Michelle Harrison

 4.1 Sterne bei 455 Bewertungen
Autorin von Hinter dem Augenblick, Zwischen den Nebeln und weiteren Büchern.
Michelle Harrison

Lebenslauf von Michelle Harrison

1979 in der Stadt Grays im britischen Essex geboren, ist Michelle Harrison bereits in frühen Kindheitsjahren fasziniert von Literatur und wünscht, einmal Schriftstellerin zu werden. Im Anschluss an ihren Schulabschluss zieht die damals 19-jährige nach Stafford, wo sie Illustration studiert. Aus dieser Zeit stammen ihre ersten Versuche, einen Roman zu verfassen, doch es dauert, bis schließlich mit "The 13 Treasures" ihr Romandebüt erscheint. Im Anschluss an ihren College-Abschluss arbeitet Michelle Harrison zunächst als Bardame, Kinderbuchverkäuferin und in einer Kunstgalerie, ehe sie als Lektorin in einem Kinderbuch-Verlag tätig ist. Mit ihrer "Elfenseele-Trilogie" gelingt Michelle Harrison der internationale Durchbruch als Schriftstellerin. 2014 erscheint ihr aktueller Roman "Schlaf nicht ein". Gemeinsam mit ihrem Freund Darren sowie ihren beiden Katzen lebt die Fantasy-Autorin in Oxfordshire, von wo aus sie mittlerweile als Vollzeit-Schriftstellerin ihre Werke schreibt.

Alle Bücher von Michelle Harrison

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Hinter dem Augenblick

Hinter dem Augenblick

 (177)
Erschienen am 06.06.2011
Zwischen den Nebeln

Zwischen den Nebeln

 (90)
Erschienen am 01.03.2012
Jenseits der Ferne

Jenseits der Ferne

 (52)
Erschienen am 04.10.2011
Schlaf nicht ein

Schlaf nicht ein

 (49)
Erschienen am 10.03.2014
Elfenseele - Hinter dem Augenblick

Elfenseele - Hinter dem Augenblick

 (54)
Erschienen am 01.02.2009
Elfenseele

Elfenseele

 (25)
Erschienen am 25.09.2010
A Woman in Residence

A Woman in Residence

 (0)
Erschienen am 01.10.1993

Neue Rezensionen zu Michelle Harrison

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Rezension zu "Elfenseele - Die komplette Trilogie: Hinter dem Augenblick. Zwischen den Nebeln. Jenseits der Ferne" von Michelle Harrison

So ganz anders als die typischen Elfengeschichten..
cherrycupcakexvor 6 Monaten

.. kommt Elfenseele 1-3 daher. Ich muss sagen, dass ich anfangs etwas skeptisch war, weil die Elfen in dieser Geschichte nicht diesem Klischeebild entsprechen, das Elfen durchaus haben. Verspielt, romantisch.. in den meisten Fällen auch wunderschön. ;) Das ist hier nicht der Fall. An manchen Stellen des Buches würde ich sogar sagen, dass die kleinen Biester dezent unheimlich sind. Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn man sich darauf einlässt und keine Geschichte voller Kitsch erwartet, dann ist der Leser hier genau richtig.

Durch und durch spannend - von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem auch deshalb, weil es eben nicht eine der typischen Elfengeschichten voller Liebe und Romantik ist. 

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page394s avatar

Rezension zu "Schlaf nicht ein" von Michelle Harrison

Wenn die Toten nicht schlafen...
page394vor einem Jahr

Seit Elliot bei einem Verkehrsunfall eine Nahtoderfahrung hatte, kann er nicht mehr ruhig schlafen. Denn sobald er das tut, macht er Bekanntschaft mit Tess, einer jungen Frau, die sich einst in der Wohnung, in der Elliot mit seinem Vater lebt, umgebracht hat. Keiner scheint ihm seine Erlebnisse so recht abzunehmen und da Elliot sich selbst nicht sicher ist, ob er spinnt oder wirklich einen Geist sieht, nimmt er einen Job in einem Museum, in dem es spuken soll, an. 
Ich habe dieses Buch vor etwa drei Minuten beendet und bin so begeistert, dass ich sofort eine Rezension schreiben muss. Angeblich gruselige Bücher gibt es viele, aber mich als eingefleischten Horror-Fan erschrecken die wenigsten davon. Schlaf nicht ein hat mir zwar nicht die Haare zu Berge stehen lassen, aber schon nach ein paar Seiten war mir klar, dass ich dieses Buch nur noch Mittags bei Sonnenschein lesen würde. Und nicht abends vor dem Einschlafen.
Sofort aufgefallen ist mir auch der sehr flüssige Schreibstil. Ich brauchte zwar etwas, um mit Elliot warm zu werden, aber nach ein paar Kapiteln waren seine Gedanken und Entscheidungen gut nachvollziehbar. Er ist ein ziemlich typischer Teenager, was das Ganze für mich als 18-Jährige natürlich leicht macht. Außerdem gibt es da noch Ophelia, die Elliot bei seiner Arbeit im Museum kennenlernt und die er sich später verliebt. Sie ist oft ziemlich eigen, im Laufe des Buches erfährt der Leser aber ihre Geschichte und ihr Verhalten wird nachvollziehbarer. Der dritte Hauptcharakter ist Arthur Hodge, der Besitzer des Museums. Mit ihm verhält es sich ähnlich, wie mit Ophelia – er ist undurchschaubar und recht zwielichtig (wenn man auch von ihm nicht behaupten kann, dass sein Verhalten sich rechtfertigt). Es gibt noch einige andere, ebenfalls gut ausgearbeitete Charaktere, aber der Hauptrahmen der Handlung umfasst diese drei.
Insgesamt geht es recht schnell immer weniger um Elliots Begegnungen mit der toten Tess, sondern um seine Erlebnisse im Museum und seine Beziehung zu Ophelia sowie deren Geheimnisse. Im Museum passieren tatsächlich immer wieder gruselige Dinge, Elliot macht noch mehr Erfahrungen mit Geistern und deckt am Ende ein Geheimnis auf, von dem der Leser zuerst nicht weiß, wie wichtig und geheimnisvoll es wirklich ist. Viele zunächst unwichtig erscheinende Details und Geschichten werden zu einer großen; das Ende ist überraschend und doch fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Auch die vielen kleinen Spukgeschichten sind toll und bereiten einem Gänsehaut, ohne überzogen zu wirken.
Jedem, der spannende und/oder gruselige Bücher mag, kann ich Schlaf nicht ein nur ans Herz legen.

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Saristas avatar

Rezension zu "Hinter dem Augenblick" von Michelle Harrison

Spannende Jugendfantasy Unterhaltung!
Saristavor einem Jahr

Ein erzwungener Sommerurlaub bei den verschrobenen Großeltern ist in der Jugendliteratur oftmals Ausgangspunkt eines phantastischen Abenteuers - so auch in "Elfenseele - Hinter dem Augenblick", dem ersten Band der Elfenseele-Trilogie von Michelle Harrison. Die Protagonistin Tanya wird von ihrer Mutter für die Ferien nach Elvesden Manor geschickt, um Zeit mit ihrer Großmutter zu verbringen. Sonderlich willkommen ist Tanya da aber scheinbar nicht und es hilft auch nicht, dass Tanya im Gegensatz zu allen anderen Menschen Elfen sehen kann und diese ihr regelmäßig grausame Streiche spielen. Im Manor scheinen sie ganz besonders aktiv zu sein und im Wald hinter dem Anwesen lauern sogar noch mehr Geheimnisse...

Soweit ist die Ausgangslage von "Elfenseele" tatsächlich recht gewöhnlich für ein Fantasy-Jugendbuch. Allerdings hat Michelle Harrison einige Elemente eingebaut, die das Buch angenehm aus der breiten Masse hervorheben. Zum einen stolpert Tanya nicht zufällig über die magische Welt, sondern die Elfen begleiten sie schon ein Leben lang. Dadurch ist Magie von Beginn an ein wichtiger Bestandteil des Buches und sorgt gleich für Spannung.
Zum anderen steht tatsächlich die Suche nach Geheimnissen im Fokus und nicht ein Junge, in den sich Tanya unsterblich verliebt. Einen Jungen gibt es zwar auch, aber der ist Komplize und nicht alleiniger Grund für Tanyas Handlungen. Das hat mir sehr gut gefallen und ohne den romantischen Anteil geht die Handlung dann auch deutlich schneller und spannender voran als in vielen vergleichbaren Büchern. Im Mittelteil gibt es mal einen Durchhänger, weil es nicht so recht mit den Nachforschungen voran gehen will, aber das spannende Finale entschädigt dafür. Das Buch ist abgeschlossen, es wird jedoch bereits deutlich, worum es im zweiten Band der Reihe gehen wird, sodass die Neugier geweckt ist.

Tanya war eine interessante Protagonistin und realistisch ausgearbeitet. Auch die Nebencharaktere fand ich überzeugend. Lediglich ihre Großmutter und deren ablehnende Haltung Tanya gegenüber konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Aber sie hatte zum Glück nur einen geringen Anteil an der Handlung, sodass das nicht groß störend auffiel.

Das Cover von "Elfenseele" hätte mich nicht wirklich zum Kauf des Buches verleitet, aber das Buch ist ja schon einige Jahre auf dem Markt und 2011 war das wahrscheinlich für einen Jugendfantasy-Roman ein passendes Cover.

Allen Fans von Jugendfantasy-Büchern, die sich um mehr als nur eine Liebesgeschichte drehen, kann ich "Elfenseele - Hinter dem Augenblick" auf jeden Fall ans Herz legen!

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