Michel Bergmann Herr Klee und Herr Feld

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Inhaltsangabe zu „Herr Klee und Herr Feld“ von Michel Bergmann

Das Schlimme am Altwerden ist, dass man jung bleibt

Mit dem Weggang von Frau Stöcklein müssen die jüdischen Brüder Kleefeld sich nach einer neuen Haushaltshilfe umsehen. Moritz (77) ist emeritierter Professor für Psychologie, sein Bruder Alfred(75) hat einst in mittelmäßigen Dracula-Filmen mitgewirkt. Bevor die beiden auch nur die Chance haben, in Rentner-Routine zu versinken, erscheint Zamira – mit jugendlichem Charme und Klugheit erobert sie die Herzen der alten Männer, und das Leben könnte einfach und schön sein, wäre Zamira nicht ausgerechnet Palästinenserin ...

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    Herr Klee und Herr Feld

    Juana

    24. June 2013 um 14:17

    Die Brüder Alfred und Moritz Kleefeld hatten die letzten 50 Jahre nicht viel miteinander zu tun. Moritz führte ein Professorenleben in Frankfurt am Main und Alfred träumte vom Durchbruch in Hollywood, erwarb sich jedoch nur als Vampirdarsteller einen gewissen Ruf. Der letzte Teil von Michel Bergmanns Trilogie über die jüdische Familie Kleefeld spielt in der Gegenwart und kommt mit drei Protagonisten aus: Moritz und Alfred, Mitte siebzig, wohnen seit Kurzem zusammen und streiten sich die meiste Zeit. Ausgerechnet durch die politischen, ethischen und kulturellen Diskussionen mit und durch die Zuneigung zu ihrer neuen palästinensischen Haushälterin, einer umwerfenden Schönheit, nähern sie sich einander an. Doch dann fallen im Streit unverzeihliche Worte. Dem Alter der Protagonisten entsprechend ist hier das Tempo langsamer als in den beiden vorherigen Bänden. Und der Tonfall ist wehmütiger, Erinnerungen spielen eine große Rolle. 

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  • Michel Bergmann, Alfred Kleemann, 3. Band der Trilogie, Frankfurt, Juden

    Herr Klee und Herr Feld

    *Arienette*

    21. May 2013 um 12:41

    Der Roman "Herr Klee und Herr Feld" ist der dritte Band von Michel Bergmanns Trilogie (Band 1: Die Teilacher, Band 2: Machloikes) Alfred Kleefeld, noch jung in "Die Teilacher", ist nun ein alter Mann in den siebziger Jahren. Gemeinsam mit seinem Bruder Moritz lebt er in einer alten Frankfurter Villa aus der Gründerzeit. Alfred hat ein Leben als wenig erfolgreicher Schauspieler hinter sich; Moritz war Professor für Psychologie. Moritz war verheiratet mit der inzwischen verstorbenen Fanny. Beide Brüder sind kinderlos geblieben. Um nicht alleine zu sein, hat Alfred das Angebot angenommen, von Rom zu Moritz in die Villa zu ziehen. Moritz hält sich mehr oder weniger an die jüdischen Traditionen, führt einen koscheren Haushalt - Alfred sieht es lockerer. Sowohl Alfred als auch Moritz pflegen ihre Marotten. Alfred widersteht den Erziehungsversuchen seines Bruders. Als ihre Haushälterin Frau Stöcklein kündigt, müssen sie eine neue Hilfe suchen und geben eine Zeitungsannonce auf. Es meldet sich ausgerechnet eine junge Palästinenserin, Zamira. Doch die anfänglichen Bedenken verflüchtigen sich. Die Drei verstehen sich gut und die beiden Herren bemühen sich sehr um Zamira. Dennoch ganz ohne Spannungen geht es nicht zu unter den Dreien. Gemeinsames Sehen der Nachrichten führt zu Diskussionen über die israelische Politik. Michel Bergmanns Roman lässt sich flüssig und amüsant lesen. Interessant ist die Darstellung von jüdischer und palästinensischer Sichtweise, wenn auch in vereinfachter Form. Weitere Denkanstöße lässt der Autor mit einfließen, sei es die Beschneidung oder die Kreuzzüge. Ich habe den Roman gerne gelesen, doch scheint er mir von der Trilogie der schwächste zu sein.

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