Das bisschen Mord

von Michelle Kelly 
4,0 Sterne bei9 Bewertungen
Das bisschen Mord
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Positiv (6):
talishas avatar

Inhaltlich gefälliger als der erste Band, die Mordaufklärung spannend bis am Ende, aber leider viel zu viele Satzwiederholungen.

Kritisch (1):
M

Enttäuschend. Gute Ansätze jedoch vorhersehbar und klischeehaft. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Das bisschen Mord"

Tod in Belfrey

Während eines romantischen Abendessens mit Keeley, der Inhaberin des neuen Yoga-Cafés in Belfrey, erhält Detective Constable Ben Taylor die Nachricht, dass der Bürgermeister der kleinen Stadt in seinem eigenen Wohnzimmer erstochen wurde. Sofort gerät dessen Freundin Raquel, Keeleys Rivalin seit Schulzeiten, in Verdacht. Raquel hat sich vor kurzem auf offener Straße heftig mit dem Bürgermeister gestritten. Da kann sich Keeley natürlich schlecht aus den Ermittlungen heraushalten.

Mit Rezepten aus Keeleys Yoga-Café

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633770
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:06.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Danni89s avatar
    Danni89vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Wohlfühlkrimi mit einem erfrischenden Ansatz, leider aber mit leichten Schwächen.
    Ein Wohlfühlkrimi mit leichten Schwächen

    Klappentext: „Während eines romantischen Abendessens mit Keeley, der Inhaberin des neuen Yoga-Cafés in Belfrey, erhält Detective Constable Ben Taylor die Nachricht, dass der Bürgermeister der kleinen Stadt in seinem eigenen Wohnzimmer erstochen wurde. Sofort gerät dessen Freundin Raquel, Keeleys Rivalin seit Schulzeiten, in Verdacht. Raquel hat sich vor kurzem auf offener Straße heftig mit dem Bürgermeister gestritten. Da kann sich Keeley natürlich schlecht aus den Ermittlungen heraushalten.

    Über insgesamt 18 Kapitel nebst Epilog erzählt Michelle Kelly in dem Roman "Das bisschen Mord" einen eher lockeren Krimi der für gute Unterhaltung sorgt! Abgerundet wird das Buch dann auch noch mit einigen Rezepten aus dem Yoga-Café.

    Der Klappentext hat bereits einen Wohlfühlkrimi versprochen und besonders die ungewöhnliche Kombination von Yoga und Krimi hat mich sehr neugierig gemacht. Im Großen und Ganzen wurde der Roman diesen Erwartungen auch gerecht, einige Aspekte haben mir jedoch nicht ganz so gut gefallen. So ist mir etwa der Einstieg in die Geschichte leider ein wenig schwer gefallen. Ich habe den Anfang als etwas zu langatmig empfunden und konnte auch zu den Figuren nicht gleich einen Zugang finden, was aber vielleicht zunächst auch daran lag, dass ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe. (Es handelt sich hierbei nämlich bereits um den zweiten Fall für Keeley und Ben. Wer die Reihe von vorne beginnen möchte, sollte zunächst zu „Mord im stillen Belfrey“ greifen.) Auch im weiteren Verlauf der Geschichte konnte ich mich dann aber weder so richtig mit dem Schreibstil, noch mit den Charakteren anfreunden. Daneben empfand ich die Krimihandlung an sich als durchaus solide und so war die Lektüre dennoch bis zum Schluss zumindest interessant.

    Fazit: ein Wohlfühlkrimi mit einem erfrischenden Ansatz, leider aber mit leichten Schwächen.

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    talishas avatar
    talishavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Inhaltlich gefälliger als der erste Band, die Mordaufklärung spannend bis am Ende, aber leider viel zu viele Satzwiederholungen.
    Ein zwielichter Bürgermeister

    Vor gut einem Jahr erschien der erste Band der Serie um Keeley Carpenter. Mittlerweile wohnt sie im Obergeschoss ihres gut laufenden Cafés und ist mit Ben zusammen. Ihr Yogakurse finden Anklang und Keeley könnte zufrieden sein. Nur der bevorstehende Besuch ihrer Mutter Darla macht ihr Sorgen. Vielleicht lenkt das gleichzeitig stattfindende Kunstfestival sie ein wenig ab. Doch dann sorgt ganz anderes für Aufregung in Belfrey: Bürgermeister Gerald wird ermordet. Tags zuvor wurde Keeley, Duane, Megan und andere Café-Gäste Zeuge von einem lautstarken Streit zwischen Keeleys Konkurrentin Raquel und deren neuen Liebhaber Gerald. Um was ging es in dem Streit? War der Streit etwa der Grund für Geralds Ermordung? 

    Die Leser des ersten Bandes trauern wohl alle nicht um den umstrittenen Bürgermeister Gerald. Raquel würden die meisten wohl auch gerne im Gefängnis sehen, doch ist sie für seinen Tod verantwortlich? Selbst Keeley ist sich nicht sicher. Trotz aller Rivalität bittet Raquel Keeley um Hilfe, deren detektivische Fähigkeiten Raquel wohl beeindruckt haben. Leider macht dies Raquel nicht netter. Duane trauert unverständlicherweise immer noch um Raquel, die munter herum flirtet. Unter anderem mit Christian, einem Künstler, der mit seiner Freundin Suzy (die fast noch arroganter ist als Raquel) bei Megan für die Zeit des Kunstfestivals einquartiert ist. Suzy ist ein Biest, doch das grösste Problem für Keeley ist ihre nervtötende Mutter Darla - die mit Gerald sehr gut bekannt war...

    Darla ist so eine Mutter, die niemand möchte: immer nur kritisiert sie an Keeley herum, nichts und niemand ist ihr gut genug. Komisch ist Darla, aber alt jedenfalls nicht, auch wenn Keeley so tut als ob ihre Mutter steinalt ist. Dabei ist sie erst 47 und für eine Mutter einer erwachsenen Tochter eigentlich noch sehr jung. Auch wenn Darla total nervig ist, Keeleys Getue um ihre "alte" Mutter fand ich lästig.  

    Gestört haben mich aber auch die vielen Satzwiederholungen. Als ob wir Leser doof wären. Es reicht, wenn man einmal schreibt, wieso jemand so denkt oder handelt. Man muss es nicht fünf Sätze später wiederholen. Darunter litt meiner Meinung nach die ansonsten flüssige Handlung. 

    Dafür ist, wie schon im ersten Teil, das Rätsel um den Mörder spannend und überraschend, jedenfalls war es nicht so wie ich in der ersten Hälfte vermutet habe. 
    Im ersten Band wurde fast jedes Kapitel mit einer yogischen Atemübung abgeschlossen. Hier im zweiten Band sind es Yoga-Haltungen. Besonders beim ersten Kapitel passt die erwähnte Übung perfekt und sorgte für einen Lacher bei mir. 
    Fazit: Inhaltlich gefälliger als der erste Band, die Mordaufklärung spannend bis am Ende, aber leider viel zu viele Satzwiederholungen. 3.5 Punkte

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Krimi zum Wohlfühlen und entspannen. Die perfekte Bettlektüre
    Yoga, Mord und etwas Liebe

    Mittlerweile ist jedem in Belfrey bekannt, dass Keely mit dem smarten Detective Constable Ben Taylor verbandelt ist. Als nun der Bürgermeister des Städtchens in seinem Schlafzimmer ermordet wird scheint jeder anzunehmen, dass sie mehr über die Hintergründe und die Ermittlungen weiß.


    Ben allerdings möchte sie unbedingt aus allem heraushalten, um sie nicht in Gefahr zu bringen.

    Als nun Keelys Rivalin seit der Schulzeit, Raquel und die Freundin des Ermordeten sie um Hilfe bittet, kann sie nicht lassen und recherchiert ihrerseits.

    Es ist ein ruhiger und angenehm zu lesender Wohlfühlkrimi, den uns die Autorin hier präsentiert. Genauso beschaulich wie normalerweise das Leben in Belfrey abläuft genauso beschaulich verlaufen auch die Ermittlungen. So findet sich zwischenzeitlich immer noch Zeit für einige Yogaübungen und auch das Yoga Café muss ja weitergeführt werden obwohl Keelys Mutter gerade zu Besuch ist und sie tatkräftig unterstützt.

    Und trotz allem beinhaltet auch dieser Cosy-Krimi gewisse Spannungselemente, die zu jedem Krimi gehören. Allerdings stehen die Ermittlungen nicht zu sehr im Vordergrund, was mir bei einem Cosy-Krimi gut gefällt.

    Sehr gut finde ich auch die Einflechtungen bezüglich einiger Yogaübungen, die man anhand der Beschreibungen sehr gut nachturnen kann. Und auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt, denn es gibt im Anhang einige vegetarische Rezepte aus Keelys Küche.

    Die Autorin hat die Atmosphäre in dem kleinen Städtchen gelungen eingefangen und man kann die kleinen Cottages und das gemütliche Yoga-Café beim Lesen direkt vor sich sehen.


    Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, die perfekte Bettlektüre vor dem Einschlafen. Und aus diesem Grund vergebe ich gerne 5 Sterne und meine Empfehlung


    Bedanken möchte ich mich gerne auch beim Verlag und bei NetGallery für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.




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    Anteks avatar
    Antekvor 10 Monaten
    Wohlfühlkrimi - willkommen in Keeleys Yoga Cafe

    Dies ist bereits der zweite Fall, den Keeley in Zusammenarbeit mit ihrem jetzt Freund Constable Ben Taylor löst. Für mich war es der erste, aber ich habe mich ohne Probleme sofort wohl gefühlt in ihrem tollen Yoga-Café in Belfrey und wurde wirklich gut unterhalten.

    Der attraktive Fitnesslehrer Duane ist Stammgast in Keeleys Yoga Cafe und sucht, wie schon die ganze letzte Zeit, Trost bei ihr. Seine Freundin Raquel hat ihn für den einflussreichen Bürgermeister verlassen, was ihm schwer zusetzt. Als die beiden vor dem Cafe lautstark streiten und laut „Du bist nichts als ein verzogenes Balg. Ein Miststück das aufs Geld aus ist!“ zu hören ist, sind natürlich alle Ohren in dem kleinen Örtchen gespitzt, haben das doch alle in Belfrey sowieso vermutet. Kein Wunder also, dass nach dem Streit alle Raquel für die Mörderin halten, als der Bürgermeister wenig später erstochen aufgefunden wird. Keeley glaubt nicht daran, dass es Raquel war und die Verdächtigungen tun ihr leid, auch wenn sie eigentlich ihre Rivalin seit Schulzeiten ist. Als Raquel sie um Hilfe bittet, kann Keeley einfach nicht nein sagen, auch wenn es Ben mit Sicherheit nicht gefallen wird, wenn sie sich in die Ermittlungen einmischt.

    Der Schreibstil liest sich locker leicht und ich hatte entspannende Lesestunden mit diesem Wohlfühlkrimi. Es wird ermittelt, ganz klar, es gibt auch einige Verdächtige zum Rätseln. Für mich war aber schon relativ früh absehbar, wer wohl als Täter infrage kommt. Auch wenn sich der Krimi trotz einer weiteren Leiche nicht vor Spannung überschlagen hat, habe ich Keeley super gerne bei ihren Nachforschungen begleitet und mich nicht im Geringsten gelangweilt.

    Keeley ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Ungerechtigkeit ist ihr zuwider, sie hat für alle ein offenes Ohr und Hilfsbereitschaft wird ebenfalls ganz groß bei ihr geschrieben. Man muss sie einfach mögen. Mich wundert nicht, dass ihr Ben verfallen ist. Die beiden sind wirklich ein super Pärchen, auch wenn sie wegen ihrer Neugierde, seiner Sorgen und beider großem Stolz hier eine große Bewährungsprobe, bei der ich so richtig mitgefiebert habe, zu meistern haben. Fast weh haben mir die abschätzigen Worte ihrer Mutter Darla getan, die keine Gelegenheit auslässt Keeley das Selbstvertrauen zu nehmen. Zum Glück zeigt Darla, Jack sei Dank, im Verlauf ihres Besuchs auch noch andere Seiten und lässt durchscheinen, dass sie doch heimlich stolz auf ihr Töchterchen ist. Raquel ist eine richtige Bissgurke, aber auch sie hat hinter ihrer Fassade einiges versteckt. Die Nebendarsteller sind ebenfalls gut getroffen, bei Diana Glover, die mir wegen ihrem herrschsüchtigen Ehemann mehr als leid getan hat angefangen, bis hin zur arroganten Künstlerin Suzy, die doch glatt die Dreistigkeit besitzt, Keeley zu bitten ihr Cafe für die Ausstellung ihrer Kunstwerke violett zu streichen, weil das als Hintergrund besser passen würde.

    Ganz besonders mit Norma und Maggie, den beiden größten Tratschtanten, denen doch glatt ein „Es ist wirklich schrecklich, wie viel manche tratschen!“ über die Lippen geht, ist die Atmosphäre in einem solchen kleinen Örtchen gelungen eingefangen. Inzwischen der Cottages im Ort und ganz besonders in Keeleys gemütlichem Yoga Cafe habe ich mich richtig wohl gefühlt.

    Erwähnenswert sind sicher auch die fünf ausführlichen Anleitungen zu Yoga Übungen, die sich zwischen den Kapiteln verstecken. Ausführlich mit Anleitung und Wirkung beschrieben, werde ich vielleicht sogar die eine oder andere ausprobieren, Keeley hat mir richtig Lust gemacht. Ob ich den Kochlöffel für eines der Rezepte, die sich im Anhang befinden, schwingen werde, weiß ich nicht, aber lecker sind bestimmt alle.

    Alles in allem ein locker, leichter Krimi, die entspannte Unterhaltung liefert und für einen gemütlichen Sofaabend gerade recht kommt. Für mich auf jeden Fall noch 5 Sterne wert.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 10 Monaten
    Tod in Belfrey


    Keeley betreibt in einem kleinen beschaulichen Dorf in England ein Yoga-Café. Direkt vor dem Café bekommt Keeley einen Streit mit zwischen ihrer alten Schulkameradin Raquel und dem Bürgermeister des Ortes. Einen Tag später ist der Bürgermeister tot; er wurde ermordet. Natürlich gerät sofort Raquel in Verdacht. Obwohl Keeley und Raquel alles andere als Freundinnen sind, ist Keeley doch von Raquels Unschuld überzeigt. Entgegen des ausdrücklichen Wunsches ihres Freundes, des Detective Inspectors Ben Taylor, nimmt Keeley eigenständig Ermittlungen auf und bringt sich damit in Gefahr.

    Mein Leseeindruck:

    Dieses Buch ist zwar bereits der zweite Band, aber man kann es auch problemlos ohne Vorgängerwissen aus Band 1 lesen. Ich kenne den ersten Teil nicht und hatte dennoch keine Schwierigkeiten, der Handlung hier zu folgen. Im Gegenteil hat es mir großen Spaß gemacht, mit Keeley Ermittlungen anzustellen. Ein bisschen hat mich die Geschichte erinnert an die Bücher von Carola Dunn und ihre Miss Daisy, die ich auch sehr mag.

    Es ist ein echter Wohlfühlkrimi, der sich dank des angenehmen Schreibstils sehr flüssig lesen lässt. Spannung war auch enthalten und vor allem diese ganz besondere Atmosphäre, die mir so gefällt. Ich konnte mich ganz hineinfallen lassen in diese Geschichte und den Alltag vergessen.

    Ich hoffe sehr, dass die Serie fortgeführt und es noch viele weitere Bände geben wird!

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wohlfühlkrimi mit Yogafeeling
    Aufregung in Belfrey

    Nach den Aufregungen im beschaulichen Belfrey, die Michelle Kelly in ihrem ersten Krimi erzählt hat, ist etwas Ruhe im Ort eingekehrt. Keeley hat ihr Yoga-Café eröffnet, es wird von den Bewohnern des Ortes gut angenommen, ebenso wie ihre Kurse, die sie als ausgebildete Yoga-Lehrerin gibt. Die Beziehung mit DC Ben Taylor ist harmonisch, lediglich dass sich Keeleys überkritische und schwierige Mutter zu einem Besuch angemeldet hat, wirft einen Schatten auf ihre Stimmung.

    Da wird der Bürgermeister von Belfrey ermordet, dringend tatverdächtig ist Raquel, nicht nur die letzte Flamme des Bürgermeisters, sondern auch Keeley alte Schulkameradin und Konkurrentin. Trotzdem bittet Raquel sie, ihr zu helfen ihre Unschuld zu beweisen. Keine ganz einfache Situation, denn Ben schätzt die Einmischung in seinen Beruf ganz und gar nicht.

    Die Krimis aus Belfrey sind ganz typische „ Wohlfühl-Krimis“. Sie verbreiten eine angenehme Stimmung, man lässt sich zum Miträtseln anregen und geht – wie auch Keeley – jeder Spur nach. Wie in Cosy-Crimes üblich, kommt die Spannung mehr aus der Konstellation der Figuren und nicht so sehr aus aktionsgeladenen Szenen, obwohl es die auch gibt, wenn sich Keeley immer wieder bei ihrer Recherchen in Gefahr begibt.

    Ich mag den Figurenkosmos in Belfrey und das Örtchen selbst ist mir nach den Beschreibungen schon fast richtig vertraut geworden. Es gibt immer etwas zum Schmunzeln, wenn zum Beispiel Keeleys Mutter eine ihrer Sottisen anbringt. „Liebes, ist das etwa Orangenhaut auf deinen Oberschenkeln?“ Dann nimmt Keeley ihre Matte um sich mit einigen Yoga-Übungen zu beruhigen.

    Das ist übrigens ein echter Zusatznutzen für ihre Leser, denn die Übungen werden immer am Ende des Kapitels genau beschrieben und zur Nachahmung empfohlen, ganz exakt mit Nutzen und Kontraindikationen. Ebenso machen die vegetarischen Rezepte aus ihrem Café Appetit und Lust sie auszuprobieren.
    Ein unterhaltsamer Krimi, genau richtig für trübe Tage.


    #DasBisschenMord #NetGalleyDE. Vielen Dank an Netgalley für dieses Leseexemplar.

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Kuschelkrimi zum Genießen und Abschalten.
    Erdbeeren und Mitgefühl

    Bei Keeley läuft es nach den Aufregungen aus dem ersten Band endlich einigermaßen ruhig. Ihr Yoga-Café ist eröffnet und wird gut von der Bevölkerung angenommen. Auch in ihrem Liebesleben gibt es eine Neuerung. Seit der Aufklärung des Mordes aus dem ersten Fall, ist sie mit ihrem alten Schulfreund und Detective Constable Ben Taylor zusammen.

    Gerade erfährt Keeley, dass ihre Mutter sie besuchen möchte, als auch schon der Bürgermeister der kleinen Stadt erstochen aufgefunden wird. Prompt gerät Raquel, Keeleys Rivalin und Konkurrentin in den Fokus der Ermittlungen. Immerhin war sie mit Bürgermeister liiert, hat ihn allen Anschein nach auch als Letzte lebend gesehen und hatte noch mittags einen recht heftigen Streit auf offener Straße mit ihm gehabt.

    Natürlich soll Keeley sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch kann sie das wirklich? Immerhin geht es hier um Raquel und Keeleys Gefühl sagt ihr, dass irgendwas nicht stimmt … nur was?

     

    Wie bei einem Cosy-Krimi üblich, ist auch dieses Buch recht ruhig. Ein Wohlfühlkrimi, bei dem man zunächst einmal erst wieder in Belfrey ankommen und nachsehen kann, was sich alles in der Zwischenzeit geändert und getan hat.

     

    Der Mord an dem Bürgermeister ist zunächst unspektakulär. Keeley erfährt davon von ihrem Freund Ben, gesehen hat sie den Tatort aber nicht. Und so beginnt der Leser zusammen mit Keeley sich Gedanken zu machen. Wer könnte der Täter sein, was war das Motiv? Es herrscht kein Zeitdruck und daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man Zeit genug hat, um einige Yogaübungen einzubauen. Die Autorin erwähnt diese nicht nur, sondern gibt in kleinen Sonderkapitel auch genaue Beschreibungen zum Nachmachen. Ebenso wie man auch einige von Keeleys vegetarischen Rezepten im Anhang wiederfindet.

     

    Die Spannung wird durch die einzelnen Hinweise und Überlegungen gezeichnet. Sie steigt langsam an, als sich die Hinweise verdichten und bringen dadurch ein wenig Fahrt in das Ganze. Dennoch bleibt es bei einem „Kuschelkrimi“, der eher ruhig und gemütlich ist, mir aber dennoch sehr gut gefällt. Der Mord bleibt zwar präsent, steht aber nicht im Vordergrund.

     

    Fazit:

    Keeley Carpenter und ihr Freund Detective Constable Ben Taylor sind zurück und lösen ihren nächsten Fall im beschaulichen Belfrey. Ein Kuschelkrimi zum Genießen und Abschalten.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Monat
    Kurzmeinung: Hm... die Story hätte mehr Spannung und interessantere Protagonisten vertragen können.
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    Maggie409vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Enttäuschend. Gute Ansätze jedoch vorhersehbar und klischeehaft. Schade.
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