Michel Bussi

 4.1 Sterne bei 468 Bewertungen

Lebenslauf von Michel Bussi

Michel Bussi wurde 1965 in Louviers, Frankreich geboren. Er ist Politologe und Geograph und lehrt auch an der Universität in Rouen. Bussis Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und landeten regelmäßig auf internationalen Bestsellerlisten. Sein aktueller Roman "Die Frau mit dem roten Schal" erschien im August 2015 bei Rütten&Löning.

Neue Bücher

Fremde Tochter

Erscheint am 12.04.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

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Das Mädchen mit den blauen Augen

Das Mädchen mit den blauen Augen

 (188)
Erschienen am 17.02.2014
Die Frau mit dem roten Schal

Die Frau mit dem roten Schal

 (123)
Erschienen am 17.03.2017
Beim Leben meiner Tochter

Beim Leben meiner Tochter

 (83)
Erschienen am 16.05.2016
Das verlorene Kind

Das verlorene Kind

 (40)
Erschienen am 15.06.2018
Fremde Tochter

Fremde Tochter

 (24)
Erschienen am 15.09.2017
Fremde Tochter

Fremde Tochter

 (0)
Erschienen am 12.04.2019
Das verlorene Kind

Das verlorene Kind

 (1)
Erschienen am 01.08.2016
Nymphéas noirs

Nymphéas noirs

 (2)
Erschienen am 01.09.2013

Neue Rezensionen zu Michel Bussi

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Rezension zu "Das verlorene Kind" von Michel Bussi

Wer ist Malone?
Karin_Kehrervor 4 Monaten

Der kleine Malone scheint ein ganz normaler Junge zu sein. Er spielt am liebsten mit seinem Kuscheltier und erfindet gerne Geschichten. Oder was sonst soll die Behauptung sein, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine richtige Mutter ist? Nur der Schulpsychologe Vasile Dragonman glaubt ihm und informiert die Polizei. Doch Commandante Marianne Augresse interessiert sich wenig für den Fall des Jungen, jagt sie doch gerade einem Räuber hinterher. Dragonmans Hartnäckigkeit wird ihm allerdings zum Verhängnis und bringt auch den Jungen in Gefahr.
 
Nach dem Beenden dieses Buchs bin ich ziemlich zwiespältig zurückgeblieben.
Zuerst machten mir die verschiedenen Zeitebenen den Einstieg ein wenig schwer. Es beginnt außerdem gleich mit der Perspektive des Kindes, das ja die Handlungen der Erwachsenen nicht wirklich nachvollziehen kann und als Leser steht man erst einmal vor einem großen Rätsel.
Dass Malones Fall und der des flüchtigen Räubers miteinander zu tun haben müssen, ist natürlich gleich klar. 
Generell fand ich es problematisch, dass der Leser einen dermaßen großen Wissensvorsprung vor der Polizei hat, die immer mit ihren Ermittlungen hinterherhinkt.
Lässt sich das erste Drittel daher eher zäh an – hier sind nur die Ausführungen Dragonmans zur kindlichen Psyche und Entwicklung des Gehirns interessant – kommt danach doch noch Spannung auf. Allerdings mit ein paar sehr verwirrenden Wendungen, die mir ziemlich konstruiert vorkamen.
Die Charaktere blieben – bis auf Malone, der wirklich sehr rührend dargestellt ist – eher blass. Am meisten habe ich mich allerdings über Commandante Marianne Augresse geärgert. Sie soll wohl wieder einmal als Beispiel dafür dienen, dass Frauen nicht für Führungspositionen geeignet sind? Ihre einzigen Gedanken kreisen nämlich darum, wie sie mit Vierzig doch noch einen geeigneten Erzeuger für ein Kind findet. Das macht auch vor Kollegen nicht halt, die verheiratet sind und schon Kinder haben. Und wenn sie selbst in Augenblicken konzentrierter Arbeit und Spannung nichts anderes im Sinn hat, als auf die Muskeln und den knackigen Hintern des jungen Kollegen zu starren – das ist einfach nur nervig!
Die eigentliche Ermittlungsarbeit müssen ohnehin die anderen (die Männer!) tun und grundsätzlich ignoriert sie die wichtigsten Hinweise. Ich fragte mich des Öfteren, worin eigentlich ihre Qualifikation für ihren Job besteht …
Denn am Ende stellt sich alles als ziemlich verkopftes und verwirrendes Konstrukt heraus, das mir wenig glaubwürdig vorkam. 
Die Auflösung – geht so für mich nicht! 
Lichtblicke waren für mich der kleine Malone und die Geschichten seines Kuscheltiers Gouti – das ja eine beeindruckend lange Lebensdauer vorweist!

Fazit: Verwirrend konstruierter Plot mit wenig überzeugenden Charakteren. Thema Mutterliebe wird ein wenig überstrapaziert!


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Rezension zu "Das verlorene Kind" von Michel Bussi

Genial konstruierte überraschende Geschichte, die aber mehr Tempo hätte vertragen können
Julitraumvor 4 Monaten

Commandante Marianne Augresse hat eigentlich genug zu tun mit der Auflärung eines raffiniert durchgeführten schweren Raubüberfalls, als der Schulpsychologe Vasile mit einem seltsamen Anliegen an sie herantritt.

Vasile ist ein Junge im Kindergarten aufgefallen, der eigentlich ganz normal wirkt. Malone liebt sein seltsames Stofftier über alles, ist lebending, spielt gerne draußen und erzählt gerne Geschichten mit lebhafter Fantasie. Doch einige Dinge erzählt Malone besonders häufig und hier ist Vasile stutzig geworden. Malone sagt, daß die Frau bei der er lebt, gar nicht seine richtige Mutter ist. Auch die anderen Geschichten, die er erzählt deuten an, daß Malone noch bis vor kurzem ein ganz anderes Leben gelebt hat als er es jetzt tut. Dies ist dabei so glaubhaft, daß Vasile dem Jungen glaubt. Malones Eltern, die er darauf anspricht, reagieren empört. Nichts davon sei wahr und es scheint auch so, als könne nichts davon wahr sein, was Malone da teilweise erzählt. Doch Vasile ist sich da nicht so sicher und so bekommt er duch eine gemeinsame Bekannte Kontakt zu Marianne, die er um Hilfe bittet.

Mariannes Fall ist ins Stocken geraten und so hat sie etwas Zeit um Vasile zuzuhören. Zudem mit ihrer privaten Situation unzufrieden ist sie auch privat nicht uninteressiert an Vasile, wenngleich seine Geschichte zu Beginn mehr als mysteriös und unglaubhaft erscheint, doch im Laufe der Zeit bekommt auch Marianne eine Ahnung, daß an der Sache mit Malone wirklich etwas nicht stimmt. Sie kann jedoch noch nicht ahnen, wie dramatisch sich alles zuspitzen wird ...

Dieser Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist wirklich ganz vortrefflich konsturiert, einfach unglaublich. Der Roman unterhält durchweg sehr gut, wenn er auch deutlich mehr Tempo vertragen hätte können. Der Leser muß sich auf einige extreme Längen einstellen, die jedoch zur Geschichte gehören, wenngleich man sie besser hätte kürzen sollen. Dennoch war dieses Buch ein wirklich tolles Leseerlebnis und ich wurde bestens unterhalten. Sich solch eine geniale Geschichte auszudenken, ist einfach unglaublich. Ein Leseerlebnis, das zu empfehlen ist.

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Rezension zu "Fremde Tochter" von Michel Bussi

Was ist wirklich auf Korsika passiert?
Bibliomaniavor 7 Monaten

Clothilde ist 15 Jahre alt, als sie Ihre Eltern und ihren Bruder auf dem jährlichen Korsika-Ferienaufenthalt durch einen Autounfall verliert. Sie ist die einzige Überlebende des Unglücks.

27 Jahre später wagt sie sich mit ihrem Mann und ihrer Tochter wieder dorthin zurück. Sie möchte das Gefühl, die Atmosphäre und das Flair der Insel und ihrer Kindheit wiederbeleben, wird jedoch durch einen Brief völlig aus der Bahn geworfen. Sie weiß, dass es unmöglich ist, doch der Brief muss von ihrer Mutter stammen. Ihrer Mutter, die 27 Jahre zuvor bei einem Autounfall gestorben ist. Clo sucht Antworten, Erklärungen, doch sie trifft auf eine Mauer aus Schweigen, Unverständnis und Abwiegelungen. Niemand glaubt ihr oder möchte ihr helfen. Alle halten sie für verrückt. Doch es passieren mehr und mehr eigenartige Dinge, die sie davon überzeugt, dass ihre Mutter noch am Leben sein muss...
Ein weiterer Spannungsroman aus der Feder des französischen Autors Michel Bussi. Ich habe mittlerweile alle bisher auf deutsch übersetzen Bücher des Autoren gelesen und musste leider feststellen, dass mir dieses bisher am wenigstens gefallen hat. 
Das Buch ist zweigeteilt. Eine Eben befasst sich mit Clothildes Tagebuch als 15-Jährige. Ihre Gedanken, Gefühle, Beobachtungen. Und ihre Beobachtungen sind präzise und gut. Die andere Ebene ist die Gegenwart, in der Clo versucht die Wahrheit herauszufinden. Eigentlich alles spannende Zutaten, aber für mich hat die Spannung dieses Mal sehr lange auf sich warten lassen. Man weiß sofort, dass ein Mann Clos Tagebuch in Händen hält und darin liest. Natürlich verdächtigt man diesen und jenen, aber so richtig Spannung kommt erst spät auf. Leider ist mir dieses Mal auch etwas zu sehr aufgefallen wie sehr sich die Geschichten ähneln, was die Story noch einmal ein wenig schmälert. Aber dann wurde es richtig spannend und ich las schneller und schneller bis zum Finale. Die Art Epilog, der sich anschließt, ist ein wenig zu umfangreich und hätte deutlich kürzer gefasst werden können, aber ich habe dafür sehr große Lust auf Korsika bekommen und plane meinen nächsten Urlaub dorthin zu planen :)
Trotz allem werde ich auch den nächsten Bussi lesen, denn ich mag den Autoren, seinen Schreibstil (wenn auch dieses Mal nicht zur Gänze) und die Spannung in seinen Romanen.

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Gespräche aus der Community

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Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen. Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ...

Eine hochemotionale Identitätssuche – von einem Bestsellerautor aus Frankreich.

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Über Michel Bussi
Michel Bussi, geb. 1965, Politologe und Geograph, lehrt an der Universität in Rouen. Er ist einer der drei erfolgreichsten Autoren Frankreichs. Seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Bei Rütten und atb liegen bisher seine Romane „Das Mädchen mit den blauen Augen“, „Die Frau mit dem roten Schal" und „Beim Leben meiner Tochter“ vor. Mehr zum Autor unter www.michel-bussi.fr

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Eine heile Welt zerbricht

Eine glückliche junge Familie, ein Traumurlaub – doch plötzlich zerstört ein grausames Verbrechen das Glück. Der französische Bestseller-Autor Michel Bussi erzählt in seinem neuen Buch „Beim Leben meiner Tochter“ die mitreißende Geschichte vom blutigen Verschwinden der jungen Mutter Liane und der atemlosen Flucht des unter Verdacht stehenden Vaters Martial mit der kleinen Tochter. Doch ist Martial wirklich unschuldig oder ist die Tochter nun in den Händen eines Mörders?

Mehr zum Inhalt:
Das junge Ehepaar Bellion macht mit seiner sechsjährigen Tochter Josapha Urlaub auf der paradiesischen Insel La Réunion. Eines Nachmittags lässt Liane ihre Tochter und ihren Mann Martial am Pool zurück, um sich hinzulegen. Als Martial kurze Zeit später nach ihr sucht, ist sie verschwunden, das Hotelzimmer verwüstet und voller Blut. Die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf, und schnell steht Martial unter Verdacht, etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben. Doch bevor er festgenommen werden kann, gelingt es Martial mit Josapha zu fliehen. Eine Hetzjagd beginnt, denn niemand weiß: Ist seine Tochter bei ihm überhaupt noch sicher?

Zum Autor:
Bussi wurde 1965 in Louviers, Frankreich geboren. Er ist Politologe und Geograph und lehrt auch an der Universität in Rouen. Bussis Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und landeten regelmäßig auf internationalen Bestsellerlisten. Sein Roman "Die Frau mit dem roten Schal" erschien im August 2015 bei Rütten&Löning.

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Wir laden euch - schon vorab - zur Leserunde zu Michel Bussis neuem, hochspannenden Buch "Die Frau mit dem roten Schal" ein, das am 21. August erscheint. Bussi ist der meistprämierte französische Autor des Jahres 2011 gewesen, seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt.

Michel Bussi - Die Frau mit dem roten Schal

Jamal sieht zuerst nur den roten Schal. Dann die verzweifelte junge Frau, die am Rand der Klippen steht. Er will sie retten, wirft ihr den Schal zu. Doch die Frau springt. Und niemand glaubt ihm seine Geschichte, denn es sind bereits zwei Frauen zu Tode gekommen, nach exakt dem gleichen Muster. Verzweifelt versucht Jamal zu beweisen, dass er nichts mit dem Tod der Frau zu tun hat, aber alles spricht gegen ihn. Und schon bald weiß er selbst nicht mehr, was wahr ist und wem er noch vertrauen kann …

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Mehr Informationen unter http://www.aufbau-verlag.de/die-frau-mit-dem-roten-schal.html

Trailer zum Buch:

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Letzter Beitrag von  Jasmin88vor 3 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Michel Bussi wurde am 19. April 1965 in Louviers (Frankreich) geboren.

Michel Bussi im Netz:

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