Michelle Harrison

 4.1 Sterne bei 463 Bewertungen
Autorin von Hinter dem Augenblick, Zwischen den Nebeln und weiteren Büchern.
Michelle Harrison

Lebenslauf von Michelle Harrison

1979 in der Stadt Grays im britischen Essex geboren, ist Michelle Harrison bereits in frühen Kindheitsjahren fasziniert von Literatur und wünscht, einmal Schriftstellerin zu werden. Im Anschluss an ihren Schulabschluss zieht die damals 19-jährige nach Stafford, wo sie Illustration studiert. Aus dieser Zeit stammen ihre ersten Versuche, einen Roman zu verfassen, doch es dauert, bis schließlich mit "The 13 Treasures" ihr Romandebüt erscheint. Im Anschluss an ihren College-Abschluss arbeitet Michelle Harrison zunächst als Bardame, Kinderbuchverkäuferin und in einer Kunstgalerie, ehe sie als Lektorin in einem Kinderbuch-Verlag tätig ist. Mit ihrer "Elfenseele-Trilogie" gelingt Michelle Harrison der internationale Durchbruch als Schriftstellerin. 2014 erscheint ihr aktueller Roman "Schlaf nicht ein". Gemeinsam mit ihrem Freund Darren sowie ihren beiden Katzen lebt die Fantasy-Autorin in Oxfordshire, von wo aus sie mittlerweile als Vollzeit-Schriftstellerin ihre Werke schreibt.

Alle Bücher von Michelle Harrison

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Hinter dem Augenblick

Hinter dem Augenblick

 (180)
Erschienen am 06.06.2011
Zwischen den Nebeln

Zwischen den Nebeln

 (92)
Erschienen am 01.03.2012
Jenseits der Ferne

Jenseits der Ferne

 (53)
Erschienen am 04.10.2011
Schlaf nicht ein

Schlaf nicht ein

 (49)
Erschienen am 10.03.2014
Elfenseele - Hinter dem Augenblick

Elfenseele - Hinter dem Augenblick

 (55)
Erschienen am 01.02.2009
Elfenseele

Elfenseele

 (25)
Erschienen am 25.09.2010
The Thirteen Secrets

The Thirteen Secrets

 (0)
Erschienen am 10.04.2014

Neue Rezensionen zu Michelle Harrison

Neu

Rezension zu "Schlaf nicht ein" von Michelle Harrison

Eine Geschichte mit tollen Charakteren.
Buchharmonienvor 21 Stunden

Schlaf nicht ein

Von Michelle Harrison

Du siehst nachts die Geister von Toten. Du bist ihnen hilflos ausgeliefert. Und einer der Toten will deine große Liebe für sich. Du musst etwas tun - und du bist ganz allein.

Seit Monaten versucht Elliot, sich mit allen Mitteln wachzuhalten. Denn nachdem er bei einem Unfall für einige Minuten klinisch tot war, passieren schaurige Dinge mit ihm, während er schläft: Er kann sich nicht rühren, spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen, oder er wandelt durchs Haus, während sein Körper schlafend im Bett liegt. Als er sich in Ophelia verliebt, wird es noch unheimlicher: Offenbar versucht ein Toter, Besitz von Elliots Körper zu ergreifen ...

 

REZENSION

Die hiesige Bücherei teilt dieses Buch der Kategorie Horror für Jugendliche zu, aber obwohl manche Szenen grundsätzlich wirklich einen Gruselfaktor besitzen und Geister ebenfalls zu Horror zählen, steht hier die Liebesgeschichte doch sehr im Vordergrund. Der Schreibstil von Michelle Harrison ist meiner Meinung nach angenehm, denn weder neigt sie dazu, besonders verschnörkelt zu schreiben, noch distanziert sie sich zu weit von dem Protagonisten. Außerdem lässt sie Elliott die Welt, obwohl er verleibt ist, nicht durch eine rosarote Brille sehen.

Die ganze Geschichte wird aus Elliotts Sicht erzählt und ich muss zugeben, ich habe bis zum zweiten Kapitel nicht gewusst, ob er männlich oder weiblich ist, weil weder der Name noch das Geschlecht vorher erwähnt werden und aus der Schreibweise für mich keine Andeutungen zu erkennen waren. Aber grundsätzlich stört das gar nicht besonders, außer der Leser ist ähnlich neugierig wie ich.

Elliott als Protagonist hat mir zugesagt, denn er ist ein bisschen sarkastisch und beinahe etwas zynisch, denn er hat die Möglichkeit, dass er die Geister wieder loswerden kann, schon fast aufgegeben. Doch im Laufe der Geschichte findet er neuen Mut. Dabei schöpft er Kraft aus der Liebe zu seiner Familie, zu seiner Freundin und aus dem Glauben an sich selbst. Besonders spannend fand ich die Situation, in der Elliott mit Sean und seiner Verbindung zu den Geistern steckt.

Ophelia ist mir zwar nicht auf Anhieb sympathisch gewesen, aber dafür bei der zweiten Begegnung mit Elliott sofort. Zwar ist sie anfangs etwas verschlossen, doch was von Anfang an auffällt: Sie steht zu ihren Fehlern. Ich würde sie als geradezu ‚menschlich‘ bezeichnen, denn obwohl sie als eigenständige Figur punktet, braucht sie nach mehreren Schicksalsschlägen eine Schulter zum anlehnen und das kennt so gut wie jeder Leser.

Das Cover ist in meinen Augen kein wirklicher Hingucker. Es ist ziemlich kalt und schlicht, aber in dieser Kategorie wohl auch irgendwie passend. Auf einen Leser wie mich, der aus einem ganz anderen Genre kommt, wirkt es zumindest weder anziehend noch abschreckend. 

Ich mag dieses Buch wirklich, weil mir die Charaktere sehr nahe gingen. Es ist weniger der Schreibstil, als vielmehr die interessante, spannende Geschichte und die außergewöhnlichen Figuren, die mich sagen lassen: Ich kann es zwar nicht für jeden, aber bestimmt für einige weiterempfehlen.

J. Jasmin

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C

Rezension zu "Elfenseele - Die komplette Trilogie: Hinter dem Augenblick. Zwischen den Nebeln. Jenseits der Ferne" von Michelle Harrison

So ganz anders als die typischen Elfengeschichten..
cherrycupcakexvor 8 Monaten

.. kommt Elfenseele 1-3 daher. Ich muss sagen, dass ich anfangs etwas skeptisch war, weil die Elfen in dieser Geschichte nicht diesem Klischeebild entsprechen, das Elfen durchaus haben. Verspielt, romantisch.. in den meisten Fällen auch wunderschön. ;) Das ist hier nicht der Fall. An manchen Stellen des Buches würde ich sogar sagen, dass die kleinen Biester dezent unheimlich sind. Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn man sich darauf einlässt und keine Geschichte voller Kitsch erwartet, dann ist der Leser hier genau richtig.

Durch und durch spannend - von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem auch deshalb, weil es eben nicht eine der typischen Elfengeschichten voller Liebe und Romantik ist. 

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Rezension zu "Schlaf nicht ein" von Michelle Harrison

Wenn die Toten nicht schlafen...
page394vor einem Jahr

Seit Elliot bei einem Verkehrsunfall eine Nahtoderfahrung hatte, kann er nicht mehr ruhig schlafen. Denn sobald er das tut, macht er Bekanntschaft mit Tess, einer jungen Frau, die sich einst in der Wohnung, in der Elliot mit seinem Vater lebt, umgebracht hat. Keiner scheint ihm seine Erlebnisse so recht abzunehmen und da Elliot sich selbst nicht sicher ist, ob er spinnt oder wirklich einen Geist sieht, nimmt er einen Job in einem Museum, in dem es spuken soll, an. 
Ich habe dieses Buch vor etwa drei Minuten beendet und bin so begeistert, dass ich sofort eine Rezension schreiben muss. Angeblich gruselige Bücher gibt es viele, aber mich als eingefleischten Horror-Fan erschrecken die wenigsten davon. Schlaf nicht ein hat mir zwar nicht die Haare zu Berge stehen lassen, aber schon nach ein paar Seiten war mir klar, dass ich dieses Buch nur noch Mittags bei Sonnenschein lesen würde. Und nicht abends vor dem Einschlafen.
Sofort aufgefallen ist mir auch der sehr flüssige Schreibstil. Ich brauchte zwar etwas, um mit Elliot warm zu werden, aber nach ein paar Kapiteln waren seine Gedanken und Entscheidungen gut nachvollziehbar. Er ist ein ziemlich typischer Teenager, was das Ganze für mich als 18-Jährige natürlich leicht macht. Außerdem gibt es da noch Ophelia, die Elliot bei seiner Arbeit im Museum kennenlernt und die er sich später verliebt. Sie ist oft ziemlich eigen, im Laufe des Buches erfährt der Leser aber ihre Geschichte und ihr Verhalten wird nachvollziehbarer. Der dritte Hauptcharakter ist Arthur Hodge, der Besitzer des Museums. Mit ihm verhält es sich ähnlich, wie mit Ophelia – er ist undurchschaubar und recht zwielichtig (wenn man auch von ihm nicht behaupten kann, dass sein Verhalten sich rechtfertigt). Es gibt noch einige andere, ebenfalls gut ausgearbeitete Charaktere, aber der Hauptrahmen der Handlung umfasst diese drei.
Insgesamt geht es recht schnell immer weniger um Elliots Begegnungen mit der toten Tess, sondern um seine Erlebnisse im Museum und seine Beziehung zu Ophelia sowie deren Geheimnisse. Im Museum passieren tatsächlich immer wieder gruselige Dinge, Elliot macht noch mehr Erfahrungen mit Geistern und deckt am Ende ein Geheimnis auf, von dem der Leser zuerst nicht weiß, wie wichtig und geheimnisvoll es wirklich ist. Viele zunächst unwichtig erscheinende Details und Geschichten werden zu einer großen; das Ende ist überraschend und doch fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Auch die vielen kleinen Spukgeschichten sind toll und bereiten einem Gänsehaut, ohne überzogen zu wirken.
Jedem, der spannende und/oder gruselige Bücher mag, kann ich Schlaf nicht ein nur ans Herz legen.

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