Michelle Cordier

 3.6 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Die Blüten von Pigalle, Die Toten von Paris und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michelle Cordier

Cover des Buches Die Blüten von Pigalle9783404178186

Die Blüten von Pigalle

 (26)
Erschienen am 29.04.2019
Cover des Buches Die Toten von Paris9783404176847

Die Toten von Paris

 (23)
Erschienen am 25.05.2018
Cover des Buches Mord hinter Masken9783958247673

Mord hinter Masken

 (10)
Erschienen am 28.08.2018
Cover des Buches Doppelter Tod9783958244016

Doppelter Tod

 (13)
Erschienen am 05.07.2018

Neue Rezensionen zu Michelle Cordier

Neu

Rezension zu "Die Blüten von Pigalle" von Michelle Cordier

Für Paris- und Krimiliebhaber
detlef_knutvor 5 Monaten

In »Die Blüten von Pigalle«  schlüpft in die im Sauerland lebende Autorin Brunhilde Witthaupt unter dem Pseudonym Michelle Cordier in die Rolle einer Paris-Kennerin. Mit dem vorliegenden Roman beschreibt sie in spannender und unterhaltsamer Manier Mord und Intrigen im Paris der 40er Jahre. Dabei erwachen die Straßen, Plätze und Parks zum Leben im Kopf der Leser. 

Es ist 1945, der Krieg wurde grade beendet.  Die Studentin Pauline Drucat will im noblen Hotel Lutetia einen Bekannten besuchen. Da erfährt sie vom Tod eines gerade aus Gefangenschaft zurückgekehrten Parisers. Neben seiner Leiche befindet sich die Druckplatte zu einer englischen Banknote. Pauline interessiert sich mehr als üblich für diese Angelegenheit und gerät in die Position einer Hobbydetektivin. Dabei erwächst mehr als nur eine Freundschaft zum ermittelnden Inspektor Jean Ricolet, der auch zuvor schon ein guter Bekannter war.

Bei diesem Roman geht es um Verbrechen, die von den deutschen Nazis im okkupierten Frankreich begangen wurden. Es geht um Kollaborateure, die der Meinung waren, nur in der Zusammenarbeit mit den Deutschen ihr Wohl zu finden. Anrührend zwischen all den Verbrechen wird die Liebesgeschichte zwischen Pauline und Jean erzählt, die selbstverständlich nicht geradlinig und ohne Konflikte verläuft. 

Cordier hat neben den Protagonisten ein umfassendes Figurenensemble geschaffen, mit denen sich die Leser sehr wohlfühlen können. Dabei handelt es sich nicht nur um die Kollegen bei der Polizei einschließlich der Chefs, sondern auch um die Familien und Freunde sowie um diverse Kleinganoven. Sie scheuen zwar den Kontakt zur Polizei, helfen aber dennoch  die hartgesottenen Verbrecher zu stellen. Das Beziehungsgeflecht all dieser Figuren wird durch Handlungen nähergebracht. So gibt es neben den Hauptermittlungen auch welche auf Nebenschauplätzen, die spannend zu lesen sind. Leser lernen ein Paris kennen, wir es auch heute noch existieren könnte. 

Für Paris-Liebhaber ist dieser Roman ein Muss. Und wer an einem spannenden Krimi interessiert ist, kann mit diesem Roman eh nichts falsch machen. 

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Rezension zu "Die Blüten von Pigalle" von Michelle Cordier

Enttäuschender Roman vor interessantem historischen Hintergrund
booklovingvor einem Jahr

INHALT

Paris, 1945. Im Hotel Lutetia wird die Leiche eines Mannes gefunden, daneben die Druckplatte einer englischen Banknote. Gemeinsam mit Inspektor Jean Ricolet begibt sich die junge Kunststudentin Pauline Drucat auf die Spur dieses rätselhaften Mordfalls. Ihre Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft. Doch dort gibt es jemanden, der ihre Ermittlungen mit allen Mitteln zu sabotieren versucht. Dass er dabei vor nichts zurückschreckt, ahnen sie erst, als Pauline in Gefahr gerät ...

(Quelle: Bastei Lübbe)




MEINE MEINUNG

Der historische Kriminalroman »Die Blüten von Pigalle« von der deutschen Autorin Michelle Cordier ist bereits der zweite Band der in Paris angesiedelten Krimi-Reihe rund um den jungen Inspektor Jean Ricolet und seine Freundin, die Kunststudentin und ehemalige Résistance-Kämpferin Pauline Drucat. Auch ohne Vorkenntnisse aus dem Auftaktband "Die Toten von Paris" kann dieser Folgeband mit seinem in sich abgeschlossenen Kriminalfall problemlos gelesen werden, da immer wieder Bezug auf Ereignisse im Vorgängerband genommen wird. Trotz des angenehmen, flüssigen Schreibstils, netten Pariser Flairs und interessanten, historischen Hintergrunds konnte mich der recht spannende Kriminalfall und seine Umsetzung leider nicht restlos überzeugen.

Mit ihrem zweiten Fall versetzt die Autorin den Leser ins Paris der Nachkriegszeit und vermittelt ein stimmiges Bild der damaligen Zustände nach der Befreiung durch die Alliierten und dem Ende der Naziherrschaft. Sehr anschaulich portraitiert die Autorin die Zustände in der Stadt, in der soziale Not, knapper Wohnraum und Kriminalität den Alltag der Bevölkerung bestimmen. Man bemüht sich, Normalität wiederherzustellen und durch das Aufspüren und die Verfolgung der Kollaborateure die problematische Vergangenheit mit den deutschen Besatzern aufzuarbeiten.

Gelungen ist der fesselnde und lebendig geschilderte Einstieg in den Kriminalfall, der den Leser mit einem geschichtsträchtigen Schauplatz als Tatort konfrontiert. Das berühmte Luxushotel Lutetia, ehemals Sitz des deutschen militärischen Geheimdienstes in Paris, ist Hauptanlaufstelle der Überlebenden der Deportationen und glücklichen Befreiten aus den deutschen Konzentrationslagern. Erschütternd ist auch die brutale Ermordung des gerade erst nach Paris zurückgekehrten jüdischen Opfers Camille, der vor seiner Deportation als Bankangestellter arbeitete und kurz vor der Hochzeit mit Paulines Freundin Eloise stand, in seinem Hotelzimmer. Die Ermittlungen in diesem mysteriösen Mordfall werden von Inspektor Jean Ricolet geleitet, der immer wieder von seiner Freundin Pauline unterstützt wird. Die Motive für die Tat sind undurchsichtig. Einige Hinweise lassen aber Camilles unglückliche Verstrickung in kriminelle Machenschaften oder gar die Beteiligung an einer Fälscher-Werkstatt von ausländischen Banknoten vermuten. Nach dem tollen Start gestalten sich die Ermittlungen dann aber trotz der vielfältigen Möglichkeiten zum Miträtseln und zahlreicher überraschender Wendungen recht behäbig, die Spannung flaut ab und die Handlung verliert zunehmend an Fahrt. Schade denn die vielschichtig gestaltete Krimihandlung und der spannende historischen Kontext hatten sehr viel Potential versprochen.Erst zum Ende hin gewinnt die Geschichte wieder an Tempo und die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. Die fesselnde Auflösung im dramatischen Showdown konnte mich wirklich überraschen. Die Erläuterungen zu den Beweggründen des Täters waren nachvollziehbar, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu simpel gestrickt wirkten.

Nicht sehr gut gelungen ist der Autorin allerdings die Zeichnung ihrer Figuren, die sehr blass wirkten und mir mit ihren Emotionen und Beweggründen oft unglaubwürdig und weitestgehend fern geblieben sind. Die Charaktere der beiden eigentlich sehr interessanten Protagonisten hätte ich mir sehr viel vielschichtiger und lebendiger ausgearbeitet gewünscht. Daher wirkte auch die Liebesgeschichte zwischen ihnen irgendwie aufgesetzt, kitschig und wenig stimmig.



Der historische Hintergrund zu diesem Fall mit vielen gut recherchierten Fakten hat mich sehr angesprochen und ist auch sehr anschaulich in der fiktiven Geschichte umgesetzt worden. Das interessante Pariser Zeitkolorit und spezielle Flair der Seine-Metropole wurden allerdings etwas zu oberflächlich eingefangen.





FAZIT

Ein solider, historischer Kriminalroman im Paris der Nachkriegszeit, der mich aber trotz interessanten, historischen Hintergrunds wegen der blassen Figuren

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Rezension zu "Die Blüten von Pigalle" von Michelle Cordier

Gut geschrieben
Maralisvor einem Jahr

*Inhalt*: Paris, 1945. Im Hotel Lutetia wird die Leiche eines Mannes gefunden, daneben die Druckplatte einer englischen Banknote. Gemeinsam mit Inspektor Jean Ricolet begibt sich die junge Kunststudentin Pauline Drucat auf die Spur dieses rätselhaften Mordfalls. Ihre Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft. Doch dort gibt es jemanden, der ihre Ermittlungen mit allen Mitteln zu sabotieren versucht. Dass er dabei vor nichts zurückschreckt, ahnen sie erst, als Pauline in Gefahr gerät. _Quelle: Klappentext_

Mir persönlich hat der Roman einerseits gut gefallen, andererseits fehlte mir ein wenig die Spannung.
Gefallen hat mir die Art der Autorin wie sie erzählt und die Liebesgeschichte zwischen Pauline und Jean hinein webt.
Pauline unterstützt ihren Freund Jean Ricolet, seines Zeichens der Kommissar des Viertels, bei seinen Ermittlungen. Pauline, eine junge Kunststudentin, legt allerdings auch hin und wieder Allüren an den Tag, wo man sich fragt, ob sie überhaupt schon aus der Pubertät ist. Sie bringt sich selbst in große Gefahr, wird entführt und befreit sich selbst. Dies ist einer der seltenen spannenden Momente des Krimis.
Viele interessante Aspekte kommen einfach oft zu kurz. Wie und warum kam Camille nach Sachsenhausen? Auf diesen Ort wird kaum eingegangen. Oder auch warum die Befreiung von Pauline so lange dauerte? Auch die Verlobte des Ermordeten, die ja eine Freundin von Pauline war, erscheint auch fast gar nicht mehr.

*Fazit*: Ein sehr schön geschriebener Roman, den man locker und entspannt geniessen kann. Ich gebe daher 4 von 5 Sternen.

*Zur Autorin*: Michelle Cordier ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin, die unter anderem Namen und für diverse Verlage historische Romane, Krimis und Liebesromane schreibt. Wer gern mehr über sie erfahren möchte, kann sie unter ihrer Webadresse: www.michelle-cordier.de finden.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Mord hinter Maskenundefined
Hallo liebe Leseratten,
heute möchte ich euch zu einer begleiteten Leserunde zu meinem zweiten Michelle-Cordier Krimi einladen. Er ist im August im dotbooks-Verlag erschienen, daher nur als e-book zu haben, von denen ich 12 Stück zur Verfügung stelle. 
Einige von euch haben bereits meinen ersten Krimi besprochen, nun steht ein neues Abenteuer von Damien Pomelli und Kommissar Vidal an. Folgt meinen Helden nach Nizza und in einen turbulenten, tödlichen Karneval. 
Mehr über mich auf www.michelle-cordier.de oder www.brunhilde-witthaut.de
Bis bald!
Hier der Klappentext:


Die düstere Seite Nizzas: Zur Karnevalszeit befindet sich Nizza im Ausnahmezustand: bunte Paraden, Konfetti, Touristenmassen – und mittendrin ein brutaler Mord. Model Zoe wird tot aufgefunden. Gemeinsam mit seinem Partner wider Willen Damien Pomelli nimmt Kommissar Vidal die Ermittlungen auf und lernt den Karneval von seiner düsteren Seite kennen: Neid, Drogen, Bestechung – und mittendrin unschuldige Mädchen, die in ihrer blinden Erfolgssucht alles mit sich machen lassen. Schnell finden Pomelli und Vidal heraus, dass es hinter der glitzernden Maske des Karnevals zahlreiche schmutzige Geschäfte gibt – wie schmutzig erfahren sie aber erst, als es fast zu spät ist.

131 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Doppelter Todundefined
Hallo, liebe Leseratten,seit Dezember ist mein neuer Südfrankreich-Krimi "Doppelter Tod" auf dem Markt. Natürlich von meinem neuen Pseudonym Michelle Cordier. Ich möchte gern zum 01.02.16 eine Leserunde starten und hoffe, euch mit der Verlosung von 15 e-books ködern zu können. Der Krimi kommt aus dem e-book-Verlag dotbooks, daher gibt es keine Taschenbücher. Folgt meinem smarten Helden Damien und seinem Gegenspieler Kommissar Vidal auf den Spuren des Mörders, der in Nizza sein Unwesen treibt ...
Nur zur Info: für alle, die mich als Laurent Bach oder Corinna Bach kennen: Nein, dies ist kein Gay Krimi. Damien verliebt sich also in eine Frau ... :-)
192 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Wildponyvor 4 Jahren

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