Michail Scholochow Der stille Don, Bd. 1 und Bd. 2

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Inhaltsangabe zu „Der stille Don, Bd. 1 und Bd. 2“ von Michail Scholochow

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  • Leserunde zu "Die Affäre Schiwago" von Petra Couvée

    Die Affäre Schiwago
    TheissVerlag

    TheissVerlag

    Liebe Bücherfreunde, ihr kennt sicher ›Doktor Schiwago‹, den berühmten Roman von Boris Pasternak, in dem die Liebe zwischen dem Arzt und Dichter Juri Andrejewitsch Schiwago und seiner Geliebten Lara Guichard im Mittelpunkt steht. Doch wisst ihr auch, welche spannende Geschichte dahinter steht? Mitten im Kalten Krieg schmuggelt ein italienischer Verlagsagent das vom Kreml auf die Schwarze Liste gesetzte Buch heimlich außer Landes. Im Westen wird es in kurzer Zeit zum Welterfolg. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Die CIA veröffentlicht eine russische Version von ›Doktor Schiwago‹ und schmuggelt sie nach Moskau, um das Sowjetregime zu schwächen… Leseprobe Neugierig geworden? Petra Couvée und Peter Finn haben die dramatische Geschichte von Pasternaks Roman zusammengefasst und dafür sogar erstmals Zugang zu den Geheimakten der CIA erhalten. Wenn ihr an unserer Leserunde zu »Die Affäre Schiwago. Der Kreml, die CIA und der Kampf um ein verbotenes Buch« teilnehmen möchtet, dann bewerbt Euch bis zum 9. März 2016 und erzählt uns, was ihr mit Dr. Schiwago verbindet! Zu gewinnen gibt es 10 Leseexemplare – wir sind gespannt auf Eure Antworten! Wir freuen uns auf eine spannende Leserunde! Wie immer sind natürlich auch alle Leser und Leserinnen mit eigenem Exemplar herzlich eingeladen! Liebe Grüße Euer Team vom Theiss Verlag

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  • Leserunde zu "Hoffnung eines neuen Tages" von Elisabeth Büchle

    Hoffnung eines neuen Tages
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    Hoffnung eines neuen Tages heißt der dritte und letzte Band meiner Meindorff-Saga. Ich möchte euch ganz herzlich zur Leserunde zu diesem Roman einladen. ACHTUNG: Da hier alles begeisterte Leseratten sind und ich euren Lesegenuss nicht schmälern möchte, muss ich bei diesem 3. Band eine Einschränkung bei den Bewerbern vornehmen, so schwer mir das auch fällt. Ich fürchte nämlich, dass ihr die Handlungsweisen der Romanfiguren und manche Szenen nicht wirklich nachvollziehen könnt, falls ihr Band 1 und Band 2, zumindest jedoch Band 2 NICHT zuvor gelesen habt. Und das wäre doch wirklich sehr schade! Also gilt für alle Bewerber: Schreibt mir bitte, ob ihr Band 1 und Band 2, oder  "nur" Band 2 gelesen habt und welche Romanfigur  euch aus welchem Grund am besten gefällt. Gerth Medien sponsert 10 Exemplare, die ich bereits zuhause habe, damit ich sie euch persönlich signiert zukommen lassen kann. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich für Büchersendungen außerhalb Deutschlands das Porto erstattet haben möchte! Vielen Dank! Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten beigetragen zu haben und eine Rezension zu schreiben, die nicht nur hier auf Lovelybooks, sondern auch in anderen Online-Portalen veröffentlicht wird. Ich freue mich auf das gemeinsame Schmökern und den Austausch. Wer das Buch bereits besitzt oder sich bis zum Start der Leserunde (ca. Mitta März) selbst anschaffen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.  

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  • Das Schönste, was du jemals gelesen haben wirst!

    Der stille Don, Bd. 1 und Bd. 2
    Phliege

    Phliege

    13. November 2013 um 09:49

    Jedes Wort in diesem Buch ist des Lesens Wert. Scholochow zeichnet seine Charaktere so klar und so geschickt wie Bilder, einfach sind sie aber nicht. Er spannt ein Seil zwischen Liebe und Grausamkeit, das kaum in Worte zu fassen ist und doch immer glaubwürdig bleibt und einem zuweilen das Herz zerreißt. Nur wenige Autoren finden so klare und ehrliche Worte für den Menschen und wissen den Lesern so fest zu packen. Und zwischen der Kriegshandlung (für Laien nicht ganz einfach zu verfolgen, dafür aber möglichst kurz gehalten) eingestreut die Landschaftsbeschreibungen. Eigentlich ein schwieriges Thema, da man doch eher schnell von ihnen gelangweilt wird. Nicht so hier mit Scholochows klangvollem Schreibstil. Er packt den Leser so fest mit dem Zauber des Dons und der Steppe, das man gar nicht mehr losgelassen werden möchte. Er hätte wahrscheinlich ein ganzes Buch nur über Landschaften herausbringen können und es wäre genauso viel gelesen worden. "Der stille Don" ist ein neutral erzählender historischer Roman über den Untergang des Kosakentums während der russischen Revolution, der in seiner Sprachgewalt und seinem Zauber wohl durch nichts übertroffen werden kann. Lesen!!!!

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  • Leserunde zu "Das Tagebuch" von Thomas Franke

    Das Tagebuch
    Arwen10

    Arwen10

    Heute möchte ich euch zu einer Leserunde aus dem Verlag Gerth Medien einladen. Ein großes Dankeschön an den Verlag, der diese Leserunde mit Freiexemplaren unterstützt. Das Tagebuch von Thomas Franke Darum geht es: Bei Grabungen in Frankreich macht der Archäologe Leon Weber eine erstaunliche Entdeckung: Er stößt auf das Tagebuch einer Adeligen aus der Zeit der Französischen Revolution, die auf ihre Hinrichtung wartet. Irritiert stellt er fest, dass dieses Tagebuch ein Eigenleben zu führen scheint: Es verschwindet immer wieder – um dann mit neuem Inhalt aufzutauchen ... Nach seinem erfolgreichen Debüt "Das Haus der Geschichten" legt Thomas Franke erneut einen vielschichtigen Roman vor. Zum einen geht es um die tiefe Auseinandersetzung mit den großen Glaubensfragen. Doch zugleich entspinnt sich ein atemberaubender Handlungsstrang mit zwei Menschen aus verschiedenen Zeitaltern. Und hier geht es zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816751 Bitte bewerbt euch bis zum 16.05.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 17.05. im Laufe des Tages. Beginn der Leserunde Anfang Juni ca. Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs und anderem sind der Verlag und der Autor natürlich sehr dankbar. Bitte bedenken, das es sich hier um ein Buch aus einem christlichen Verlag handelt! Bitte beantwortet auch die Frage, wie Euch das Cover gefällt im entsprechenden Unterthema. Leser/innen, die mit eigenem Exemplar teilnehmen möchten, sind natürlich immer willkommen !

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  • Rezension zu "Der stille Don, Bd. 1 und Bd. 2" von Michail Scholochow

    Der stille Don, Bd. 1 und Bd. 2
    SiCollier

    SiCollier

    23. October 2012 um 19:27

    Wer kann dem Tode entrinnen? Wer kann das Ende eines Menschenwegs vorausahnen? (Band 2, Seite 103) Seltsame Zeiten sind gekommen. (Band 2, Seite 488) Und seltsam ist es, ein so in vieler Hinsicht gewaltiges Werk in einer kurzen Buchvorstellung besprechen zu sollen. Da mir nicht die Sprachgewalt eines Scholochow zur Verfügung steht, kann es nur beim Versuch bleiben. Zumal bei Lesebeginn alles klar schien. Scholochow war ein linientreuer Kommunist, also ist das Buch vor allem eine gewaltige pro-sowjetische Propaganda. Dachte ich. Falsch gedacht. Sicher gibt es eindeutig gefärbte Stellen, aber die halten sich nach meinem Dafürhalten sehr in Grenzen. Und zwar mehr, als ich einem sowjetischen Schriftsteller zugestanden hätte. Ich habe immer wieder nach solchen Stellen gesucht und relativ wenige gefunden. Und selbst die paßten meist und waren in sich schlüssig. Wenn ein „Roter“ spricht, kann er nun mal nur „rot“ sprechen. Ein Großteil des Buches ist aus Sicht der Kosaken geschrieben, deren Untergang als Folge der Russischen Revolution ja Thema des Buches ist. Zimperlich geht es also nicht zu im Buch; (zu) schwache Nerven sollte man nicht haben, denn was da an Grausamkeiten, Schmerz und Leid über den Leser hereinbricht, ist gewaltig. Mir fallen nur sehr wenige, in dieser Hinsicht vergleichbare, Bücher ein. Erträglich wird dieser Kriegshorror nur durch die unglaubliche Sprachgewalt Scholochows. Meine Güte, konnte der schreiben! Besonders seine Naturschilderungen sind von einmaliger Schönheit. Aber Vorsicht - je schöner und reiner die Natur, je schlimmer das Ereignis, das in derselben stattfinden wird. Immer, wenn er eine Idylle entwirft, machte ich mich auf einen Schicksalsschlag gefaßt. Und wurde eigentlich nie enttäuscht, obwohl ich in der Hinsicht gerne das eine oder andere Mal enttäuscht worden wäre. Es war erstaunlich, wie kurz und armselig dieses Leben war und wieviel Schweres und Trauriges es enthielt, an das sie nicht mehr denken wollte. (Band 2, S. 671) Ein Motiv, das immer wieder auftaucht. Und immer wieder heißt es Abschied nehmen, denn der Tod ist ein ständiger Begleiter in (Kriegs-)Zeiten, in Zeiten in denen der Mensch billig geworden ist. (nach Band 2, S. 646) Scholochow hat mich in mehrfacher Hinsicht absolut überrascht. Da ist zum einen, ich erwähnte es, die weitgehende Ausgewogenheit der Darstellung. Rote wie Weiße kommen zu Wort, nur an wenigen Stellen kommt die Grundeinstellung des Autors durch. Das hatte ich so mit Sicherheit nicht erwartet. Die Erzählung der Geschehnisse jener Zeit aus Sicht der Kosaken sowie der sie bekämpfenden Roten ist eine völlig andere als (zumindest mir) bisher gewohnte und wirft ein ganz anderes Licht auf die Ereignisse jener Zeit, vor allem auch aus Sicht der betroffenen Unterlegenen. Denn wie die Sache ausging, ist aus den Geschichtsbüchern hinreichend bekannt. Schließlich war nicht nicht auf die Sprachgewalt vorbereitet, mit der Scholochow seinen Roman erzählt. Aber die brauchte es auch, um all das Schlimme und Furchtbare ertragen zu können. Dabei taucht immer wieder der Gegensatz Mensch - Natur auf, wobei der Mensch meist nicht sehr gut abschneidet. Ein Beispiel sei zitiert: In der Steppe, deren grünes Meer bis unmittelbar vor den Garten geflutet war, im Gestrüpp des wilden Hanfs, neben den Zäunen der alten Tenne schmetterten Wachteln unermüdlich ihre Lieder, pfiffen Zieselmäuse, brummten Hummeln, raschelte, vom Winde gekost, das Gras; im aufsteigenden Dunst jubilierten Lerchen, und irgendwo weit, weit in der Ferne, in einer Talmulde, verkündete das beharrliche, boshafte, dumpfe Tacken eines Maschinengewehrs die Erhabenheit des Menschen in der Natur. (Band 2, Seite 427) Die Figuren sind zum Leben erwacht, zu einem Leben, das ich nicht geführt haben möchte. Wer die ganzen Beschreibungen der Gerüche und hygienischen Zustände liest, weiß was ich meine. Dennoch bestand über weite Strecken des Buches - zum Glück - eine gewisse Distanz zu ihnen, war ich quasi unbeteiligter Beobachter des Geschehens. Inwieweit dieser Abstand vom Autor beabsichtigt war, weiß ich nicht; jedoch hätte ich eine Nähe zu den Protas über 1.500 Seiten bei all dem, was im Buch passiert, nicht durchgehalten. Ich persönlich empfand erst die letzten etwa dreihundert Seiten zunehmend, manchmal bis zur Schmerzgrenze, emotional. Insgesamt hat mich das Buch auf eine Weise gepackt und getroffen, die ich - nachdem ich gerade ausgelesen habe - selbst weder verstehe noch derzeit auch nur annähernd imstande bin auszudrücken. Ein Buch, das alles hatte, um mir nicht zu gefallen - und das es auf Anhieb in die Topliste meiner Lieblingsbücher geschafft hat. Ein Buch voll von Grausamkeit und Leid - und dennoch wunderschön. Ein Buch eines linientreuen sowjetischen Schriftstellers - und dennoch (fast) durchgehend ausgewogen, fair und bar jeglicher Heroisierung der einen wie der anderen Seite. Mit anderen Worten: ein großartiges Werk der Literatur. Das ist alles, was mir zu sagen geblieben ist. Kurzfassung Ein sprach- wie inhaltsgewaltiges Werk über den Untergang der Don Kosaken während der Russischen Revolution. Zurecht mit dem Nobelpreis ausgezeichnet und absolut lesenswert. Am besten mehrfach.

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