Rezension zu "Hochfunktionale Depression. Das übersehene Leiden" von Michelle Hildebrandt
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Nach einem Vorwort, in dem Frau Hildebrandt erklärt, warum es noch ein Buch über Depressionen braucht, einer Erklärung, was eine hochfunktionale Depression und wer hochfunktional ist, setzt sich Frau Hildebrandt kritisch mit Psychotherapien und damit, was sie für wen leisten können (und wollen), auseinander. Es folgen acht Kapitel zu Ressourcen und welche wie bei der Überwindung einer hochfunktionalen Depression helfen können. Am Ende des Buches gibt Frau Hildebrandt Hinweise dafür, wie man mit Rückfällen umgehen kann. Man kann sich grundsätzlich testen, inwieweit man gefährdet ist, an einer hochfunktionalen Depression zu erkranken. Und Frau Hildebrandt weist darauf hin, dass Depressionsvorbeugung bereits in der Kindheit passiert, warum das so ist und wie das geschehen kann.
Am Ende des Buches gibt es eine Seite mit Links und Adressen, zwölf Seiten Glossar und zwei Seiten Anmerkungen.
Subjektive Eindrücke
Das Buch ist leicht lesbar geschrieben. Die verwendeten Fachbegriffe werden in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
Das Buch ist ein wichtiger Beitrag für alle, die lernen wollen, mit ihrer Depression besser umzugehen. Ob Ressourcenarbeit nur für hochfunktionale Depression erfolgversprechend ist und wie ich, wenn ich eine Depression habe, erkennen kann, ob es eine "normale" oder eine hochfunktionale ist, blieb für mich etwas offen.
Mehr Quellen bzw. weiterführende Lesehinweise hätte ich mir gewünscht.
Fazit
Ein wichtiges Buch für alle, die sich und ihre Depression besser verstehen wollen.
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