Michail Krausnick

 3.9 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Auf Wiedersehen im Himmel, Elses Geschichte und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michail Krausnick

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Auf Wiedersehen im Himmel

Auf Wiedersehen im Himmel

 (9)
Erschienen am 01.01.2005
Elses Geschichte

Elses Geschichte

 (4)
Erschienen am 15.06.2007
Jack London

Jack London

 (4)
Erschienen am 01.11.2006
Denn Du bist mein Liebstes auf der Welt

Denn Du bist mein Liebstes auf der Welt

 (1)
Erschienen am 01.03.2011
Johann Georg August Wirth - Eine Biografie

Johann Georg August Wirth - Eine Biografie

 (1)
Erschienen am 10.08.2011
Weißer Bruder, schwarzer Rock

Weißer Bruder, schwarzer Rock

 (0)
Erschienen am 07.03.2014
Beruf Räuber

Beruf Räuber

 (0)
Erschienen am 05.07.2009

Neue Rezensionen zu Michail Krausnick

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Lisa_Linstedts avatar

Rezension zu "Auf Wiedersehen im Himmel" von Michail Krausnick

Ein Buch für jedermann
Lisa_Linstedtvor 2 Jahren

Dieses Buch hat mich sehr bewegt und war sehr tiefgründigt. Es beruht auf einer Wahrenbegebenheit.
Dieses Buch sollte jeder wirklich mal gelesen haben, da es ein Thema in den 2 Weltkrieg behandelt. Sehr packend, traurig und fazinierend geschrieben.
Eignet sich auch prima als Schullektüre weil es zeigt die andere perspektive dieses Thema.
Dieses Buch lässt so schnell einen nicht mehr los.

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Rezension zu "Auf Wiedersehen im Himmel" von Michail Krausnick

bewegend, mitreißend und extrem traurig
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Der Klappentext verrät viel, aber viel mehr steht in dem Buch. Es erzählt die wahre Geschichte von Angela Reinhardt, einem Sinti-Mädchen das von ihren Eltern getrennt und in ein Heim gegeben wird, die Lebensweise in diesem und die schulische Erziehung. Hinzu kommt die schreckliche Gewissheit, dass alle anderen Kinder sterben.


Die Geschichte ist sehr kurz. Sie beschränkt sich auf ca. 130 Seiten. Das Buch wird aufgefüllt mit Bilder und Dokumenten, die genaueren Einblick und Nachweise für das Geschehene geben. Es ist sehr schnell und einfach zu lesen, leichte Lektüre ist es aber nicht. Einige Stellen sind schwer zu schlucken, besonders da man weiß was kommt, wie es ausgeht.

Oft sind die Empfehlungen irgendwelcher Zeitschriften oder anderer Schriftsteller auf das Buchcover gedruckt. So auch hier: „Krausnick beschreibt nüchtern, ohne Betroffenheitskommentar und fordert so die Leser heraus. Er gibt ihnen Raum, der nötig ist, für Mitleid und Empörung, eigenes Gefühl. Und das besonders zeichnet diese Erzählung aus“ Süddeutsche Zeitung. Häufig stimmen diese Empfehlungen nicht wirklich, passen gar nicht zum Buch und sind einfach nichtssagend. Hier aber könnte man es selbst nicht besser zusammenfassen, was der Autor geschrieben hat. Wer das Buch gelesen hat, weiß wovon ich spreche und wer nicht, sollte es unbedingt nachholen.

Meiner Meinung nach sollte dieses Buch in der Schule gelesen werden, den Kindern würde so ein Beispiel eines Schicksals gegeben und nebenbei beigebracht, wie es für Sinti war in Nazi-Deutschland zu leben. Ich habe dieses Buch nun bereits drei Mal gelesen und werde es sicher noch öfter in die Hand nehmen.

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M

Rezension zu "Denn Du bist mein Liebstes auf der Welt" von Michail Krausnick

Rezension zu "Denn Du bist mein Liebstes auf der Welt" von Christiane Vulpius
michael_lehmann-papevor 8 Jahren

Goethe und Christiane

Seit einigen Jahren bereits hat sich in der Forschung (vor allem durch Kleßmann und Damm) das ehemals eher tumbe, verächtliche und leicht spöttische Bild, das von Christiane Vulpius über ein Jahrhundert lang vorherrschte, eindeutig geändert.
„Und ist ein Mädchen dick und dumm, dann wird es Frau Goethe“, diesem Spottvers ist bereits seit langem der Boden entzogen worden.

Sicherlich war dieses Bild auch in der Haltung Goethes selbst begründet, der über die Jahre hinweg eher den Makel einer „wilden Ehe“ auf sich, vor allem aber auf Christiane nahm (denn der Dichterfürst war weitestgehend von allzu bösartiger Kritik immer ausgenommen). Andererseits aber ist seit mehr als 20 Jahren deutlich (und wird auch in diesem schmalen Buch von Krausnick betont), war in Goethes Augen Christiane Vulpius „das Beste, was ihm im Leben passiert ist“.

Ja, es war ein Skandal, nicht nur im engeren Kreis in Weimar. Beileibe nicht aufgrund der unehelich gehaltenen Verbindung, sondern vor allem, weil Christiane als „unwürdig“ galt. Vom unteren Stand, eines Genius wie Goethe nicht angemessen. Und dann bekam diese Christiane auch noch ein Kind von Goethe (den Sohn, den Goethe noch zu Lebzeiten zu Grabe trug).
Goethe selbst aber gibt ein ganz anderes Zeugnis ab, trotzdem ihn der Standesunterschied letztlich nicht kalt ließ. „Ich gebe gerne zu, dass ich dies Mädchen leidenschaftlich liebe“, schreibt er von einer Reise an einen Freund.

Michael Krausnick nun macht sich auf, die Geschichte dieser Verbindung zwischen Christiane und Goethe, die nach langen Jahren der Beziehung dann doch auch zum Traualter führte und die durch den Tod Christianes den Dichter später in tiefe Trauer stürzte, dem Leser vor Augen zu führen. Hierzu lässt er beide selbst mit zu Wort kommen durch eine Vielzahl von (knapp kommentierten) Briefen, Dokumente aus jener Zeit, aber auch aus Versen Goethes lässt sich das innige Verhältnis beider durchaus ableiten.
Auch die Begeisterung der Mutter von Goethes wird im Buch aufgedeckt und vertieft in ganz eigener Sprache den Eindruck einer wirklich passenden, herzenswarmen Frau an Goethes Seite.

Auf nur knapp 100 Seiten legt Krausnick in diesem Sinne ein beredetes Zeugnis durch die Worte der Beteiligten selbst vor, dass einen exemplarischen Einblick in diese ganz besondere Beziehungsgeschichte ermöglicht. Die Auswahl der Texte, Briefe und kleinen Verse ist dabei sehr gut getroffen und vermittelt ein eindrucksvolles Bild Goethes als „leidenschaftlich Liebender, der sein Leben lang zu seiner Liebe stand“.

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