Michal Viewegh Völkerball

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Inhaltsangabe zu „Völkerball“ von Michal Viewegh

Eva und Jeff, das Traumpaar, der intellektuelle Lehrer Tom, Skippy, Frauenarzt und Klassenkasperl, und die unattraktive, aber sympathische Innenarchitektin Hujerová sind alte Freunde. Einst haben sie an einem Prager Gymnasium gemeinsam die Schulbank gedrückt, jetzt sind sie alle um die vierzig, doch sind sie auch weiter gekommen auf ihrer Suche nach dem Glück? In seinem neuen Roman inszeniert Michal Viewegh atemberaubende tragikomische Minidramen und erzählt die Geschichte einer Generation, die erkennt: Nicht das System schießt die Menschen aus dem Spiel und aus ihren Lebensträumen, sondern das tun sie selbst.

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Liebe zwischen den Zeilen

Wunderschöner Schreibstil, tolle Figuren und Charaktere aber die Geschichten, sind zu schnell erzählt. Es hätte Potential für mehr gehabt.

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  • Wenn einen die eigene Jugend nicht loslässt...

    Völkerball
    Wendekreis

    Wendekreis

    25. August 2014 um 22:48

    Wer kennt das nicht: Man denkt an seine Schulzeit zurück und überlegt, was hätte sein können, wenn man doch nur im entscheidenden Moment den Mund aufgemacht hätte... So geht es zum Beispiel dem Lehrer Tom, der sich nicht traut, seiner traumfrau Eva seine Liebe zu gestehen und damit den Grundstock für das Unglück seines Lebens legt. Doch auch Eva wird nicht glücklich mit seinem besten Freund, dem Klassenschönling Jeff, da sie ihn nur heiratet, weil es offensichtlich alle von ihr erwarten und sie sich schließlich in ihr Schicksal ergibt, obwohl ihre eigentliche Liebe eine Lehrer gewesen wäre. Kunstvoll verwebt Viewegh die Gegenwart seiner 40-jährigen Protagonisten mit ihrer Schulzeit, präsentiert uns Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln, und überraschenderweise ist schließlich die Einzige, die wirklich ihr, wenn auch nicht perfektes, Glück gefunden hat, die meistens wegen ihrer Häßlichkeit gehänselte Petra. Wahrscheinlich muß man selber schon ein gewisses Alter haben, damit einem dieses Buch so richtig gefällt, aber mir hat es ausgeprochen gut gefallen!

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  • Rezension zu "Völkerball" von Eva Profousová

    Völkerball
    Beagle

    Beagle

    16. September 2012 um 11:21

    Eine Gemeinschaft von mehreren Freunden, die sich seit der gemeinsamen Schulzeit auf dem Gymnasium kennen. Heute sind sie alle um die Vierzig und lassen in dieser Geschichte sozusagen ihr Leben revue passieren. Es sind die verschiedensten Charaktäre, die Michal Vieweg in seinem Roman "Völkerball" beschreibt. Leute, deren Leben nicht so verlaufen ist, wie sie es sich gedacht haben. Jeff und Eva waren das Traumpaar der Abschiedsklasse, obwohl Eva mit ihrem Lehrer auch noch etwas am Laufen hatte. Doch sie heirateten, bekamen eine Tochter und ließen sich alsbald wieder scheiden. Tom war ebenfalls unsterblich in Eva verliebt. Aber, da er Jeffs bester Freund ist, gab er dies zwar zu, jedoch war das auch schon alles. Als er dann seine Stelle als Lehrer am selben Gymnasium, an dem sie alle lehrnten, antrat, verliebte er sich in eine Schülerin, die Eva wie aus dem Gesicht geschnitten war. Die Hulerová hingegen war die Hässlichste der Klasse, doch nach anfänglichen Startschwierigkeiten, scheint ihr Leben das Glücklichste von allen zu sein. "Völkerball" ist eine schöne Studie über das Leben von ganz normalen Menschen. Gut geschrieben und mit lustigen Annekdoten. Empfehlenswert!

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