Michelle Falkoff Playlist for the dead

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Inhaltsangabe zu „Playlist for the dead“ von Michelle Falkoff

Diese Dinge weiß Sam: Es gab eine Party. Es gab einen Streit. Am nächsten Morgen ist sein bester Freund tot. Aber was Sam nicht weiß: Warum? Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: Hör dir das an und du wirst mich verstehen. Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat.

Ganz gutes Buch.

— Lena-gwenny
Lena-gwenny

Tolles Buch, das einen nicht kalt lässt

— Lizzy_lifewithbooks
Lizzy_lifewithbooks

Ich hatte etwas anderes erwartet, aber trotzdem hat es mir ganz gut gefallen.

— Everyday-a-day-to-read
Everyday-a-day-to-read

Kann nicht ganz halten, was es verspricht. Nicht schlecht, aber am Anfang zu langatmig und oberflächlich.

— _hellomybook_
_hellomybook_

Hat mir gut gefallen,aber der Anfang zieht sich

— blue-star
blue-star

Hat mich nicht wirklich überzeugt.

— stefanie_sky
stefanie_sky

Ein Buch, das einen sehr schnell in seinen Bann zieht, aber mindestens genauso schnell wieder kalt lässt…

— LeoLoewchen
LeoLoewchen

Es bleibt stets eine Lücke, wenn du gehst, ohne dass deine Zeit wirklich schon um ist, und doch musste man dich gehen lassen....

— Seelensplitter
Seelensplitter

Berührend und ehrlich!

— sweetpiglet
sweetpiglet

Zu viel Emotionen, zu wenig Spannung

— BooksAndFilmsByPatch
BooksAndFilmsByPatch

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  • Tote Mädchen lügen nicht - Fans aufgepasst!

    Playlist for the dead
    Lizzy_lifewithbooks

    Lizzy_lifewithbooks

    23. April 2017 um 13:53

    Playlist for the Dead Autor: Michelle Falkoff Seiten: 270 Preis: 14,95 € ISBN: 978-3-649-66884-8 Verlag: Coppenrath Verlag Inhalt:27 Songs und eine tödliche Wahrheit Diese Dinge weiß Sam: Es gab eine Party. Es gab einen Streit. Am nächsten Morgen ist sein bester freund tot. Aber was Sam nicht weiß: Warum? Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: "Wenn du das hörst, wirst du mich verstehen." Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat ... Meine Meinung: Als ich dieses Buch gesehen habe, musste ich sofort an Tote Mädchen lügen nicht denken. Da ich das Buch und die Serie geliebt habe, war klar, dass ich auch dieses Buch lesen muss! Vom Klappentext her könnte man meinen, dass die beiden Bücher ähnlich sind, was aber nicht wirklich der Fall ist. Sam's bester Freund Hayden begeht selbstmord und hinterlässt ihm eine Playlist. Auf dieser Playlist sind allerdings nur Lieder drauf. Hayden, hat nicht seine Geschichte aufgenommen, wie Hannah. Zuerst hat mich das ein wenig verwundert. Meiner Meinung nach hätte man die Playlist auch weglassen können, denn sooo relevat war sie gar nicht in dem Buch. Jedenfalls kommen im laufe der Geschichte immer mehr Gründe zum Vorschein die dann letztendlich zu Haydens Selbstmord geführt haben. Zudem passieren noch einige seltsame dinge. Kann es vielleicht sein, dass Haydens Geist Rache an den seinen Peiniger nimmt, oder hat da vielleicht jemand anderes die Finger im Spiel? Alles in allem ist es ein wirklich gelungenes Buch das mich überzeugen konnte. Vorallem das Ende hat wir wirklich sehr gut gefallen. Zwischen drin gab es zwar immer mal wieder win paar Details die man auch hätte weglassen können. Fazit: Tolles Buch,  das einen nicht kalt lässt 4 von 5 Sterne

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  • Kann nicht ganz halten, was es verspricht.

    Playlist for the dead
    _hellomybook_

    _hellomybook_

    31. January 2017 um 16:38

    Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut, da der Klappentext wirklich vielversprechend und ein bisschen nach "Tote Mädchen lügen nicht" klang. Daher bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. "Playlist For The Dead" konnte diese leider nur teilweise erfüllen und mich daher nicht ganz überzeugen. Ich hatte erwartet, dass der Protagonist sich auf die Suche nach dem Grund des Selbstmordes seines besten Freundes macht und so ein emotionaler, aber auch spannender und abenteuerlicher Roman bei herauskommt. Doch dem war nicht so: Die Hauptfigur Sam versucht, mit dem natürlich belastenden Tod umzugehen, und dabei fliegen ihm über Umstände Informationen zu. Diese bekommt er jedoch nicht durch eigene Verdienste. Zudem lernt er neue Freunde kennen und die Liebesgeschichte, die sich daraus entwickelt, wirkt sehr konstruiert. Das heißt aber nicht, dass es keinen Spaß macht, sich mit den Figuren zu beschäftigen. Im Gegenteil, die Protagonisten in diesem Roman sind durchweg sympathisch, lebendig und aus dem Leben gegriffen. Ich könnte mir gut vorstellen, mich mit dieser Clique anzufreunden. Dennoch fühlte es sich während der ersten Hälfte des Buches tatsächlich so an, als wäre man noch nicht wirklich drin im Geschehen. Es konnte mich nicht wirklich fesseln und man dümpelte die ganze Zeit an der Oberfläche, wenn ich das einmal so ausdrücken darf. Außerdem bin ich mit der falschen Erwartungshaltung an "Playlist For The Dead" herangegangen. Ich dachte, das Buch bewege sich eher in Richtung Mystery oder Krimi mit leichten Thrill-Elementen, aber dem war nicht so. So finde ich, dass es nicht ganz das einhalten kann, was es verspricht. Dabei bleiben mir einige Fragen noch offen, die man hätte klären können. Zudem erschließt sich mir die Idee mit dieser Playlist noch nicht ganz. Klar, es ist wirklich großartig, sich auf Spotify diese Playlist mit den Liedern, die jeweils vor Kapitelbeginn angegeben werden, zu erstellen, und die Songs dementsprechend zu den richtigen Stellen im Text zu hören. Denn die Musik und der Text haben gut zu einander gepasst, und man hat gemerkt, dass die Autorin nicht einfach willkürlich irgendwelche Lieder aufgelistet hat. Dennoch verstehe ich auch nach Ende des Buches nicht, weshalb der  verstorbene Junge davon ausgegangen ist, dass Sam, unser Protagonist, mithilfe dieser Playlist den Grund seines Selbstmords herausfindet.    Fazit: Trotz der angebrachten Kritikpunkte handelt es sich hier um einen soliden Jugendroman, der für diejenigen, die sich auch nach dieser Kritik angesprochen fühlen, sicherlich geeignet sein könnte. Aber das, was "Playlist For The Dead" mit seinem Klappentext verspricht, kann es nicht einhalten. Man darf nicht mit der falschen Erwartungshaltung herangehen!

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  • Playlist for the dead

    Playlist for the dead
    resa82

    resa82

    13. September 2016 um 12:31

    Kurzbeschreibung: Diese Dinge weiß Sam: Es gab eine Party. Es gab einen Streit. Am nächsten Morgen ist sein bester Freund tot. Aber was Sam nicht weiß: Warum? Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: Hör dir das an und du wirst mich verstehen. Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat. Über Michelle Falkoffs: Michelle Falkoffs fiktionale Texte und Rezensionen wurden bereits in zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht. Die Autorin hat einen Abschluss im Writer's Workshop an der Universität von Iowa erlangt und arbeitet derzeit im Lehrstuhl der Northwestern University School of Law. "Playlist for the dead" ist ihr Debütroman   Meine Meinung:     Ich habe hatte mich wahnsinnig auf das Buch gefreut, dass sich der Klappentext richtig gut angehört hat. Und das hat nicht so ein bisschen an "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher erinnert. Und da ich das Buch richtig genial fand, dachte ich das "Playlist of the dead" mich genauso in seinem Bann ziehen würde. Aber beim Lesen muss ich sagen hab ich gemerkt das nicht die Geschichte mich nicht richtig packen konnte. Was vielleicht auch daran lag, dass ich mit anderen Erwartung an die Geschichte ran gegangen bin. Ich dachte halt das in dem Songtexten versteckte Botschaften stecken, und man als Leser etwas mit Rätseln kann, das ist hier aber nicht der Fall. Zur Aufmachung des Buches kann ich nur sagen, dass sie mir richtig gut gefallen hat. Am Anfang jedes Kapitels steht immer ein Songtext und die Band dazu. Das Buch hatte auf jeden Fall Potential beziehungsweise die Thematik war gut gewählt und passen zu heutigen Zeit,aber die Umsetzung war etwas mangelhaft. Fazit: Das Buch ist jetzt nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut. "Playlist of The dead" ist ein durchschnittlicher Roman, dessen Inhalt mir leider nicht lange im Kopf geblieben ist. 2,5 von 5

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  • Mal eine etwas andere Geschichte.

    Playlist for the dead
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    22. July 2016 um 13:50

    Ich durfte dieses Buch im Rahmen der Blogtour lesen, vielen Dank dafür an den Verlag. Das Cover ist einfach gehalten und passt sich dem englischen Original stark an. Nur farblich weicht es etwas ab. Das Buch hat keinen Schutzumschlag, das Cover wurde direkt auf den Einband gedruckt. Ich finde das Cover passt gut zum Inhalt, bin mir auch sicher, dass man hier mit diesem Cover eine gute Wahl getroffen hat. Sam findet seinen besten Freund Hayden Tod. Hayden hat Selbstmord begangen und statt eines Abschiedsbriefes hat Sam einen USB Stick mit einer Playlist bekommen. "Wenn du das hörst, wirst du mich verstehen". Zumindest hat Hayden das wohl geglaubt. Sam macht sich also mit jedem Track auf die Suche nach dem Grund für Haydens Selbstmord und dabei kommt einiges ans Licht. Für mich war der Anfang der Geschichte gut gewählt und auch die Strucktur, dass jeder Track ein Kapitel bekommt war eine gute Idee. Die Rückblicke zeigen dem Leser, wie sich Sam und Hayden entwickeln und wie sie an manchen Punkten handelten. Das Ende hat es in sich und ist kein Zuckerschlecken. Dennoch ist das Buch nah an der Realität und für mich war die Geschichte greifbar. Sam und Hayden sind schon immer anders. Sie hören andere Musik als die Leute um sie herum, mögen Online Spiele und ihr Klamotten Geschmack ist auch nicht gerade Mainstream. Ihre Freundschaft war von Anfang an etwas besonderes, doch auch Sam muss irgendwann erkennen, dass auch sein bester Freund Geheimnisse hatte. Sam gibt sein bestes die Wahrheit heraus zu finden, auch wenn er manchmal Angst davor hat. Aber er ist ein guter Mensch und natürlich ist er bereit auch die schwere Last der Wahrheit zu tragen. Mir hat das Buch gut gefallen. Es regt den Leser zum Nachdenken an und in Verbindung mit der Playlist bekommt das Buch eine starke Verbindung in die Realität. Für alle die gerne nachdenkliche Geschichten lesen, ist dieses Buch auf jeden Fall das richtige. Der Spannungspegel könnte an einigen Stellen etwas höher sein, aber da man das Ende wissen möchte liest man dennoch weiter.Es ist ein Buch mit einer Geschichte, die realistisch aus dem Leben gegriffen ist und glaubhaft umgesetzt wurde. 

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  • Berührende Playlist

    Playlist for the dead
    Buchfee81

    Buchfee81

    10. June 2016 um 15:25

    Hayden und Sam sind beste Freunde und definitiv Nerds.Sie lieben Musik, nicht immer unbedingt die gleiche, Comics und Videospiele.Sie haben es nicht leicht, werden gehänselt, ja sogar von Haydens älterem Bruder gequält, aber sie sind zufrieden, haben sich und das genügt ihnen.Bis Sam eines Morgens, nach einem Streit , Haydens Leiche findet.Er hat sich sein Leben genommen und lässt Sam zurück.Dieser schwankt zwischen Trauer, Wut und Unverständnis und kann einfach nicht verstehen, was seinen besten Freund zu solch einer Tat getrieben hat.Hayden hat ihm eine Playlist hinterlassen, die sein Handeln erklären soll, doch diese lässt Sam nur noch mehr verzweifeln, bis er endlich zu verstehen scheint.Die Story konnte mich mit all ihrer Ruhe und Tragik sofort packen und ließ mich mit Sam leiden.Gottseidank musste ich noch nie einen solchen Verlust erleben, konnte mich aber durch den wunderbaren , einfühlsamen Schreibstil ohne Probleme in Sams Lage versetzen.Wie furchtbar muss es sein, von einen auf den anderen Moment seinen besten Freund, seine Routine seinen einzigen Verbündeten zu verlieren ?!Sams Gefühlsschwankungen konnte ich gut nachvollziehen, war er doch auf der einen Seite einfach nur tieftraurig und geschockt, kam schnell die Wut hinzu.Wie konnte Hayden ihn nur alleine zurücklassen?!Ich habe mit Sam gelitten und fieberhaft die Playlist rauf und runter gehört, um endlich zu verstehen.Auch ich tappte lange im Dunkeln und konnte Haydens Tat nicht nachvollziehen, so traf mich die Erkenntnis der wirklichen Geschehnisse wie ein Schlag in die Magengrube.Die Schuldfrage bleibt wohl die schwierigste von allen .Muss denn wirklich jemand Schuld am Selbstmord sein ?Letztendlich war es Haydens Handeln und Verantwortung, wobei sich natürlich einige in seinem Umfeld durchaus mitschuldig gemacht haben, durch nicht unbedingt positive Taten.Die Playlist, die Musik hat mir sehr gut gefallen, eine großartige Idee, die die gesamte Thematik etwas auflockert und mich als Musikfan begeistern konnte.FazitEine tragische Story, die gleichzeitig so ehrlich und erschreckend ist, dass jeder sie lesen sollte.Berührend, faszinierend und durch die Kombination mit der Musik etwas besonderes.

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  • Leo Löwchen 15J. Rezi zu "Playlist for the Dead"

    Playlist for the dead
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    29. May 2016 um 07:20

    Was bewegt einen Menschen zu so einer Tat?Kann Musik Dinge erklären…die Worte nicht beschreiben können? Heute habe ich für euch das Buch „Playlist for the Dead – Wenn du das hörst, wirst du mich verstehen“ von Michelle Falkoff aus dem coppenrath Verlag. Hayden und Sam sind beste Freunde.Zwei Nerds, die in der Gesellschaft recht wenig verloren haben und gelegentlich deswegen sogar in der Schule gehänselt werden.Ein Leben, dass sich beide so ausgesucht haben…Doch ist das ein Grund, sich umzubringen?Genau das fragt sich auch Sam, als er seinen leblosen besten Freund findet.Sam kann sich einfach nicht erklären, was Hayden dazu gebracht haben muss und beginnt das Grübeln.Doch schlau wie Hayden schon immer war, hat er Sam etwas hinterlassen.Eine Playlist mit Songs und Notizen, die Sam alles erklären sollen.Danach sollte er verstehen, was Hayden zum Selbstmord getrieben hat.Während Sam also alle Song durchgeht, blickt er in Haydens tiefste Gedankenwelt und steht vor einer Frage nach der Anderen.Jedes Mal hofft er auf einen Song, der einfach eindeutig wäre, doch es kommt keiner…Wird Sam Haydens Botschaften überhaupt entschlüsseln können?…und was war letztendlich der Grund dafür, dass Hayden sich das Leben genommen hat? Ich denke ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass mich dieses Buch sofort an „Tote Mädchen lügen nicht“ erinnert hat!Der Grundgedanke ist aber nunmal genau der selbe und somit nicht allzu originell.Trotzdem klang die Geschichte sehr interessant und ich hatte mich schon auf eine rätselhafte Reise durch Haydens Gedanken gefreut.Der Start verlief auch sehr gut!Die Stelle, an der Sam seinen toten besten Freund vorfindet, ist wirklich sehr detailliert beschrieben, sodass man direkt zu Beginn komplett in der passenden Stimmung für dieses Buch ist.Ich konnte Sam sofort verstehen und war unglaublich gespannt, wie Hayden das jetzt erklären will.Die Songauswahl seiner Playlist ist wirklich gut gewählt und gefällt mir – By the way – sehr gut rein vom Musikgeschmack her! Es lohnt sich also, die passenden Stücke zum jeweiligen Kapitel anzuhören 😉Doch nach diesem packenden Start, nahm die Spannung leider sehr schnell wieder ab…Ich hätte mir viel mehr Tiefe, mehr Emotionen, mehr Verborgenes gewünscht und versprochen.Stattdessen plätscherte die Geschichte danach so vor sich hin und brachte nur ab und an mal eine schöne Stelle!Die anfängliche Stimmung ging leider auch recht schnell verlogen und ich hatte das Gefühl, die Playlist würde einfach nur noch abgearbeitet werden.Schade eigentlich, da es doch so gut begonnen hatte!Ein Buch, das einen sehr schnell in seinen Bann zieht, aber mindestens genauso schnell wieder kalt lässt… Ich vergebe 3 1/2 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir!Viele GrüßeEureLeo Löwchen

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  • Selbstmord hinterlässt immer eine Lücke

    Playlist for the dead
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    24. May 2016 um 10:03

    Meine Meinung zum Buch: Playlist for the DeadAufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog.Warum nicht hier?1) Auf dem Blog ist der Original Beitrag der Rezension2) Gibt es hier Informationen, die oftmals nichts mit der Rezension zutun haben.Inhalt in meinen Worten:Sam bekommt eine Playlist von seinem besten Freund mit 27 Liedern, dazu schreibt ihm Hayden, wenn du es hörst, wirst du es verstehen.Doch wie der Weg sein wird, bis Sam wirklich versteht das gilt es im Buch heraus zu finden.Schonungslos, Achtungsvoll und Wachrüttelnd möchte das Buch dem Leser und dem Jugendlichen nahe kommen.Wie fand ich das Buch?Ich muss gestehen, ich brauchte zwei Anläufe um wirklich gut in das Buch hinein zu finden.Das Buch ist knallhart. Es hinterlässt am Ende aber auch eine Spur voller Fragezeichen, voller Emotionen und vor allem eines, Fassungslosigkeit und gleichzeitigem erstaunen.Ich weiß noch wo ich, als ich jünger war, und in der Schule war, als ein Mensch sein Leben genommen hat, das hinterließ Spuren, es machte Fassungslos, und es machte vor allem eines, Traurig. Ich weiß wie meine Mitschülerinnen Tage ja Monate brauchten um wirklich zurecht zu finden, denn eine war darunter, die ihn am Baum fand - ich denke mehr Worte braucht es dazu nicht.Und wenn man dann dieses Buch liest, wird man wenn man so etwas erlebte, doch daran erinnert, denn dieser Verlust, lässt einen niemals los, es vergeht zwar die Zeit, doch die Wunde ist noch immer da - auch und gerade wenn die Zeit vergeht, so bleibt eine Lücke vorhanden.Und so geht es auch Sam. Sam hat seinen allerbesten Freund verloren, ihn gefunden als alles zu spät war, bis er aber darüber hinweggekommen ist, brauchte er Zeit. Ja und dabei musste er feststellen, dass alles mehrere Seiten hat. Doch um das zu erkennen, muss er tiefer blicken, und auch dem was nicht gut aussieht, eine Chance geben.Dadurch erfährt er die Wahrheit über die Familie seines besten Freundes und auch was gewisse Menschen bei ihm ausgelöst haben.Auf der Suche nach der Schuldfrage und wer denn nun Schuld hat, muss er so einiges erkennen, das teilweise aber erst auf den allerletzten Seiten aufgelöst wird.Für mich ist das Buch auch deswegen nicht ganz so einfach, weil es ein paar Thriller Momente in sich hat, ein paar Gruseleffekte bietet und dabei auch viel Traurigkeit vermittelt.Wie fand ich die Charaktere:Am griffigsten war natürlich Sam. Dann ein klein bisschen Hayden, obwohl er ja keine Rolle mehr im Buch als lebender Mensch einnimmt, dann Jessica, und viele viele andere Figuren.Manche blieben bis zum Ende greifbar, andere dagegen plopten immer wieder wie Sternschnuppen auf.Letztlich gewinnt das Buch aber an der Vielfalt an den Personen im Buch, genauso wie an der Hautfigur Sam.Spannung:Wird teilweise vermittelt, gleichzeitig aber ist es auch ein klasse Buch um zu zeigen, wie man Trauer verarbeiten kann.Denn es gibt nämlich vier verschiedene Trauerbewältigungen. Welche man wirklich angeht entscheidet oft das Herz und wichtig ist, niemals alleine durchzugehen, auch wenn es schwierig ist.Fazit:Ein Buch, dass aufzeigt, ein Selbstmord hat immer Folgen, nicht nur für den Menschen, der aus dem Leben scheidet, sondern auch für die Menschen im Umfeld. Leben lohnt sich, auch wenn es nicht den Anschein hat. Jedoch hinterlässt das Buch mich als Leserin nicht unberührt, sondern es macht nachdenklich, traurig und löst entsetzen aus. Wie man wirklich nach so einer Tat wieder zurück in das Leben finden kann, findet sich auch ansatzweise in diesem Buch.Sterne:Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.

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  • Schöne Idee, aber leider wurde alles nur kurz thematisiert – die Tiefe hat gefehlt

    Playlist for the dead
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    23. May 2016 um 11:33

    Klappentext „Diese Dinge weiß Sam: Es gab eine Party. Es gab einen Streit. Am nächsten Morgen ist sein bester Freund tot. Aber was Sam nicht weiß: Warum? Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: Hör dir das an und du wirst mich verstehen. Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat ... Ein bewegendes Jugendbuchdebüt über Verlust und Neuanfang - ein Drama über eine außergewöhnliche Freundschaft.“   Gestaltung Das Cover ist trotz roter Kopfhörer ziemlich schlicht gestaltet: abgesehen von besagten Kopfhörern findet sich auf dem beigefarbenem Hintergrund nur noch der Titel. Ich fand die Haptik des Buches sehr schön, weil es sich in der Hand gut und weich anfühlt. Mir gefällt auch, dass mit den Kopfhörern auf das wichtige Element der Musik im Roman verwiesen wird. Ansonsten geht mir vor allem das Zitat am oberen Bildrand unter die Haut. Insgesamt ist das Cover gelungen, auch wenn es mich nicht voll vom Hocker hauen kann.   Meine Meinung Als ich das erste Mal von diesem Buch hörte, konnte mich vor allem der Klappentext fesseln. Die Idee, dass die Hinterlassenschaft eines Toten den Hinterbliebenen dabei hilft, den Tod genauer zu verstehen ist nicht neu. Was mir aber gefiel, war, dass es sich bei dieser Hinterlassenschaft nur um eine Playlist handeln sollte. Ich fragte mich, wie Songs dem Protagonisten Sam dabei helfen sollten, seinen Freund besser zu verstehen? Wie sollte er in den Songs das sehen, was sein verstorbener bester Freund Hayden darin gesehen hat?   Angetrieben von meiner Neugier begann ich das Buch zu lesen und wurde sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte beginnt mit Haydens Selbstmord. Kein geringerer als Sam entdeckt dabei die Leiche seines besten Freundes. So hatte ich sofort Gänsehaut auf den Armen, da die Autorin Michelle Falkoff diesen Moment ziemlich bewegend und empathisch erzählt. Die dringliche Frage nach dem Warum steht natürlich sofort im Raum und sie beschäftigt nicht nur Sam, sondern auch den Leser. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sam erzählt wird, erkundet man gemeinsam mit ihm die Hintergründe zu Haydens Selbstmord.   Im Mittelpunkt steht dabei die Playlist, die Hayden hinterlassen hat. Einem jeden Kapitel ist ein Song vorangestellt, der dann Stück für Stück abgehandelt und betrachtet wird. Diese Verflechtung von Musik und Geschichte fand ich wirklich von der Idee her sehr toll. Vor allem weil die Lieder nicht einfach wahllos in die Geschichte gestreut wurden, sondern jedem Song in Form der Kapitelüberschrift Raum geschaffen wurde. Manchmal habe ich während des Lesens das aktuelle Lied im Hintergrund laufen gelassen. So wurde das Buch wirklich richtig atmosphärisch. Die Umsetzung hätte meinem Empfinden nach allerdings noch einiger Verbesserungen bedurft. Zwar gibt es einen Song pro Kapitel, aber den Liedern wird einfach zu wenig Bedeutung beigemessen. Vielmehr werden die verschiedenen Personen (von denen es wirklich ziemlich viele gibt) betrachtet.   Nicht so toll fand ich auch, dass Sam die ganze Zeit wirklich pausenlos die Schuld für Haydens Tat bei sich gesucht hat. Ich kann zwar verstehen, dass er geschockt ist nach dem Selbstmord und auch die Schuldgefühle, die aufkommen, kann ich in gewisser Weise nachvollziehen, aber für mich hat er einfach viel zu sehr darauf herumgeritten, dass er seiner Ansicht nach schuld sein soll. Dadurch versperrten sich vor allem nicht nur für ihn, sondern auch für mich, die wahren Gründe hinter Haydens Tod lange Zeit. Durch Sams Suche nach Hinweisen für sein Verschulden, entging ihm meiner Meinung nach die Botschaft, die Hayden für ihn hatte.   Aber nicht nur Sam fühlt sich für Haydens Tod verantwortlich, auch viele andere Figuren hatten Schuldgefühle. Zwar war es schön zu lesen, wie sie alle offen darüber miteinander geredet haben und so ihre Gefühle verarbeitet haben, aber andererseits war ich diesbezüglich immer ein wenig skeptisch. Denn ich denke einfach, dass man auch Wut verspürt, wenn ein geliebter Mensch Selbstmord begeht. Aber in diesem Buch wurden solche Gefühle kaum thematisiert. Vielmehr blieb die emotionale Ebene eher an der Oberfläche.   Ich denke, dass die Autorin versucht hat, die Idee der Playlist mit dem tiefgründigen Thema Selbstmord/Trauer zu verbinden. Dabei ist sie jedoch daran gescheitert, dass sie beiden Elementen nicht genügend Raum zugemessen hat. Sowohl die Bedeutung der Songs als auch die Beziehungen und Gefühle unter den Figuren hätte sie ausführlicher behandeln müssen (und in Anbetracht von gut 270 Seiten hätte sie ja durchaus noch Platz für mehr gehabt!) .   Die größte Enttäuschung kam dann für mich am Ende, als (Achtung, alle die das Buch noch lesen möchten, sollten ab dieser Stelle zum Fazit scrollen) Sam für sich selber feststellt, dass die Playlist eigentlich keine Klarheit in Haydens Fall gebracht hat. Da war ich dann doch echt enttäuscht. Ich hatte mich damit arrangiert, dass die Songs nicht so eng in die Geschichte eingeflochten waren, wie sie hätten sein können, aber dass dann am Ende keinerlei Bedeutung hinter ihnen gesteckt haben soll? Wirklich schade!   Fazit Mit der Playlist, die der verstorbene Hayden seinem Freund Sam hinterlassen hat, hatte Michelle Falkoff eine wirklich schöne Idee, die leider jedoch an der Umsetzung gescheitert ist. Die Songs haben kaum Bedeutung und gerade das Ende war für mich enttäuschend, da die Playlist nicht zur Klärung von Haydens Gründen beigetragen hat. Vielmehr ging es in „Playlist for the Dead“ um die Beziehungen zwischen den Menschen und um die Gefühle, die man hat nachdem ein geliebter Mensch Selbstmord begangen hat. Doch auch diesen Aspekten hat die Geschichte nicht genug Raum beigemessen, sodass sie nach dem vielversprechenden Anfang eher enttäuschend endete. Ganz knappe 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Playlist for the dead

    Playlist for the dead
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    07. May 2016 um 12:59

    Meine Meinung: "Playlist for the Dead" ist mir zunächst durch seinen Klappentext aufgefallen. Ich habe mir sofort die Frage gestellt, was man wohl durch Musik oder eine Playlist alles sagen kann. Konnte man wirkoch Beweggründe oder Empfindungen an Andere mitteilen nur durch die Musik? Die Auswahl an Musik war stimmig, beim Lesen konnte mich das ein oder andere Lied berühren, vor Llem dann wenn ich es vieleicht schon kannte und nun anders betrachten konnte. Ich mochte dieses Einbinden von Liedern in das Lesevergnügen, ich finde dadurch entsteht eine ganz andere Ebene oder Dimension des Lesens. "Wo es aussieht, als hätte sich der Todesstern erbrichen", sagte ich und lächelte bei diesem Gedanken. (Seite 181) Besonders auffallend an diesem Buch war, dass der Protagonist ein Teenager war, der sich selbst dazu bringen musste Gefühle zuzulassen. Ich mochte Sam und seinen Charakter, er war komplex und doch irgendwie einfach gestrickt. Sein innerer Kampf zwischen sich selbst die Schuld an dem Selbstmord von Hayden geben und der Wit auf Hayden weil er ihn zurück gelassen hatte. Ich finde der Autorin ist es wirklich gut gelungen diesen Zwiespalt darzustellen, Sam war dadurch immer mal wieder unsymphatisch, weil er eben wütend auf seinen Freund ist, aber schlussendlich kann oder muss man das verstehen wollen. Hayden und seine Freundschaft zu Sam war etwas Besonderes. Fast als hätten sich beide gesucht und gefunden, für beide war der jeweils andere das Beste im Leben, weshalb der Verlust von Hayden um so schlimmer für Sam war. In Rückblenden erleben wir die Freundschaft von Sam und Hayden neu, und auch was zum Selbstmord von Hayden geführt hat. Ich fragte mich, ob wohl alle diese geheimen Leben hatten, die Aspekte ihrer selbst, die so gar nicht zu dem passten, was sie zu sein schienen. (Seite 198) Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht zu lesen, die Gedanken von Sam waren so wie es eben ein Jugendlicher empfinden würde. Das Buch habe ich innerhalb von Stunden leer gelesen gehabt. Leider hat mich das Ende sehr unbefriedigt zurück gelassen, ich bin nun mal ein Mensch der gerne alles positiv betrachtet und auf 100% Happy End hofft, aber letztendlich war das Ende eben vor allem eins: realistisch. Manches konnte man vorher erahnen, und dadurch wollte man unbedingt das es womöglich doch anders kommt.  Fazit: Ein Buch das durch das Thema, den Protagonisten und den Schreibstil besticht und mich wirklich gut unterhalten konnte. Man möchte einfach immer weiter lesen und alles wissen. Auch wenn für mich persönlich das Ende etwas traurig war, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen.

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  • Eine vielversprechende Storyidee, nur an der Umsetzung scheiterte es.

    Playlist for the dead
    BooksAndFilmsByPatch

    BooksAndFilmsByPatch

    03. May 2016 um 19:33

    ►♥◄ INHALT ►♥◄ Diese Dinge weiß Sam:Es gab eine Party.Es gab einen Streit.Am nächsten Morgen ist sein bester freund tot. Aber was Sam nicht weiß: Warum?Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: "Wenn du das hörst, wirst du mich verstehen." Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat ... ►♥◄ MEINE MEINUNG ►♥◄ Ich gestehe, bis ich dieses Werk von meiner Kontaktperson bei Coppenrath Verlag angeboten bekam, hatte ich davon rein gar nichts gehört. Doch kaum dass ich ein wenig recherchiert hatte, war klar: ich möchte es unbedingt lesen! Das Ganze erinnerte mich schon von der Beschreibung her an "Tote Mädchen lügen nicht" (was ich ja nicht so berauschend fand) von Jay Asher, doch wollte ich der Thematik noch eine Chance geben & stürzte mich in diese Geschichte von Michelle Falkoff. Ob meine Meinung nun ähnlich ausfällt wie beim Tote Mädchen.. oder ob mich dieses Buch mehr überzeugen konnte, erfahrt ihr jetzt: Der Einstieg glückte mir schon mal ganz passabel. Leider wurde schnell klar, dass die Atmosphäre während der Geschichte sehr düster ist, gedankenverhangen und schwer. Alles beginnt quasi damit, wie Sam seinen besten Freund findet - tot. (keine Sorge, kein Spoiler) Schon da liegt eine unheure Traurigkeit in der Luft und man fühlt natürlich mit; zumindest habe ich das getan. Doch auch die nachfolgenden Szenen drückten die Stimmung ungemein und es fiel mir schwer, mich wirklich fallen zu lassen. Sam war eine recht unscheinbare Figur, von der ich mir ein wenig mehr Selbstvertrauen gewünscht hätte. Durch sein Status als Außenseiter war er stets sehr in sich gekehrt, machte sich unendlich viele Gedanken über alles und jeden und vergaß dabei manchmal sich selbst. Ich wurde über die gesamten 270 Seiten nicht 100% warm mit Sam, obwohl es im Laufe der Zeit dann doch besser wurde und nicht so viel Distanz zwischen uns herrschte, wie noch am Anfang. Ich glaube, das einzige was ich für Sam übrig hatte, war Mitleid - nicht nur, weil sein bester Freund sich umgebracht hat, sondern auch weil er sich in allem was er tat, so schwer tat. Sein ganzes Leben wirkte so dunkel und düster, ohne jegliche Freude. Selbst als Hayden noch am Leben war, hatte ich nicht das Gefühl, dass er wirklich jemals glücklich war. Etwas positives konnte ich dann aber doch erkennen: Sam machte eine echt großartige Entwicklung durch, womit er dann am Ende doch noch irgendwie einen Platz in meinem Herzen ergattern konnte und sich gegenüber anderen Figuren behaupten. Nebenfiguren wie Astrid, Sam's Mum, Rachel, Jimmy und Eric besaßen alle ein gutes Maß an Details, sodass ich mir jeden, wie auch Sam selbst, sehr gut vorstellen konnte. Auch an Gefühlen mangelte es keinem der genannten Personen, viel mehr wirkte manche von ihnen echt schräg und machten sie dadurch nur liebenswerter.  Der Stil von Michelle Falkoff war äußerst leicht zu lesen und gut verständlich. Die gewählte Sprache dem Thema angepasst und sowohl Kulisse wie auch Figuren sehr eingehend dargestellt. Leider muss ich auch, dass ich nicht so schnell voran kam, wie ich es gewohnt war. Woran das nun lag, kann ich auch nach dem Beenden der Geschichte nicht wirklich sagen. Vielleicht lag es einfach an dem doch recht schweren Thematik, vielleicht an der etwas kleineren Schrift oder aber an der Tatsache, dass die Traurigkeit mich so runtergezogen hat, dass ich mich immer wieder zwingen musste, wieder in die Welt von Sam einzutauchen. Geschrieben wurde das ganze aus der Ich-Form aus Sam's-Sicht. Das empfand ich als ganz passabel, auch wenn glaube, dass hier die dritte Person vielleicht besser gewesen wäre.  Die Idee dieses Buches war mir, wie oben schon erwähnt, nicht neu. Ich wollte dieser Idee einfach noch einmal eine Chance geben, in der Hoffnung, in dieser Geschichte könne sie mich mehr überzeugen. Ich möchte die beiden Bücher aber keineswegs miteinander vergleichen, zumal es auch schon eine Ewigkeit her sein muss, seitdem ich Jay Asher's Werk gelesen habe. Grundsatz-Idee war also, dass unser Hauptprotagonist herausfinden will, was am Leben seines besten Freundes Hayden so dramatisch und mies war, dass der es nicht länger ertragen will - gut - das alles ist schon mal nicht schlecht und birgt eine Menge Spannungspotential. Die Umsetzung war jedoch nicht das, was ich mir gewünscht habe. Anfangs hatte ich zwar noch große Hoffnung, dass wirklich was ans Licht kommen würde, mit dem ich so gar nicht rechnete - doch da wurde ich bitter enttäuscht. Im Klappentext heißt es ja wortwörtlich: "...und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat ..." nun ja. Ein Geheimnis hatte Hayden schon, aber mir war das irgendwie nicht Grund genug, sich das Leben zu nehmen. Ich hätte da ein wahres Feuerwerk erwartet, mit spannenden Wendungen und überraschenden Erkenntnissen; stattdessen wurde ich als Leserin mit derart vielen Gefühlsschwankungen, Emotionen, Hin und Hers, dass ich teilweise einfach nur genervt war. Es gab auch Momente, in denen tatsächlich so etwas wie Spannung aufkam, aber die waren leider so spärlich vertreten, dass sie nicht unbedingt nennenswert sind. Das Ende riss das Ganze dann auch nicht mehr wirklich raus, sodass ich alles in allem doch irgendwie enttäuscht von der Auflösung war. Was ich ebenfalls schade fand, war die Tatsache, dass ich bis zuletzt nicht verstanden habe, warum das Buch den Titel "Playlist for the Dead" trägt - die Playlist, die es auch wirklich gab, brachte weder mich noch Sam in irgendeiner Weise weiter, was die Aufklärung von Hayden's Tod betraf. - oder aber ich war einfach zu blöd um es zu verstehen, obwohl ich das eigentlich ausschließen kann. ►♥◄ FAZIT ►♥◄ Wieder einmal hat mich das Thema nicht überzeugt. Zu viele Gefühle und Gedanken, zu viel launische Figuren und eine Auflösung, die schon beinahe zu naheliegend erscheint, ließen kaum Spannung aufkommen. Das einzig positive was ich aus dem Buch mitnehmen kann, ist die Entwicklung unserer Hauptfigur - die fand ich wirklich gelungen und auf den Punkt gebracht. Beim Rest hätte es eindeutig mehr sein müssen, um mich richtig zu flashen. Schade. ►♥◄ 2 VON 5 STERNEN ►♥◄ Ich vergebe lieb gemeinte 2 von 5 Sternen, weil ich so vieles mehr erwartet hatte & letztlich doch enttäuscht wurde. Man hätte einiges aus dieser Idee machen können, doch das Potential blieb unausgenutzt. Wer sich jedoch gern mit den Gefühlen und den Gedankengängen eines Jungen beschäftigen möchte, dessen Freund sich umgebracht hat, der wird doch einiges aus "Playlist for the Dead" mitnehmen können; man darf nur nicht zu viel erwarten.

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  • Das Buch startet eindringlich, verliert dann aber an Kraft ...

    Playlist for the dead
    Damaris

    Damaris

    10. April 2016 um 17:59

    Das Thema ist mysteriös und sehr undurchsichtig. Ein Junge bringt sich um, und seinem besten Freund fällt einfach kein Grund ein, der diese Tat rechtfertigt. Klar, da ist die Tatsache, dass beide Jungen keinen weiteren Freunde haben, dass sie ziemlich nerdig-isoliert und doch so verschieden sind. Und da gab es noch die Hänseleien an der Schule. Aber sind das alles plausible Gründe für einen Selbstmord? Was Sam von Hayden bleibt, ist seine Playlist und einen Notiz dazu. Ab hier stellt man sich die Geschichte als eine eindringlich-spannende Schnitzeljagd nach Antworten vor. Doch ganz so einfach ist es nicht.Am Anfang der Geschichte steht der Selbstmord von Hayden, der von seinem besten Freund Sam gefunden wird. Das erzählt die Autorin in Gänsehautmanier. Man ist bestürzt, sofort mittendrin und wird ab Beginn von dem Gedanken beherrscht, was hier passiert ist, warum Hayden diesen endgültigen Weg gewählt hat. Sam, der Ich-Erzähler, ist daraufhin Teil einer Handlung voller Fragen, und Rückblicke, kleinen Erkenntnissen und Antworten, die der Leser irgendwann voraussehen kann. Obwohl das Buch ein sehr prägnantes Thema hat, kommt die Geschichte etwas kraftlos daher.Ich war mir ziemlich sicher, dass es meine Schuld war, auch wenn ich im Moment noch nicht bereit war, darüber nachzudenken. Aber ich hatte die Playlist rauf und runter gehört und nach einem Song gesucht, der das bestätigen würde, dem Song, der mir die ganze Schuld zuweisen würde. Bisher hatte ich ihn noch nicht gefunden. - S. 11Jedem Kapitelanfang ist ein Song von Haydens Playlist vorangestellt (toller Musikgeschmack!). Diese Playlist ist das Grundthema. Das zeigt sich schon am Buchtitel, und dass die Playlist der einzige Hinweis auf Antworten ist. Leider ist genau diese Playlist der Punkt in der Geschichte, der die geringste Bedeutung bekommt. Zwar gibt es eine Bassline, einen roten Faden, viel mehr Wert wird jedoch auf die vielen Personen gelegt, deren hoher Stellenwert für die Geschichte fraglich ist. Der Autorin ist das vollkommen bewusst, denn Sam kommt am Ende selbst zu der Erkenntnis, dass die Playlist nicht viel, eigentlich nichts, zur Lösung des Falls beigetragen hat. Vielmehr geht es um zwischenmenschliche Probleme von Jugendlichen und die Einsamkeit und Verzweiflung, die daraus entstehen kann. Sehr komisch mutet ein mysteriöser Part an, der die Handlung beherrscht und nach Auflösung schreit. Am Ende wird er jedoch nur mit zwei Sätzen "wegerklärt".Das persönliche Fazit"Playlist for the dead" hatte mich ab Beginn auf seiner Seite. Das erschütternde Thema, in Kombination mit Musik, versprach ein bedeutungsvolles Jugenddrama zu werden. Hätte sich der eindringliche Start gehalten, hätte die Playlist die zentrale Rolle gespielt, hätte sich das Drama auf die unmittelbaren Hauptpersonen konzentriert, dann hätten sich meine Erwartungen auch vollständig erfüllt. Doch so, wie sie umgesetzt war, kam die Handlung etwas kraftlos daher. Das Buch wurde somit zu einem durchschnittlichen Roman, den ich gerne gelesen habe, dessen Eindrücke sich aber nicht lange halten werden.

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  • Wenn du das hörst, wirst du mich verstehen (Buchuntertitel).

    Playlist for the dead
    kvel

    kvel

    30. March 2016 um 19:42

    Inhalt:Sam und Hayden sind beste Freunde.Nach einer Party nimmt sich Hayden das Leben.Sam fühlt sich schuldig und muss mit seiner Trauer und Einsamkeit zu recht kommen. Meine Meinung: In dem Roman geht es um Themen wie Freundschaft, Zuneigung, Außenseiter sein, gemein behandelt werden, nicht Dazugehören, Missverstanden werden, Einsamkeit und vieles mehr.Alles sehr wichtige Themen, die Heranwachsenden in ihrer Seele brennen. Der Roman ist meiner Meinung nach bis über die Hälfte etwas lau; zwar ist man als Leser neugierig, wie alles zusammenhängt, was die Hintergründe sind und wie die Personen zu einander stehen.An manchen Stellen fand ich den Roman auch etwas einfältig.Und er enthält meiner Meinung nach leider einige logische Stolpersteine, was ich nicht so gut fand. Sehr gut fand ich hingegen, dass in dem Roman angesprochen wird, dass sich sehr viele Personen am Tode Haydens schuldig fühlen.Und sie alle brauchten jemanden zum Reden und waren dankbar sich jemanden gegenüber öffnen zu können, um über ihre Schuldgefühle sprechen zu können. Folgende Formulierung hat mir sehr gut gefallen:„... nach einer Weile taute er auf und ich durfte in sein Zimmer kommen.Wo es aussieht, als hätte sich der Todesstern erbrochen.“ (S. 181) Fazit: Insgesamt ein guter Jugendroman.

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