Michel Bussi Das Mädchen mit den blauen Augen

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Lovelybooks Bewertung

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  • 8 Leser
  • 62 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen mit den blauen Augen“ von Michel Bussi

Ein Flugzeugabsturz nur ein namenloses Baby überlebt. 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? In einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern. Ausgezeichnet mit dem Prix Maison de la Presse

Fesselnde Geschichte. Thriller mit Familiendrama. Zum Ende hin vielleicht etwas zu blutig aufgebauscht.

— sursulapitschi
sursulapitschi

Das Rätsel um das Mädchen mit den blauen Augen ist von Beginn an fesselnd.

— NicoleP
NicoleP

Trotz Spannung und vielversprechender Story , konnte mich das Buch nicht überzeugen

— Rees
Rees

Ich hatte mir wahnsinnig viel erhofft und bin daher ein wenig enttäuscht, auch wenn der Roman sicherlich nicht schlecht ist.

— Krimifee86
Krimifee86

Typisch Bussi, spannend bis zum Ende!

— sandra_plaar
sandra_plaar

eine interessante Story mit einem spannenden Anfang und einem nicht ganz so überzeugenden Ende

— Ammerbucher
Ammerbucher

Die Grundidee gefiel mir gut, die Geschichte war anfangs wirklich spannend. Einige Figuren waren aber doch unglaubwürdig u das Ende schwach

— plin
plin

Toll, spannend: ein typischer Musso. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

— SteffiKa
SteffiKa

Überraschende Wendungen,die für die nötige Spannung sorgen...

— hannelore259
hannelore259

Eine unterhaltsame, spannende Geschichte mit Krimielementen, nicht immer ganz glaubwürdig, aber mit einem absoluten Auflösungs-Highlight.

— Barbara62
Barbara62

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  • Ungewöhnlich und spannend

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    rokat

    rokat

    07. July 2017 um 10:43

    Kurz vor Weihnachten 1980 stürzt im Jura ein Flugzeug ab. Einzige Überlebende: Ein dreimonatiges Baby. Doch es gab zwei Babys in dem Flugzeug. Welches ist es? Die Eltern sind tot, DNA-Tests gibt es noch nicht, und die Grosseltern der beiden kleinen Mädchen versuchen alles, um zu beweisen, dass IHR Grosskind überlebt hat. In einem spektakulären Sorgerechtsprozess wird entschieden, dass Emilie Vitral überlebt hat, und nicht Lyse-Rose de Carville. Die Familie de Carville engagiert einen Privatdetektiv um die Wahrheit herauszufinden. Achtzehn Jahre später erhält Emilie die Aufzeichnungen des Detektivs. An einem Scheidepunkt ihres Lebens fällt sie eine folgenschwere Entscheidung, doch ihr (möglicher) Bruder der Familie Vitral und ihre (mögliche) Schwester der Familie de Carville versuchen jeder auf andere Art, die Wahrheit herauszufinden. Der Klappentext hat mich extrem neugierig gemacht, und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch wechselt die Perspektiven, einerseits erfährt man viel was Marc Vitral, Emilies offizieller Bruder macht, um die Wahrheit herauszufinden. Denn Emilie ist verschwunden, und alles was er von ihr bekommen hat sind die Aufzeichnungen des Detektivs. Und Marc möchte eigentlich gar nicht, dass Emilie seine Schwester ist.. Der Leser begleitet dabei Marc bei seinen Nachforschungen und liest gleichzeitig mit ihm die Aufzeichnungen des Detektivs mit, und erfährt alles über den Unfall, die Zeit danach und was der Detektiv herausgefunden hat. Dieser Perspektivenwechsel war sehr interessant, ebenso wie die Schreibweise. Für mich ergab sich so ein ungewöhnliches Buch, und die Spannung stieg mit jeder Seite mehr. Die Figuren fand ich ebenfalls sehr ungewöhnlich, teilweise sehr sympathisch aber nie perfekt, teilweise unsympathisch aber trotzdem blieb immer ein Funke Verständnis. Die Beziehung des Lesers zu den Figuren verändert sich dabei teilweise von Anfang des Buches bis zum Ende, zum Positiven und zum Negativen, weil man immer mehr über Beweggründe erfährt. Das Ende ist ungewöhnlich, unerwartet, und wirklich gut gemacht. Allerdings hat mir vor dem Epilog irgendwie noch ein kleines Kapitel gefehlt mit einer Szene. Der Epilog sagt zwar wie es ausgegangen ist, aber nicht wie – und das hätte mich sehr interessiert. Zudem sind gewisse Dinge etwas in die Länge gezogen (Der Privatdetektiv schreibt gerne theatralisch) und etwas gar heimlichtuerisch. Fazit: Ein ungewöhnliches, spannendes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Von mir gibt es 4 Sterne.

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    • 13
  • Auflösung des Falls: leider enttäuschend

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Bookabelle

    Bookabelle

    15. June 2017 um 22:47

    Im Dezember 1980 wird ein unverletzter Säugling am Absturzort eines Airbus gefunden. Hinterbliebene des kleinen Mädchens können nur eine reiche Industriellenfamilie aus Paris oder eine verhältnismäßig arme Familie, die in der Normandie eine Imbissbude betreibt, sein. In einer Zeit vor der schnellen und sicheren DNA-Analyse wird vor Gericht um die Kleine anhand von Hinweisen und Nachweis von Familienähnlichkeiten gestritten. Doch auch nach dem Urteil ist nicht sicher, wessen Nachfahrin sie wirklich ist. Der Leser kann dieser Frage ca. 400 Seiten nachgehen. Gut gefielen mir die geographischen Beschreibungen der Handlungsorte, vor allem die der Normandie. Auch die Sprünge zwischen der Hauptgeschichte im Jahr 1998 und den früheren Aufzeichnungen des Privatdetektivs Grand-Duc fand ich reizvoll.  Ansonsten gab es für mich zu viele unglaubhafte Wendungen und Situationen im Roman. Die Spannung, die den Suchtfaktor ausmacht, fehlte mir. Als ich in den Aufzeichnungen des Privatdetektivs Sätze las wie „Ja, ich weiß. Allmählich wollen Sie eine Lösung präsentiert bekommen.“ (45. Kapitel), konnte ich dem nur zustimmen. 50-100 Seiten weniger hätten meiner Meinung nach der Geschichte gut getan. Wer auf der Seite mit der Verlagsinfo den französischen Originaltitel liest und übersetzt, kann schon erahnen, wie die Sache ausgeht. Ich habe das aus Gewohnheit so gemacht, weil die Originaltitel von Büchern oft viel besser sind als die ins Deutsche übersetzten. Hier ist es andersherum. Den französischen Titel werde ich hier nicht nennen, denn er enthält tatsächlich Spoiler für die Auflösung der Geschichte. Und diese Auflösung am Romanende war mir dann zu flach und ließ mich enttäuscht zurück. Dafür muss ich in meiner Bewertung einen Stern abziehen.

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  • Sehr gut

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2017 um 11:33

    Was aussieht wie eine Schnulze, entpuppt sich als ein sehr gut erzählter Spannungsroman. Das Erzähltempo ist angenehm und die Geschichte hat die ein oder andere Überraschung parat. Mit den französischen Namen habe ich mich allerdings ein bisschen schwer getan. Von diesem Autor werde ich sicherlich noch einiges lesen!

  • Interessant und zum weiterempfehlen geeignet

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Steffi1611

    Steffi1611

    04. November 2016 um 08:18

    Ein Flugzeugabsturz kurz vor Weihnachten 1980 in den Französischen Alpen. Niemand überlebt außer einem kleinen Mädchen von 3 Monaten. Aber es waren zwei Babys an Bord. Wer ist die Kleine? Es beginnt ein Tauziehen der Großeltern um das Kind. Beide Parteien haben bei diesem Unglück ihre Kinder verloren und hoffen jetzt auf die geliebte Enkelin. Der Unterschied zwischen den Familien könnte nicht größer sein, die einen sind reich und die anderen Leben sehr bescheiden und kämpfen mit harter Arbeit ums Überleben. Einziger identischer Punkt ist das beide Familien noch ein Enkelkind haben. Somit hat das kleine Mädchen entweder eine Schwester von 6 Jahren oder einen Bruder von 2. Ein Gericht entscheidet über den Verbleib des Babys. 18 Jahre später trifft der Leser auf eine junge Frau, welche nicht genau weiß wo sie hingehört und nicht im Reinen mit sich ist. Eine verständliche Reaktion…Dem Autor ist es gelungen einen spannenden Romas/Krimi zu schreiben. Die Umsetzung der Geschichte ist wirklich gut und wirkt an fast keiner Stelle langatmig oder ermüdend. Schon der Beginn hat es in sich. Das Buch beginnt direkt bei dem Unglücksflug und zieht einen in seinen Bann. Durch die Länge und Aufteilung der Kapitel kam man wahnsinnig schnell voran beim Lesen. Es gibt unterschiedliche Erzählstränge aus den verschiedenen Sichten der Charaktere. Dies empfand ich als sehr gelungen und passend zur Story.Kritisieren muss ich aber leider die Charaktere. Für mich waren diese sehr oberflächlich und hatten keine Tiefe. Wirklich identifizieren konnte ich mich mit niemandem und nach dem Ende des Buches, mag ich auch keinen von ihnen. Sie waren da und wichtig für das Erzählen der Geschichte, aber das ist auch schon alles.Cover sowie Titel sind passend gewählt. Ich stelle mir das Mädchen genauso vor. Zart und zierlich… Typisch französisch.Mein Urteil zu dem Buch fällt sehr positiv aus und ich kann es nur jedem empfehlen. Michel Bussi ist eine tolle Geschichte gelungen. Auch wenn ich kein Fan von französische Autoren bin, da sie sehr viel ausschmücken und alles unglaublich blumig und rüschig beschreiben, war es hier nicht übertrieben.

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  • Fesselnd

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    NicoleP

    NicoleP

    25. September 2016 um 18:13

    Nach einem tragischen Flugzeugabsturz wird ein kleines Mädchen lebend neben dem Wrack gefunden. Ein Wunder. Doch dieses Wunder wird bald das Schicksal dieses Mädchens dramatisch beeinflussen. An Bord des Flugzeuges waren zwei fast gleich alte Babys. Jede von ihnen könnte das Überlebende sein.Da die Geschichte 1980 spielt, ist an einen Gen-Abgleich noch gar nicht zu denken. So sind es zwei Familien, die sich fragen, ob das Mädchen Lyse-Rose de Carville oder Emilie Vitral ist. Beide Großeltern wollen „ihre“ Enkeltochter haben. Nach 18 Jahren findet ein Privatdetektiv endlich die Wahrheit heraus. Dies kostet ihn jedoch das Leben.Das Rätsel um das Mädchen mit den blauen Augen ist von Beginn an fesselnd. Auch das Mädchen stellt sich immer wieder die Frage „Bin ich die, die ich bin, oder doch die Andere?“. Es ist ein Drama um die Identitätsfindung auf hohem Niveau. Auch wenn ein Gericht damals entschieden hat, dass Emilie überlebt hat – ist sie wirklich Emilie oder doch Lyse-Rose? Diese Frage ist für beide Familien eine starke Belastung. Auch die Geschwister von Lyse-Rode und Emilie leiden unter der Situation.Das Buch liest sich flüssig und schnell. Wobei letzteres auch auf die große Spannung zurückzuführen ist. Man muss einfach wissen, wie die Geschichte weitergeht. Mal deuten die Hinweise darauf, dass Emilie Emilie ist – ein anderes Mal spricht alles eher für Lyse-Rose.Ein Großteil des Romans besteht aus den Aufzeichnungen des Privatdetektivs, die Marc – Emilies Bruder – liest. So begleitet der Leser Marc auf dem Weg, die Wahrheit zu finden. Doch wird diese Wahrheit beiden Familien helfen, endlich zur Ruhe zu kommen?

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  • Das Mädchen mit den blauben Augen

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Rees

    Rees

    23. September 2016 um 11:10

    Das geheimnisvolle Cover hat mich gleich angesprochen und auch die Inhaltsangabe versprach viel. "Ein Flugzeugabsturz - nur ein namenloses Baby überlebt. Wer ist das kleine Mädchen , die einzige Überlebende einer Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen? Achtzehn Jahre nach dem Unglück bringt ein Privatdetektiv die Wahrheit ans Licht und bezahlt dafür mit seinem Leben. Eine atemberaubende Identitätssuche- ein dramatisches Ringen um eine grosse Liebe ! " Eine Story also, die so einiges an Potential hat , doch leider hat sie mich dennoch nicht ganz überzeugen können. Doch erstmal zur Geschichte,...sie beginnt mit den Aufzeichnungen eines Detektives der beauftragt wurde, die wahre Identität des nun bereits erwachsenen Mädchens herauszufinden.  Dieser Credule Grand-Duc forschte sage und schreibe 18 Jahre lang und kam zu keinem nennenswerten Ergebnis. Erst kurz vor Ablauf dieser Frist hat er plötzlich die Eingebung, doch die bleibt natürlich bis Ende des Buches geheim. Zwei Familien kämpften damals um das Sorgerecht dieses Babys, denn an Bord der Unglücksmaschine befanden sich zwei Babys im selben Alter, mit demselben Geschlecht. Die Familie Vital aus eher bescheidenen Verhältnissen und die Familie De Carville, adlig und steinreich. Beide Familien hofften inständig das kleine Mädchen , das den Namen Lylie bekam, zusammengesetzt aus den Namen Emilie und Lyse-Rose, sei ihr Enkelkind, denn wenn sie beim Absturz schon ihr Kind verloren hatten, so wollten sie doch das Enkelkind noch in die Arme schliessen. Nach monatelagen Abklärungen und Gerichtsverhandlungen wurde das Mädchen den Vitals zugesprochen , doch die wohlhabende  Gegenpartei wollte diesen Entschied nicht einfach so hinnehmen und engagierten den Privatdetektiv, der für seine Bemühungen sehr reichlich entlohnt wurde. Grand-Duc zeichnete diese Forschungsergebnisse auf und hinterlässt Lylie die Aufzeichnungen an ihrem 18 Geburtstag, worauf sie plötzlich verschwindet und ihre grosse Liebe Marc mit diesen Aufzeichnungen sitzen lässt. Dieser begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und nach Lylie. Wie gesagt, die Geschichte könnte wirklich gut sein, doch mir schien dann doch sehr vieles übertrieben, aufgebauscht und unglaubwürdig. Auch die Protagonisten, allen voran Lylie blieb fade und erreichte nie mein Herz. Auch die grosse Liebe zwischen Marc und Lylie spürte ich nicht , sie kam einfach nicht rüber , wurde zu wenig sichtbar. Spannung war allerdings vorhanden und trieb mich schlussendlich voran, ich wollte schliesslich die Wahrheit wissen, sonst hätte ich das Buch sehr wahrscheinlich gar nicht fertig gelesen.

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  • Der Junge mit dem großen Herzen?

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Krimifee86

    Krimifee86

    21. September 2016 um 13:41

    Klappentext: 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? In einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern.Cover: Ich liebe mal wieder das Cover. Es ist einfach echt wunderschön! Ich mag ja so Cover, die einen romantischen Touch haben. Leider passt das Cover oder das gewählte Bild somit so gar nicht zu Lylie, die nämlich nicht dieses unschuldige, verträumte Mädchen ist, dass das Cover zeigt. Dennoch mag ich es. Schreibstil: Positiv an dem Schreibstil ist für mich zunächst einmal, dass das Buch auf verschiedene Arten bzw. in verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. So wechselt es zwischen den unterschiedlichen Charakteren hin und her, natürlich Lylie und Marc, aber auch Malvina, Nicole und andere kommen praktisch zu Wort und haben die Möglichkeit ihre Gedanken und Gefühle zu äußern. Große Teile des Romans beschäftigen sich zudem mit den Ermittlungen des Detektivs Grand Duc und sind in Tagebuchform geschrieben. Diese abwechslungsreiche Erzählweise muss ich positiv hervorheben.Leider überhaupt nicht gefallen haben mir die Charakterisierungen der einzelnen Personen. Lylie war mir viel zu geheimniskrämerisch – ich fand es unmöglich, wie sie Marc behandelt hat. Ständig diese lächerlichen kryptischen Botschaften per SMS und Mailbox. Das fand ich armselig.Marc hat mich auch genervt. Sein ständiges Rumgejammer wegen Lylie und wie sehr er sie liebt. Blablabla und Augenrollen hoch zehn!Grand Duc war ja ohnehin der letzte Idiot. Aber manche Menschen tun eben für Geld alles.Die einzige Person, die ich irgendwie total mochte, war komischerweise Malvina. Sie tat mir leid und trotzdem fand ich sie irgendwie bewundernswert. Die Story: Tja, angeblich handelt die Geschichte ja von einem jungen Mädchen, das als einzige einen Flugzeugabsturz überlebt hat und 18 Jahre danach auf der Suche nach der eigenen Identität ist. In Wahrheit geht es in diesem Roman um den möglichen Bruder dieses Mädchens, der in seine mögliche Schwester verliebt ist und herausfinden möchte, ob eine Beziehung Inzest bedeutet oder nicht. Das ist auch schon der erste und gravierendste Punkt, der mich an der Geschichte gestört hat. Denn ich wollte etwas über Lylies Gefühlsleben erfahren, wie es ist, nicht zu wissen, wer man ist. Die Story handelte aber fast ausschließlich von Marc und darüber wie verzweifelt er ist. Das war in meinen Augen ein großes Manko, denn Lylie kam einfach viel zu kurz. Die Tagebuchaufzeichnungen des Privatdetektivs Grand Duc und seine Suche nach der Wahrheit gestalteten sich dabei jedoch als sehr spannend. Aber ich bin ja auch Krimi-Fan, sodass mich Ermittlungen aller Art immer faszinieren. Erwartet und erhofft hatte ich dennoch etwas anderes.Fazit: Ich fand die Thematik dieses Romans wahnsinnig spannend, las sich der Klappentext doch wie ein Roman mit Krimielementen. Tatsächlich kamen in dem Roman auch allerhand Morde und dergleichen vor, wirklich spannend war das Buch für mich jedoch nicht. Mein Anfangsverdacht bestätigte sich am Ende und da ich mit den Charakteren nicht viel anfangen konnte, bleibe ich am Ende eher enttäuscht zurück. Ein sicherlich nicht schlechter Roman, der jedoch wesentlich mehr verspricht, als er am Ende halten kann und in den einfach zu viele Aspekte eingebunden wurden. Von mir gibt es drei Punkte. 

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  • Beeindruckend!

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    lievke14

    lievke14

    15. August 2016 um 15:11

    1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden…. Der Autor thematisiert hier eine interessante Verwicklung, die den Leser auf eine Suche nach der Wahrheit führt. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte liegt in der Identitätssuche des überlebenden Kindes. 18 Jahre nach dem Flugzeugunglück weiß die nunmehr herangewachsene Emelie Vitral nach wie vor nicht sicher, ob sie tatsächlich in die Familie gehört, in der sie aufgewachsen ist. Die Familie der „verstorbenen“ Lyse-Rose hat vor vielen Jahren einen Privatdetktiv angeheuert, der das Unglück und die ganzen Zusammenhänge nochmals unabhängig untersucht. Dieser entdeckt völlig unverhofft die Wahrheit, wodurch eine Reihe von unerwarteten Reaktionen ausgelöst wird. Der Einstieg in die Geschehnisse gestaltete sich recht verwirrend. Dabei empfand ich den Schreibstil auch ein bisschen schwierig und wenig hilfreich. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Da ist zum einen der Detektiv, dem ein großer Teil der Story gewidmet ist. Er berichtet über seine Anstellung und die Anfänge seiner Recherchen, die holprigen Ermittlungen, der Hoffnungsschimmer bei auftauchenden neuen Hinweisen, die sich aber alle immer wieder in Nichtigkeiten auflösen und seiner ständigen Gefühlsschwankung zwischen emsiger Suche und anschließender Resignation. Zum anderen kommen sowohl Emelie als auch ihr Bruder Marc zu Wort; ebenso wie die Familie Carville mit der sehr dominanten Madame Carville und deren scheinbar durchgeknallten Enkeltochter Malvina, die jeweils ihre Sicht der Dinge schildern. Jeder Figur wird anhand von Merkmalen und Verhaltensweisen ein markantes „Gesicht“ übergestülpt, so dass sich dem Leser ein aufschlussreiches Bild über den jeweiligen Charakter eröffnet. Gemeinsam mit Marc begibt man sich auf die Suche nach den wahren Begebenheiten und der Identität von Emelie, die zu allem Ungemach auch noch verschwindet, um „eine Angelegenheit zu zum Abschluss zu bringen…" über die sie ihre Familie alledings im Unklaren lässt. Marc knüpft nunmehr an die Ermittlungen des Privatdetektivs an und segelt von einer Überraschung zur nächsten, immer die unberechenbare Malvina im Schlepptau. Die Story entwickelt nach und nach eine regelrechte Sogwirkung, der man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Michel Bussi legt immer wieder falsche Fährten aus und weiß somit geschickt das Interesse und die Spannung zu steigern. Das Ende hat mich ziemlich beeindruckt und lies die ersten Verwirrungen am Anfang des Buches vergessen. Absolut empfehlenswert!

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  • Spannend, fesselnd und geheimnisvoll

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    raven1711

    raven1711

    19. May 2016 um 12:29

    Inhalt aus dem Klappentext:1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern.Meinung:Dieser Roman lag schon ewig auf meinem SuB herum. Plötzlich hatte ich ihn in der Hand und legte mit dem Lesen los. Und blieb dran. Denn die Geschichte entpuppt sich als äußerst spannend und mysteriös.Als am 22. Dezember 1980 ein Flugzeug in den Französischen Alpen abstürzt gibt es nur einen Überlebenden: ein kleines Mädchen von 3 Monaten. Doch laut Passagierliste waren zwei weibliche Säuglinge dieses Alters an Bord. Da die Genetik noch nicht so weit ist und die Kinder ähnliche Merkmale aufwiesen, entbrennt ein Sorgerechtsstreit zwischen den hinterbliebenen Familien. Auf der einen Seite die reichen de Carvilles, auf der anderen Seite die bürgerlichen Vitrals. 18 Jahre später ist zwar die Frage geklärt, wer das Mädchen aufzieht, Zweifel an der Herkunft aber bleiben. Und dann erhält der Privatdetektiv, den die Familie de Carvilles einst engagierte, einen neuen Hinweis, der dramatische Ereignisse freisetzt.Im Mittelpunkt dieses Buchs steht weniger Emily, das Mädchen mit den blauen Augen, als viel mehr ihr Bruder Marc, mit dem sie eine innige Beziehung verbindet. Als Leser lernt man Emily und Marc besser kennen, ebenso erhält man viele Einblicke und Eindrücke auf die sie begleitenden Protagonisten. Diese sind interessant gestaltet, weisen aber nicht immer die sympathischsten Charakterzüge auf. Trotzdem hat der Autor es geschafft, dass ich mich in die Figuren hineinversetzen konnte und sogar ein wenig Verständnis und Mitleid mit ihnen aufbaute.Die Geschichte selber ist spannend und umfangreich konstruiert. Dass der Autor Franzose ist merkt man direkt an der blumigen, verspielten Sprache, die dieser, ich nenne es mal Thriller, mit sich bringt. Wortreich, aber nicht langweilig entfaltet sich nach und nach das Bild um die Ereignisse im Jahre 1980. Lange habe ich gerätselt, welches Kind Emily nun ist, einen vagen Verdacht hatte ich dann ab der Mitte des Buches, der sich tatsächlich als wahr entpuppt hat :) Die sehr kurzen Kapitel machen das Buch sehr gut lesbar und auch wenn der Roman in einem sehr engen Zeitrahmen spielt, wirkte er an keiner Stelle übertrieben. Erzählt wird die Geschichte sowohl in der dritten Person, wenn es um die aktuellen Ereignisse geht, als auch in Tagebuchform, wenn wir in den Ermittlungsberichten des Detektivs lesen. Alle Beteiligten dürfen hier ihre Sicht der Geschehnisse darstellen, wobei das Hauptaugenmerk aber auf Marc gerichtet bleibt.Fazit:Das Mädchen mit den blauen Augen hat mich richtig überrascht, und das durchaus positiv. Die Geschichte ist intelligent aufgebaut und hat manchmal diesen Charakter a la Die purpurnen Flüsse. Dazu kommen der typische, leicht ausschweifende französische Schreibstil und interessante Protagonisten. Meinen nächsten Roman des Autors werde ich auf jeden Fall nicht mehr so lange im Regal stehen lassen :)Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • E-Book-Leserunde zu "Beim Leben meiner Tochter" von Michel Bussi

    Beim Leben meiner Tochter
    LaMargarita

    LaMargarita

    Eine heile Welt zerbricht Eine glückliche junge Familie, ein Traumurlaub – doch plötzlich zerstört ein grausames Verbrechen das Glück. Der französische Bestseller-Autor Michel Bussi erzählt in seinem neuen Buch „Beim Leben meiner Tochter“ die mitreißende Geschichte vom blutigen Verschwinden der jungen Mutter Liane und der atemlosen Flucht des unter Verdacht stehenden Vaters Martial mit der kleinen Tochter. Doch ist Martial wirklich unschuldig oder ist die Tochter nun in den Händen eines Mörders? Mehr zum Inhalt:Das junge Ehepaar Bellion macht mit seiner sechsjährigen Tochter Josapha Urlaub auf der paradiesischen Insel La Réunion. Eines Nachmittags lässt Liane ihre Tochter und ihren Mann Martial am Pool zurück, um sich hinzulegen. Als Martial kurze Zeit später nach ihr sucht, ist sie verschwunden, das Hotelzimmer verwüstet und voller Blut. Die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf, und schnell steht Martial unter Verdacht, etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben. Doch bevor er festgenommen werden kann, gelingt es Martial mit Josapha zu fliehen. Eine Hetzjagd beginnt, denn niemand weiß: Ist seine Tochter bei ihm überhaupt noch sicher? Zum Autor:Bussi wurde 1965 in Louviers, Frankreich geboren. Er ist Politologe und Geograph und lehrt auch an der Universität in Rouen. Bussis Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und landeten regelmäßig auf internationalen Bestsellerlisten. Sein Roman "Die Frau mit dem roten Schal" erschien im August 2015 bei Rütten&Löning. Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag verlosen wir 50 E-Books an nervenstarke Testleser, die das Rätsel um Lianes Verschwinden lösen und sich in einer Leserunde mit anderen darüber austauschen wollen. Bewerbt euch einfach über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet uns bis zum 01.05. in eurer Bewerbung die folgende Frage: Welchen der anderen Romane von Bussi würdet ihr gerne lesen und warum? Oder habt ihr vielleicht schon andere Romane des Bestseller-Autors gelesen? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!Viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 695
  • Ein spannender Roman

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Bibliomania

    Bibliomania

    17. April 2016 um 20:58

    Ein regelrechter Krimi wurde mir mit diesem Buch vorgesetzt. Lylie ist achtzehn, einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes im Jura. Damals war sie noch ein Säugling und hat dementsprechend keine Erinnerungen daran. Doch als es um die Großeltern des kleinen Mädchens mit den erstaunlich blauen Augen geht, treten gleich zwei Familien auf den Plan und zankten sich um das Kind. Trotz fehlender eindeutiger Beweise wird einer Familie das Kind zugesprochen. Die andere beauftragte daraufhin einen Privatdetektiv, der die Wahrheit ans Licht holen soll. Achtzehn Jahre später entdeckt dieser ein Detail, was die wahre Identität angeblich ans Licht bringen soll, doch dafür stirbt er...Verschiedene Erzählstränge und Jahreszeiten gestalten diesen Roman wirklich spannend, man möchte einfach wissen, wie der Detektiv jahrelang geforscht hat, wie die beiden Familien mit dem Wissen umgegangen sind, dass die Identität des Kindes bisher nie wirklich aufgedeckt wurde. Bussi schreibt absolut flüssig und positiv überraschend spannend und wenig kitschig, anders als viele französische Romanautoren (und ich lese sehr gern Franzosen). Hat mir gut gefallen und ich möchte 3,5 Sterne vergeben.

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  • Emilie Vitral oder Lyse-Rose de Carville?

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Barbara62

    Barbara62

    Michel Bussi, Geograf und Politologe an der Universität von Rouen, ist inzwischen ein vielprämierter Autor. Seine Bücher fallen bei mir in die Gattung "Hängematte", was bedeutet, dass ich stilistisch keine allzu großen Höhenflüge erwarte, aber spannend und gekonnt unterhalten werden will. Das Mädchen mit den blauen Augen beginnt, dass es dramatischer nicht geht: Am 23.12.1980 stürzt ein aus Istanbul kommender Airbus im Schneesturm am Mont Terrible im französischen Jura ab. 168 Passagiere und Crewmitglieder sterben, doch wie durch ein Wunder überlebt ein weiblicher Säugling unverletzt. Da das Kind nicht identifiziert werden kann - wir befinden uns in der Zeit vor Einführung von DNA-Tests - kämpfen zwei mögliche Großelternpaar um die vermeintliche Enkelin: die superreiche Unternehmerfamilie de Carville und die in bescheidenen Verhältnissen lebende Familie Vitral, Besitzer eines Imbisswagens. Ein Gericht entscheidet aufgrund von Indizien für die Familie Vitral, was die Carvilles nie akzeptieren. Die verhinderte Großmutter Mathilde de Carville beauftragt einen Privatdetektiv, der bis zum 18. Geburtstag des Kindes weiterermitteln soll... In einer zweiten Zeitebene treffen wir die beiden Familien und die inzwischen fast 18-Jährige 1998 wieder. Eine unterhaltsame, spannende Geschichte mit Krimielementen, nicht immer ganz glaubwürdig, aber mit einem absoluten Auflösungs-Highlight.

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    • 4
  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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  • Spannend bis zum Schluss

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Franzis2110

    Franzis2110

    20. January 2016 um 20:28

    Wer ist diese kleine Mädchen, dass als einzige die Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen überlebt hat?  Nach achtzehn Jahren bringt ein Privatdetektiv die Wahrheit ans Licht und bezahlt dafür mit seinem Leben. Das Buch nimmt uns mit auf eine Identitätssuche voller Wirrungen. Meinung Wie bereits im Buch "Die Frau mit dem roten Schal" schreibt Bussi sehr einnehmend, geheimnisvoll und dennoch locker. Trotz der vielen französischen Namen und Orte, mit denen Mancher seine Schwierigkeiten haben könnte, lässt sich die Geschichte rund um das Mädchen mit den blauen Augen einfach lesen. Mit fiesen, kleinen Cliffhangern, vielen Wendungen und falschen Fährten konnte mich Bussi auch in diesem Buch wieder durchgehend unterhalten. „Einen Mord…Ein unerlässliches Verbrechen. Es galt, ein Monster zu töten, um weiterleben zu können oder wenigstens zu überleben.“ (S. 81) Wir steigen ein mit dem tragischen Flugzeugabsturz im Jahr 1980 im französischen Jura. Alleine ein kleines, drei Monate altes Baby, mit tiefblauen Augen, überlebt. Doch das Schicksal spielt einen fiesen Streich. Denn auf der Passagierliste stehen zwei Babys, ungefähr gleich alt. Welches der beiden hat nun überlebt? Emilie Vitral oder doch Lyse-Rose Carville? Die Großeltern beider Mädchen sind sich sicher, die Überlebende ist ihre Enkelin. Ein aufwühlender Streit um die Identität und das Sorgerecht der Kleinen beginnt. Der Richter muss eine Entscheidung fällen, die doch nie wirklich sicher sein kein, die rein spekulativ ist und auf Vermutungen basiert. Denn damals gab es noch nicht die Möglichkeit, einen DNA-Test durchzuführen. Trotz vieler Zweifel fällt die Entscheidung schließlich – Emilie Vitral soll überlebt haben. Stimmt das wirklich und was ist der Schlüssel zur Wahrheit? Diesen entdeckt Grand Duc erst achtzehn Jahre später. Er ist Privatdetektiv und wurde von den Carvilles beauftragt. Kurz danach wird er tot in seiner Wohnung aufgefunden. Zuvor hat er Emilie aber seine Aufzeichnungen zukommen lassen. Aufzeichnungen, die ihr Leben von Grund auf verändern. (keine Angst, das steht so in der Inhaltsangabe im Buch, ich spoiler euch hier nicht) Die Geschichte wird dabei überwiegen von Marc Vitral erzählt und besteht zu vielen Teilen aus den Aufzeichnungen des Privatdetektivs Grand Duc, die er an diesem 2. Oktober 1998 liest. Ergänzt wird die Erzählung von kurzen Blicken zu Emilie/Lylie/Lyse-Rose, wer auch immer sie nun sein mag und zu den anderen Familienangehörigen beider Seiten. Das machte „Das Mädchen mit den blauen Augen“ sehr vielseitig ohne es zu überfrachten. Obgleich das Buch mit einer Fülle an Charakteren aufwartet, lernen wir doch keinen so wirklich kennen. Wir begleiten Marc durch diesen Tag, der aber doch meist durch das Lesen der Aufzeichnungen bestimmt ist. Diese sind wiederum von Grand Duc geschrieben. Lylie selbst, wie sie oft genannt wird im Zuge der Verhandlungen, lernen wir überhaupt nicht richtig kennen, obwohl sich die Geschichte doch um sie drängt. Sie bleibt eine Schattenfigur, um die sich ein riesiges Geheimnis dreht. Das passte aber hervorragend und auch die Tatsache, dass ich das Gefühl hatte nur ein stiller Mitleser zu sein, störte mich nicht im geringsten. Trotz das wir bereits durch die Inhaltsangabe wissen, für wenn sich die Richter entschieden haben, ist die Geschichte durchweg spannend. Der Roman liest sich fast schon wie ein Kriminalroman, bei dem man die Wahrheit immer mit schätz, eine Wahrheit, die Bussi dann aber auf der nächsten Seite schon wieder verwirft. Das macht das Buch zu einem PageTurner, denn erst am Ende führt er uns nicht wieder an der Nase herum und entlässt uns zufrieden in die Realität – den ein bisschen gewinnen muss man als Leser ja auch. Das Ende führt uns dann entspannt aus einer Geschichte voller Verzweigungen, die sich doch nie verliert und in der selbst kleinste Details wie ein Puzzleteil ins andere passen. Lediglich einige wenige Szenen waren für mich etwas überzogen und unglaubwürdig. „Sie ließ das Haus über den Klippen schweben, so mussten es diejenigen empfinden, die in ihre Nähe durften.“ (S. 288) Fazit Michel Bussi konnte mich auch mit „Das Mädchen mit den blauen Augen“ überzeugen. Ein Roman, der eher wie ein Kriminalroman anmutet, mit vielen Wirrungen und falschen Fährten ohne mich als Leser dabei zu überfordern. Der Schreibstil war einnehmend und stimmungsvoll. Lediglich ein paar Szenen waren nicht ganz glaubwürdig, weshalb ich einen Punkt abziehe.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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