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Neue Rezensionen zu Michele Mills

hölzern

Camila ist die Assistentin von Derwyn. Als sie beim Üben mit der außerirdischen Technologie über die privaten E-Mails von ihrem Chef stolpert, merkt sie, dass er abgezockt werden soll. Denn man hat ihm eingeredet, dass Menschen ihre Partner bei einer Auktion ersteigern. Und was macht man da? Natürlich schleicht man sich bei der Auktion ein und steht zum "Verkauf".

Ich mag es, wenn die unterschiedlichen Verhaltensweisen bei einer Partnersuche aufeinandertreffen. Das kann manchmal ganz witzig sein. In diesem Buch ist es eher gepresst. Und damit meine ich, dass die Autorin versucht hat, viele Informationen in der Kürze des Buchs unterzubringen. Dadurch waren die Gespräche hölzern und auf eine konkrete Frage wurde zu ausschweifend geantwortet. 

Außerdem glaube ich, dass die Protagonistin nicht zugehört hat. Derwyn erklärt, wie normalerweise Voltaren eine Bindung eingehen und welche Konsequenzen das hat. Und nachdem eigentlich alles schon dingfest gemacht wurde, muss ihr das nochmal erklärt werden.

Die schlechte Übersetzung hat der Geschichte den Gnadenstoß gegeben. Ich zitiere: ungetesteter Kanal. Wer sagt sowas?

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Grace lebt seit 6 Monaten in ihrem eigenen Haus. Sie mag die Nachbarschaft, insbesondere ihr Nachbar Alden hat es ihr angetan. Leider ist sie schüchtern und traut sich nicht, ihn anzusprechen. Bis der Valentinstag vor der Tür steht und sie nach einem Gespräch mit ihrer besten Freundin den Entschluss fasst: Jetzt oder nie!

Alden führt ein zurückgezogenes Leben. Auf einmal steht seine Nachbarin vor der Tür, um ihm zu danken, da er ihren Bürgersteig freigeräumt hat. Sobald er sie richtig wahrnimmt, ist es um ihn geschehen. Warum hat er sie nicht in einer anderen Jahreszeit kennengelernt? Denn die dunkle Jahreszeit ist für einen erwachsenen Ork die Paarungszeit. Oo...

Ich konnte nicht schlafen und brauchte etwas Kurzes und Seichtes. Das Buch ist dafür perfekt, nur leider lässt die Rechtschreibung zu wünschen übrig. Es wurde teilweise wörtlich übersetzt. Das ist so schade, denn die Story an sich war so weit gut. 

Die expliziten Szenen waren naja. Die Sprache war etwas derb. Beide sind eher introvertiert und haben nicht wirklich Erfahrungen auf körperlicher Ebene, haben aber ein Mundwerk wie ein Rohrspatz. Das passte nicht so ganz.

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