte, keine Mysterien und Wunder, keine großen Wahrheiten und schon gar keine plötzliche Erleuchtung. Das Buch führt einen auf leisen Sohlen und mit trippelnden Füssen durch einzelne Kapitel, die von Menschen handeln und ihrer Sicht auf dir Welt. Oft sind die Aussagen versteckt in einzelnen Sätzen und Worten. Das Buch lässt den Leser mit einem Lächeln auf dem Gesicht und ein klein bisschen wissender zurück als er vorher war. So wir der Buddhismus im Kern auch.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:15

    In dem Buch "Tee mit Buddha" erzählt die Autorin von ihrem 1-jährigem Klosteraufenthalt in Japan. Auf den ersten Seiten habe ich mich so manches Mal gefragt, wie man auf so eine Idee kommt. Michaela Vieser beschreibt den Blick auf ihre neue japanische Heimat realistisch und immer mit einem kleinen Lächeln. Außerdem erfährt man nebenbei noch viel interessantes und lehrreiches über ihre Zeit in dem buddhistischen Kloster und die japanische Kultur. Der Romananfang ist sehr schön geschrieben und macht Lust auf mehr.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Toschi3

    Toschi3

    14. September 2011 um 09:56

    Ankommen - lernen - genießen Mit diesem Buch hat die Autorin einen wunderbaren Erfahrungsbericht über ihr Jahr in einem japanischen Kloster vorgelegt. Sie berichtet über den Alltag, das Erlernen verschiedener Künste (Ikebana, Kaligrafie, Kendo) und das Erlernen von Demut und Geduld. Aber auch, das Leben zu genießen. Für den Leser ist dieses Buch, als würde er mit auf diese Reise gehen. Man fühlt mit ihr die Ungeduld, wenn sie etwas nicht schnell genug versteht, oder auch das Glück, wenn nach langem Warten etwas voran geht oder ein Wunsch erfüllt wird. Alles hat seinen tieferen Sinn, merken die Autorin und mit ihr die Leser. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, recht flüssig und die Kapitel überschaubar. Erst im letzten Drittel des Buches werden die Kapitel länger und damit leider auch etwas zäher. Trotzdem erfüllt mich dieses Buch am Ende mit Zufriedenheit. Und vielleicht habe ich mit der Autorin zusammen etwas für das Leben gelernt.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    buecherwurmolli

    buecherwurmolli

    12. May 2011 um 19:42

    Himmel auf Erden In ihrem Buch ,,Tee mit Buddha'' schreibt Michaela Vieser über ihr Jahr in Japan, in welchem sie in einem Kloster mit buddhistischen Mönchen zusammenlebt und durch zahlreiche Menschen in die Kultur und die Bräuche der Japaner eingeführt wird. Schon zu Anfang war ich allein wegen der Idee, über ein Jahr in einem buddhistischen Kloster zu schreiben, sehr beeindruckt und war sehr gespannt auf die Umsetzung. Ich wurde nicht enttäuscht. Detailgetreu und interessant beschreibt die Autorin ihr Jahr in einem Kloster und geht dabei zu meiner großen Freude auch sehr genau auf die zahlreichen, verschiedenen Zeremonien und Bräuche ein und schildert diese von grundauf. Auch begeistert war ich von der großen Liebe, mit welcher die Autorin das Buch geschrieben hat. Diese Tatsache wikt sich sehr auf das Buch aus, so kann sich der Leser auf detaillierte Beschreibungen der japanischen Berglandschaften freuen und fühlt sich wie vor Ort. Was mir ebenfalls sehr zugesagt hat ist die Tatsache, dass Michaela Vieser die Ereignisse nicht in chronologischer Reihenfolge schildert-was sehr verwirrt hätte- sondern jedem Kapitel ein Thema widmet und dieses in aller Ausführlichkeit beschreibt. Zu jedem dieser insgesamt 12 Kapitel erzählt sie von einem Menschen, mit welchem sie sich während dieser Zeit beschäftigt hat. So erhält der Leser auch einen Eindruck über die Mönche und erkennt, dass all diese einen unterschiedlichen Hintergrund haben, welchen es zu entdecken gibt . Alles in Allem bin ich wirklich sehr beeindruckt von der Idee und der Umsetzung der Geschichte und bin sehr glücklich über das erhaltene Wissen über eine fremde Kultur ganz ohne Ausschmückungen und Verharmlosungen.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    capkirki

    capkirki

    21. June 2010 um 15:03

    Michaela Vieser ist Japanologiestudentin in England. Wie fast alle Studenten steht bei ihr auch bald ein Auslandsjahr in Japan an. Doch im Gegensatz zu ihren Kommilitonen entscheidet sie sich nicht für ein Auslandssemester an einer japanischen Uni, sondern für einen Klosteraufenthalt. Sie glaubt, dadurch mehr über Land und Leute zu erfahren als im Unialltag. Und so macht sie sich eines Tages auf die große Reise. Am Ziel angekommen, ist sie zunächst enttäuscht, denn das Kloster hat so gar nichts mit den Klöstern in ihrer Vorstellungen zu tun. Es liegt nicht einsam auf einem Berg und auch nicht in einem Bambushain, sondern mitten in der Stadt. Und sie schläft auch nicht in einer typisch japanischen kargen Klosterzelle, sondern teilt sich eine kleine Wohnung mit einer Schülerin in einem Hochhaus - mit Popstarspostern an der Wand und beheizbarer Toilette. Doch schon bald gewöhnt sie sich an die Umstände, nimmt an Andachten teil, rezitiert Sutren, meditiert, wird in die Geheimnisse der Teezeremonie eingeweiht, versucht sich an Ikebana, im Kendo und der Kalligrafie. Auch einen Zen Meister lernt sie kennen, der sie in die Geheimnisse des Zen einführt, ein buddhistischer Zweig, der ihr mehr zu liegen scheint als die Religion "ihres" Jodo-Shinshu Klosters. Kapitelweise erzählt Vieser von den Menschen, die ihr während dieses Jahres im Kloster begegnen und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Amüsiert kann der Leser all ihre Fettnäpfchen verfolgen, die wohl nicht ausbleiben, wenn sich ein Westler ins Abenteuer Japan stürzt. Ab und an ertappte ich mich aber bei der Frage, wieso sie als Japanologiestudentin so wenig Ahnung hat von den Sitten in einem Kloster.. Alles in allem ein sehr kurzweiliges und unterhaltsames Buch. Jedoch kann Vieser ihre spirituelle Reise nicht wirklich vermitteln. Zu oft klingen ihre Sprüche wie solche, die man in diversen Kalendern liest. Wenn man sich noch nicht wirklich mit dem Thema Japan, Buddhismus, Zen etc. auseinandergesetzt hat, dann ist dies ein netter Einstieg. Kennt man sich jedoch schon ein wenig aus, dann wirkt dieses Buch recht schnell oberflächlich. Trotz allem eine nette Unterhaltung, daher drei Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Winterzauber

    Winterzauber

    13. June 2010 um 19:18

    Ein Gewinn von Vorablesen. Leider für mich nicht so interessant, da ich auch niemals vorhabe nach Janpan zu reisen. Die Autorin hat ihr Jahr im japanischen Kloster ganz interessant rübergebracht. Für sie sicherlich eine Bereicherung, hätte etwas besser und flüssiger geschrieben sein können, um einen breiteren Lesekreis zu bekommen. Hat mich nicht vom Hocker gerissen.

  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2009 um 22:07

    Michaela Vieser studiert in London Japanologie. Den Studenten wird ein Auslandssemester angeraten, aber Michaela Vierser will weit mehr. Ihr Traum ist es, in ein Zen-Kloster zu gehen. Trotz längerer Recherche sieht sie dafür aber keine Möglichkeit. Kurz davor, ihren Traum zu begraben, macht ein japanischer Mönch, der an der Universität Buddhismus lehrt und von von ihrem Ansinnen erfuhr, ihr das Angebot, ein Jahr in seinem Mutterkloster zu verbringen. Das ist zwar kein Zen-Kloster, sondern gehörte zur Jodo-Shinshu-Strömung und liegt im Süden des Landes. Im Kloster leben ca. 100 Bewohner, Mönche, Familien, japanische Angestellte, Studenten. Das Kloster ist ein Spiegelbild der Gesellschaft im Kleinen. Michaela hat 3 Jahre lang die Sprache studiert und macht sich nun als erste Westeuropäerin auf, ihr Jahr im japanischen Kloster in Angriff zu nehmen. Lange bevor ich dieses Buch las, war ich mir nicht sicher, ob es etwas für mich ist, oder eher nicht. Und um ehrlich zu sein, ich weiß es nach der Lektüre noch immer nicht. Die Autorin erzählt von ihrem Leben in der für sie völlig fremden Welt, auch von der Ernüchterung, die sie in der ersten Zeit überkam. Ihre Erwartungen waren durchaus anders als die Realität. Als Leser ließ sie mich am Alltagsleben in diesem Kloster teilhaben, am Tagesablauf, an der Bedeutung der Gebete, an Ritualen, an Grundlegendem und Profanen. Sie machte mich unter anderem mit der Teezeremonie, Ikebana, Kendo und der Kalligrafie vertraut. Mit viel Witz erzählt sie die verschiedensten Anekdoten und beschreibt die Fettnäpfchen, die sich ihr in den Weg stellten und in die sie trat. Dabei berichtet sie nicht in der zeitlichen Abfolge, sie erzählt, in dem sie in jedem Kapitel des Buches eine Person und die gemeinsamen Erlebnisse vorstellt. So erfuhr ich zwar vieles über Japan und die japanische Denk- und Lebensweise, aber trotzdem sprang der Funke zum Buch nicht über. Mir blieb vieles fremd, auch die Autorin selbst, vor allem weil die Emotionen für mich nicht immer nachvollziehbar waren und mir die gedankliche Tiefe fehlte. Der Sprachstil ist sehr einfach gehalten. Auch hatte ich gehofft, ein paar tiefgründigere Informationen über den Buddhismus zu bekommen. So bleibe ich ein wenig enttäuscht zurück und frage mich nun, ob ich einfach zu viel erwartet habe, oder ob das Buch nicht mehr hergab.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    15. September 2009 um 22:14

    Mit sehr viel Herz berichtet Michaela Vieser von einem einjährigen Aufenthalt in einem japanischen Kloster. Es war sehr schön zu lesen, wie sie die kulturellen Sitten und die Gewohnheiten der Japaner kennen lernte. Es ist einfach bewundernswert, mit wieviel Neugierde und Mut, sie sich auf solch einem Abenteuer eingelassen hat. Keine Ahnung zu haben, was sie in einem fremden Land erwartet. Sie hatte Glück, die japanischen Mönche und Klosterbewohner sind ihr gegenüber sehr offen und warmherzig. So bereitet das Buch beim lesen ein großes Vergnügen und man kann dabei in das Geschehen eintauchen, und den Alltag für ein paar Seiten hinter sich lassen. Ich kann es bestens empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Konsumfrau

    Konsumfrau

    01. September 2009 um 22:35

    Inhalt Michaela Vieser erzählt von ihrem einjährigen Aufenthalt in einem buddhistischen Kloster in Japan. Anders, als ich es erwartet hatte, leben in diesem Kloster Mönche mit ihren Frauen und Kindern, aber auch ältere Menschen und Alleinstehende. Michaela Vieser lebte also nicht abgeschottet vom Leben „draußen“, sondern lernte auf diese Weise unterschiedlichste Menschen und ihre Geschichten kennen. Sie baut ihre Erzählungen nicht chronologisch aufeinander auf, sondern widmet zehn Kapitel jeweils einem oder mehreren Lehrern, bzw. Personen, von denen sie etwas lernte. Dazu gehört beispielsweise die Kalligrafie-Lehrerin Frau Uchida, der Teemeister Emyo oder das alte Ehepaar Mari und Kawa, die auf einem Berg leben und für Michaela Vieser eine Art japanische Ersatz-Großeltern werden. Dabei wird sie immer wieder mit ihren eigenen Klischeevorstellungen von Japan konfrontiert, die zu einem Kulturschock führen (angefangen bei der Ankunft in einer Betonwüste und Unterkunft in einem Bungalow-Hochhaus statt asketischer Klosterzelle in malerischer Naturlandschaft). Hinzu kommen ihre jugendlich-wilden Erwartungen in spiritueller Hinsicht, die sie mit selbstauferlegtem Fasten und Verirrungen im Wald auf der Suche nach den Yamabushi (Bergasketen) zu erfüllen sucht. Nur langsam lernt sie durch die ruhige und zurückhaltende Art der Personen im Kloster, dass der Weg zur Erleuchtung in einem selbst beginnt und das „Wie“ eigentlich egal ist. Kritik Was Michaela Vieser erlebte und lernte, hat mich sehr gut unterhalten, aber auch berührt und zum Nachdenken über mein eigenes Leben, meine Werte und Ziele, gebracht. Mit ihren malerischen Beschreibungen der Szenerien (die mehr sind als nur ein Abbild, sondern Stimmungen, Gefühle und vielleicht auch Gedanken vermitteln, die sich sonst schwer in Worte fassen lassen), den teils humorvollen, teils melancholischen, aber niemals traurigen Erzählungen, erinnert sie mich auch unterschwellig an die Bücher von Banana Yoshimoto. Beim Lesen stellte sich bei mir das gleiche Gänsehautverursachende Gefühl der heiteren Melancholie ein; tiefgründige Lebenserfahrungen auf so leichte Weise zum Ausdruck zu bringen, verwoben mit einer Prise Mystik und Humor - das ist bestimmt nicht einfach. Ganz nebenbei erfährt man sehr viel über die japanische Kultur und Denkweise. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für Japan und Buddhismus interessieren und offen dafür sind, eventuell mit den eigenen romantischen Vorstellungen davon aufzuräumen, aber auch Freunden der modernen japanischen Literatur á Banana Yoshimoto und Haruki Murakami. Mit einem Lesebändchen, der ansprechenden Umschlaggestaltung und der angenehm lesbaren Typografie (gesetzt aus der ITC New Baskerville) bietet das Buch außerdem einen hochwertigen optischen Eindruck und gibt somit auch ein schönes Geschenk ab.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Büchermonster

    Büchermonster

    08. August 2009 um 16:00

    Klosteralltag in Japan Die Autorin nimmt uns mit auf eine wunderbare und herzerfrischende Reise in ein japanisches Kloster. Sie darf als europäische Frau ein Jahr in einem japanischen Kloster leben und läßt uns an ihren Erlebnissen teilhaben. Es beginnt bereits mit ihren Vorstellungen, Erwartungen und Wünschen auf der Hinreise. Dann jedoch die Realität: Alles komplett anders! Kein idyllisches Kloster auf einem Berg, sondern eine Anlage mitten in einer Kleinstadt! Hochhäuser, statt traditionelle Häuser! Supermodernes Appartment - sogar mit Fernseher -, anstelle einer kargen Klosterzelle. Der Mönch Wado, von dem sie zunächst annimmt, das sei der Hausmeister! DAS FÄNGT JA GUT AN !!!!!!!!!! Sie wird jedoch sehr liebevoll in der Klostergemeinschaft aufgenommen. Alle freuen sich über ihr Dasein. Wir erfahren von ihren nicht erwarteten Sprachschwierigkeiten und den Problemen und den Banalitäten des Alltags eines Klosterlebens. Förmlich kann man ihre Ungeduld, die hohen Erwartungen an sich selber spüren und miterleben. Mit einem erfrischenden Schreibstil und einem Augenzwinkern, aber auch mit viel Respekt werden uns alle wichtigen Weggefährten vorgestellt. Irgendwie meint man schon, es sind alte Bekannten von einem selber. Gefallen, haben mir auch die kurzen und einfachen Erklärungen der unterschiedlichen Arten des Buddhismus. Es wurden auch im Laufe der Schilderungen die christlichen Werte angesprochen. Jederzeit konnte ich mich -mental - in Michaela Vieser Versuche hineinversetzen, um auf den Weg der Erleuchtung zu gelangen.Einfach köstlich. Gleichzeitig erlebte ich bei den Misserfolgen den Frust mit. Es war schön, die langsam sich vollziehende Wandlung - erkennbar am Verhalten und ihren Gedankengängen - mitzuerleben. Interessant auch die philosophischen Gedankenansätze! Erwähnenswert noch die schöne Aufmachung des Buches mit den japanischen Schriftzeichen. Alles sehr stimmig! Ein wunderbares Buch über Japan, das Kloster und den Buddhismus!

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    Pharo72

    Pharo72

    20. July 2009 um 15:16

    Michaela Vieser studiert Japanologie und will der Kultur und den Gebräuchen dieses faszinierenden Landes direkt vor Ort nachspüren. Sie möchte allerdings nicht wie andere Studenten an der Uni ein relativ normales Leben führen, sondern wünscht sich in einem buddhistischen Kloster der Spiritualität auf den Grund zu gehen. Dies stellt sich als gar nicht so einfach heraus, dennoch gelingt es ihr nach einiger Zeit, diesen Traum als erste westliche Person wahr zu machen. Anhand von Personen bzw. den dazugehörigen Fertigkeiten, wie Teezeremonie, Ikebana, Kalligraphie oder auch Schwertkampf, die Michaela im Laufe des Jahres erlernt, berichtet sie in einzelnen Kapiteln über Ihre Erfahrungen während des einjährigen Klosteraufenthaltes. Genau wie Michaela anfangs war auch ich etwas enttäuscht von der Realität des Zusammenlebens in diesem buddhistischen Kloster. Letzten Endes stimme ich diesem Zweig der buddhistischen Religion, dem Jogo-Shinshu, aber eher zu, dass die wahre Herausforderung wohl im Zusammenleben der Menschen und nicht in der Askese liegt. Ich weiß nicht recht, was ich mir von dem Buch versprochen habe, jedoch hat es mir den Buddhismus oder auch das Land nicht näher gebracht. Die vorgestellten Personen blieben mir bis auf wenige Ausnahmen fremd. Die oft augenzwinkernde und auch selbstironische Betrachtungsweise der Autorin waren für mich noch das Highlight des Buches, dessen Aneinanderreihung von Abläufen mir zwischendurch oft schlichtweg langweilig erschien. Deshalb habe ich mich mit dem Lesen auch sehr schwer getan und unnatürlich lange gebraucht. Einige Facetten der japanischen Kultur wie Ikebana, die Teezeremonie oder auch die Kalligraphie waren schon interessant beschrieben, aber man muss wohl für diese Dinge die gleiche Faszination wie Michaela aufbringen, um das Buch zu mögen. Eine Erleuchtung jedenfalls blieb bei mir aus und in welcher Hinsicht die Autorin diese erfahren hat, ist mir auch nicht ganz klar geworden. Wahrscheinlich sind diese Art von Büchern einfach doch nichts für mich, aber der Versuch war dennoch nicht ganz uninteressant.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    jala68

    jala68

    18. July 2009 um 19:04

    Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen und ich weiß jetzt mit Sicherheit, das ich nicht nach Japan reisen möchte. Um in ein Land zu reisen, in dem man selbst mit Englisch nicht wirklich weiterkommt und dessen Mentalität so anders ist, dafür bin ich nicht mutig genug. Es war interessant zu sehen, was Frau Vieser in den 12 Monaten in einem japanischen Kloster erlebt hat. Vieles war neu und anders als erwartet. Das es nicht chronologisch geschrieben ist, sondern jedes Kapitel ein spezielles Thema behandelt hat mich am Anfang etwas irritiert, war aber im nachhinein für das Verständnis besser. Was mich jedoch gestört hat, war der etwas sehr nüchterne Schreibstil. Es ist seltsam unpersönlich geschrieben. Man erfährt viel über die Personen und auch etwas über ihre Gefühle, aber der Leser wird nicht wirklich einbezogen, sondern bleibt Zuschauer.

    Mehr
  • Rezension zu "Tee mit Buddha" von Michaela Vieser

    Tee mit Buddha
    misswinniepooh

    misswinniepooh

    12. July 2009 um 21:10

    In ihrem Buch "Tee mit Buddha" erzählt die Autorin in 12 Kapiteln ihre Erlebnisse in einem japanischen Kloster, in dem Sie 1 Jahr leben durfte. Das Buch liest sich durchaus sehr kurzweilig und interessant. Als Einstieg für Menschen, die sich ohne Vorkenntnisse für Japan und die Lebensweise der Menschen dort interessiert ist es sehr gut geschrieben, und man bekommt ohne "erhobenen" spirituellen Zeigefinger einen guten Einblick in das Leben und die Ansichten der Menschen die dort leben vermittelt. Die Autorin beschreibt mit sehr genauem Blick und Einfühlungsvermögen die Menschen mit denen Sie dort lebt. Allerdings deshalb auch nur 4 von 5 Sternen, gelingt es der Autorin nicht das der "Funke" auf den Leser überspringt. Sie bleibt trotzdem immer merkwürdig neutral und disstanziert und erzählt die Erlebnisse mehr als Reisebericht und ohne eigene Gefühlsregung. Wer sich aber daran nicht stört, bekommt ein sehr kurzweiliges und gutes Buch.

    Mehr
  • weitere