Michail Bulgakow

 4,3 Sterne bei 551 Bewertungen
Autor von Der Meister und Margarita, Meister und Margarita und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michail Bulgakow

Einer der großen Satiriker der russischen Literatur: Michail Bulgakow, geboren 1891, war ein sowjetischer Schriftsteller, der im Jahre 1940 verstarb. Heute gilt er als einer der großen Satiriker der russischen Literatur. 

Er schrieb viele Reportagen, Essays sowie Kolumnen. Auch seine gesellschaftskritischen Romane wurden bald weltweit bekannt. Vor allem die Darstellung des Alltagslebens in der jungen Sowjetunion verhalf ihm zu großer Aufmerksamkeit seitens der Leser.

Alle Bücher von Michail Bulgakow

Cover des Buches Der Meister und Margarita (ISBN: 9783844810295)

Der Meister und Margarita

 (371)
Erschienen am 16.07.2012
Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)

Meister und Margarita

 (45)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Hundeherz (ISBN: 9783763243235)

Hundeherz

 (27)
Erschienen am 01.01.1994
Cover des Buches Das hündische Herz (ISBN: 9783423143714)

Das hündische Herz

 (22)
Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches Teufeliaden (ISBN: 9783630620947)

Teufeliaden

 (12)
Erschienen am 18.04.2006
Cover des Buches Die weiße Garde (ISBN: 9783869711591)

Die weiße Garde

 (9)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Arztgeschichten (ISBN: 9783630621838)

Arztgeschichten

 (6)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Das Leben des Herrn de Molière (ISBN: 9783630620961)

Das Leben des Herrn de Molière

 (6)
Erschienen am 18.04.2006

Neue Rezensionen zu Michail Bulgakow

Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)Mikki44s avatar

Rezension zu "Meister und Margarita" von Michail Bulgakow

Bulgakow und seine guten Bücher!
Mikki44vor 3 Monaten

Eine gewitzte Satire über die Moskauer Gesellschaft nach der Revolution. Bulgakow hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der einen permanent zum lächeln bringt. Ich bin unheimlich schwer in das Lesevergnügen reingekommen, was nach den Meinungen einiger Rezensent*innen wohl an der Übersetzung durch Nitzberg liegen soll.

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Cover des Buches Der Meister und Margarita (ISBN: 9783730609125)Ann-Sophiliuss avatar

Rezension zu "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow

Radau und Rabatz in der Sadowaja 302b
Ann-Sophiliusvor 4 Monaten

Was zu Hölle (sprichwörtlich) habe ich da nur eben für ein wortgewaltiges und bedeutungsschweres Buch beendet? Darauf war ich nicht gefasst, nicht mal ein kleines bisschen.

Dieser Roman ist absolut unglaublich. Keine Widerrede.
Ein Wunderwerk der russischen Sprache, schillernd, märchenhaft, grotesk, aber vor allem absolut humorvoll und satirisch bis zum Umfallen.

Es ist zugegebenermaßen nicht ganz klar, in welche Richtung die Geschichte zu Beginn abdriftet, man bedenke die (zunächst eigenartig erscheinenden) Einschübe der Erzählung der Passionsgeschichte Christi und die etwas sprunghaften Berichte verwobener Einzelschicksale der Moskauer Gesellschaft (Ach, diese unaussprechlichen ewigen russischen Namen!!). Auch der Auftritt Volands als der Satan persönlich und seine Kumpanen, welche bereits äußerst eigentümlich erscheinen, und deren Wichtigkeit für den weiteren Verlauf der Geschichte ahnte ich erst etwas später. Nun gut, zu meiner Verteidigung, ich hatte keinerlei Inhaltsangaben oder Klappentexte gelesen. Ich schlug das Buch geradezu blindlings auf ohne jegliches Vorwissen. Doch was will ich sagen? Jede einzelne der 491 Seiten war ein Hochgenuss.

Eine Inhaltsangabe möchte ich nun aber nicht verfassen, vielmehr möchte ich jedem nun ein wenig von der genialen Vielschichtigkeit dieses Werkes vorschwärmen.

Bulgakow richtet sich gegen die starre (fast willkürlich erscheinende) Bürokratie, die Überwachungspraktiken (man lese hierzu eventuell auch noch im Exkurs etwas zum stalinistischen Systems - das hilft, die Satire etwas besser zu verstehen!), aber auch gegen die Wohnungs- und Versorgungsnot in der dogmatisch atheistischen Sowjetunion. Doch damit ist es nicht getan. Ein weiteres großes Thema umfasst die moralischen Werte von Gut und Böse, aber auch die Gegensätzen von Gott - Teufel, Leben - Tod. Die Erlösung, welche der Mensch hierbei erlangen soll, steht besonders im Mittelpunkt (interessant ist hierbei wieder der Rückbezug auf die Sterbegeschichte Jesus und seine Erlösung „vom Bösen“). Die Geschichte lässt sich in zwei Handlungsstränge separieren. Anfänglich war der Grund nicht abzusehen, war doch die erste Geschichte bei weitem nicht abgeschlossen? Doch schon bald sollte sich zeigen: der Auftritt des Meisters und Margarita treten nun zutage. Endlich!! Hatte mich schon gefragt, woher der Titel rührt...

Doch damit nicht genug, sondern nun geht es ums Eingemachte: „Keinere größere Sünde als die Feigheit.“ Keiner der Moskauer Bevölkerung ist bereit, sich der höheren Macht (sei es in diesem Fall Voland als der Teufel, im wahren Leben jedoch die Staatsgewalt) zu stellen. Ein Querverweis findet sich hier wieder im erweiterten Handlungsstrang in Bezug auf Pontius Pilatus und seine fehlerhafte Verurteilung Jesus in Furcht um die Konsequenzen und den Jähzorn des Volkes. 

Zu guter Letzt handelt der Roman aber natürlich auch vom Künstler und der Kunst.
Vermutlich könnte ich noch seitenweise Verweise und sonstige Interpretationsansätze sammeln, doch möchte ich lieber, dass ihr euch selbst von dieser unglaublichen Geschichte in ihren Bann ziehen lasst. Ein wahres Meisterwerk der russischen Literatur und hiermit mitnichten meine letzte literarische Reise in die Zeiten der Sowjetunion!

PS: wesentlicher Handlungsort in der Geschichte bildet die tatsächlich existierende Wohnung Nr.50 in der Sadowaja 302b, in welcher Bulgakow selbst zwischen 1921 und 1924 ein Zimmer gemietet hatte. Fand ich ziemlich lustig, als ich das soeben nachgelesen hatte ;)




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Cover des Buches Das hündische Herz (ISBN: 9783423143714)Mikki44s avatar

Rezension zu "Das hündische Herz" von Michail Bulgakow

Gute Unterhaltung
Mikki44vor 10 Monaten

Kurz nach der russischen Revolution in Moskau. Verjüngende Eingriffe am Menschen, getestet an Hunden. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es mich von der Idee her an H. G. Wells "Die Insel des Dr. Moreau" erinnert hat. Letztendlich ist es doch ganz anders, viel gesellschaftskritischer - der "Homo sovieticus" und die Geschichte der Sowjetunion wird sehr gut humoristisch beschrieben.

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Gespräche aus der Community

Ein faszinierendes Buch aus der ehemaligen Sowjetunion in einer Neuübersetzung von Alexandra Berlina. Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk.

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378 BeiträgeVerlosung beendet
Henri3tt3s avatar
Letzter Beitrag von  Henri3tt3vor 6 Monaten

Mein Buch ist gestern angekommen. Danke!

Zusätzliche Informationen

Michail Bulgakow wurde am 14. Mai 1891 in Kiew (Russland) geboren.

Community-Statistik

in 908 Bibliotheken

von 120 Lesern aktuell gelesen

von 7 Lesern gefolgt

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