Michel Bussi Das verlorene Kind

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Inhaltsangabe zu „Das verlorene Kind“ von Michel Bussi

„Absolut packend!“ marie claire.

Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen. Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ...

Eine hochemotionale Identitätssuche – von einem Bestsellerautor aus Frankreich.

Viele Wendungen und ein spannender Plot. Trotzdem hat mir "Die Frau mit dem roten Schal" besser gefallen.

— Caillean79

Nicht das beste Buch, das ich von Bussi gelesen habe. Aber dennoch spannend und mit unerwarteten Wendungen.

— sandra_plaar

Die erste Hälfte ist leider ein Flop, die zweite Hälfte dafür richtig top! Ein richtig guter Spannungsroman mit Startschwierigkeiten!

— Ashimaus

Nach einem eher langatmigen Anfang wurde das Buch immer spannender mit einem schönen Schluss.

— asmara77

Eindrucksvoller psychologischer Thriller mit unerwarteten Wendungen

— RosaEmma

Spannend ab er ersten Seite und packend wie ein Thriller

— Hexchen123

Spannender Roman mit überraschenden Wendungen, eine melancholische Atmosphäre, aber mit kleinen Schwächen am Ende – dennoch lesenswert!

— buecherherzrausch

Spannend und interessant

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Es ist nicht schlecht. Ich hatte mir nach dem Buch " Die Frau mit dem roten Schal " aber mehr erhofft.

— 22an08

Spannender und fesselnder Roman

— Indochine

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  • Wendungsreicher Thriller

    Das verlorene Kind

    Caillean79

    13. September 2017 um 21:07

    Zwei Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben… der routinierte Thriller-Leser vermutet jedoch sofort, dass die beiden Fälle, mit denen Polizistin Marianne Augresse sich konfrontiert sieht, irgendwie miteinander in Zusammenhang stehen müssen. So ist es dann auch und das nahm dem Roman ein bisschen den Wind aus den Segeln. Wenn ich auch zugeben muss, dass die Konstruktion des Buches (mal wieder) sehr gekonnt ist. Michel Bussi ist einer der wenigen französischen Autoren, die mich immer wieder fesseln können mit ihren Geschichten – auch wenn „Das verlorene Kind“ aus meiner Sicht nicht ganz an „Die Frau mit dem roten Schal“ heranreicht, das ich von ihm ebenfalls gelesen habe. Die eigentliche Hauptfigur der Geschichte, der kleine Malone, hat mich leider nicht ganz „abholen“ können. Ich spürte wenig Verbundenheit zu ihm, trotz der offensichtlich traumatisierenden Erlebnisse, die der kleine Junge zu verarbeiten versuchte. Dafür wird mir sein ganz besonderes Kuscheltier Gouti (die Plüschversion eines Aguti, eines rattenähnlichen Nagetiers) ganz sicher im Gedächtnis bleiben. Nicht nur wegen seines besonderen Innenlebens (das war im Übrigen wirklich eine faszinierende Idee des Autors!). Interessant ist auch der Einblick in die Gedankenwelt des Fünfjährigen – auch wenn ich sagen muss, dass mir manches davon ein wenig zu komplex für sein Alter erschien. Ich hab mich mitunter gefragt, ob ein Kind in dem Alter wirklich so etwas/ so weit denken würde. Alles in allem aber ein Roman, der mich bei der Stange hielt und den ich gern gelesen habe. Aber im direkten Vergleich eben nicht ganz so gut wie mein erstgelesenes Buch von Bussi. Trotzdem empfehlenswert für Thriller-Leser, die ungewöhnliche und wendungsreiche Plots lieben.

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  • Anfang Flop, Ende top! Spannungsroman mit Startschwierigkeiten!

    Das verlorene Kind

    Ashimaus

    25. February 2017 um 15:07

    Protagonisten: Marianne ist die Commandante, die eigentlich bereut Karriere gemacht zu haben und sich deswegen etwas zu sehr bemitleidet. Da sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht, sucht sie schon teilweise verzweifelt nach einem Mann, mit dem sie noch eine Familie gründen kann. Anfangs glaubt sie dem Schulpsychologen Vasile Dragonman nicht und sieht daher erstmal wenig Handlungsbedarf. Malone ist ein 5-jähriger Junge, der viel mit seinem Kuscheltier Gouti spricht und es auch überall mit hin nimmt. Zu anderen Kindern hat er eher weniger Kontakt. Ausserdem hat er Ängste, die auf die meisten Leute eher seltsam wirken. Der ersten Person, der er sich anvertraut, ist der Schulspsychologe Vasile Dragonman. Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig lesbar, das Format ist leserfreundlich. Gestört habe ich mich leider etwas an den französischen Personennamen, Ortsnamen und Begriffen. Auch, dass man quasi einfach in die Story hineingeschmissen wird, ist erstmal merkwürdig. Leider ist knapp die komplette erste Hälfte ziemlich langweilig und man ist mit 2 Storys konfrontiert, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. So langweilig, wie es in der ersten Hälfte zugeht – so spannend und rasant wird es in der  zweiten Hälfte. Knall auf Fall wird Spannung aufgebaut und neue Erkenntnisse in den Ermittlungen kommen ans Licht. Ab Seite 200 circa sind die Seiten bei mir nur noch geflogen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Richtig klasse finde ich die interessante und wirklich geniale Verbindung der Fälle! Auch die grandiose absolut unerwartete Auflösung des Ganzen, ist einfach spitze! Zum Schluss bekommt der Leser noch als i-Tüpfelchen eine richtig tolle Wendung der Dinge geboten. Positiv ist für mich auch, dass das Buch nicht einfach mit einer großen Auflösung endet. Der Leser wird nämlich noch über die Zukunft von allen wichtigen agierenden Personen aufgeklärt. Wäre dieser Einblick nicht erfolgt, hätte mich das ganz schön enttäuscht! Die Charaktere sind im Großen und Ganzen recht sympathisch. Die Commandante Marianne ist jedoch für meinen Geschmack etwas zu nervig. Ihr ständiger Männervergleich, wer ein guter Vater wäre, und das Selbstbemitleiden wegen der Kinderlosigkeit, war für mich etwas zu viel! Jedoch wirkt dies auch wieder authentisch! Da es bestimmt viele kinderlose Karrierefrauen gibt, die diesen Schritt irgendwann mal in ihrem Leben bereuen. Malone hingegen wird als wirklich liebes, jedoch sehr introvertiertes Kind dargestellt. Besonders als Mutter werden damit die Beschützerinstinkte gewegt und man möchte ihn einfach nur in den Arm nehmen und liebhalten. So gut mir das Buch zum Schluss hin gefallen hat, kann ich bei der Bewertung nicht über den Teil hinwegsehen, durch den ich mich regelrecht gequält habe Dadurch gibt es leider nur insgesamt 3,5/5 Sterne! Doch dies ist definitiv nicht mein letztes Bussi gewesen!

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  • Gefährliche Erinnerung

    Das verlorene Kind

    RosaEmma

    21. January 2017 um 12:19

    Seit Bussis Roman Das Mädchen mit den blauen Augen bin ich ein großer Fan des französischen Schriftstellers und habe alle seine Bücher gelesen. Seine Erzählungen sind immer sehr außergewöhnlich, ungeheuer spannend und haben eine Sogwirkung, wie ich sie bei anderen Autoren selten erlebt habe. Es ist äußerst schwierig, seine Werke einem Genre zuzuordnen, denn sie vereinen viele Facetten: Sie sind Thriller, Familiendramen und gesellschaftskritische Betrachtungen, die die Leser in ihren Bann ziehen und sie in ein raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel verwickeln. Immer wenn man glaubt, den Plot durchschauen zu können, öffnet sich eine weitere unvorhersehbare Tür, hinter der sich ein neuer Aspekt verbirgt. Somit wird der Spanungsbogen stets weiter aufgebaut, bis Bussi uns am Ende des Romans eine völlig überraschende Auflösung präsentiert, die uns perplex zurücklässt. Und genau hierin liegt auch das Erfolgsgeheimnis des brillanten französischen Schriftstellers, der für mich zu den vielversprechendsten literarischen Entdeckungen der letzten Jahre zählt. Ein allzu fantasievolles Kind? Als Schulpsychologe Vasile Dragonman gebeten wird, den kleinen Malone Moulin zu begutachten, dessen allzu fantasievolle und merkwürdige Erzählungen eine Krankenschwester seiner Vorschule hellhörig werden ließen, ist es für ihn zunächst ein Fall wie jeder andere. Doch als er auf den Kleinen trifft und hört, was er in seiner kindlichen Art zu sagen hat, traut er seinen Ohren nicht: Malone behauptet, seine Mutter sei nicht seine richtige Mama, sein Vater nicht sein richtiger Papa. Darüber hinaus erzählt er Vasile von den Orten, an denen er angeblich früher gelebt und von Dingen, die er gesehen hat: Ein Schloss mit vier Türmen, eine Rakete, ein Piratenschiff und ein Menschenfresser mit einem silbernen Ohrring und einem Totenkopf-Tattoo. Vasile lassen die Geschichten des Kleinen und auch die Bilder, die er für ihn malt, nicht mehr los. Bar jeder Logik glaubt er Malone und wendet sich zunächst an dessen Klassenlehrerin, Clotilde Bruyère, die von Schulpsychologen gar nichts hält. Für sie ist Malone einfach ein kleiner Träumer, der gern Dinge erfindet, um auf sich aufmerksam zu machen. Doch Vasile lässt sich nicht abwimmeln, und so bleibt Clotilde nichts anderes übrig, als Malones Eltern einzubestellen. Während seine Mutter Amanda äußerst zurückhaltend und befremdet auf die Mitteilung der Lehrerin reagiert, ist sein Vater Dimitri außer sich vor Wut über die Einschaltung des Psychologen und verbietet sich jegliche Einmischung. Ein Fall für die Polizei? Als die Schule Malones Fall nach Überprüfung des Familienbuchs der Moulins als erledigt betrachtet, wendet sich Vasile auf Anraten einer Freundin an die Polizei. Doch Commandante Marianne Augresse hat eigentlich gar keine Zeit, um sich näher mit Vasiles Schilderung von Malones Geschichten zu befassen. Nach einem bewaffneten Raubüberfall mit zwei Opfern sind zwei Täter tot und ein dritter ist schwer verletzt auf der Flucht. Darüber hinaus vermutet man, dass ein vierter, sehr brutaler Täter untergetaucht ist. Man fahndet mit Hochdruck nach den Killern, doch von ihnen fehlt jede Spur. Somit hört sich Marianne Vasiles Erläuterungen auch nur zwischen Tür und Angel an, um ihrer gemeinsamen Freundin Angie einen Gefallen zu tun. Sie hält Malones Aussagen für kindliche Spinnereien, doch Vasile lässt nicht locker. Nachdem er ihr dann in einem weiteren Gespräch auch noch mitteilt, dass Malone nach eigenen Aussagen die bizarren Stories von seinem heißgeliebten Kuscheltier Gouti erzählt bekommt, ist sie drauf und dran, Vasile freundlich aber bestimmt abzuweisen. Doch dann entdeckt Vasile durch Zufall einen Mini-MP3-Player in Goutis Bauch, auf dem mit verfremdeter Stimme sieben Geschichten für Malone aufgesprochen wurden. Er überlässt ihn Marianne zur Auswertung, aber sie ist genervt und widmet sich wieder dem alles dominierenden Raubüberfall, der absolute Priorität genießt. Eine tödliche Falle Vasile forscht auf eigene Faust weiter und erstellt eine Karte mit den Orten aus Malones Erzählungen und Bildern. Auch eine bedrohliche anonyme SMS kann ihn nicht davon abhalten, die Suche nach Malones wahrer Identität fortzusetzen. Nach langen Recherchen führt ihn sein Weg schließlich zu einer äußerst abgelegenen Gegend bei Le Havre, wo er sich auf Spurensuche begibt. Als er endlich Beweise für Malones Behauptungen gefunden zu haben scheint, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass man ihn in eine tödliche Falle gelockt hat… Eindrucksvoller psychologischer Thriller mit unerwarteten Wendungen Mit Das verlorene Kind ist Michel Bussi ein nervenaufreibender psychologischer Thriller der Extraklasse gelungen. In seinem Roman, der sich aus unterschiedlichen Erzählsträngen zusammensetzt, spielt der Autor gekonnt mit den unterschiedlichen Wahrnehmungen der einzelnen Figuren, die versuchen, Malones kindliche Aussagen zu dechiffrieren. Am eindrucksvollsten ist die Geschichte immer dann, wenn uns Bussi in die Gedanken des kleinen Malone eintauchen und uns die Welt mit seinen Augen sehen lässt. Diese Kapitel sind sehr anrührend und ziehen uns noch tiefer in das Geschehen hinein, so dass wir – wie Vasile – unbedingt herausfinden möchten, wer Malone in Wirklichkeit ist. Doch wieder und wieder wird uns dabei bewusst, wie fragil und formbar das Gedächtnis und die Erinnerungen eines kleinen Kindes sind, wie wenig wir ihnen trauen können und auf was für ein unsicheres Terrain wir uns begeben, wenn wir ihnen wortgetreu folgen. Alle diese Aspekte machen den Roman zu einem ganz besonderen Werk, das durch eine aufwühlende, dramatische Story besticht, deren kleiner Protagonist noch lange im Gedächtnis bleibt. Mein Fazit: Ein hochspannender, klug konzipierter Pageturner – sehr lesenswert!

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    • 2
  • Eher Thriller, als Roman!

    Das verlorene Kind

    melanie1984

    06. January 2017 um 13:20

    Malone wirkt wie ein normaler fünfjähriger Junge. Er spielt gerne und sein Kuscheltier Gouti ist immer an seiner Seite. Gouti erzählt ihm jeden Abend eine Geschichte. Malone behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine wirkliche Mama ist. Niemand glaubt ihm, außer der Schulpsychologe Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammen zu setzen. Plötzlich ist nicht nur sein Leben, sondern auch das von Malone in größter Gefahr...Für mich war Malone das absolute Highlight in diesem Buch. Er ist grandios beschrieben. Sofort konnte ich diesen liebenswürdigen Jungen ins Herz schließen, der in seinem kurzen Leben bereits Unfassbares erleben musste. Die weiblichen Hauptprotagonisten verband alle das gleiche Ziel: der Wunsch nach einem Kind. Marianne, die wichtigste Ermittlerin, war nicht wirklich mein Fall. Sie wird 40 und sieht in jedem Mann einen potenziellen Vater für ein Kind. Schnell hatte ich den Verdacht, dass ihr jeder Kerl recht ist, Hauptsache er macht ihr ein Kind.Zu Beginn hatten die durchwegs kompetenten Ermittler zwei Fälle zu lösen. Schnell stellte sich aber heraus, dass sie zusammenhängen.In einigen Passagen konnten wir Anteil an den Gedanken von Malone haben. Diese empfand ich als sehr berührend, gleichzeitig aber auch als schockierend.Der Autor zeigt sehr eindringlich, wie weit Frauen gehen können, um sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen. Auch wird uns vor Augen gehalten, wie leicht es ist, Kinder zu manipulieren, sich ihre eigene Wahrheit zurechtzulegen.Der Roman liest sich wie ein packender Thriller, der immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwarten kann. Sofort war ich gefesselt und habe bis zum Schluss mit Malone mitgefiebert. Einzig die letzten drei Seiten von Mariannes Geburtstagsfeier fand ich wirklich überzogen, sie hätten echt nicht sein müssen.FAZIT:Ein fesselnder Thriller, der mich fassungslos gemacht hat! Das wird sicher nicht mein letzter Bussi gewesen sein!

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  • Bleibt insgesamt zu blass

    Das verlorene Kind

    raven1711

    12. December 2016 um 18:26

    Klappentext:Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen. Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ...Meinung:Eigentlich wirkt auf den ersten Blick alles um den kleinen Malone durchaus normal, doch das Kind behauptet, dass die Frau, die ihn aufzieht, nicht seine richtige Mutter ist. Alles nur ein Hirngespinst des 5-jährigen oder ist doch mehr an dem dran, was Malone behauptet? Dem Psychologen Vasile lässt das nicht los und er wendet sich an die Polizei. Doch die haben gerade andere Probleme, um die sie sich kümmern müssen und gehen der Sache deshalb er mal nur halbherzig hinterher. Vasile forscht auf eigene Faust nach, was sein Leben und das des Kindes in höchste Gefahr bringt.Ich war ja von der Beschreibung des Klappentextes sofort eingenommen. Wie kann das sein, dass ein kleines Kind solche Behauptungen aufstellt? Was ist dran, wie sieht die Wahrheit wirklich aus? Spannungsmäßig hat Michel Bussi hier wieder alle Register gezogen und ich als Leser habe während des Lesens, wieder viele Theorien aufgestellt, verworfen, überdacht und mich von der Auflösung doch überraschen lassen, da ich mit diesem Ausgang so nicht gerechnet hatte. In dieser Hinsicht hat das Buch mich also nicht enttäuscht.Leider bleiben bei all der Spannung im Buch leider die Charaktere auf der Strecke, die diesmal ziemlich blass wirkten und mit denen ich einfach nicht warm wurde. Viel zu distanziert blieben mir z. B. Vasile, Marianne oder Amanda, deren Motivationen der Autor zwar ausarbeitet, es leider aber nicht schafft, genügend Tiefe zu erzeugen. Sehr schade, denn grundsätzlich hätten diese eigentlich ordentlich Potential gehabt.Insgesamt hat mich, neben dem eingängigen Erzählstil, hauptsächlich das große Geheimnis um Malone am Buch gehalten. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, wobei die Sichtweise zwischen den einzelnen Charakteren wechselt und man so nach und nach ein genaues Bild über die aktuellen und vergangenen Ereignisse erhält. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Plot ist gut ausgearbeitet, so dass die Spannung wirklich bis zur letzten Seite gehalten werden kann.Fazit:Das verlorene Kind bietet einen vielversprechenden Ansatz, den er leider mit seinen Figuren nicht halten kann. Zwar schafft es Bussi wieder einmal, viele überraschende Wendungen in die Handlung einzubauen, über die schwachen Charaktere kann das leider nicht hinwegtäuschen. Einzig, dass ich der Auflösung entgegen gefiebert habe, hat mich am Roman dranbleiben lassen.Von mir gibt es 2,5 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Stilistisch gewöhnungsbedürftig und viele Unstimmigkeiten

    Das verlorene Kind

    anushka

    21. November 2016 um 23:04

    Marianne Augresse jagt eine Gruppe Räuber. Ein Überfall ist schiefgelaufen, zwei der Räuber sind tot, einer verletzt und ein weiterer auf der Flucht. Die Ermittlungen geraten jedoch ins Stocken. Da kommt Marianne ein wenig Ablenkung gerade recht. Die kommt in Form eines unglaublich gut aussehenden Schulpsychologen namens Vasile Dragonman, der sich an Marianne wendet, weil der 3-jährige Malone behauptet, seine Mutter sei nicht seine Mutter. Der Psychologe ist hartnäckig und Marianne führt widerwillig ein paar Nachforschungen durch. Doch als es zu einem merkwürdigen Unfall kommt, bekommen die Nachforschungen eine große Dringlichkeit, denn Malone könnte in größter Gefahr schweben.Ich habe mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Auf mich wirkte es wie ein französischer Film, bei denen ich auch öfter das Gefühl habe, etwas verpasst zu haben, vor allem das Verhalten der einzelnen Figuren war nicht immer logisch nachvollziehbar und wirkte manchmal bruchstückhaft. Zahlreiche der Figuren bedienen ziemliche Klischees. Der Psychologe beispielsweise wirkt nicht sonderlich professionell und seine Vorgehensweise ist mitunter fragwürdig. Auch die fachlichen Informationen wirken auf mich nicht immer richtig. Hier hatte ich das Gefühl, dass die Dinge so gedreht wurden, dass sie zur Geschichte passen und nicht umgekehrt. Die Polizistin dagegen hat vor allem im Kopf, noch vor ihrem 40. Geburtstag einen Mann abzukriegen, der ihr ein Kind macht. Ihr Interesse wechselt daher innerhalb dieses Buches mehrfach hin und her. Auch die Geschichte selbst hat logische Schwächen. Beispielsweise ist es schwer, der Zeitachse zu folgen, da sich verschiedene Angaben widersprechen. Mal wirkt es länger, dann handelt es sich wieder nur um wenige Monate. Zu erwarten, dass innerhalb dieser kurzen Zeit Erinnerungen ausgelöscht werden, finde ich etwas illusorisch. Dazu kommt, dass ein Gerät, das monatelang Audiodateien abspielt, nie eine neue Batterie braucht.Die Wendung habe ich, ehrlich gesagt, vorhergesehen und mich gewundert, dass plötzlich Informationen auftauchen, die der Polizei doch von Anfang an vorgelegen haben müssen. Daher konnte mich das Ende nicht so wirklich überzeugen.Insgesamt war das Buch in Ordnung, mitunter spannend, aber nichts Besonderes. Es sticht nicht aus der Masse heraus und hat sogar etwas Frustpotential. Meiner Meinung nach muss man dieses Buch nicht unbedingt gelesen haben, da es wenig Neues bietet und dazu einige Schwächen aufweist.

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  • Packend wie ein Thriller

    Das verlorene Kind

    Hexchen123

    10. November 2016 um 08:54

    Malone, ein 5-jähriger Junge, ist eigentlich ganz normal wie alle anderen in seinem Alter. Jedoch behauptet er immer wieder, dass seine Mutter nicht seine Mutter ist. Dummerweise spricht er auch noch häufig mit seinem Kuscheltier, so dass ihm niemand glauben möchte. Einzig der Schulpsychologe Vasile wird stutzig und hört Malone genauer zu. Schon nach kurzer Zeit ist Vasile überzeugt, dass der Junge die Wahrheit spricht. Doch je mehr er der Wahrheit auf den Grund geht, umso gefährlicher wird sein Leben. Als Vasile jedoch kurz davor war Beweise zu finden, passiert etwas schreckliches. Bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei den Fall weiter verfolgt.„Das verlorene Kind“ war mein erstes Buch von Michel Bussi. Oftmals bin ich schon über seine anderen Romane gestolpert, welche allesamt sehr positiv bewertet wurden. Deshalb war ich auch sehr gespannt, was der Autor zu bieten hat. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Bussi schreibt sehr lebendig, manchmal auch etwas verwirrend, der Spannungsbogen geht kontinuierlich nach oben. Die Story hat mich von Anfang an gepackt und ich war erstaunt, wieviel ich hier über die kindliche Psyche erfahren habe.Zur gleichen Zeit hält ein Mord die Polizei auf Trab und die Kommassarin hat anderes zu tun, als sich mit Malones Geschichte zu befassen. Nur die Tatsache, dass sie in diesem Fall momentan nicht weiterkommt, lässt den Schulpsychologen Vasile zu Wort kommen. Obwohl ich mehrmals spekuliert hatte, wie diese beiden Erzählungen wohl zusammen hängen, bin ich nicht drauf gekommen. Aber der Autor hat es super verstanden diese beiden zusammen zu führen und zu einem Strang zu verflechten.Die Charaktere und die Schauplätze waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich sofort in die jeweiligen Protagonisten hinein versetzten. Vor allem der kleine Malone ist mir regelrecht ans Herz gewachsen. Er musste mit seinen 5 Jahren schon so viel aushalten und sein einziger Freund ist sein Kuscheltier Gouti. Immer wieder muss er mit Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit kämpfen und mit niemandem kann er reden. Außer mit Vasile, dem Psychologen. Ich hätte den kleinen Jungen einfach nur im Arm halten können.FazitMich hat der Roman von Anfang an gefesselt. Spannend bis zum Schluss unterhält Michel Bussi auf einem recht hohen Niveau. Obwohl es sich hier um einen Roman handelt ist die Geschichte doch eher wie ein Thriller. Wer den Autor also noch nicht kennt, sollte hier unbedingt zugreifen!

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  • Eine spannende Identitätssuche - Das verlorene Kind

    Das verlorene Kind

    buecherherzrausch

    25. October 2016 um 13:30

    Autor Michel Bussi ist ein französischer Politologe und Geograph. Seine Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt. Inhalt „Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen.“ (Das verlorene Kind) Meinung Michel Bussi versteht es, mit den Lesern zu spielen und sie in die Irre zu führen. Es gibt viele Wendungen und teilweise hangelt man sich von einer Theorie zur nächsten, um dann doch wieder am Anfang anzukommen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was diesen Roman sehr komplex macht, wodurch man sich manchmal etwas in der Geschichte verliert. Einige Seiten musste ich zweimal lesen, um die Kongruenz nachvollziehen zu können. Dieses Buch lebt von einer melancholischen und drückenden Atmosphäre - es geht um die Trauer nach einer Fehlgeburt, die Hilflosigkeit, wenn dem eigenen Kind etwas Schreckliches zustößt, ungewollte Kinderlosigkeit von Frauen und absoluter Mutterliebe. Das Eindringen des Psychologen Vasile in die Psyche eines Kindes war sehr interessant, aber teilweise sehr bedrückend. Der Autor beschreibt dies allerdings sehr feinfühlig und mit einem intensiven Blickwinkel. Die verschiedenen Charaktere und Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und den kleinen Malone schließt man sofort in Herz. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, aber ich muss gestehen, dass es zum Ende hin sehr konstruiert erscheint. Dies war mein erstes Buch von Michel Bussi, wird aber eindeutig nicht mein letztes gewesen sein. Fazit Ein spannender Roman mit überraschenden Wendungen, eine melancholische und drückende Atmosphäre, aber mit kleinen Schwächen am Ende – dennoch absolut lesenswert.

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  • Das verlorene Kind

    Das verlorene Kind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2016 um 08:36

    Malone ist ein 5 jähriger Junge, der sein Kuscheltier Gouti überall mithinnimmt und gerne Geschichten erzählt. Er behauptet, dass die Frau bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist. Doch niemand nimmt ihn ernst. Der einzige, der ihm zu glauben scheint, ist der Schulpsychologe Vasile, der versucht, ihm weitere Einzelheiten zu entlocken. Interessant ist, wie Vasile versucht, Erinnerungen aus dem kleinen Jungen herauszuholen. Schließlich schaltet Vasile die Polizei ein, um der Sache auf den Grund zu gehen. Und bringt sich und Malone dadurch in große Gefahr. Denn jemand möchte auf keinen Fall, dass Ermittlungen im Fall von Malone aufgenommen werden und die Sache untersucht wird. Commandante Marianne Augresse von der Kriminalpolizei, die den Fall bearbeiten soll, steckt jedoch gerade in anderen Ermittlungen um einen Raubüberfall und ist nicht gerade begeistert und überzeugt von der Geschichte. Die Geschichte um Malone konnte mich nicht sofort von Anfang ergreifen, doch schnell steigerte sich die Spannung und ich war mittendrin. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das ganze noch interessanter machte. Dadurch wurden wie Puzzleteile immer mehr Informationsbröckchen verraten, bis am Ende sich alles zusammengefügt. Voller Spannung wartet man als Leser auf den nächsten Handlungsstrang, um weitere wichtige Informationen zu erhalten und die Neugier zu stillen. Nur das Ende war leider nicht wirklich nachvollziehbar und etwas zu konstruiert. Die Charaktere waren gut und realistisch dargestellt, besonders den kleinen Malone habe ich sofort ins Herz geschlossen. Außer Kommissarin Marianne, die mich nicht wirklich überzeugen konnte. Durch überraschende Wendungen, die den Leser mehrmals in völlig falsche Richtungen führte, wurde alles noch spannender dargestellt. Ein interessanter und vor allem spannender Roman, der mich nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten nicht mehr losgelassen und einfach nur gefesselt hat.

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    • 2
  • nicht der beste Bussi – aber trotzdem spannend und lesenswert

    Das verlorene Kind

    SteffiR30

    28. September 2016 um 19:51

    Inhalt: Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen. Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ... Meine Meinung:„Das verloren Kind“ ist mein zweites Buch von dem französischen Autor Michel Bussi. Zuvor habe ich schon „Die Frau mit dem roten Schal“ gelesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, zum einen aus der von Malone, aber auch aus der Perspektive von Commandante Augresse und später noch weiteren Protagonisten. Der Wechsel der Perspektiven bringt Abwechslung, stiftet aber auch ziemlich Verwirrung scheinen doch Malones Geschichten zunächst nichts mit dem aktuellen Fall der Commandante zu tun zu haben. Der Schreibstil ist flüssig, war für mich aber teilweise nicht leicht zu lesen. Insbesondere die Erklärungen zum kindlichen Erinnerungsvermögen sind erstmal schwere Kost, gegen Ende denke ich aber die Funktionsweise des kleinen Gehirns verstanden zu haben. Die Märchen von Malone bzw. seinem Stofftier Gouti sind recht verworren und ergeben zunächst gar keinen Sinn. Doch nach und nach wird es immer spannender und geheimnisvoller. Schnell merkt der Leser, dass hier nichts so ist wie es scheint. Stück für Stück fügt sich dann langsam alles zusammen, auch wenn sich einem einige Zusammenhänge noch nicht ganz erschließen. Das erhöht zunehmend die Spannung. Mit dem erstaunlichen Schluss überrascht Bussi mal wieder, nur leider wirkt es recht konstruiert und unglaubwürdig. Den kleinen Jungen Malone schließt man sofort in sein Herz und möchte natürlich wissen was aus ihm wird. Auch der Schulpsychologe Vasile kommt sehr sympathisch rüber, man merkt, dass ihm Malones Schicksal am Herzen liegt. Er setzt sich sehr für den Jungen ein und lässt nicht locker bis die Commandante ihm zuhört. Das Buch hat auf jeden Fall was, allerdings stören mich hier die etwas verworrenen Handlungsstränge. Es kommt für mich definitiv nicht an „Die Frau mit dem roten Schal“ ran, ist aber trotzdem über weite Teile spannend und lesenswert. FazitMeiner Meinung nach nicht der beste Bussi – aber trotzdem spannend und lesenswert

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  • Wer ist Malones Mutter?

    Das verlorene Kind

    schafswolke

    22. September 2016 um 10:38

    Stimmt es, wenn Malone sagt, dass seine Mutter nicht seine richtige Mutter ist? Oder ist das nur die blühende Fantasie eines Kindes? Auf jeden Fall wird der Schulpsychologe Vasile hellhörig und forscht nach. Er ahnt nicht, in welche Gefahr er sich begibt. Eine zeitlang war ich ein wenig unsicher, was ich von dem Buch halten soll, habe aber aufgrund des flüssigen Schreibstils weitergelesen. Doch dann wurde es immer spannender und geheimnisvoller. Wie hängt alles zusammen? Kann man einem Kind alles glauben? Doch warum sollte ein Kind lügen? Kann sich ein Kind überhaupt so eine Geschichte ausdenken? Das Buch ist aus wechselnden Perspektiven geschrieben, mit denen ich aber keine Probleme hatte, Man wartet schon immer darauf, wann sich erneut die Perspektive ändert, um dann wieder mehr zu erfahren und mitzurätseln. Stück für Stück fügt sich die Geschichte langsam zusammen, auch wenn sich einem zu erst manche Zusammenhänge nicht erschließen. Die Geschichten die Malone bzw. sein Stofftier Gouti erzählen, fand ich schon sehr verworren, auch wenn sie sich zum Schluß erklären, sind sie schon sehr mühselig. Auch wenn ich zwischendurch etwas skeptisch war, gibt es von mir 4 Sterne, denn irgendwie hat das Buch was. Allerdings muss man schon offen für leicht wirre Handlungsstränge sein, ansonsten ist es einem vielleicht zu viel.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Das verlorene Kind" von Michel Bussi

    Das verlorene Kind

    aufbauverlag

    Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen. Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ...Eine hochemotionale Identitätssuche – von einem Bestsellerautor aus Frankreich.Zur LeseprobeÜber Michel BussiMichel Bussi, geb. 1965, Politologe und Geograph, lehrt an der Universität in Rouen. Er ist einer der drei erfolgreichsten Autoren Frankreichs. Seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Bei Rütten und atb liegen bisher seine Romane „Das Mädchen mit den blauen Augen“, „Die Frau mit dem roten Schal" und „Beim Leben meiner Tochter“ vor. Mehr zum Autor unter www.michel-bussi.frJetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Wer gehört zu euren Lieblingsautoren und -autorinnen ?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 351
  • Rezension zu Das verlorene Kind

    Das verlorene Kind

    KruemelGizmo

    19. September 2016 um 19:07

    Malone ist ein kleiner normaler Junge, er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau bei der er lebt nicht seine Mutter ist? Außer dem Schulpsychologen Vasile, der ihm nach und nach Erinnerungsfetzen entlockt, glaubt keiner dem kleinen Malone. Aus den Bruchstücken versucht Vasile die Wahrheit zusammenzusetzen und plötzlich sind Malone und er in größter Gefahr… Das verlorene Kind stammt aus der Feder von Michel Bussi.  Malone ist ein kleiner fast 4 jähriger Junge der eine lebhafte Phantasie zu haben scheint. Er ist der festen Überzeugung das seine Mutter nicht seine leibliche Mutter ist, nur der Schulpsychologe Vasile glaubt ihm, denn hinter den phantasievollen Geschichten die er erzählt scheint mehr zu stecken, als es den Anschein hat. Aber Vasile steht mit dieser Ansicht alleine da, auch die Polizei unter der Leitung der Commandante Augresse, die er um Hilfe bittet, zeigt zuerst keinerlei Interesse, erst als sich die Ereignisse zu überschlagen scheinen und der kleine Malone in höchster Gefahr schwebt, wird auch Augresse klar, das an den Geschichten des kleinen Jungen mehr dran ist. Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich einfangen. Malone, den kleinen Jungen schließt man sofort ins Herz und natürlich möchte man wissen, was ihm passiert ist und hofft das Beste für ihn. Auch der Schulpsychologe Vasile kann mir noch ein paar Symphatiepunkte entlocken, das war es dann aber leider schon. Die Commandante Augresse, gehört zu dem Typ Frau, der so gar so gar nicht mein Fall ist. Sie ist neben Malone die eigentliche Hauptperson in der Geschichte, und nimmt daher auch viel Raum ein. Ihre privaten Befindlichkeiten, um die sich ständig ihre Gedanken drehen, auch während ihrer beruflichen Tätigkeit nervten mich auf Dauer immer mehr, auch konnte sie mich als Leiterin einer Polizeieinheit so gar nicht überzeugen. Die Geschichte selbst fängt interessant an, und glänzt durch die Stellen an denen Malone im Vordergrund steht und an denen der Schulpsychologe erklärt, wie es sich mit den Erinnerungen bei Kleinkindern verhält. Der Kriminalfall, der auch eine Rolle dabei spielte konnte am Anfang mein Interesse wecken, musste aber bald damit kämpfen, dass es irgendwie  nicht vorwärtsging. Aber vor allem der Schluss hat mich sehr enttäuscht, es wirkte alles extrem konstruiert, unglaubwürdig und auf Happy End getrimmt, dass ich daran wirklich jeden Spaß verlor. Mein Fazit: Eine Geschichte, mit einer interessanten Idee, die mich dann aber vor allem mit dem Schluss und der Protagonistin Augresse nicht wirklich überzeugen konnte.

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    • 6
  • Wer ist Malone?

    Das verlorene Kind

    Indochine

    18. September 2016 um 18:16

    Inhalt: Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen. Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ... Das verlorene Kind ist der erste Roman, den ich von Michel Bussi gelesen habe und wahrscheinlich nicht mein Letzter.Wer ist dieser Junge Malone? Er behauptet, dass sein Plüschtier Gouti mit ihm spricht und dass seine Mutter nicht seine richtige Mutter ist. Sagt er die Wahrheit? Der Psychologe Vasile glaubt ihm und vertraut sich der Kommissarin Marianne an. Diese ermittelt gerade in einem Fall von  einem bewaffneten Raubüberfall und trotzdem lässt sie die Gedanken an den Jungen nicht los. Ermittler recherchieren in dem Dorf nach Antworten. Finden sie eine Spur? Was hat es mit dem Raubüberfall auf sich? Fesselnd und spannend liest man sich Seite von Seite durch das Buch. Mal aus Sicht von Malone, dann der Kommissarin, des Psychologen und Amanda,...Das Ende ist dann doch etwas erstaunlich. 

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  • Wenn alles anders ist, als es auf den ersten Blick scheint

    Das verlorene Kind

    Larischen

    17. September 2016 um 19:01

    Malone scheint ein ganz normaler Junge mit einer ganz normalen Familie zu sein. Seine Eltern gehören zwar nicht zu den wohlhabendsten, kümmern sich aber liebevoll um den Jungen. Doch die Idylle beginnt zu bröckeln, als Malone dem Schulpsychologen Vasile glaubhaft vermittelt, dass seine Mutter nicht wirklich seine Mutter sei. Denn Vasile wendet sich auf inoffiziellem Weg an die Polizistin Marianne. Die hat eigentlich gerade gar keine Zeit für die Geschichten eines kleinen Jungen, lässt sich aber von Vasile überzeugen und beginnt ebenfalls nachzuforschen. Und plötzlich sind alle irgendwie im Strudel der Ereignisse gefangen. Michel Bussis Roman "Das verlorene Kind" sorgt für einige spannende und überraschende Lesestunden. Bussi erzählt enorm kurzweilig und schafft es seinen Leser immer wieder zu überraschen. Die Charaktere waren allesamt facettenreich und lebensnah dargestellt. Auch die Umgebung und die besondere Stimmung in dem kleinen Örtchen und bei der Polizei kamen beim Leser gut an. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es war zwar mein erstes Buch von Michel Bussi, aber mit Sicherheit nicht mein letztes. Lediglich der nicht ganz runde Schluss bringt mich dazu, einen Stern abzuziehen. Wer einen spannenden Roman Sicht, der den Leser von der ersten Seite an mitnimmt, der wird an "Das verlorene Kind" von Michel Bussi mit Sicherheit seine Freude haben. Ich kann das Buch nur empfehlen und bedanke mich beim Verlag für das Rezensiomsexemplar.

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