Michelle Frances

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Michelle FrancesDas Gift der Seele
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Das Gift der Seele
Das Gift der Seele
 (9)
Erschienen am 20.03.2017

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Rezension zu "Das Gift der Seele" von Michelle Frances

Rezension zu "Das Gift der Seele" von Michelle Frances
sophia22vor 17 Tagen

Laura Cavendish hat allen Grund zufrieden mit ihrem Leben zu sein: Sie lebt mit ihrem Ehemann in einem wunderschönen Haus in London, ist erfolgreiche TV-Show-Produzentin und hat einen Sohn großgezogen, auf den sie zu Recht überaus stolz sein kann. Zwar gibt es mit ihrem Ehemann, Howard, oftmals das eine oder andere eheliche Problem, dennoch ist sie sehr glücklich. Und auch als ihr Sohn seine Freundin Cherry nach Hause mitnimmt und sie seinen Eltern vorstellt, scheint das Glück auf Lauras Seite, da es ihr größtes Anliegen ist, ihren Sohn glücklich zu sehen. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass Cherry vielleicht nicht so unschuldig ist wie es anfangs den Anschein hatte. So sehr Laura sich wünscht sie zu integrieren in die Familie und mit ihr warm zu werden, so sehr beginnt sie auch zu merken, dass Cherry nicht an einer Freundschaft mit Laura interessiert sein könnte. Ohne sich allzu große Sorgen darüber zu machen, schiebt Laura die Spannungen zwischen ihnen auf Cherrys Nervosität und hofft darauf, dass die Zukunft sie näher zusammenbringen wird. Doch dann passiert etwas Furchtbares. Etwas, das das Schicksal aller Figuren für immer verändert, denn einer von ihnen hätte besser eine Lüge unterlassen, die beinahe schon zu schwerwiegend ist, als dass sie verzeiht werden könnte.

Ein wirklich spannender Thriller!
Ich persönlich halte sehr viel von spannenden Romanen und psychologischen Raffiniertheiten und wurde von diesem Geniestreich Frances‘ nicht enttäuscht. Ich habe es auf Englisch mit dem Titel „The Girlfriend“ - der meiner Meinung nach passender und punktierter ist als der deutsche - gelesen und muss dazu sagen, dass, obwohl es ihr erstes geschriebenes Buch ist, Michelle Frances mich mit dieser Geschichte sehr zu überzeugen wusste.

Der Schreibstil war simpel und erlaubte es, der Handlung einfach folgen zu können, die Figuren haben gewirkt und konnten Dank Gefühl für Feinheit und Schlichtheit überzeugen und auch das Ende war ausgeklügelt und überraschend. Zum Ende muss ich jedoch noch dazu sagen, dass dieses mir etwas zu abrupt vorkam und ich mir hierfür ein länger ausklingendes gewünscht hätte. 

Ich vergebe diesem Buch 4 von 5 Sternen!
Es lässt sich also sagen, dass diese Geschichte alle Attribute verkörpert, die ein spannender Thriller für mich bereithalten und offerieren sollte. Dieses Buch lege ich allen Leserinnen und Lesern ans Herz, die sich nach etwas Neuartigem und Prickelndem sehnen! 

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CoffeeToGos avatar

Rezension zu "Das Gift der Seele" von Michelle Frances

als Thriller eher ein Flop
CoffeeToGovor einem Jahr

Inhalt
Als Daniel eine neue Freundin mit nach Hause bringt, scheint diese zunächst nur etwas schüchtern. Doch je mehr Zeit vergeht, desto mehr bekommt Laura das Gefühl, dass Cherry ihr ihren Sohn wegnehmen will. Komische Dinge passieren, die man scheinbar nur auf Cherry zurückführen kann. Aber wie kann sie Daniel von Cherrys bösen Machenschaften überzeugen?

Eigene Meinung
Ich wurde mit Laura und Cherry gleichermaßen nicht warm, wobei mir Cherry wesentlich unsympathischer war. Anfangs scheinen Lauras Gedanken und Reaktionen wirklich überspitzt zu sein, vor allem wenn man bedenkt, dass sie anscheinend die totale Klammermutter ist. Doch mit der Zeit, gefestigt durch Erzählungen der Geschichte aus Cherrys Sicht, merkt man, dass Cherry scheinbar wirklich keine netten Absichten hat.

Spannung kam jedoch nicht wirklich auf. Alles wirkte zu unrealistisch, zu übertrieben und vielleicht hat man so etwas auch schon zu oft gelesen - und zwar besser.

Im ganzen Buch geht es nur um die beiden Egoisten Laura und Cherry und das Problem, welches sie scheinbar mit einander haben. Daniel spielt hierbei (leider) nur eine Nebenrolle. Ebenso, wie alle anderen Charaktere, welche bestenfalls als Statisten durchgehen.

Fazit
Etwas mehr ausgeschmückt wäre es als Familiendrama sicher der Hit gewesen. Als Thriller jedoch eher ein Flop.

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Fascinations avatar

Rezension zu "Das Gift der Seele" von Michelle Frances

Lebensträume und andere Meinungsverschiedenheiten
Fascinationvor einem Jahr

Laura Cavendish führt augenscheinlich genau das Leben, was sich andere erträumen. Eine gesunde Vorzeigefamilie, Erfolg im Beruf und Luxus, wohin das Auge schaut. Zwar fehlt es der Ehe mit Anwalt Howard an Wärme und Zuneigung, Sohn Daniel ist jedoch ihr ganzer Stolz. Als der angehende Mediziner die Immobilienmaklerin Cherry Laine kennenlernt, ist Laura zunächst guter Dinge und freut sich für ihn. Und auch Cherry kann es kaum abwarten, Daniels Eltern kennenzulernen und ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Beide hoffen auf freundschaftliche Bande zwischen Schwiegermutter und -tochter in spe. Tatsächlich aber werden sie nicht warm miteinander. Schlimmer noch: Ein Kleinkrieg beginnt! Cherry ist nicht ganz ehrlich, Laura findet es heraus. Laura durchsucht persönliche Sachen, Cherry bemerkt es. Ereignis folgt um Ereignis. Schließlich verpasst Cherry Daniels Mutter einen Denkzettel und entführt ihn ausgerechnet an Lauras Geburtstag zu einem Wildwasser-Raftingtrip mit ungeahnten Folgen. Ein Unfall verursacht eine schwere Kopfverletzung. Daniel muss in ein künstliches Koma versetzt und beatmet werden. Nach einer Lungenentzündung und mehreren Herzinfarkten stehen die Prognosen schlecht. Die Ärzte geben ihm nur noch wenige Stunden. Laura bricht es das Herz. Sie fasst einen abscheulichen Entschluss …

DAS GIFT DER SEELE bahnt sich in vierundfünfzig Kapiteln, eingebettet in Pro- und Epilog, unaufhaltsam seinen Weg. MICHELLE FRANCES erzählt in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven über Vergangenheit und Gegenwart. Vor allem Laura und Cherry erhalten ausreichend Raum, ihr Denken und Handeln sowie die Motivation dahinter preiszugeben. Der Leser kann sich von beiden Charakteren ein umfassendes Bild machen. Und so manches Mal möchte man sie in einen Sack stecken und so lange draufhauen, bis sie zur Vernunft kommen! Laura und Cherry sind Figuren mit Ecken und Kanten. Beide streben das gleiche Ziel an, stehen aber vor allem sich und einander im Weg. Sie sind zerfressen von Zweifeln und tragen die Last vergangener Tage auf den Schultern. Leidtragender ist vor allem Daniel, der mehr oder weniger konstant zwischen ihnen steht. Die enge Bindung von Mutter und Sohn bekommt Risse. Eine gute Beziehung zwischen Schwiegermutter und -tochter kann auf diese Weise gar nicht erst entstehen. Als sich der Prolog nach etwas mehr als der Hälfte des Buchs zeitlich ins Geschehen einfügt, trumpft die Autorin mit einer Überraschung auf. Man möchte fast schmunzeln in Anbetracht dessen, was noch folgen mag. Von Beginn bis Ende herrscht eine angespannte Atmosphäre. Das umfassende Kopfkino katapultiert den Leser von einer Situation zur nächsten – kopfschüttelnd, fassungslos, mitunter erschrocken. Man fragt sich ständig, was wohl als nächstes passiert. Ein wirklich gelungenes Romandebüt!

DAS GIFT DER SEELE erscheint als handliches Taschenbuch im Goldmann Verlag. Das Covermotiv ist hübsch, im Vergleich zum spannungsgeladenen Inhalt fast schon unscheinbar. Durch die weiße Blüte auf schwarzem Hintergrund ist Unheil dennoch gewiss.

Fazit:

DAS GIFT DER SEELE ist heimtückisch, fesselnd und hält die ein oder andere Überraschung bereit. MICHELLE FRANCES hat mich mit spannender Unterhaltung überzeugt. Ein Romandebüt par excellence!

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