Michelle Moran

 4.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Die Phönizierin, Cleopatra's Daughter und weiteren Büchern.

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Cleopatra's Daughter: A Novel

Cleopatra's Daughter: A Novel

 (2)
Erschienen am 04.09.2009
Cleopatra's Daughter

Cleopatra's Daughter

 (2)
Erschienen am 13.07.2010
Rebel Queen

Rebel Queen

 (1)
Erschienen am 27.05.2015
Madame Tussaud

Madame Tussaud

 (1)
Erschienen am 27.12.2011
The Second Empress

The Second Empress

 (1)
Erschienen am 14.08.2012
Heretic Queen

Heretic Queen

 (1)
Erschienen am 07.08.2008
Nefertiti

Nefertiti

 (1)
Erschienen am 29.12.2009

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LeBoudoirs avatar

Rezension zu "Rebel Queen" von Michelle Moran

Exotisch-sinnliche Geschichtsstunde
LeBoudoirvor 3 Jahren


Obwohl ich kein Fan von historischen Romanen bin, war ich von Anfang an gefesselt von der Geschichte und las das Buch in ein paar Tagen von Anfang bis Ende. Das Buch erzählt die Geschichte einer der Leibwächterinnen der Königin von Jhansi. Sita wurde ab 9 jährig von ihrem Vater im Kämpfen wie auch im Lesen von englischer Poesie (Shakespeare) trainiert. Mit 17 gehört sie zur Leibgarde der Königin. Die indische Rebellion in 1857 ändert das Königreich und Sita für immer.
Pluspunkte: Ich konnte mir die Kleider, die Juwelen, die Stadt und die Gerüche so gut vorstellen, dass es ein richtig sinnliches Leseereignis war. Sita war eine glaubwürdige Hauptperson, mit der man sich gut identifizieren konnte - wäre die Königin die Protagonistin gewesen, wäre mir das wahrscheinlich schwerer gefallen. Es war für mich sehr interessant immer wieder Erklärungen und Kontextinfos zur indischen Kultur und hinduistischen Religion zu erfahren. Dies wirkte natürlich, da die ganze Erzählung in eine Rahmengeschichte eingebettet war, in der Sita ihre Memoiren für eine Engländerin schreibt. Gut zu wissen, dass es immer schon starke Frauen gab! Und was ist schon besser als starke Frauen mit Pfeil und Bogen?!
Kritikpunkte: Als die Rebellion einsetzt, beginnt auch die Erzählung schneller zu werden. Zuerst war die Königin noch diplomatisch, dann plötzlich rebellisch. Schreckliche Greueltaten werden nicht direkt erlebt, aber aufgezählt, aneinandergereiht und detailliert geschildert. Dann gibt es ganze direkte Kampfszenen, die wie im Nebel verlaufen. Der Schlusskampf erscheint antiklimaktisch. Fast wirkt es so, als wäre der Autorin nach 4/5 der Geschichte  das Papier ausgegangen. Warum ist das Buch nicht 100 Seiten länger? Ich verstehe auch nicht ganz, warum Moran das "Memorandum" um 30 Jahre verschoben hat. Es dient einzig und allein dazu die Wut auf die Briten zu schüren, was angesichts der Massaker gar nicht nötig gewesen wäre. Das Ende der Geschichte der Schwester von Sita ging mir auch viel zu schnell und wirkte irgendwie in die Erzählung reingeklebt. Genauso der Verrat gegen Ende. Die Beweggründe der Verräterin erscheinen mir zu wenig ausgeklügelt. 

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Gins avatar

Rezension zu "Cleopatra's Daughter" von Michelle Moran

Kleopatras Tochter war wie ihre Mutter: Sie ließ niemand kalt, genauso wie dieser Roman
Ginvor 4 Jahren

Kleopatra Selene — einfach Selene genannt — ist die Tochter von Kleopatra und Marcus Antonius. Selene hatte ein Zwillingsbruder, Alexander Helios — Selene und Helios bedeutet auf Griechisch Mond respektive Sonne — und einen jüngeren Bruder, Ptolemaios Philadelphos. 

Octavians Einfall in Ägypten im Jahre 30 vor Christus und die Aussichtslosigkeit von Kleopatra und Antonius zwingt die beiden dazu, Selbstmord zu begeben. Die Zwillinge allerdings werden nach Rom verschleppt und während Octavians Triumphmarsches dem römischen Publikum vorgestellt. Ptolemaios Philadelphos, von Geburt an von schwächerer Gesundheit, stirbt in Alexandria, bevor seine Geschwister die Stadt verlassen.  

Nun wird die Zeit geschildert, die Kleopatra Selene mit ihrem Zwillingsbruder Alexander in Rom verbrachte, das heißt von 29 bis 25 vor Christus. Zum Zeitpunkt ihrer Ankunft in Rom war Selene elf Jahre alt. Die junge ägyptische Prinzessin wird von Octavians Schwester Octavia aufgezogen, zusammen mit Alexander und anderen Kindern, unter anderem Antonia Major und Antonia Minor, die Octavia mit Marcus Antonius hatte. Man gibt Selene und Alexander früh zu verstehen, dass sie ihre Kindheit ohne Sorge genießen können. Vier Jahre später ist es mit der Kindheit vorbei. Alexander wird brutal ermordet, weil er als Sohn des Marcus Antonius noch immer eine Drohung für Octavian ist. Selene wird zu Juba II., König von Mauretanien vermählt. 

Ich mochte die Idee, dass Selene eine gute Zeichnerin und dass sie am Bau des Theaters des Marcellus oder am früheren Pantheon beteiligt gewesen sein soll. Ich mochte auch die Auffassung, dass Selene ihrer Mutter Kleopatra glich, während Alexander dem Vater Antonius nacheiferte. Doch mit allem Verständnis für die vermeinte Hochintelligenz der beiden Kinder fand ich die Ernsthaftigkeit ihrer Gespräche allzu übertrieben. Mit elf, meinetwegen auch mit 15 Jahren, sind Kinder nicht in der Lage, derart strategisch-politisch zu denken, und seien sie die Kinder von Kleopatra und Marcus Antonius gewesen.

Für diejenigen die Französisch lesen können, empfehle ich zum selben Thema „Les enfants d'Alexandrie‟ und „Les dames de Rome‟ von Françoise Chandernagor. Ihre Story fand ich glaubwürdiger.








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