Michele Jaffe

 4 Sterne bei 269 Bewertungen
Autorin von Wer schön sein will, muss sterben, Geisterblumen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Michele Jaffe verbrachte ihre Kindheit in Los Angeles, Californien. Sie studierte an der Harvard University und promovierte in Vergleichende Literaturwissenschaft. Nach ihrem Studium wollte Michele Jaffe ursprünglich FBI-Agentin werden, hat sich letztlich aber für das Schreiben entschieden. Zusammen mit ihrem Mann lebt Jaffe in Las Vegas.

Alle Bücher von Michele Jaffe

Cover des Buches Wer schön sein will, muss sterben (ISBN: 9783596189793)

Wer schön sein will, muss sterben

(137)
Erschienen am 26.09.2013
Cover des Buches Geisterblumen (ISBN: 9783841421142)

Geisterblumen

(86)
Erschienen am 26.09.2013
Cover des Buches Wenn mein Zorn dich findet (ISBN: 9783426632710)

Wenn mein Zorn dich findet

(36)
Erschienen am 01.10.2007
Cover des Buches Stirb sanft, Geliebte (ISBN: 9783426637890)

Stirb sanft, Geliebte

(10)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Rosebush by Michele Jaffe (2011-03-03) (ISBN: B01K9210HA)

Rosebush by Michele Jaffe (2011-03-03)

(0)
Erschienen am 31.12.1656

Neue Rezensionen zu Michele Jaffe

Cover des Buches Geisterblumen (ISBN: 9783841421142)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Geisterblumen" von Michele Jaffe

lucatrkis
Rezension zu „Geisterblumen“

Begann „Geisterblumen“ noch einigermaßen vielversprechend in einer Starbucks-Filiale mit dem Angebot des Rollentauschs, verlor mich das Buch nach dem Kennenlernen mit Eves neuer Familie leider rasch. „Leben wie im Märchen“, wie es auf der Rückseite heißt, war nämlich tatsächlich Programm: Die Silvertons muteten beinahe wie eine Königsfamilie an. Hätte ich gewusst, dass sie nicht nur wohlhabend, sondern auch ein dermaßen elitärer Kreis wären, hätte ich wohl gar nicht zu dem Roman gegriffen.

Ferner traf das im Klappentext gezeichnete Bild von Bedrohung nicht wirklich zu; der „Einbruch“ in Eves/Auroras Zimmer war zum Beispiel bloß ein kurzer Kontrollbesuch von einem Mitglied der Silverton-Familie.

Zwar gab es einen ungeklärten „Selbstmord“ von Auroras Freundin Liza und schließlich sogar ein klassisches Mörder-bringt-Zeugin-fast-um-Finale, über die meiste Zeit hinweg dominierte indes statt Spannung jede Menge Drama, durch welches ich kaum durchzublicken vermochte. Noch dazu kam ich irgendwann mit den Figuren durcheinander, die sich teilweise enorm ähnelten, weshalb ich bei der großen Enttarnung ehrlicherweise überlegen musste, wer die als Drahtzieher präsentierte Person eigentlich war. Ich habe das Gefühl, ganz verstanden habe ich es immer noch nicht. (SPOILER) Wieso wollte Aurora Grant beispielsweise retten, nachdem er sie wenige Minuten zuvor lebendig begraben hatte? Und weshalb befreite Vicky, die Person hinter Lizas Tötung, sie aus Erde und schlug ihren eigenen Komplizen nieder?

Dass Eve in Wahrheit gar keine Hochstaplerin, sondern die echte Aurora war, dachte ich mir dagegen relativ bald, da sie Dinge wusste, die nur die echte Silverton-Tochter hätte wissen können. (SPOILER ENDE)

Geschwind lesen ließ sich das Buch, aber ich fühlte dabei vor lauter Verwirrung weder Nervenkitzel noch emotionale Ergriffenheit. Der Versuch der Autorin, im Mittelteil eine übernatürliche Fährte zum Geist der verstorbenen Liza zu legen, verstärkte diesen Effekt zusätzlich. 

Fazit: Die elitäre Atmosphäre in „Geisterblumen“ war leider überhaupt nicht mein Fall. Der Roman ließ sich schnell lesen, qualifizierte sich meiner Auffassung nach jedoch nicht als Thriller und schaffte es nicht, mich sonderlich zu bewegen. Drei Sterne.

Cover des Buches Wenn mein Zorn dich findet (ISBN: 9783426632710)
T

Rezension zu "Wenn mein Zorn dich findet" von Michele Jaffe

tines_buecherzimmer
Solider Thriller

In Wenn mein Zorn dich findet übernimmt Windy Thomas die Leitung der Forensik bei der Polizei von Las Vegas. Kaum im Amt, wird sie mit einer brutalen Mordserie konfrontiert, bei der ganze Familien ausgelöscht werden. Obwohl die Beweise zunächst eindeutig erscheinen, hegt Windy Zweifel an der offiziellen Theorie.

Die detaillierten Beschreibungen der Tatorte und die komplexe Darstellung der Ermittlungsarbeit verleihen der Geschichte Authentizität. Windy Thomas wird als starke, aber auch verletzliche Protagonistin dargestellt, deren persönliche Entwicklung eng mit den Ermittlungen verknüpft ist.

Insgesamt ist es ein solider Thriller, der durch eine starke Hauptfigur und eine fesselnde Handlung überzeugt. Einzig und allein die ca. 100 letzen Seiten fand ich sehr langsatmig, da der Mörder schon bekannt war und die weitere Handlung so sehr vorhersehbar war.




Cover des Buches Geisterblumen (ISBN: 9783841421142)
Kitty_Catinas avatar

Rezension zu "Geisterblumen" von Michele Jaffe

Kitty_Catina
Spannend und etwas verwirrend

Irgendwie kommen mir in letzter Zeit immer wieder Bücher in die Hände, welche schon ewig in meinem Regal standen und immer wieder muss ich feststellen, dass sie ihr Dasein viel zu lange und völlig unberechtigt so lange unbeachtet dort gefristet haben. Wenn ich nämlich ein Buch von rund fünfhundert Seiten an nur zwei Tagen verschlinge, dann soll das schon etwas heißen.


Und das, obwohl ich anfangs noch meine Probleme mit dem Schreibstil der Autorin hatte, denn dieser ist manchmal ein bisschen verwirrend. So kam es immer mal wieder vor, dass völlig abrupt mit den Gedanken der Protagonistin in die Vergangenheit gesprungen wurde, es dann teilweise schon ziemlich plastisch wurde, nur um dann genauso plötzlich wieder in der laufenden Handlung zu landen. Trotzdem wurde ich einfach super gut durch die Geschichte geführt, der Schreibstil war bildlich und die Sprache an sich gut verständlich.


Die Geschichte selbst begann eher ruhig, hatte aber von Anfang an eine gewisse Grundstimmung, die bereits darauf hinwies, dass hier irgendwas nicht stimmt und dass es noch so richtig spannend werden würde. Dahingehend wurde ich auch in keinster Weise enttäuscht. Das ganze Setting fand ich einfach super interessant, einnehmend und spannend. Es gab die ganze Zeit eine explosive und angespannte Atmosphäre, wobei ich mir aber nie so richtig vorstellen konnte, in welche Richtung sich die Geschichte noch entwickeln würde. Es blieb also spannend. Dennoch gab es auch einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Einige Male wurde es sogar recht mysteriös, es gab ein Kratzen an der Tür, Stimmen am Telefon, geisterhafte Erscheinungen und vieles mehr und auch, wenn ich mir sicher war, dass die Handlung an sich nichts Fantastisches an sich haben konnte, so haben diese Stilmittel der Geschichte doch noch einen gewissen Schliff gegeben. Was am Ende dann zu Tage gefördert wurde, hat mich dementsprechend auch wahnsinnig überrascht, weil ich die ganze Zeit in eine andere Richtung gedacht habe. Nur leider fand ich das Ende auch etwas verwirrend und nicht ganz schlüssig, was ich gegenüber der super spannenden Handlung vorher sehr schade fand.


Und trotzdem muss ich auch die gut geschriebenen Charaktere loben, die ich einfach nicht durchschauen konnte. Hier ist einfach jeder etwas Besonderes, egal ob auf gute oder schlechte Weise und manchmal war noch nicht einmal so richtig klar, auf welcher Seite der- oder diejenige überhaupt steht. Da ist einerseits die Protagonistin Eve, die mir wahnsinnig schlau vorkam, aber dennoch auch menschlich mit Ecken und Kanten. Ihr gegenüber stand Aurora, die sie auch gut verkörpert hat. Auch bei ihr wusste ich bis zum Ende allerdings nicht so richtig, wo und wie ich sie einordnen soll. Sie ist verwirrend und dennoch wahnsinnig interessant. Bridgette und Bain sind auch großartige Charaktere, die ich mir so richtig hochnäsig und eingebildet vorstellen konnte. Beide sind verwöhnte und reiche Nachkömmlinge, die ihre scheinbare Langeweile gern mit komischen und fragwürdigen Ereignissen füllen. Dazu kamen noch die Großmutter Althea, eine schrullige aber resolute alte Dame, die sehr hart wirkt, aber einen weichen Kern zu haben scheint, Coralee Gold, ein etwas durchgeknalltes Girly und viele andere teils merkwürdige Gestalten, die allesamt ihre absolute Berechtigung hatten.


Insgesamt muss ich sagen, dass mich dieser Jugendthriller von der ersten bis zur letzten Seite packen und mitreisen konnten, was schon einiges heißt. Wäre das Ende noch ein bisschen besser durchdacht und verständlicher gewesen, hätte dieses Buch auf jeden Fall die volle Punktzahl von mir bekommen. 

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  2. Postet diese Liste auf meinem Blog und schreibt mir dort einen Kommentar, dass ihr mitmachen wollt! 
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