Michel Faber Die Unvollendete

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Inhaltsangabe zu „Die Unvollendete“ von Michel Faber

Eigentlich hat sich Catherine mit ihrem Dasein als weltfremde Ehefrau von Roger Courage, dem exzentrischen Leiter des Vokalensembles Courage Consort, abgefunden. Doch das Leben hält für sie im belgischen Martinekerke eine Überraschung bereit. Mit Die Unvollendete erweist sich Michel Faber erneut als ein unerhört sinnlicher Erzähler, der den Leser in eine ganz eigene, aber faszinierende Welt eintauchen lässt.§Musik für die Sinne: Das neue Buch des Autors von Das karmesinrote Blütenblatt§Drei Männer, zwei Frauen und die höchst komplexe Partitur für ein Quintett: Das Courage Consort, eines der besten Vokalensembles Englands, zieht sich zu Proben in ein verfallenes Schloss im belgischen Martinekerke zurück. Partitum mutante, das sich kaum erschließende Stück eines zeitgenössischen italienischen Komponisten, steht zur Aufführung an - und Roger Courage, Leiter und Begründer des Quintetts, ist fest entschlossen, mit ihm den Ruf des Ensembles zu stärken und auszubauen. Doch diesmal ist alles anders als bei früheren Proben. Erstmals kommen die Mitglieder einander näher. Vor allem bei Catherine Courage, Rogers unscheinbarer Ehefrau, tritt unmerklich eine Wandlung ein, je weiter die Proben voranschreiten: Bei der Ankunft noch ganz ihr altes ätherisches und lebensfremdes Selbst, entdeckt sie für sich schon bald eine ungewohnte Freiheit. Bei Fahrradtouren mit Dagmar, der Sopranistin, ins nahe gelegene Dorf. Bei Auseinandersetzungen mit Julian, der sich als unerträglicher Langweiler erweist. Und nicht zuletzt bei einer Nacht im Wald, in der sie Töne und Empfindungen entdeckt, die den Rahmen jeder Partitur - und ihres bisherigen Lebens mit Roger - sprengen. Ganz behutsam tritt sie aus dem Schatten ihres Mannes und findet zu ihrer ganz eigenen, unverwechselbaren Stimme.§§

Das Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen.

— kfir
kfir

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  • Rezension zu "Die Unvollendete" von Michel Faber

    Die Unvollendete
    kfir

    kfir

    07. October 2007 um 09:33

    Wer das "Blütenblatt" gelesen hat, der freut sich eigentlich auf mehr vom Autor Michel Faber - so auch ich. Doch bei der Lektüre von "Die Unvollendete" wird einem schnell der Sinn des Titels offenbar. Das vorliegende Buch ist kaum mehr als ein unvollendeter Roman, ein Anriss. Eine Geschichte, die kaum wirklich anfängt, sich und ihre Charaktere nicht entfaltet und dann ohne Wendungen oder Steigerungen nach 120 Seiten wieder aufhört. Die fünf Personen der Handlung treffen sich in einem abgelegenen belgischen Schloss zu Proben zu einem Gesangsstück. Sie agieren kaum miteinander, weder harmonisch noch im Streit, vieles wird nur kurz angerissen oder bleibt gleich ganz im Nebel verborgen. Wenn, dann kann der Leser etwas durch hauchfeine Nuancen herauslesen, doch selbst dafür ist kaum etwas vorhanden. Insgesamt recht flüssig zu lesen. Doch durch die fehlende Handlung bleibt der Leser am Ende recht unbefriedigt und alleingelassen zurück. Schade!

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