Michel Houellebecq Ausweitung der Kampfzone

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Inhaltsangabe zu „Ausweitung der Kampfzone“ von Michel Houellebecq

Ein junger Informatiker, der für eine Pariser Software-Firma arbeitet, ist der Held dieses in einem einzigen straff gespannten Bogen erzählten Romans. Seine betriebsame, aber kommunikationslose Umgebung versteht er meisterhaft zu sezieren. Eines Tages unternimmt er eine Dienstreise in die Provinz, gemeinsam mit einem ebenso erotomanischen wie verklemmten Kollegen, einer Inkarnation all jener Eigenschaften, die er an seinen Mitmenschen verachtet. Am Weihnachtsabend in einer Diskothek, drückt er ihm ein Messer in die Hand.

Für jeden Beamten und Mitarbeiter eines Großbetriebes eine Pflichtlektüre. Selten eine so abgebrühte Sichtweise gelesen.

— RiccardoRilli
RiccardoRilli

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  • Rezension zu "Ausweitung der Kampfzone" von Michel Houellebecq

    Ausweitung der Kampfzone
    Sokrates

    Sokrates

    27. May 2011 um 09:14

    Nachdem ich bereits an den 'Elementarteilchen' gescheitert war, versuchte ich mich nun noch einmal an diesem Buch, was seinerzeit in den Medien stark besprochen wurde, als es veröffentlicht wurde. Nur leider komme ich noch immer nicht mit diesem Autor zurecht. Sicher trifft er mit seinen Charakteren und Lebensbeschreibungen einen Teil der Mitt-Dreißiger-Generation, die zwischen Arbeit, Sex und Alkohol (vielleicht) hin und herschwimmt, aber bei Weitem keinen Sinn im Leben findet, doch ich persönlich kann mich mit diesem Typ Mensch weder identifizieren noch möchte ich mich ernsthaft mit dem hier dargestellten Lebenskonzept näher auseinandersetzen. Der Protagonist ist, wie meine Vorrezensentin bereits treffend festgestellt hat, durchweg pessimistisch und depressiv. Aber vielleicht ist es das, was uns der Autor mitteilen will? - Ich weiß es nicht. Ich bin mir nur sicher, dass ich weder mit dem Buch noch mit dem Autor irgendwann etwas anfangen kann/könnte.

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  • Rezension zu "Ausweitung der Kampfzone" von Michel Houellebecq

    Ausweitung der Kampfzone
    electric_eel

    electric_eel

    27. April 2011 um 20:24

    Von dem Buch habe ich mir echt mehr versprochen. Ziemlich zusammenhangslos wird hier häppchenweise das Single-Leben eines 30jährigen Programmierers ausgebreitet. Bis zum Schluss des Buches war ich auf Sinnsuche, vielleicht ähnlich wie die Hauptperson nach dem Sinn des Lebens. Meiner Meinung nach isoliert sie sich selbst. Durch negatives Denken/Handeln und Selbstmitleid, landet man garantiert in dieser sogenannten "gefühlsfreien Kampfzone" (auch Leben genannt). Es gibt durchaus interessante Denkansätze und sprachlich gute Formulierungen, aber leider verliert sich der Autor häufig in für mich nicht nachvollziehbaren, abstrusen Gedankengängen, angereichert mit übermäßig vielen Fremdwörtern. Deshalb habe ich mich des öfteren gefragt: "Was lese ich hier eigentlich gerade?", "Braucht das der Autor, um sich selbst zu beweisen, wie toll er schreiben kann?". Resümee: Ziemlich langweilig. Nichts für Realisten. Nichts für Leute, die zu Depressionen neigen. " …Ich spüre meine Haut wie eine Grenze; die Außenwelt ist das, was mich zermalmt. Heilloses Gefühl der Trennung; von nun an bin ich ein Gefangener in mir selbst. Die sublime Verschmelzung wird nicht stattfinden; das Lebensziel ist verfehlt." Alles klar?

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