Michales Warwick Joy Die Verschlossene Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die Verschlossene Stadt“ von Michales Warwick Joy

In den Tiefen der Wildnis, abgesondert von der Außenwelt liegt die Verschlossene Stadt – eine düstere Metropole ohne Zauberkraft, überbevölkert und von Lügen umschlungen. Etwas Unnatürliches streift nachts lauernd durch die Straßen, mordend und fressend. Niemand scheint vor der Bestie sicher zu sein. Margar, einst Jäger des berüchtigten Rotmantel-Kultes, ist ein starker und rücksichtsloser Vollstrecker des fürstlichen Willens. Ein Mann mit einer Vergangenheit, die er gern zur Ruhe bringen möchte. Was zum Beispiel bindet ihn auf so eigenartige Weise an den Orden der Göttin Domia? Als er sich dafür entscheidet, die Bestie innerhalb der Stadtmauern zur Strecke zu bringen, entdeckt er, dass er und seine kleine Schar von Gefährten wohl die Einzigen sind, die das Grauen aufhalten können. Da immer mehr Fragen auftauchen und der Terror zunimmt, tritt Margar eine gefährliche Reise an, um die wahren Antworten auf jene Fragen zu finden, die jedermann verdrängen will – und er trifft auf ein noch größeres und schrecklicheres Geheimnis, als er es jemals für möglich gehalten hätte. Wird es ihm und seinen Kameraden gelingen, die entsetzliche Bedrohung aufzuhalten und das Schicksal der Verschlossenen Stadt zu wenden?

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  • Rezension zu "Die Verschlossene Stadt" von Michales Warwick Joy

    Die Verschlossene Stadt
    Nicole_Rensmann

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 21:16

    Michales Warwick Joy debütiert in Deutschland mit seinem bereits dritten Roman »Die verschlossene Stadt« (»Season of Peril«, Tigress Press, 2004). Dem Atlantis Verlag ist es gelungen, das Cover des Originals von David Deen bei der deutschen Ausgabe beizubehalten, was bei Übersetzungen eher selten vorkommt. Wer mehr über den aus Oklahoma stammenden Autoren erfahren möchte, dem sei das Interview auf phantastik-news.de empfohlen, das Carsten Kuhr mit ihm geführt hat. Zum Buch Margar, ein etwas betagter, verheirateter Held und Vater lebt ein eher unbefriedigendes Dasein in der Verschlossenen Stadt. Niemand darf die Stadt verlassen, niemand darf in die Stadt hinein, die vor Jahrhunderten auf engem Raum errichtet wurde. Doch die explodierende Einwohnerzahl sorgt mehr und mehr für Probleme. Häuser werden nicht nebeneinander, sondern übereinander gebaut – seltsame, instabile Konstruktionen, die einer Katastrophe nicht standhalten können. Magie wurde schon lange verboten. Die Einwohner verfügen jedoch über eine besondere Fähigkeit: Sie sind in der Lage, auch weiter entfernten Gesprächen zu lauschen. Rechte haben die Bewohner kaum. Es scheint sich auch niemand dafür zu interessieren, was außerhalb der Mauern geschieht. Die Einwohner verdrängen die Historie der Stadt, wollen nichts von Herrschern und Kriegen wissen und glauben die Lügenmärchen der Herrscher. Margar, der seine Aufgabe über Jahre hinweg aufopfernd erfüllt hat und alle Rotmäntel getötet, wird vom Baron entlassen. Doch dann geschehen bestialische Morde und der Prinz, Oberhaupt der Stadt, bittet Margar um Hilfe. Doch auch der Prinz ist nicht das, was er vorgibt zu sein. Und die Mörder entpuppen sich nicht als verrückte Psychopathen, sondern echsenartige Ungeheuer, deren Dasein auf eine mythologische Begebenheit zurückzuführen ist. Zusammen mit alten und neuen Freunden nimmt Margar die Verfolgung auf. Dabei lernt er nicht nur die Wahrheit über die Geschichte der Verschlossenen Stadt, erkennt Schlupflöcher und ärgste Feinde, sondern muss auch mit Ängsten,Verlusten, tödlichen Verwundungen zurechtkommen. Er stirbt. Und doch ist er weder tot noch unsterblich. Für eine kurze Zeit verfällt er dem Wahnsinn. Traum und Wirklichkeit werden miteinander verwoben. Als Margar wieder bei Sinnen zu sein scheint und zu seinen Leuten zurückkehrt, hat er einen Plan. Die Schlacht gegen die Ungeheuer, die Galao, und gegen die Skayl – eine fremde, nur zum Kämpfen geborene Zivilisation – beginnt… »Die verschlossene Stadt« ist ein kurzweiliger Roman voller blutspritzender Schlachten, vielen Leichenteilen und etwas verworrener Handlung. Was bleibt ist eine interessante, stellenweise spannende Geschichte, der jedoch zahlreiche Details fehlen, die zu stilistischen Unsauberkeiten führen. Zu viele zufällige Begebenheiten retten den Helden immer wieder aus brenzligen Situationen, ein wenig mehr Ideenreichtum oder Misstrauen diesbezüglich hätte der Geschichte keinesfalls geschadet. Mehr Gefühle und Tiefe hätten zudem den Roman zu einem einzigartigen Erlebnis machen können. Positiv und somit unbedingt erwähnenswert ist die Idee, einen in die Jahre gekommenen, verheirateten, glatzköpfigen und vernarbten Familienvater als Helden zu verwenden, mehr Sorge um seine Familie hätte ihn jedoch sympathischer werden lassen. Auch das Ende gab nur ein kurzes Gefühl von Ritterlichkeit und entführte den Leser zum Schluss in eine angenehmere und stimmigere Atmosphäre. Es bleibt zu hoffen, dass der bereits fertig geschriebene Anschlussroman »Tvors Beast« auch stilistisch ans Ende anknüpft und der Autor auf mehr Details in der Geschichte achtet, nicht jedoch auf die Ausführungen der barbarischen Kämpfe. Aber wer das mag, dem sei dieser Band zu empfehlen! 2,5 Sterne Michales Warwick Joy »Die veschlossene Stadt« Originaltitel: »Season of Peril«, 2004 Übersetzung: Dirk van den Boom broschiert Deutsche Erstausgabe Atlantis Verlag, 2007 ISBN 978-3-936742-76-3 260 Seiten 12,80 Euro (c) Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=1685

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