Michel Houellebecq Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

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Inhaltsangabe zu „Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel“ von Michel Houellebecq

Nur archaisch lebende Wilde bleiben nach der Klimakatastrophe vom Menschengeschlecht übrig. Und auch der Neo-Mensch hat überlebt – geklont und unsterblich. Daniel24 ist ein Neo-Mensch der vierundzwanzigsten Generation, der auf seinen genetischen Prototyp Daniel1 zurückblickt. Dieser Daniel1 war ein Mensch unserer Gegenwart: Er war Komiker und zynisch-scharfer Beobachter einer Gesellschaft, die längst alle Tabus gebrochen hatte. Aber sein Leben mit der schönen Isabelle war ihm nicht genug …
In ›Die Möglichkeit einer Insel‹ befreit sich Michel Houellebecq von der Gegenwart und liefert den radikalen Entwurf einer Zukunft, in der sich die Menschheit selbst erledigt hat.

Seitenweise sehr langweilig!

— coffeetimelady

Nach den ersten 260 Seiten zieht das Buch an und wird lesenswert. Kein Einsteiger-Houellebecq.

— RiccardoRilli

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    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Farbwirbel

    13. September 2017 um 10:43

    Michel Houellebecq ist wohl einer der umstrittensten und bekanntesten Autoren der Gegenwart. Spätestens mit seinem Roman 'Unterwerfung' erhielt er eine mediale Aufmerksamkeit, die seinem schriftstellerischen Können und seinem Hinterfragen gesellschaftlicher Tatsachen angemessen scheinen. Der Roman 'Die Möglichkeit einer Insel' erschien bereits 2005 und wurde mir von einem Freund empfohlen. Der Roman spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen die gegenwärtige Erzählung von Daniel, der einstmals ein bekannter Komödiant war und nun auf der Suche nach einem Sinn zum Füllen seines Lebens ist. Er hat Geld, er hat Frauen, er ist nicht erfüllt. Dann trifft er auf Isabelle, eine Redakteuren und die beiden verlieben sich in einander, kaufen sich einen Hund, leben ihr Leben mit gutem Sex und Liebe. Daniel kommt dann in Kontakt mit einer Sekte, die davon ausgeht, dass außerirdisches Leben irgendwann auf den Planeten Erde kommt, ewiges Leben möglich ist und der Sinn in der körperlichen Lust des Menschen liegt. Die Elohomiten, wie sie sich nennen, nehmen Daniel bei sich auf und er erlebt dort seltsame, von Machtstrukturen durch wirkte Ideen der freien Liebe. Es muss dann dazu gekommen sein, dass seine DNA zum Klonen genutzt wurde. Der andere Teil des Buches setzt sich nämlich aus Lebensbeschreibungen von Daniel24 und Daniel 25 zusammen. Sie sind Klone, leben allein mit ihrem Hund in einem Haus und nichts ist um sie herum. Ca. 2000 Jahre später müssen sich diese Leben abspielen. Einzige Außenkontakte sind mit anderen Neomenschen via Computer. Die Schilderungen der beiden sind traurig, melancholisch. Die Welt um sie herum wird als verwüstet und wild beschrieben, die Landschaft hat sich gänzlich geändert. Ähnlich wie bei Huxley gibt es auch hier die Wilden. Auf dieses wird nicht unbedingt näher eingegangen, aber es bedeutet, dass die Welt weiterhin von Menschen bevölkert ist, wenn auch viel dezimierter. Wirklich traurig empfand ich Folgendes: Die Elohomiten erkannten, dass ein Mensch ohne Liebe und Zuneigung zu empfinden, eingehen würde. Aus diesem Grund ließen sie auch Hunde klonen – den besten Freund des Menschen – denn so bekamen die Neomenschen Zuneigung und konnten Lieben, ohne mit anderen Menschen in engem Kontakt zu sein. Auch der Hund wurde alle paar Jahre, nachdem er starb, von irgendeiner Zentrale 'erneuert'. Das Bild, welches Houellebecq entwirft ist drastisch, traurig und irgendwo auch romantisch, denn die schlussendlichen Enden der jeweiligen Geschichten haben etwas liebevolles und sehnsüchtiges. Leben um der Existenz Willen ist nicht die Erfüllung. Das Leben, das wir heute leben, wenn wir es lieben, sollte geschützt und gehegt werden. Der Schreibstil des Autors ist angenehm, wenn man sich auch selbst dazu bringen muss, innezuhalten, um die letzten Seiten sacken zu lassen. Der Aufbau des Romans war für mich erstmal irritierend und man braucht eine Weile, bis man versteht, wie alles zusammenhängt. Zwischendurch liest man einige Gedichte, deren Inhalt einem erst einmal verschlossen bleiben. Alles in allem ist diese Dystopie gänzlich traurig und wirklich erschütternd. Ich denke, der Roman ist nicht für jeden etwas und man sollte sich der Atmosphäre bewusst sein, die darin aufgebaut wird. Ich bin angetan, aber auch nicht absolut begeistert. Genau festmachen kann ich dieses Gefühl nicht, dennoch würde ich es weiterempfehlen.

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    • 3
  • Egoist am Wort

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    coffeetimelady

    23. October 2016 um 14:02

    Seitenweise sehr langweilig, da eher was für Männer. Wer interessiert sich schon für die Gedanken eines alten Knackers, der seiner jugendlichen Freundin und seinem Geschlechtstrieb nachtrauert.

  • Sex hier, Sex da...

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    dominona

    12. July 2015 um 20:05

    Ich habe um ehrlich zu sein nur wegen der Idee durchgehalten. Vom Menschen zum Neo-Menschen, also immer unmenschlicher - was heißt das? Das Schwadronieren des Autors,pardon, der Figur, über Sex stört dabei extrem und die Erzählungen des menschlichen Vorläufers sind auch relativ uninteressant. Am besten reinschauen, ob es etwas für einen ist.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Wendekreis

    11. December 2011 um 00:49

    Ein zutiefst pessimistisches Buch. Vor allem die Verbindung der gnadenlosen Selbstbetrachtungen des alternden Erzählers mit der Zukunftsvision einer Erde mit gentechnisch veränderten Replikanten ist genial (anders kann ich das nicht sagen).
    Meiner Meinung nach Houellebecqs bestes Buch.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    euleila

    12. August 2010 um 15:48

    Mit einem Wort: überbewertet!

  • Frage zu "Werden wir ewig leben?" von Roman Brinzanik

    Werden wir ewig leben?

    doceten

    Neues Buch auf dem Nachttisch, diesmal ein Sachbuch: "Werden wir ewig leben?". Spannendes Thema, daher möchte ich gern etwas aus der Belletristik dazu lesen und würde mich über Buch-Empfehlungen freuen, wo die Unsterblichkeit, bzw. das Streben nach ewigen Leben ein Hauptthema ist. Bitte keine Elfen- oder Vampir-Romane! Science-Fiction wäre oke! ;-)

    • 10
  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    -elviZ-

    22. March 2010 um 18:05

    Für mich das beste Buch von Houellebecq. Das Lesen macht etwas Arbeit, man wird aber mit grandiosen Sätzen und wunderbarem Zynismus belohnt.

    Die erschreckende Erkenntnis bleibt am Ende: Dieser Roman beschreibt in weiten Teilen unsere Gegenwart.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2010 um 19:45

    der benannte pessimismus ist in wirklichkeit die realität. nichts schlimmes also. schlumpfhausen ist abgebrannt.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2009 um 18:22

    EIn völlig unbefriedigendes Buch. Diese durchgängig pessimistische Grundstimmung muss doch wenigstens mit einem hoffnungsvollen, optimistischen Schluss ausgeglichen oder aufgewogen werden, aber nichts dergleichen! Die Insel selbst wird erst auf den letzten 100 Seiten gesucht, die vielversprechende Inhaltsbeschreibung auf dem Buchdeckel erfüllt sich also erst an einer doch recht späten Stelle. Der Rest ist deprimierendes Rumgejammere übers Älterwerden, gepaart mit zahlreichen sexistischen Obszönitäten. Die menschliche Zombieschar erinnert dabei stark an "I am legend". Einziger Pluspunkt: Es ist flüssig und schnell zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2008 um 17:27

    Schöne Idee, ganz und gar nicht schönes Buch. Wirkt zwanghaft vulgär und ist ziemlich langweilig.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Wolkenatlas

    04. September 2008 um 13:37

    Naja, der Meister H. hat es geschafft ! Ein absoluter Verkaufserfolg, ja, Qualität, leider nein. Während "Plattform" ein wirklich Buch ist, ist dieses Buch (meiner Meinung nach) leider völlig daneben geraten. Michel Houellebecq polarisiert, er spaltet die Leser in ein überzeugtes Dafür oder ein bewusstes Dagegen... Eigentlich hat große Kunst diese Kraft, vielleicht habe ich mit meinem Urteil daher ja unrecht? Mag sein, ich zweifle jedoch, dass diese seichte, populistische, klischeehafte und billige Sex-Klon-Orgie mehr als ein gut verpackter Abfalleimer ist. Die literarischen Mittel sind in diesem Buch (dieses Urteil hat nichts mit den anderen Büchern Houellebecqs zu tun) mehr als beschränkt und zum Teil fast peinlich. Ich hatte oft den Eindruck, als hätte (der Story angelehnt) dieses Buch ein schlecht erzeugter Klon des Herrn Houellebecq (vielleicht Michel 72?) geschrieben. Bleibt nur die Hoffnung, dass der nächste Roman qualitativ wieder an frühere Werke anschliesst.

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  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    semikolon

    21. July 2008 um 21:50

    nach "plattform" wollte ich houellebecq noch eine chance geben. hat mich leider nicht überzeugt.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Tiggy1896

    15. July 2008 um 20:17

    Ein superinteressantes Buch!

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Oryx

    17. June 2008 um 11:44

    Houellebecqs bestes Buch bisher.

  • Rezension zu "Die Möglichkeit einer Insel" von Michel Houellebecq

    Taschenbücher / Die Möglichkeit einer Insel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2007 um 13:18

    Ein Buch, dass mich ambivalent zurücklässt. Einerseits fand ich es interessant zu lesen und die philosophischen Überlegungen, die in diesem Buch enthalten sind, sind spannend, andererseits fand ich es auch abstoßend, weil es eine solch negative Sichtweise beinhaltet. Ich weiß nicht, ob ich es wirklich empfehlen will.

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