Michail E. Saltykov , Albert Klöckner Die Geschichte einer Stadt

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Geschichte einer Stadt“ von Michail E. Saltykov

Sehr skurile Geschichte einer erfundenen Stadt von einem der bekanntesten Russischen Satiriker

— SandraWer
SandraWer
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Skurrile Reise ins vergangene Russland

    Die Geschichte einer Stadt
    SandraWer

    SandraWer

    08. November 2016 um 17:23

    Das Buch hat mich vor allem zu Beginn sehr beeindruckt, wegen seiner Besonderheit. Ich habe noch nie ein derartiges Buch gelesen. Es handelt von einer Stadtgeschichte einer erfundenen Stadt. Die Geschichte wird anhand der Aufzeichnung von Stadtchronisten geschrieben, die also als Quellen dienen anhand derer versucht wird, die Geschichte der Stadt "Dumburg" zu rekonstruieren. Besonders zum schmunzeln brachte mich die Entstehungsgeschichte der Stadt. Das Volk der Rumsköpfe sucht hier einen Stadtfürsten, weil sie merken, dass sie alleine nicht wirklich in der Lage sind zu überleben. Das gestaltet sich allerdings nicht so einfach, denn keiner der Fürsten hat Interesse daran, dieses dümmliche Volk anzuführen. Nicht einmal der Dümmste den sie finden können, steigt auf ihr Angebot ein. Als sie jedoch eine Stadtfürsten haben wird hier in nicht-chronologischer Reihenfolge, die wichtigsten Zeiten und Ereignisse Dumburgs skizziert. Es geht lustig weiter, aber ich will nicht zu viel verraten. Es sind hier wohl einige Parallelen zu finden, die in Russland zu dieser Zeit vorherrschend waren. Diese sind wohl aber auch nicht zu auffällig, da Kritik in der Form damals nicht möglich war. Ich als Freundin russischer Literatur würde das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen, auch wenn es zeitweise etwas verwirrend wird (gegen Ende).

    Mehr
  • Rezension zu "Die Geschichte einer Stadt" von Michail E. Saltykov

    Die Geschichte einer Stadt
    Hallogen

    Hallogen

    27. December 2009 um 21:56

    Es wird schnell ersichtlich, dass es hier nicht nur um eine neue Parodie einer Stadtgeschichte oder Schildbürgerstreiche geht, sondern dass es eine Analogie der russischen Geschichte ist, denn die Frühgeschichte wird sehr ähnlich geschildert (Vereinigung der Stämme, Suche nach einem Herrscher). Das trübt dann aber den Spaß, denn man weiß dadurch, dass man wohl kaum all die Anspielungen verstehen wird, konzentriert sich die Handlung doch auf wenige Jahrzehnte des 18. und 19. Jahrhunders. Es ist also vor allem in der Zeit und dem Kontext verständliches Buch (erschien 1870), doch sind diese Geschichten aus Dummhausen auch als satirische Bilder unterhaltsam.

    Mehr