Michele Mari Mr. Pink Floyd

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Inhaltsangabe zu „Mr. Pink Floyd“ von Michele Mari

Syd Barrett – ein Engel, ein Dämon, ein Poet – war das Genie, das die Gruppe Pink Floyd so stark prägte, dass er heute noch als ihr Geist gilt. Er ging mit Roger Waters in Cambridge zur Schule, spielte schon damals in mehreren Bands, zeichnete hervorragend, schrieb, komponierte und litt schon früh an psychischen Störungen. Seine Experimente mit Drogen verursachten 1968 einen schizophrenen Schub, von dem er sich nie wieder erholte. Pink Floyd hielten immer Kontakt zu ihm, widmeten ihm die Songs 'Wish You Were Here' und 'Shine on You Crazy Diamond'. In einem Kaleidoskop der Erinnerungen lässt Mari Tourmanager, Bandmitglieder, Bühnenarbeiter, aber auch die Regisseure Antonioni und Kubrick von Syd Barretts Welt, von seinem Charme, seinen Ideen und der Faszination, die er seit seiner Jugend auf alle ausübte, erzählen.

Ein Muss für echte Pink Floyd Fans! Außergewöhnlich erzählt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Ein beeindruckendes Werk über das Leben von Mr Pink Floyd, erzählt anhand von Erinnerungen der Weggefährten von Syd Barrett

— Bellexr

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  • Ein beeindruckendes Buch

    Mr. Pink Floyd

    Bellexr

    27. April 2014 um 18:43

    Syd Barrett gehörte zu den Gründungsmitgliedern von Pink Floyd, galt als Genie, als Poet und musste die Band krankheitsbedingt verlassen, während sie Weltruhm erreichte. Dennoch ist Syd Barrett eine Legende und jeder, der Pink Floyd kennt, dem ist Syd Barrett nicht unbekannt. Wer aber war dieses Genie, der noch lange Jahre danach großen Einfluss auf die Band ausübte und dem die grandiosen Songs „Wish you were here“ und „Shine on you crazy diamond“ gewidmet sein sollen? Michele Mari gibt einen äußerst interessanten Einblick in das Leben von Syd Barrett und der Band Pink Floyd. Der Roman ist eine Aneinanderreihung von Erinnerungen, ein ergreifender Roman über Kunst, Poesie, Genie und Wahnsinn.   Wer nun einen Roman in chronologischer Reihenfolge erwartet, praktisch eine Biografie über das Leben von Syd Barrett, der am 07. Juli 2006 starb, wird sehr überrascht, aber nach dem ersten Erstaunen schon bald ziemlich begeistert sein.  Zumindest war ich das.   Michele Mari lässt in seinem fantastischen Roman, der nicht nur für Pink Floyd-Fans, sondern auch für Rockfans im Allgemeinen mit Sicherheit äußerst interessant ist, Personen zu Wort kommen, die alle in irgendeiner Form etwas über Syd Barrett zu erzählen haben. Und diese Erinnerungen purzeln quer durch die Jahrzehnte. Liest man eben noch etwas aus den Anfängen von Pink Floyd, kann das nächste Kapitel von einem Erlebnis 20 Jahre später berichten.   Es kommen im Verlauf viele unbekannte wie auch sehr bekannte Musiker wie Alan Parsons oder David Bowie zu Wort, Regisseure wie Stanley Kubrick, aber auch Tourmanager, Schulfreunde wie auch die Geschwister von Syd Barrett. Und natürlich auch die Band selbst, wobei Roger Waters sich allerdings äußerst selten zu Wort meldet, den größten Part übernehmen Nick Mason und David Gilmour.   Und hierdurch lernt man auch das Bandgefüge sehr gut kennen, die Freundschaft von David Gilmour und Roger Waters zu Syd Barrett findet immer wieder Erwähnung wie auch den Einfluss von Syd Barrett auf die Band, selbst nachdem er schon längst kein Mitglied von Pink Floyd mehr ist. Gerade Roger Waters und David Gilmour, welche Syd Barrett seit Kindertagen kennen, verlieren ihren Freund auch nach dessen Weggang aus der Band nicht aus den Augen, auch wenn die Familie Barrett den Kontakt der Band zu Syd später untersagte.   Für eingefleischte Fans bietet das Buch mit Sicherheit keine großen neuen Erkenntnisse. Für Leser allerdings, welche die Musik der Band mögen, etwas mehr über die Hintergründe gerade von den Alben „The Wall“ oder „Dark Side on the moon“ erfahren möchten, wie auch über den Mythos Syd Barrett werden hier bestens informiert. Kleine Geschichten, Erlebnisse und Anekdoten bringen dem Leser in kurzen Kapiteln, welche Michele Mari u.a. als Zeugenaussagen oder Befragungen betitelt, den Musiker wie auch die Person Syd Barrett näher. Und dabei fängt Michele Mari auch noch sehr gut das Zeitgefühl gerade der 1960er und 1970er Jahre mit ein.   Fazit: Ein beeindruckendes Werk über das Leben von Mr. Pink Floyd, erzählt anhand von Erinnerungen der unterschiedlichsten Weggefährten von Syd Barrett.

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  • Rezension zu "Mr. Pink Floyd" von Michele Mari

    Mr. Pink Floyd

    michael_lehmann-pape

    06. May 2011 um 11:00

    Syd Barret, der „verrückte Diamant“ Nach der Lektüre des Buches wird der Leser einen großen Teil des musikalischen Schaffens von Pink Floyd, durchaus aber auch des ein oder anderen Künstlers (David Bowies „Ziggy Stardust“, Alan Parson, der mit Pink Floyd arbeitete, bevor er selbst sein ähnlich gelagertes musikalisches Werk in Angriff nahm, u.a.) mit anderen Ohren hören und einen anderen Hintergrund dessen erahnen, was hinter vielen dieser Werke steht. Dass „Shine on, you crazy diamond“ nicht anderes ist als ein Lied der Hoffnung für den seit 1968 bereits stark in Psychosen abgedrifteten Syd Barret (der „crazy diamond“, so wurde er genannt. Verrückt, hart und wertvoll), ist eine dieser Erkenntnisse. Ebenso, wie „Wish you were here“ den Wunsch ausdrückt, er möge doch wieder bei den anderen sein (jene anderen, die ihn bereits nach der ersten Platte und während der ersten Tournee durch David Gilmoure ersetzten, die ihm aber verbunden blieben). Dass unter Umständen das gesamte Konzept von „The Wall“ auf der Geschichte von Syd Barret beruht und Ausdruck der inneren Verbundenheit von Roger Waters zu Barret ist, dass wäre ein ganz neue Sicht dieses epochalen Werkes. Aber unmöglich wäre es nicht, würde man sagen, wenn man die entsprechenden Einlassungen der Personen im Buch sich vor Augen führt. Denn so baut Michele Mari seinen Roman, diese Melange aus Fakten und Fiktion, aus dokumentarischen Quellen (Biographien, Interviews etc.) und eigener Interpretation auf. Personen kommen zu Wort. Viele. Freunde von Barrett. Techniker, Musiker, Roadies, Manager, die anderen der Band (plus „das große Ego von Roger Waters“ quasi abgekapselt von Waters selbst). Immer in kurzen, knappen Kapiteln entsteht auf diese Weise nicht nur ein Bild dieses kreativen Musikers, der in der kurzen Zeit, in der er zur konzentrierten Arbeit fähig war, Unmengen an Material aus sich heraus fließen ließ (die gesamte erste Platte der Pink Floyd basiert alleine auf Syd Barret Material, ebenso vielfache Songs der nachfolgenden Werke). Zudem entfaltet sich die Geschichte der Band selbst aus ganz eigener Sichtweise vor den Augen des Leser, zumindest, soweit sie mit Syd Barret verbunden war (und ist). Das aber, so liest man heraus, ist der überwiegende Teil der Bandgeschichte. Trotzdem eben ein psychotischer Schub jene starke Persönlichkeitsveränderung mit sich brachte (manche im Buch meinen allerdings vehement, dass die anderen Bandmitglieder Barret quasi ausgeblutet haben mit ihrer ständigen Bedrängung nach noch mehr Liedgut und Melodien). Daneben, und das macht dieses Buch in gewissen Teilen zu einem echten Erlebnis, gelingt es Mari mittels seiner bildreichen Sprache, die Magie jener Zeit einfließen zu lassen, anhand der konkreten Band Pink Floyd nachvollziehbar zu gestalten, was Rock zu jener Zeit in sich trug und wie dieses Ausdruck fand. Die 70er Jahre, eine Zeit, in der alle großen Bands ihre jeweiligen kreativen Meilensteine komponierten, in der die Musik archetypisch Menschen weltweit innerlich erreichte. Ein auch goldenes Zeitalter der Musik, dem Syd Barret in einer kurzen Schaffensperiode seinen Stempel für lange Zeit mit aufdrückte. Eine innere Beteiligung, die aus jedem der Kapitel herauszulesen ist. Selbst Julian Lennon hat noch seinen Teil zu sagen (der sich allerdings dann doch wieder fast darin erschöpft „jene Japanerin“ zu verunglimpfen, die seinen Vater bereits im Leben hat absterben lassen). Michele Mari ist ein fulminantes Buch aus dem Innern des Rock gelungen, das nicht nur die Person Syd Barret und seine konkrete Wirkungsgeschichte in ganz neuem Licht zeigt, sondern auch ein gutes Stück der Faszination jener Zeit und jener Musik zu transportieren versteht.

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  • Rezension zu "Mr. Pink Floyd" von Michele Mari

    Mr. Pink Floyd

    Sophia!

    01. May 2011 um 20:06

    „Syd geht, Dave kommt, Roger verstößt Rick, macht sich daraufhin selbst auf und davon, dann holt Dave Rick zurück, ein einziges Kommen und gehen vor den Augen des armen Nick ...“ _ ... so beschreibt Nick Mason völlig selbstironisch den Zustand der ständigen Veränderung innerhalb der Gruppe und sieht sich dabei selbst als „der Einzige mit Beständigkeit und Kontinuität“. In diesem Zusammenhang nennt er die Situation einer Pressekonferenz, welche er ebenfalls alleine meistern musste, natürlich ohne Probleme. _ Das Buch ist eine Sammlung der Erinnerungen an Syd Barrett, Mr. Pink Floyd wie er im Titel genannt wird. Denn als Gründungsmitglied und kreatives Genie ist vor allem der Sänger und Gitarrist für die erste Welle des Erfolges verantwortlich und prägte eine ganze Ära. Aber wie lässt sich ein solch schillerndes Leben in Worte fassen? Ein Leben voller Musik und außergewöhnlichen Erlebnissen zwischen Realität und Rausch. Michele Mari, der zurecht zu den bedeutendsten italienischen Gegenwartsautoren zählt, lässt in seinem Werk verschiedene Zeitzeugen zu Wort kommen und bietet dem Leser eine bunte Vielfalt an Erinnerungen, die ebenso facettenreich sind wie die Musik selbst. Vielleicht waren es gerade die unterschiedlichsten Einflüsse aus Rock, Blues, Jazz und klassischer Musik, die die Band so bekannt werden ließen. Neben einzelnen Bandmitgliedern, die über die gemeinsame Zeit, Studioaufnahmen der Songs oder den Erfolg einzelner Alben philosophieren, schildern auch andere berühmte Persönlichkeiten ihre Erlebnisse mit Syd oder der Band. Dazu zählen etwa Julian Lennon mit seiner Geschichte zu Lucy in the Sky, Robert Wyatt, Schlagzeuger von Soft Machine, Alan Parker, Regisseur des Films The Wall oder Paul Breen, der als Syds Schwager eher private Details verrät. Syd Barrett, der mit Songs wie „See Emily Play“ den Psychedelic Pop prägte, blieb nicht nur für den weiteren Musikstil Pink Floyds unvergessen. Nach seinem Verschwinden 1968 widmete man ihm „Shine On You Crazy Diamond“ und trug ihn all die Jahre über im Herzen. _ Fazit: Die enge Verbundenheit Pink Floyds mit Syd Barrett beweist dieses Buch. Die Erinnerungen sind dabei ebenso schillernd wie die legendären Lightshows.

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