Michalek Jack Mit 50 ccm nach Kairo

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Inhaltsangabe zu „Mit 50 ccm nach Kairo“ von Michalek Jack

Als seine Tochter Sandra ihm ihre Schwangerschaft offenbart, ist Jack überglücklich. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass Sandra mit ihrem ägyptischen Mann in dessen Heimat lebt. Bei der Hochzeit konnte Jack nicht dabei sein, aber die Geburt seines Enkelkindes will er unbedingt miterleben. Mit seinem 50-ccm-Quad macht er sich auf den Weg nach Kairo – über die Alpen, durch Krisengebiete ... Er trotzt Kälte und Einsamkeit, rast haarscharf am Tod vorbei, muss am Ende zu Plan B übergehen. Endlich am Ziel ist er entsetzt: Seine geliebte Tochter lebt im Müll … Zweieinhalb Jahre später werden seine schlimmsten Befürchtungen Gewissheit: Noch einmal macht Jack sich auf den Weg, diesmal mitten im Arabischen Frühling, um Tochter und Enkelin nach Deutschland zurückzuholen … Ein Roadmovie der besonderen Art …

Ein Buch, der leider etwas zu lange braucht, bis er richtig anläuft.

— Alaska111

Schöne Geschichte in der mir manchmal zu viel gejammert wurde.

— lenicool11

ein tolles Buch mit vielen Bildern. Näher kann ein Leser nicht auf eine solche Tour „mitgenommen“ werden. Die vielen Höhen und Tiefen...

— Cybermaus71

Eine wahre Begebenheit, spannend erzählt!

— mabuerele

Zum Nachdenken anregende Reise - nicht nur nach Kairo, sondern auch ins Innerste von "Mad Jack"!

— kingofmusic

Ein empfehlenswertes Buch, was einen mitnimmt auf eine Reise ( nach wahrer Begebenheit) zur Rettung der Tochter.

— Xynovia

Anders als erwartet

— WenkeBerlin
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  • Die Reise ins Ungewisse (mit Happy End).

    Mit 50 ccm nach Kairo

    angel1843

    03. July 2016 um 15:34

    Als Jack erfährt, dass er Großvater wird macht er sich auf den Weg zu seiner Tochter nach Kairo. Jedoch muss er schnell feststellen, dass es mit dem kleinen 50-ccm-Quad an der Grenze zu Tunesien vorbei ist. Er rekapituliert und fährt den Weg zurück nach Hause. Jedoch haben seine Sponsoren und die Internetforen Fans ein erbarmen und lassen ihn per Flugzeug nach Kairo einfliegen. Schnell wird Jack klar, dass das Leben in dem kleinen Dorf wo seine Tochter mit seiner Enkelin leben wird kein Zuckerschlecken ist. Er bemängelt nicht nur die hygienischen Zustände sondern auch die wohnlichen Verhältnisse von Sandra; jedoch lässt er im Beisein der Familie von Sandras Mann kein Wort fallen… Zweieinhalb Jahre später erhält Jack einen Hilferuf seiner Tochter und kehrt unverrichteter Dinge zurück nach Kairo um seine Tochter wieder zurückzuholen. Schnell wird klar, dass dies nicht einfach wird. Aber zusammen mit den Freunden, der Familie und einem Fernsehteam schaffen sie das unmögliche und holen Sandra samt Enkelin heraus aus Ägypten. Diese bewegende Geschichte eines Vaters der Angst um seine Tochter und Enkelin hat, berührt nicht nur groß sondern auch klein. Er erzählt wie verzweifelt er ist, dass seine Tochter und auch Enkelin in einem Loch wie nicht einmal Ratten hausen würden, ohne Medikamente und viel Essen leben. Das macht nicht nur ihn und die Beteiligten dieser Rettungsaktion sprachlos, sondern auch Menschen wie du und ich. Denn so ein unwürdiges Leben möchte man keinem wünschen… Ich finde die Rettungsaktion von Jack sehr mutig und auch sehr riskant. Ich habe mich mehr als einmal – genau wie Jack – beim Lesen gefragt, ob er es schafft die Beiden dort herauszuholen. Auch habe ich mich gefragt was es persönlich für ihn bedeutet so weit weg von zu Hause zu sein, denn seine Beziehung zu seiner Lebensgefährtin und seinen anderen Kindern stand für mich auch auf einer harten Probe. Was bedeutete es wohl für sie, was mit Sandra und der kleinen Mara dort in Ägypten passiert?! Hatten sie ebenfalls Angst um sie? Und was empfand Bigi als sie erfuhr das sich Jack mit dem 50-ccm-Quad auf dem Weg nach Ägypten machte? Diese und weitere Frage bleiben weitestgehend offen. Dennoch finde ich es sehr mutig von ihr sich dieser Herausforderung zusammen mit Jack gestellt zu haben, denn nicht viele Beziehungen halten diese Strapazen aus. Viele trennen sich schon während solcher Ereignisse und nicht erst danach… Dennoch würde ich sagen, dass es sich für alle Beteiligten positiv auf ihr weiteres Leben ausgewirkt hat… Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte von einem Vaters, der sich trotz aller Anstrengungen auf dem Weg in die Hölle gemacht hat, das Leben seiner Tochter und Enkelin zu retten. Und dafür sogar sein eigenes Glück aufs Spiel gesetzt hat.

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  • Leserunde zu "Mit 50 ccm nach Kairo" von Michalek Jack

    Mit 50 ccm nach Kairo

    VA-Verlag

    Jack mach sich auf den Weg, seine Tochter aus den Klauen einer Sippschaft zu befreien … Ich stelle euch jetzt ein besonderes Roadmovie vor: „Mit 50 ccm nach Kairo“ bzw. „Papa, hol uns hier raus!“ von Jack Michaleck. Der Autor hat dies tatsächlich erlebt, er hat den Mut besessen, sich mit wenigen Mitteln auf den Weg zu machen und für seine Tochter zu kämpfen. Sehr einfühlsam geschrieben. Klappentext: Als seine Tochter Sandra ihm ihre Schwangerschaft offenbart, ist Jack überglücklich. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass Sandra mit ihrem ägyptischen Mann in dessen Heimat lebt. Bei der Hochzeit konnte Jack nicht dabei sein, aber die Geburt seines Enkelkindes will er unbedingt miterleben.Mit seinem 50-ccm-Quad macht er sich auf den Weg nach Kairo – über die Alpen, durch Krisengebiete ... Er trotzt Kälte und Einsamkeit, rast haarscharf am Tod vorbei, muss am Ende zu Plan B übergehen. Endlich am Ziel ist er entsetzt: Seine geliebte Tochter lebt im Müll …Zweieinhalb Jahre später werden seine schlimmsten Befürchtungen Gewissheit: Noch einmal macht Jack sich auf den Weg, diesmal mitten im Arabischen Frühling, um Tochter und Enkelin nach Deutschland zurückzuholen …Ein Roadmovie der besonderen Art … Zum Verlag:Als kleiner Verlag bemühen wir uns, deutsche Autoren aufzunehmen und zu fördern. Wir publizieren Fantasy, Erotik und Liebesromane, aber auch Historisches und Heimatliches ist in unserem Programm zu finden. Neben dem Bereich der Kinder-& Jugendbücher wurde der der Sachbücher, insbesondere der für Trainer/innen und Lehrer/innen, intensiv ausgebaut.Gerne könnt Ihr die Homepage des VA-Verlags besuchen: www.va-verlag.de.Eines möchte ich Euch noch mitteilen: Ich habe immer einen persönlichen Kontakt zu meinen Autoren, das möchte ich auch auf Euch ausweiten. Daher werde ich Euch grundsätzlich Duzen; wenn Ihr das nicht möchtet, sagt es mir bitte! Der Autor:Jack Michaleck ist ein besonderer Mensch, das habe ich beim Lesen seines Manuskriptes schnell gemerkt. Sofern es ihm möglich ist, wird er an der Leserunde teilnehmen. Ich als Verlegerin werde Euch begleiten, da ich das Buch eh auswendig kenne.  Verlosung:Mit dieser Leserunde verlose ich 10 Taschenbücher und 10 E-Books (nur von Amazon), nach Bedarf auch mehr. Wenn Ihr Euch bewerbt, schreibt bitte dabei, was für Euch in Betracht kommt. Beantwortet bitte auch diese Frage: Kannst Du Dir vorstellen, mit einem Quad, ein bisschen Gepäck und einer großen Tüte Kürbiskerne auf den Weg nach Ägypten unterwegs zu sein? Eure Rezensionen:Darüber freuen wir uns natürlich sehr! Hier nun der Standardsatz zum Gewinnfall:Ihr verpflichtet euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, die mindestens bei LovelyBooks und Amazon eingestellt werden sollte. Los geht’s, ich bin gespannt auf Euch und wie Ihr das Buch findet! Herzliche GrüßeVeronika Aretz

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  • Rezension zu "Mit 50 ccm nach Kairo" von Jack Michalek

    Mit 50 ccm nach Kairo

    Alaska111

    28. May 2016 um 19:55

    Zum Inhalt:Als seine Tochter Sandra ihm ihre Schwangerschaft offenbart, ist Jack überglücklich. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass Sandra mit ihrem ägyptischen Mann in dessen Heimat lebt. Bei der Hochzeit konnte Jack nicht dabei sein, aber die Geburt seines Enkelkindes will er unbedingt miterleben. Mit seinem 50-ccm-Quad macht er sich auf den Weg nach Kairo – über die Alpen, durch Krisengebiete ... Er trotzt Kälte und Einsamkeit, rast haarscharf am Tod vorbei, muss am Ende zu Plan B übergehen. Endlich am Ziel ist er entsetzt: Seine geliebte Tochter lebt im Müll … Zweieinhalb Jahre später werden seine schlimmsten Befürchtungen Gewissheit: Noch einmal macht Jack sich auf den Weg, diesmal mitten im Arabischen Frühling, um Tochter und Enkelin nach Deutschland zurückzuholen … Ein Roadmovie der besonderen Art …Zum Cover:Das Cover ist ein Zusammenschnitt aus verschiedenen Bildern und wirkt folglich sehr bunt. Die orangene Schrift und die Schriftart passen meiner Meinung nach gar nicht zu so einem Titel. Auf dem Cover ist ein großes Quad mit zahlreichen Gegenständen abgebildet, die einen deutlichen Rückschluss auf den Inhalt zulassen. Mir persönlich gefällt das Cover nicht so gut, da es für mich wie ein Zusammenschnitt aus verschiedenen Bildern wirkt. Die orangene Schrift lässt das alles ein wenig seltsam wirken. Aber bekanntlich zählt ja nicht das Cover sondern der Inhalt, oder?Zum Inhalt:Also zuerst einmal muss gesagt werden, dass es wirklich ein Roadmovie der besonderen Art ist. Die Geschichte ähnelt wirklich eher einem Erfahrungsbericht, als einem waschechten Roman. Die Schriftart und Schriftgröße sind sehr ungewöhnlich und vor allem gewöhnungsbedürftig. Die Spannung ist am Anfang eher nicht gegeben, es gibt vor allem zu Beginn oft Zeitsprünge in das frühere Leben vom Protagonisten, auch etwas, an das man sich gewöhnen muss. Man erfährt zu Anfang gleich relativ viel über die Hauptcharaktere, was zur Folge hat, dass man sich viel erschließen kann, noch bevor man das Buch gelesen hat. Aber natürlich freut man sich dann doch auf die Fahrt, die Jack mit seinem Quad hinlegen soll. So findet man heraus, dass ein Roadmovie mitunter auch ziemlich anstrengend sein kann und dass man wirklich ganz schön viel dafür vorbereiten muss, wenn man rechtzeitig an einem bestimmten Ort sein möchte. Doch ich finde dennoch, dass Titel und Inhalt nicht richtig zusammenpassen, denn sie sind nicht der entscheidene Teil dieses Buches, vielmehr geht es um die Rettung seiner Tochter aus Ägypten. Leider ist im Großteil des Buches keine richtige Spannung vorhanden, sie baut sich leider erst gegen Ende auf den letzten dreißig Seiten auf. Im Gesamten würde ich sagen, dass es ein solides Buch ist, aber nichts besonderes und man wissen sollte, worauf man sich einlässt.

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  • Ein intressanter Reisebericht

    Mit 50 ccm nach Kairo

    lenicool11

    InhaltAls seine Tochter Sandra ihm ihre Schwangerschaft offenbart, ist Jack überglücklich. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass Sandra mit ihrem ägyptischen Mann in dessen Heimat lebt. Bei der Hochzeit konnte Jack nicht dabei sein, aber die Geburt seines Enkelkindes will er unbedingt miterleben. Mit seinem 50-ccm-Quad macht er sich auf den Weg nach Kairo – über die Alpen, durch Krisengebiete ... Er trotzt Kälte und Einsamkeit, rast haarscharf am Tod vorbei, muss am Ende zu Plan B übergehen. Endlich am Ziel ist er entsetzt: Seine geliebte Tochter lebt im Müll … Zweieinhalb Jahre später werden seine schlimmsten Befürchtungen Gewissheit: Noch einmal macht Jack sich auf den Weg, diesmal mitten im Arabischen Frühling, um Tochter und Enkelin nach Deutschland zurückzuholen … Ein Roadmovie der besonderen Art … Meine MeinungEine sehr schöner Reisebericht mit einen sehr sympatischen Mann. Es hat echt Spaß gemacht diese zu lesen und mit zu erleben wie er mit seinen Quad fährt bis nach Tunesien. Ich war sehr berührt von der Situation in Ägypten und das Schicksal seiner Tochter. Ein wenig gestört hat mich das viel gejammert wurde denke auch weniger hätte gereicht und jeder hätte gewusst das man bei so einer Reise viel in sich kehrt und nach denkt. Die Bilder im Buch waren ein guter Beitrag um hier und da einen Einblick zu bekommen wie es dort aussieht. Fazit Ein schöner spannender Reisebericht der am Ende echt sehr spannend wurde.

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    • 2
  • nicht ganz meins

    Mit 50 ccm nach Kairo

    buchfeemelanie

    22. May 2016 um 07:56

    Mad Jack wird Opa, kann sich aber einen Flug ins ferne Ägypten nicht leisten. Also muss er anders hinkommen und begibt sich auf eine lange Reise. Er ist schließlich ein ganzer Kerl - der dem Leser sympathisch ist. Der Schreibstil ist angenehm und locker zu lesen. Die Kapitel sind eher kurz. Für mich mutet der Titel noch ein bisschen spaßig an - daraus wird dann doch ernst. Ich fand die Reise teilweise spannend, aber auch langatmig. Zu allererst ist es aber mal eine mutige Entscheidung. Ich habe mir stellenweise etwas anderes vorgestellt. Die Überschrift passt so nicht ganz. Und so wirklich konnte mich die Reise dann nicht packen. Das Ende war dann doch der spannendeste Teil. Dabei fand ich die Reise-und Routenvorbereitungen recht interessant. Die Idee, das Buch mit Bildern auszuschmücken war gut. Allerdings finde ich die Auswahl meist ein bisschen unglücklich. Zu schwer zu erkennen, zu ähnliche Bilder. Fazit: Leider nicht ganz so für mich - aber das vielen gefallen wird

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  • Mut oder Wahnsinn? Jacks Reise mit dem Quad nach Kairo - ein einziges Abenteuer!

    Mit 50 ccm nach Kairo

    Cybermaus71

    10. May 2016 um 11:42

    Eine sehr ungewöhnliche Reise ans andere Ende der Welt… Als Jack von seiner Tochter erfährt, dass sie schwanger ist, möchte er gern bei der Geburt dabei sein, hatte er doch schon bei der Hochzeit nicht dabei sein können. Aber warum ist sein Vater nicht bei der Hochzeit seiner Tochter, mag sich der ein oder andere jetzt fragen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach; sie lebt in Ägypten, was ja bekanntermaßen nicht um die Ecke liegt. Jack fasst den Entschluss nach Ägypten zu fahren, aber das Reisegefährt ist wahrlich ein anderes als bei „Normal“-Reisenden. Er fährt mit seinem 50-ccm-Quad! Nach der peinlich genau Ausgearbeiteten Reiserote muss er bei der Fahrt durch viele Krisengebiete viel beachten, Behördengänge und Sponsorensuche verschlingen viele Wochen.  Als dann auch noch der errechnete Geburtstermin viel Früher ist als gedacht, muss Jack dann auch noch früher los als geplant. Persönlich hat es Jack auch nicht leicht. Das Leben wurde ihm nicht auf dem goldenen Löffel serviert, er muss für sein Vorhaben einige Hürden meistern. Unglaublich finde ich, was auf so ein Quad alles passt und wie gut man organisiert sein muss, um diese lange Strecke zu schaffen. Jack erlebt viele Höhen und Tiefen auf der Strecke. Er lässt den Leser tief in sein Gefühlsleben schauen, trotz Biker-Kutte ist er ein liebenswerter Kerl, der für seine Familie alles tun würde. So reist er eigentlich auch nicht nur 1x ins Ausland, sondern 2x. Die Geschichte nimmt von anfangs noch eher gemächlich dann eine dramatische Wende, als die Tochter massive Probleme bekommt. Was Jack leistet, ist unglaublich spannend und auf vielen Seiten packt mich als Leser und Motorradfahrer nicht nur das Abenteuerfieber, sondern auch das mitfiebern, wie es den weitergehen mag in so einer fast ausweglosen Situation. Doch Jack meistert alle Hürden, und ich glaube, dass die Reise ihn sehr verändert hat. Offen zu zeigen, wie sein innerstes Gefühlsleben aussieht, das ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Fazit: ein tolles Buch mit vielen Bildern. Näher kann ein Leser nicht auf eine solche Tour „mitgenommen“ werden. Die vielen Höhen und Tiefen in der Geschichte machen Jack sehr liebeswert, die schwierigen Situationen haben mich jedes Mal mitfiebern lassen ob die Reise den wohl jetzt doch zu Ende ist, oder ob Jack einen Ausweg aus dieser schier ausweglos erscheinenden Lage findet. Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch mit Herz, Mut und einer Portion Wahnsinn! Schaut euch unbedingt das Video von Jacks Abfahrt an: http://rosalies-testblog.de/mit-50-ccm-nach-kairo-ein-aussergewoehnlicher-trip-ans-andere-ende-der-welt/

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  • Mut oder Wahnsinn? Mit 50 ccm nach Kairo

    Mit 50 ccm nach Kairo

    Cybermaus71

    10. May 2016 um 11:39

    Eine sehr ungewöhnliche Reise ans andere Ende der Welt… Als Jack von seiner Tochter erfährt, dass sie schwanger ist, möchte er gern bei der Geburt dabei sein, hatte er doch schon bei der Hochzeit nicht dabei sein können. Aber warum ist sein Vater nicht bei der Hochzeit seiner Tochter, mag sich der ein oder andere jetzt fragen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach; sie lebt in Ägypten, was ja bekanntermaßen nicht um die Ecke liegt. Jack fasst den Entschluss nach Ägypten zu fahren, aber das Reisegefährt ist wahrlich ein anderes als bei „Normal“-Reisenden. Er fährt mit seinem 50-ccm-Quad! Nach der peinlich genau Ausgearbeiteten Reiserote muss er bei der Fahrt durch viele Krisengebiete viel beachten, Behördengänge und Sponsorensuche verschlingen viele Wochen.  Als dann auch noch der errechnete Geburtstermin viel Früher ist als gedacht, muss Jack dann auch noch früher los als geplant. Persönlich hat es Jack auch nicht leicht. Das Leben wurde ihm nicht auf dem goldenen Löffel serviert, er muss für sein Vorhaben einige Hürden meistern. Unglaublich finde ich, was auf so ein Quad alles passt und wie gut man organisiert sein muss, um diese lange Strecke zu schaffen. Jack erlebt viele Höhen und Tiefen auf der Strecke. Er lässt den Leser tief in sein Gefühlsleben schauen, trotz Biker-Kutte ist er ein liebenswerter Kerl, der für seine Familie alles tun würde. So reist er eigentlich auch nicht nur 1x ins Ausland, sondern 2x. Die Geschichte nimmt von anfangs noch eher gemächlich dann eine dramatische Wende, als die Tochter massive Probleme bekommt. Was Jack leistet, ist unglaublich spannend und auf vielen Seiten packt mich als Leser und Motorradfahrer nicht nur das Abenteuerfieber, sondern auch das mitfiebern, wie es den weitergehen mag in so einer fast ausweglosen Situation. Doch Jack meistert alle Hürden, und ich glaube, dass die Reise ihn sehr verändert hat. Offen zu zeigen, wie sein innerstes Gefühlsleben aussieht, das ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Fazit: ein tolles Buch mit vielen Bildern. Näher kann ein Leser nicht auf eine solche Tour „mitgenommen“ werden. Die vielen Höhen und Tiefen in der Geschichte machen Jack sehr liebeswert, die schwierigen Situationen haben mich jedes Mal mitfiebern lassen ob die Reise den wohl jetzt doch zu Ende ist, oder ob Jack einen Ausweg aus dieser schier ausweglos erscheinenden Lage findet. Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch mit Herz, Mut und einer Portion Wahnsinn!

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  • Ungewöhnliche Reise

    Mit 50 ccm nach Kairo

    mabuerele

    "...Die aufgehende Sonne brachte das Wasser zum Glitzern, während in der Ferne der morgendliche Dunst das gegenüberliegende Ufer in einen geisterhaften Schleier hüllte..." Im Jahre 2005 ist der Autor mit seiner damals 15jährigen Tochter Sandra mit dem Roller nach London. Mittlerweile arbeitet Sandra als Animateurin in einem Hotel in Berenike in Ägypten. Dort lernt sie den jungen Ägypter Aaron kennen. Sie heiratet. Der Autor ist geschieden und lebt von Hartz IV. Eine Reise zur Hochzeit war ihm aus finanziellen Gründen nicht möglich. Dann aber kommt eine Mail, die ihm ankündigt, dass er demnächst Opa wird. Er entwickelt eine verrückte Idee. Mit seinem 50-ccm-Quad will er nach Ägypten reisen. Er macht sein Vorhaben in sozialen Netzwerken bekannt und erhält vielfältige Unterstützung. Das Buch erzählt eine wahre Begebenheit. Eigentlich aber sind es zwei unterschiedliche Geschichten, über die der Autor berichtet, denn er reist zweimal nach Ägypten. Das Buch lässt sich gut lesen und gibt realistische Einblicke in die Schwierigkeiten einer solchen Reise und in die Lebensverhältnisse in Ägypten außerhalb der Metropolen. Der Schreibstil ist sehr unterschiedlich. Ausführlich werden die Planung und die Reisen beschrieben. Obwohl der Autor einige Schicksalsschläge hinnehmen musste, zeugen die ersten Seiten von Optimismus und Lebensfreude. Während der Fahrt allerdings kommt es auch pessimistische Szenen. Kälte und Einsamkeit hinterlassen ihre Spuren. Land und Leute werden nur marginal beschrieben. Ab und an aber kommt die romantische Ader durch, wie obiges Zitat zeigt. Interessant sind die verschiedenen Begegnungen, die sich während der Reise ergeben. Hier blitzt der feine Humor des Autors auf. Gleiches gilt für seine spitzen Bemerkungen zu den politischen Verhältnissen, die für die Planung einer solchen Reise wenig hilfreich sind. Erschreckend ist die Situation, in der er seine Tochter antrifft. Doch noch überdeckt die Liebe die Schattenseiten. Gut verfolgen kann ich die Emotionen und die Gedankenwelt des Autors. Natürlich ist an manchen Stellen spürbar, dass das Buch von einem Amateur geschrieben wird. Das gibt dem Buch seine Authentizität. Ein Jahr später eskaliert die Lage und Sandra bittet ihren Vater, sie aus Ägypten zu holen. Das führt zur zweiten Reise. Die grafische Gestaltung ist vielfältig. Jedes Kapitel beginnt mit der stilisierten Deutschlandfahne. Die Kapitel werden in sich durch kleine Bildchen von Quad- und Radfahrer unterbrochen. Viele Schwarz-Weiß-Fotografien veranschaulichen die Reisen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte außerhalb des Mainstreams, die ich als modernen Abenteuerroman bezeichnen würde.

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    • 4
  • Rezension zu "Mit 50 ccm nach Kairo"

    Mit 50 ccm nach Kairo

    Zsadista

    09. May 2016 um 13:52

    Jacks Tochter Sandra hat es nach Ägypten verschlagen. Sie hat sich in einen Araber verliebt und will mit ihm ihre Zukunft verbringen. Als Jack eines Tages erfährt, dass er Opa wird, will er unbedingt zu seiner Tochter. Doch was kann ein arbeitsloser Mann schon groß stemmen? So macht er sich, mit allerhand Chaos und Gerenne mit seinem 50 ccm Quad auf den Weg nach Kairo. Aber planen ist nun einmal einfacher, als ausführen … „Mit 50 ccm nach Kairo“ ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Die Story ist aus der Feder von Jack Michalek, der auch der Hauptprotagonist ist. Das Buch ist in einem lockeren Schreibstil verfasst. Mir hat dies wahnsinnig gut gefallen. Es war so authentisch, dass ich fast mitgefahren bin. Teilweise wollte ich schon helfen, das Quad den Berg hoch zu schieben. Allerdings nur von Kürbiskernen alleine wäre ich jetzt nicht satt geworden. Das Buch ist in zwei Etappen eingeteilt. In der ersten fährt Jack mehr oder weniger zu seiner Tochter. Im zweiten Teil, versucht er, Sandra und ihre Tochter aus Ägypten heraus zu holen. Wo der erste Teil noch witzig und locker anmutet, ist der zweite Teil schon fast ein Thriller. Was mir hier auch besonders gefallen hat, war die Gestaltung des Buches selbst. Es gibt viele Bilder von unterwegs zu sehen. Und die kleinen Bildchen, die die Unterkapitel teilen fand ich auch sehr witzig. Ich finde das komplette Werk gelungen. Man bekommt so auch mal Einblicke in das Leben der Ägypter, die man als Tourist so nicht bekommt. In so einem Land leben ist halt etwas anderes, als dort Urlaub zu machen. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich war vom Schreibstil begeistert. 

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1157
  • Verrückt und furchtlos

    Mit 50 ccm nach Kairo

    YA34

    04. May 2016 um 19:22

    „Mit 50 ccm nach Kairo“ - einen besseren Titel könnte der Autor für seine Geschichte nicht ausgewählt haben. Man bekommt augenblicklich eine Idee über den Inhalt. Die Geschichte ist total einzigartig und amüsierend. Manchmal ist es wirklich schwierig zu glauben, dass jemand so viel erlebt hat. Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich leicht lesen. Es hat nichts Überflüssiges. Es gefällt mir, dass der Autor trotz der Ernsthaftigkeit der Situation immer den Platz für ein paar gute Scherzen findet. Die Spannung steigt zum Ende des Buches, wie eine Lawine. Das Final ist echt atemberaubend. Das Buch enthält nicht nur ein Bündel von guten Bildern, sondern auch eine detaillierte und präzise Beschreibung des ägyptischen Lebensstils und Realität des Lebens in Ägypten. Das Buch macht einen echt nachdenklich. Für diejenigen, die Geschichten mit ein bisschen Verrücktheit und eine große Menge Furchtlosigkeit lieben - meine absolute Empfehlung!

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  • Ein Mann, sein Quad und Kürbiskerne

    Mit 50 ccm nach Kairo

    kingofmusic

    03. May 2016 um 12:04

    "Das Leben schreibt die schönsten Geschichten." Wer hat diesen Satz nicht schon einmal oder mehrmals gehört? Im vorliegenden Fall, nämlich in "Mit 50 ccm nach Kairo" und dem Untertitel "Papa, hol uns hier raus!" von Jack Michalek, wird sehr eindrucksvoll und berührend beschrieben, wozu die Liebe (und auch Sorge) zu anderen Menschen jemanden befähigt bzw. befähigen kann: nämlich getreu dem Motto "Augen zu und durch" Gefahren, Wetterkapriolen und Bürokratie zu trotzen, allen Zweiflern den imaginären Stinkefinger zu zeigen und sein eigen Fleisch und Blut aus der Hölle (in diesem Fall aus Ägypten) zu befreien - auch wenn man dafür im Umkehrschluss andere geliebte Menschen verliert (ihnen dann aber mit dieser Erzählung ein starkes Denkmal setzt!!!). Jack (oder wie er auch genannt wird "Mad Jack") Michalek hat mit der Mixtur aus Humor (kritischer) Selbstreflexion und einem "frei nach der Schnauze" angelegten Schreibstil eine zum Nachdenken anregende Road-Story geschrieben, die mich tief berührt und beeindruckt hat. Jack hat bewiesen, dass aus einem im Scherz gesprochenen Satz am Stammtisch eine (fast) perfekt geplante und - vor allem - durchführbare Aktion (mit Hilfe etlicher Sponsoren und einer Menge verlässlicher Freunde) werden kann, die knapp vor der Vollendung nur an der Willkür politischer und bürokratischer Entscheidungsträger scheitert und auf anderem Weg und mit anderen Mitteln trotzdem beendet wird. Ich wünsche Jack, seiner Tochter und seiner Enkelin alles erdenklich Gute und bedanke mich beim VA-Verlag für die toll begleitete Leserunde hier auf lovelybooks!!!

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  • Mit 50 ccm nach Kairo

    Mit 50 ccm nach Kairo

    xxxxxx

    02. May 2016 um 16:07

    Dieses Buch beschreibt die abenteuerliche Reise von Deutschland nach Kairo mit einem Quad. Jack möchte gerne zur Geburt seines Enkels in Ägypten bei seiner Tochter sein. Leider ist die Reise nicht unbedingt einfach, über die Alpen nach Italien und mit der Fähre nach Tunesien. Dann wird es sogar noch komplizierter, weil manche Länder eben nicht mitspielen. Wie kommt Jack jetzt nach Kairo? Und die Probleme reißen auch nach der Geburt nicht ab. Gibt es ein Happy End? Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist spannend, weil der Protagonist immer wieder vor neuen Problemen steht. Es handelt sich um einen Reisebericht, der auch so geschrieben ist. Der Schreibstil liest sich gut . Ab und zu wurden einige schwarz-weiße Bilder eingefügt. Das Cover zeigt das Quad. Der Titel ist für das letzte Kapitel leider nicht mehr ganz so passend, weil die Quadreise dann eigentlich schon vorbei ist. Insgesamt ist das Buch unterhaltsam uns es regt auch zum Nachdenken an.

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  • Eine Geschichte nach wahrer Begebenheit

    Mit 50 ccm nach Kairo

    Xynovia

    30. April 2016 um 09:28

    Das Buch „ Mit 50 ccm nach Kairo“ nimmt einen mit in eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Von Anfang an war ich in der Geschichte drin und habe mitgefühlt, es ist meiner Meinung nach sehr authentisch geschrieben. Das Cover Auf dem Buchumschlag sind auf der Vorder- und Rückseite Foto´s zu sehen. Auf den Fotos ist eine Landschaft zu sehen und ein voll bepacktes Quad. Das finde ich persönlich sehr schön, da es mich auf den Buchtitel „ Mit 50 ccm nach Kairo“ einstimmt und mir einen ersten Eindruck verschaffte. Der Inhalt Mad Jack, erfährt das er Opa wird und ist darüber sehr glücklich. Bei der Geburt seines Enkelkindes wäre er gern dabei, der Haken daran ist das seine Tochter bei ihrem Mann in Ägypten wohnt und Jack Hartz IV Empfänger ist. So ergibt es sich das er sich mit einem 50ccm Quad auf den Weg nach Ägypten begibt, ob er wohl den ganzen Weg mit dem Gefährt schafft? In Ägypten angekommen ist er geschockt in welchen Umständen seine Tochter lebt, wie sein Enkelkind zur Welt kommt. Jahre später werden seine Ängste um seine Tochter und seine Enkeltochter zur Gewissheit und er begibt sich nochmals auf den Weg, aber diesmal um sie nach Deutschland zu holen. Meine Meinung Die Geschichte liest sich sehr gut und flüssig. Die einzelnen Kapitel sind gut aufeinander abgestimmt und man kann der Geschichte gut folgen. Im ersten Teil bereitet sich Mad Jack auf die Reise nach Kairo vor, sehr detailliert ist beschrieben wie er vorgeht, so das ich es gut nachvollziehen konnte. Mir fehlen hier leider ein paar Charakterbeschreibungen von Jack, so hätte ich mich noch besser in seine Situation und in die Reise hinein versetzen können. Die Vorbereitungen und die Reise selbst sind gut beschrieben, mit Gedanken von ihm und von den Anderen. Man erlebt beim Lesen viele Gefühle, ich habe geschmunzelt und ich hatte sogar eine Träne im Auge. Der letzte Teil des Buches beschreibt die Geschichte wie er seine Tochter nach Deutschland holt, auch hier ist man mittendrin und fühlt mit. Für mich persönlich waren beide Teile der Geschichte zu viel für ein einzelnes Buch, leider wurden der Vorbereitung der Reise/ die Reise und die Rettung seiner Tochter nicht die gleiche Menge an Inhaltsgewichtigkeit bei gemessen. Ich hätte mir gewünscht das hier noch mehr auf diesen Teil der Geschichte eingegangen wäre. Ich finde es sehr gut das in dem Buch Fotos eingebettet wurden, so unterstreicht es meiner Meinung nach die wahre Begebenheit sehr. Die meisten Fotos sind sehr gut ausgewählt. Fazit Ein Buch was einen mitnimmt in eine Geschichte die tatsächlich im Hier und Jetzt passiert ist. Es gibt zwar ein paar „Ecken und Kanten“ beim Lesen, die aber unter Berücksichtigung das es kein Roman ist nicht so wild sind. Ein durchaus zu empfehlendes Buch.

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  • Anders als erwartet

    Mit 50 ccm nach Kairo

    WenkeBerlin

    29. April 2016 um 15:48

    Ich hatte mir es etwas anders Vorgestellt. Die Aufteilung der Geschichte ist aus meiner Sicht nicht ganz gelungen.Den Titel  "MIt 50 ccm nach Cairo" finde ich nicht so gut gewählt. Er wird viel über die Fahrt geschrieben, klar, darum geht es ja auch. Das Buch hat aber den "Untertitel" Papa, hol und hier raus, die Kaptiel/Etappen waren mir zu kurz. Ich hätte es besser gefunden wenn man diesen Teil ein wenig mehr ausgebaut hätte. Der Schreibstil war sehr locker und leicht. DIe Bilder waren ein wenig zu viel, da sie sich auch alle sehr ähnlich sahen.

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