Michail Bulgakow

 4.3 Sterne bei 504 Bewertungen
Autor von Der Meister und Margarita, Meister und Margarita und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michail Bulgakow

Michail Afanassjewitsch Bulgakow - † 10. März 1940 in Moskau

Alle Bücher von Michail Bulgakow

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Der Meister und Margarita

Der Meister und Margarita

 (354)
Erschienen am 16.07.2012
Meister und Margarita

Meister und Margarita

 (34)
Erschienen am 01.04.2014
Hundeherz

Hundeherz

 (27)
Erschienen am 01.01.1994
Das hündische Herz

Das hündische Herz

 (15)
Erschienen am 01.12.2014
Teufeliaden

Teufeliaden

 (12)
Erschienen am 18.04.2006
Die weiße Garde

Die weiße Garde

 (9)
Erschienen am 04.10.2018
Arztgeschichten

Arztgeschichten

 (6)
Erschienen am 05.10.2009
Das Leben des Herrn de Molière

Das Leben des Herrn de Molière

 (5)
Erschienen am 18.04.2006

Neue Rezensionen zu Michail Bulgakow

Neu
F

Rezension zu "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow

Der Teufel treibt sein Unwesen
Franevor 15 Tagen

Schön verworrener und abstruser Klassiker :) Das Verwirrspiel des Teufels hat mir sehr gefallen!

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Rezension zu "Das hündische Herz" von Michail Bulgakow

Rezension zu "Das hündische Herz"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Monaten

Es ist ein wahres Hundeleben. Die Menschen verachten einen als Straßenköter, man wird gestoßen und getreten und muss ständig darauf hoffen, dass man genug von den Abfällen der Menschen ergattert. Ist man verletzt kümmert sich niemand um einen und man muss befürchten, jämmerlich zu krepieren. So verläuft Lumpi Leben sehr hart und eintönig, bis der Hund im Jahr 1925 auf den Chirurgen Preobraschenski trifft. Der Doktor lockt Lumpi zu sich nach Hause, wo der Straßenköter es schön warm und gemütlich hat und jederzeit ausreichend mit leckerem Essen versorgt wird.  Eines Tages jedoch wird Lumpi betäubt und der Chirurg führt ein gewagtes und ethisch fragwürdiges Experiment durch. Er pflanzt dem Hund ein menschliches Gehirn ein. Lumpi überlebt die Operation und wird von Tag zu Tag menschlicher. Zumindest äußerlich. Er kann auf den Hinterbeinen stehen und beginnt zu reden. Er ist nicht mehr als Hund zu erkennen und wird schließlich offiziell als Mensch angemeldet. Sein hündisches Herz pocht jedoch weiter in ihm. Und er ist unbeherrscht und aufmüpfig und hat große Schwierigkeiten, die Ungerechtigkeiten und Normen der Gesellschaft zu akzeptieren. Er fängt an sich aufzulehnen und revolutionäre Schriften zu lesen. Er findet sogar einen Job als Vorsitzender der Unterabteilung für Bereinigung, in dem er nach Herzenslust Jagd auf streunende Katzen machen kann. Lumpikowski, wie er sich jetzt nennt, wohnt immer noch bei  Preobraschenski und die Streitigkeiten zwischen den beiden werden immer wüster. Plötzlich ist Lumpikowski verschwunden und die Geschichte nimmt eine neue Wendung.

Bewertung:
Der Anfang des Buches ist aus Hundeperspektive geschrieben. Dieser Teil ist sehr gut gelungen, lebendig und anschaulich. Die anderen Kapitel des Buches sind allerdings nicht minder lesenswert und das fast hundert Jahre alte Buch erweist sich als erstaunlich modern. Bis zu welchen Grenzen sind medizinische Experimente nötig und moralisch vertretbar? Was unterscheidet den Menschen vom Tier?  Diese und ähnliche Fragen werden in einer sehr kurzweiligen und auf jede Wertung verzichtenden Sprache dargestellt. Deshalb gibt es von mir 5 Sterne für dieses sehr interessante Buch.

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B

Rezension zu "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow

Wenn der Teufel nach Moskau kommt
buechertraeumevor 3 Monaten

In Der Meister und Margarita sucht ein unheilvoller Fremder gemeinsam mit seinen Kumpanen – einem mannsgroßen Kater, einem Typen in karierten Hosen und einem rothaarigen Mann mit übermäßig spitzen Eckzähnen –  Moskau heim und veranstaltet  ein groteskes Puppenspiel mit den Bewohnern der Stadt. Menschen werden hypnotisiert, landen im Irrenhaus oder sterben. Statt einem einzelnen Helden führen der Teufel und sein Wirken als roter Faden durch das Buch. Es ergibt sich ein Knäul aus miteinander verbundenen Schicksalen. Der ohnehin verworrene Handlungsverlauf wird immer wieder von einer Geschichte über Pontius Pilatus und Jeschua Ha`nozri durchbrochen, die aus der Feder des namenlosen Meisters stammt. Obwohl er und seine Gefährtin Margarita der Geschichte ihren Namen geben, tauchen sie und ihre Liebesgeschichte erst ab der Mitte des Buches auf. So ergibt sich für den Leser vor allem zu Beginn des Buches ein sehr unübersichtliches Bild, von dem man sich aber nicht abschrecken lassen sollte.

"Dieses Buch ist wie ein machtvoller Rausch, der einen nicht mehr losläßt. Wie ein irrlichterndes Kaleidoskop jagen die Bilder und Gedanken und verdichten sich zu einer meisterlichen Gesamtschau von sublimer Schönheit." - Die Weltwoche

Das "irrlichternde Kaleidoskop" entfaltet erst dann seine Wirkung, wenn man sich mit dem Schreibstil Bulgakows und den vielen verschiedenen Charakteren vertraut gemacht hat, dann allerdings zieht es einen unerbittlich in den Sog der Geschichte hinein. Gerade weil sie so ausgeflippt, chaotisch, verworren und unwirklich ist und außerdem Magie und Wirklichkeit verknüpft, hat sie Seite um Seite an Reiz gewonnen.

Kurz: Ein Buch mit Ecken und Kanten, aber auf jeden Fall lesenswert!

 

 

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Gespräche aus der Community

Neu
L
Ich habe vor kurzem "Der Meister und Margarite" von Michail Bulgakow gelesen und war total begeistert. Habt ihr vielleicht Tipps für ähnliche Bücher? Sollten aber auch in Russland spielen und von einem russischen Autor sein.
L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 9 Jahren
wow, danke dir vielmals für die tollen tipps!
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew (Russland) geboren.

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