Michel Georges-Michel Die von Montparnasse

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Inhaltsangabe zu „Die von Montparnasse“ von Michel Georges-Michel

Paris - ein Fest fürs Leben

Picasso, Moïse Kisling, Georges Braques, Fernand Léger und viele andere Größen der Avantgarde sind die Protagonisten dieser literarischen Wiederentdeckung über die Pariser Boheme. Im Rausch der Nächte am Montparnasse ringen sie um nichts Geringeres, als die Welt neu zu erfinden. In ihrer Mitte: Modrulleau, in dem man den Maler und Bildhauer Amedeo Modigliani erkennt, dessen Aktgemälde für Aufruhr sorgen, und seine Muse, die junge Malerin Haricot-Rouge. Um sie herum versammeln sich die Intellektuellen, Träumer, Literaten, Strichjungen, Tänzerinnen und Verrückten aus aller Herren Länder, angezogen von einer Stadt, die ihren Lebenshunger und ihre Sehnsucht nach einem neuen Leben stillt.

"Der Erfolgsroman aus den Zwanzigern, der jetzt nach fast 70 Jahren wieder auf Deutsch vorliegt, feiert die Unschuld und Vitalität der Pariser Großstadtboheme." Cicero

"Nicht Personen, sondern den Geist der Künstlerszene will Georges-Michel porträtieren - dem Roman gelingt genau das." Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Eine schöne Neuentdeckung für den deutschsprachigen Raum!" WDR5

"Doppelt schön: Zum einen wird das zerstörte Pariser Künstlerviertel der 1920er Jahre spürbar. Zum anderen ist der 86 Jahre alte Unterhaltungsroman sozusagen der direkte Weg zu den Bildern Modiglianis, den Porträts, Aktgemälden und Skulpturen." Kurier

Das Buch fängt den Zauber einer Zeit ein, die so viele geniale Wahnsinnige und wahnsinnig Geniale an einem magischen Ort zusammengeführt hat

— Marki

Hin- und hergerissen zwischen Genie und Wahnsinn. Hat tolle Momente, aber manchmal "künstlerlike" auch leicht abgedreht :-)

— kingofmusic

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  • Realer Blick in die Pariser Kunstszene im Paris der 1920er Jahre

    Die von Montparnasse

    kingofmusic

    26. November 2014 um 12:05

    Da es jetzt schon länger her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, wird das jetzt nicht die ausführlichste Rezension zu diesem Buch, aber ich versuch es einfach mal: Angesiedelt im Paris (und dort getreu dem Titel) im Künstlerviertel Montparnasse der 1920er Jahre vermittelt der Roman einen guten Überblick über die dort ansässigen Künstler und ihre doch zum Teil verschrobenen Eigenarten. Autor Michel Georges-Michel gelingt es durch seine Zugehörigkeit zu der Szene einen authentischen Blick hinter die Kulissen zu geben, auch wenn die Figuren erfunden sind und nur in den beschriebenen Charakterzügen und Ereignissen auf Realität beruhen. Gefallen hat mir besonders die Reise von Modrulleau (dem Bildhauer Modigliani nachempfunden) und Haricot-Rouge nach Rom, wo sie in einem rasanten Lauf durch die Sixtinische Kapelle und andere Sehenswürdigkeiten jagen, um sich schließlich in einem Park oberhalb Roms zu lieben. Achtung: bei dem Teil des Buches kann es zu einem irrwitzigen Kopfkino kommen - es sage hinterher keiner, ich hätte keine Warnung ausgesprochen *g* Während Haricout-Rouge mir eigentlich während des ganzen Buches symphatisch ist, habe ich Modrulleau zwischendurch gehasst - so geht man einfach nicht mit Frauen um. Am Ende versöhnen wir uns aber wieder und man ist traurig, dass Modrulleau und Haricot-Rouge so tragisch enden (nein, man kann es nicht mit dem Ende von Romeo und Julia vergleichen *g*). Insgesamt ein interessanter, offener Blick hinter die Kulissen eines Viertels einer meiner Lieblingsstädte (auch wenn ich bisher leider nicht die Gelegenheit hatte, selbige zu besuchen). Klare Empfehlung für alle Kunst- und Paris-Liebhaber!!!

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  • Rezension zu "Die von Montparnasse" von Michel Georges-Michel

    Die von Montparnasse

    bücherelfe

    17. September 2011 um 20:56

    Montparnasse, das Künstlerviertel im Paris der zwanziger Jahre, wo namhafte Künstler lebten und darbten. Wer noch immer nicht weiss, was sich hinter dem Begriff „Bohème“ verbirgt, wird nach der Lektüre dieses wunderbar gestalteten Romans eine ganze Ecke schlauer sein. Denn darum geht es in diesem 1924 erstmals erschienenen und nun von Walde und Graf neu aufgelegten Roman. Im Café „La Rotonde“ treffen sie sich, die mittellosen Künstler, die Erwerbsarbeit als Sklaverei empfinden, der sie sich nur temporär unterjochen, wenn ansonsten gar nichts mehr geht. Einer von ihnen ist Modrulleau, der jung und völlig verarmt stirbt. Der Autor, Michel Georges-Michel (1883 – 1985) war selber Teil der Szenerie, die er im vorliegenden Roman beschreibt. Seinen Aussagen zufolge hat er die Figur Modrulleau aus mehreren realen Figuren zusammengesetzt. Vermutungen, dass er in Tat und Wahrheit über den Maler und Bildhauer, Amadeo Modigliani geschrieben hat, wies er von sich. Zugegeben, der Roman ist flüssig zu lesen und der Blick auf die Pariser Künstlergemeinschaft auch sehr interessant. Und trotzdem hat es beim Lesen einfach nicht gefunkt und es war mir nicht möglich, einzutauchen in diese Welt. Warum das so war, kann ich mir selber nicht erklären; leider. Fazit: Interessanter und schön gestalteter Roman über die Pariser Bohème der zwanziger Jahre.

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