Michel Vincent , Lars Amend Der Verführungscode

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Inhaltsangabe zu „Der Verführungscode“ von Michel Vincent

Welcher Mann wäre nicht gern in der Lage, jede Frau, die ihm gefällt, locker anzusprechen und ein Date mit ihr zu verabreden? Dass es oft nicht klappt, liegt nicht an fehlender Attraktivität oder den falschen Anmachsprüchen, sondern vielmehr am mangelnden Selbstbewusstsein, wie Michel Vincent am eigenen Leibe erfahren hat. Er selbst war jahrelang zu zurückhaltend, um von sich aus auf Frauen zuzugehen. Er zeigt, wie Mann an sich arbeiten kann, um auch ohne coole Masche selbstbewusster, attraktiver und dauerhaft erfolgreich beim weiblichen Geschlecht zu sein.

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    Der Verführungscode

    R_Manthey

    21. August 2015 um 20:53

    Natürlich nicht. Das merkt man spätestens, wenn man es probiert. Der Titel des Buches suggeriert, dass es einen wie auch immer gearteten Verführungscode geben würde, den man nur kennen und anwenden müsste, und schon würden alle so bearbeiteten Frauen schwach werden, mit dem Anwender flugs in die Kiste hüpfen und dann auf geradezu gigantische Weise den besten Sex ihres Lebens genießen können. Schließlich macht es Michel Vincent jeden Tag aufs Neue vor, liest man jedenfalls. Und wer das nicht glaubt, kann schließlich die Seminare des Autors besuchen. Einzelheiten auf der letzten Seite des Buches. Der Autor erzählt seinen Lesern nebenbei auch seine persönliche Geschichte, die man so ähnlich aus allen Ratgeber-Büchern kennt. Er lag völlig vom Leben gebeutelt am Boden. Dann kam die gute Gedankenfee vorbei und flüsterte Michel ins Ohr, dass es so nicht weitergehen könne. Und da besann sich Michel plötzlich und probierte nun, wie es ist, wenn man offensiv und charmant Frauen einfach anspricht und ganz offen und geradezu frech seine Absichten verkündet. Das klappte zunächst nicht ganz so wie erhofft. Dann aber öffnete sich für Michel Vincent die Tür zu einer Münchner Nobel-Diskothek, in der er zufällig einen Schulfreund traf, der wiederum dort alle möglichen Leute kannte und unseren Michel in diese Kreise einführte. Und plötzlich klappte es auch mit den Mädels. Und wenn es der Michel schafft, schaffen es alle. Diese verblüffende Logik zieht sich durch das ganze Buch. Doch warum sollte das so sein? Was für Michel Vincent leicht ist, muss für andere noch lange nicht so sein. Denn ganz offenbar verfügt er über Voraussetzungen, die er in diesem Buch als Grundlage seines Erfolges bei hinreichend vielen Frauen beschreibt. Michel Vincent hat sein Ego im Griff, was nach seinen Beobachtungen bei den meisten Männern ganz anders ist. Sie müssen sich dringend wie ein Pfau benehmen und hoffen, damit Frauen zu überzeugen. Ein Verhalten, das man im Tierreich während der Balzperiode gut beobachten kann. Irgendwie muss man wohl davon ausgehen, dass ein solches Verhalten in den männlichen Genen verankert sein muss. Michel Vincent geht ganz anders vor. Mit seinem Leitspruch: "Sei ein Mann von Welt, kein Sklave deines Egos.", spricht er Frauen situativ bedingt und keineswegs plump oder hilflos an. Dabei ist er sehr charmant, kommt dann aber eloquent gleich zur Sache, sagt, was er empfindet und sich zwischen ihm und der Angesprochenen so vorstellt. Der Erfolg scheint ihm recht zugeben. Und gewiss ist das die intelligentere Methode. Wenn man einmal kurz Sinn und Zweck dieses Buches vergisst, dann erschließen sich aus Vincents Beschreibungen durchaus praktische Wege einer erfolgreichen Kommunikation. Und das betrifft nicht nur Annäherungsversuche ans weibliche Geschlecht mit sehr eindeutigen Zielen. Andererseits muss sich Vincent natürlich auch ein paar Fragen gefallen lassen. Zum Beispiel, ob seine persönliche Stichprobe an Frauen tatsächlich repräsentativ ist. Soll heißen: Kann es nicht sein, dass er intuitiv spürt, bei welchem Frauentyp seine Methode des direkten Ansteuerns (Nummer geben lassen, klare Ansage seines Ziels, eventuell gleich mal küssen) funktionieren wird und wann nicht? Seine Dates ergeben sich in der Regel nämlich nicht im Supermarkt, sondern in Bars und ähnlichen Orten. Und mein Eindruck war, dass sich seine Kandidatinnen irgendwie ähneln. Man kann wohl auch nachweisen, dass sich die Entscheidung einer Frau, sich auf diese Weise mit einem Mann einzulassen, nicht im Bewusstsein entschieden wird. Das gilt ganz sicher auch umgekehrt. Und natürlich kann man sich auch fragen, ob sich Frauen an einen Mann binden wollen, der der Meinung ist, er könne jede herumkriegen. Aber um Bindungen kann es in diesem Buch nicht gehen, jedenfalls war das mein Eindruck. Bleibt noch die Frage, ob es jedem Mann tatsächlich gelingen kann gewissermaßen durch einen festen Willen, das eigene Ego dauerhaft in den Hintergrund zu drücken, denn das ist der Schlüssel in Vincents Methode. Und übrigens auch der Schlüssel zu einem besseren Leben, in dem nicht nur die Träume mit Frauen leichter in Erfüllung gehen. Aber das ist hier nicht das Thema. Es ist leider eine der bitteren Wahrheiten für viele Männer, dass sie im entscheidenden Augenblick vor ihrer vermeintlichen Traumfrau in Schockstarre verfallen, anstatt zu handeln. Weil sie sich ihr nicht gewachsen fühlen, kommen sie auch nicht zum Zug. Danach sinkt das Selbstbewusstsein, was nicht gerade zur zukünftigen Besserung dieser Situation beiträgt. Nun wird der normale Mann nicht ständig auf der Suche nach dem nächsten Top-Model sein, um sich für eine Nacht zu vergnügen. Dennoch kann man aus diesem Buch eine Menge lernen, wenn man die obige Situation kennt und hasst. Darüber hinaus liest sich das Buch trotz einiger Wiederholungen flüssig und angenehm. Um was es aber eigentlich in diesem Buch geht, ist wohl ein generelleres Problem, nämlich: Wie bleibe ich locker und entspannt, obwohl sich gerade die Misserfolge häufen? Auf diese Frage gibt Michel Vincent eine ganz einfache, keineswegs neue, aber funktionierende Antwort: einfach weiter probieren, aus Fehlern lernen und nichts persönlicher nehmen als es tatsächlich ist.

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