Michelle Morgan

 4,7 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Michelle Morgan

Cover des Buches Marilyn Monroe (ISBN: 9781616087197)

Marilyn Monroe

(1)
Erschienen am 01.06.2012
Cover des Buches Madonna (ISBN: 9781472118868)

Madonna

(1)
Erschienen am 02.04.2015

Neue Rezensionen zu Michelle Morgan

Cover des Buches Madonna (ISBN: 9781472118868)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Madonna" von Michelle Morgan

Tilman_Schneider
überraschend super

Ich war mehr als überrascht, von diesem tollen Buch. Madonna, die Queen of Pop (lange bevor sie leider zur Queen of Photoshop und so wurde), hat eine beachtliche Karriere hingelegt und einen Werdegang abgeliefert, der seines gleichen sucht. Michelle Morgan hat ein Tribute geschrieben und man erfährt doch auch viel Neues. Es ist sehr gut geschrieben und mit vielen Infos gespickt und vor allem gibt es tolles Bildmaterial. Nicht nur das polierte und auf Hochglanz getrimmte Zeug, sondern eben natürliches, privates und sehr frühes Fotomaterial. super Sache und die Frau, die uns seit Jahrzehnten mit ihren Hits (Borderline, Material Girl, Live to tell, Whos that girl, Like a pray, Vogue, Bad Girl, Take a bow, Youll see, Ray of light, Music, Hollywood, Candy shop und und und) begeistert, hat immer gekämpft und ihren Willen durchgesetzt. Auch im Bereich Theater und Film ist sie ja keine Unbekannte. Ein toll geschriebenes Buch mit vielen super Informationen und eben mit toll gemachtem Bildmaterial.

Cover des Buches Marilyn Monroe (ISBN: 0786719583)
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Rezension zu "Marilyn Monroe" von Michelle Morgan

metalmel
Rezension zu "Marilyn Monroe" von Michelle Morgan

Seit Mitte der 80er Jahre sammle ich MM Dinge. Bücher habe ich mittlerweile um die 200 daheim. Und ich muss sagen, ich bin über die Jahre etwas müde geworden, Bücher über sie zu lesen.

Es gibt nur wenige Biographien, die wirklich gut sind, die sich an die Fakten halten und sich nicht in Verschwörungstheorien versteigen, die so absurd sind, dass es wirklich schade ums Papier ist. Einmal hab ich gelesen, dass MM von Aliens entführt worden sei… Soviel dazu.

Und nun dieses Buch. Seit langem mal wieder eines, das mich interessiert hat. Geschrieben hat es die Präsidentin des britischen Fan Clubs und sie hat sich jede erdenkliche Mühe gegeben, mit beinahe allen Menschen gesprochen, die MM kannten oder Zeit mit ihr verbrachten, sie hat noch nie veröffentlichte Fotos aufgestöbert und alles sehr genau recherchiert.

Und sie hält sich an Fakten und spekuliert nicht, ob dieses oder jenes passiert sein könnte. Wenn etwas nicht mehr herauszufinden ist, dann schreibt sie das auch so. Das finde ich sehr erfrischend und spannend.

Sie zeichnet ein Bild von MM, das meinem sehr nahe kommt. Ich sehe Fotos einer jungen, zielstrebigen Frau, die sich auf den Weg macht, der aber schließlich das Leben einfach zu viel wird, weil sie eben keine Familie hatte, auf die sie sich jemals verlassen konnte. Sie hat immer alles alleine gemacht. Dadurch wurde sie misstrauisch, launisch und konnte Menschen einfach fallen lassen, wenn sie sich mies behandelt fühlte. Und sie wusste genau um ihre Wirkung. Andere Schauspielerinnen durften nicht die gleiche blonde Haarfarbe wie sie haben, sie allein wollte und musste glänzen. Sie war berechnend, aber auch sehr liebenswert und hilfsbereit. Sie liebte Tiere und Kinder und war großzügig gegen Jedermann. Ihre Stimmung schlug oft ganz plötzlich um, was nichts Besonderes ist, denn Zwillinge haben ja bekanntlich zwei Gesichter. Nur waren MMs Stimmungsschwankungen gravierend.

Michelle Morgan beschreibt all das eindringlich und räumt auch mit vielen Gerüchten auf, für die es keine Beweise gibt. Sie sprach mit Menschen, die in den 1930er Jahren mit MM im Waisenhaus waren und gibt damit einen Einblick in die Persönlichkeit von MM. Diese Menschen beschreiben das Waisenhaus keinesfalls so schrecklich wie Marilyn. Vielleicht hat sie das getan, da sie wusste wie gut sich so eine Geschichte verkauft, vielleicht aber auch, weil sie es so schrecklich fand, da sie ja keine Waise war. Morgan sprach auch mit einem von MMs Jugendfreunden, den sie nach der Ehe mit James Dougherty kennen lernte und der ein paar schöne private Fotos von ihr beisteuerte (eines davon ist das Cover). Er erzählte von der Lebensfreude, die MM damals ausstrahlte von ihrer Zielstrebigkeit, es in Hollywood zu schaffen, von ihrer Sturheit und von ihrer Freude, trotz der vielen Anstrengungen und des wenigen Geldes.

Rundherum ist das eines der wenigen wirklich gelungenen Bücher über die Frau, die Marilyn Monroe wurde. Es zeigt endlich einmal den Menschen hinter der Legende.

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