Michail Sostschenko Sentimentale Satiren

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Inhaltsangabe zu „Sentimentale Satiren“ von Michail Sostschenko

Regelmäßig findet man heute in den Feuilletonspalten zahlreicher Zeitungen die kürzeren Satiren eines der bedeutendsten Humoristen unseres Jahrhunderts, deren Zahl nicht eben groß ist. Seine etwas längeren Texte fallen dabei oft redaktionellen Platzzwängen zum Opfer. Das ist insbesondere deshalb bedauerlich, weil gerade in seinen in Buchform bisher kaum zugänglichen "Sentimentalen Erzählungen" Sostschenko in seiner Darstellung der Schwächen besonders russischer menschen, aber auch des Menschen "an sich", keineswegs nur ein (wenn auch faszinierendes) Zeitbild des Umbruchs in Rußland während der zwanziger Jahre liefert, sondern gleichberechtigt an die Seite seiner großen Landleute Gontscharow, Gogol und Tschechow tritt. Der Verlag hat sich gestattet, den Titel zusammenzuziehen aus den "Sentimentalen Erzählungen" (hier enthalten "Apollon und Tamara", "Eine schreckliche Nacht", "Was die Nachtigall sang" und "Der Flieder blüht") und den ergänzenden Satiren "Die Ziege", "Weisheit" und "Die Patientin¡; unsere Ausgabe enthält außerdem eine Schilderung von Michail Slonimski über seine Begegnungen mit sostschenko in den jahren 1919 bis 1958.
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