Michelle Natascha Weber Meister der Masken

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Inhaltsangabe zu „Meister der Masken“ von Michelle Natascha Weber

*** Für kurze Zeit zum Einführungspreis von 99 Cent statt später 3,99 *** In ihren Adern fließt das ewige Leben. Doch auf ihrer Stirn verbirgt sich der Tod. Sein Blick fiel auf ihre Stirn und er erstarrte. Es war ein heller, glühender Flecken. Ein kleiner, vollkommener Kreis, der über ihren Brauen saß. Einhorntochter. Die Erlösung. So nah. Wer trägt die Schuld daran, dass von ihrer Schwester nicht mehr als eine leere Hülle geblieben ist? Wer hat das Horn der Einhorntochter geraubt und sie als lebendige Tote zurückgelassen? Es ist die Suche nach Antworten, die Sylveine nach Elorean treibt, in die Stadt des geheimnisvollen Meisters der Masken. Doch nur allzu schnell schwebt sie ebenfalls in Gefahr, denn auch in ihren Adern fließt Einhornblut, der Schlüssel zu Unsterblichkeit und ewiger Jugend. Als sie dem Adeligen Aerios begegnet, ahnt sie nicht, wie nah sie der Lösung gekommen ist. Denn Sylveine besitzt, was er am meisten begehrt - das mächtige Horn auf ihrer Stirn, die einzige Waffe, die das Leben des Unsterblichen zu beenden vermag. Aber Aerios ist nicht der Einzige, der ein Interesse an ihr hegt. Durch eine Intrige gelangt ihr Geheimnis in die Hände des Puppenspielers, eines finsteren Magiers, der in ihr das Mittel zur Erfüllung all seiner Wünsche gefunden hat. Denn so wie es Aerios nach dem Tod verlangt, dürstet es den Puppenspieler nach dem ewigen Leben. Ein erbitterter Kampf entbrennt und droht, Sylveine ebenso ins Verderben zu reißen, wie ihre Schwester. (Quelle:'E-Buch Text/26.05.2015')

Ich muss sagen, genau wie all ihre anderen Bücher über das Land der Feen - fesselnd geschrieben. Ich liebe die Bücher von dieser Autorin!

— CordyPlu
CordyPlu

Für mich der (bisher) schönste Teil <3

— Pingu1988
Pingu1988
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Wie immer toll geschrieben!

    Meister der Masken
    CordyPlu

    CordyPlu

    24. April 2017 um 20:37

    Spannende Geschichte, jedes Buch dass ich bisher von dieser Autorin gelesen habe ist klasse! Ich hoffe auf mehr!

  • Leserunde zu "Meister der Masken" von Michelle Natascha Weber

    Meister der Masken
    MichelleNW

    MichelleNW

    Liebe Leser, es ist wieder so weit - mein neuer Roman »Meister der Masken« ist frisch veröffentlicht und ich würde ihn gerne mit euch gemeinsam lesen.  Leser von »Der Fluch des Drachen« haben eine der Hauptfiguren schon kennengelernt, wenn auch in der Rolle des nicht sonderlich netten Schurken. ;-) Diesmal spielt also Aerios die Hauptrolle. Der Halbgott, der nicht sterben darf und einiges anstellt, um einen Weg zu finden, seinem Leben ein Ende zu setzen. Wieder ist es romantische Fantasy - und ihr müsst den Vorgänger nicht kennen, um an der Leserunde teilzunehmen, denn das Buch ist in sich abgeschlossen. Aber natürlich freue ich mich auch diesmal sehr, wenn sich bekannte Gesichter einfinden. Ich vergebe 10 eBook Exemplare im .mobi oder .ePub Format, die nach dem Ende der Bewerbungsfrist als Download über die Nachrichtenfunktion der Seite verschickt werden. Falls ihr schon vorher über das Buch gestolpert seid, könnt ihr natürlich gerne trotzdem teilnehmen. Voraussetzung ist auch diesmal der Spaß an dem Genre und die aktive Teilnahme an der Leserunde. Die Bewerbungsfrist endet am 03.06. und beginnen würde ich gerne am Samstag, dem 06.06. Auch hier wie immer die Bitte, euch nur zu bewerben, wenn ihr ganz sicher seid, auch wirklich Zeit zu haben und tatsächlich Lust habt, teilzunehmen. Und natürlich vergebe ich auch diesmal am Ende wieder Printexemplare an zwei aktive Teilnehmer. So, und zu guter Letzt kommt hier der Link zur Leseprobe zum reinschnuppern. Ich freu mich auf euch! Klappentext Sein Blick fiel auf ihre Stirn und er erstarrte. Es war ein heller, glühender Flecken. Ein kleiner, vollkommener Kreis, der über ihren Brauen saß.  Einhorntochter. Die Erlösung. So nah.  Wer trägt die Schuld daran, dass von ihrer Schwester nicht mehr als eine leere Hülle geblieben ist? Wer hat das Horn der Einhorntochter geraubt und sie als lebendige Tote zurückgelassen? Es ist die Suche nach Antworten, die Sylveine nach Elorean treibt, in die Stadt des geheimnisvollen Meisters der Masken. Doch nur allzu schnell schwebt sie ebenfalls in Gefahr, denn auch in ihren Adern fließt Einhornblut, der Schlüssel zu Unsterblichkeit und ewiger Jugend.  Als sie dem Adeligen Aerios begegnet, ahnt sie nicht, wie nah sie der Lösung gekommen ist. Denn Sylveine besitzt, was er am meisten begehrt - das mächtige Horn auf ihrer Stirn, die einzige Waffe, die das Leben des Unsterblichen zu beenden vermag. Aber Aerios ist nicht der Einzige, der ein Interesse an ihr hegt. Durch eine Intrige gelangt ihr Geheimnis in die Hände des Puppenspielers, eines finsteren Magiers, der in ihr das Mittel zur Erfüllung all seiner Wünsche gefunden hat. Denn so wie es Aerios nach dem Tod verlangt, dürstet es den Puppenspieler nach dem ewigen Leben.  Ein erbitterter Kampf entbrennt und droht, Sylveine ebenso ins Verderben zu reißen, wie ihre Schwester. 

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  • Der Zauber des Horns

    Meister der Masken
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    03. August 2015 um 17:01

    In Sylveines Adern fließt Einhornblut, welches Unsterblichkeit und ewige Jugend verheisst. Doch in ihren Adern brennt das Verlangen nach der Wahrheit. Wer hat das Horn ihrer Schwester geraubt und ließ sie nur als leblose Hülle zurück? Diese Frage treibt sie Elorean. Als sie dem Adligen Aerios begegnet, ahnt sie nicht, wie sehr ihr ihr Horn begehrt. Er ist ein Unsterblicher – und wünscht sich nichts sehnlicher als den eigenen Tod. Da ich schon den Vorgänger mit Freuden gelesen habe, brannte ich natürlich auch auf den Meister der Masken (man kann dieses Buch übrigens ohne Kenntnis des Vorgängers lesen – Wissenslücken habe ich jedenfalls kaum bemerkt). Also stürzte ich mich gleich in dieses Buch und fand schon auf den ersten Seiten einen tollen Zugang zur Geschichte rund um Sylveine und Aerios. Die Autorin legt mit ihrer bildhaften Sprache einen Baustein nach dem anderen, sodass es mir nicht schwer fiel, Sylveine und auch Aerios lieb zu gewinnen und mit ihnen zu fühlen, da beide ihr Päckchen zu tragen haben. Mehr soll aufgrund der Spannung noch nicht verraten werden. Auf jeden Fall fand ich die Protagonisten gut aufgebaut und ihre Entwicklung war klar nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere hatten ihre starken Momente. Am liebsten mochte ich Aerios Freund, der immer ein sarkastisches Wort auf den Lippen hatte und dadurch so manche all zu tragische Situation aufzulockern vermochte – über ihn musste ich des Öfteren herzlich lachen. Er hat mein Herz im Sturm erobert. Insgesamt fand ich die Geschichte vom Aufbau her recht gut und glaubwürdig erzählt. Mit Spannung und Dramatik geizte die Autorin keinesfalls. Negativ stößt mir als einziges so manches Mal ihre Sprache auf. Sie ist blumig, und die Autorin bemüht sich, alles plastisch und bildhaft zu beschreiben. Leider bröckelte mir persönlich dabei der Spannungsbogen etwas, was sehr schade ist. Hier wäre weniger so manches Mal mehr gewesen, vor allen Dingen da viele spannende Szenen mich auf ein großes Potential hoffen ließen. An manchen Stellen hätte ich mir auch eine Karte gewünscht. Viele tolle Orte fanden in dem Buch Erwähnung, und mich juckte es wirklich in den Fingern, herauszufinden, wo ich die einzelnen Plätze verorten kann. Aber das nur am Rande. Alles in allem ist Michelle Natascha Weber ein toller Roman gelungen, der es verstand, mich über weite Strecken zu begeistern. Aufgrund der angesprochenen Kritikpunkte muss ich jedoch leider einen Stern abziehen, womit ich bei soliden vier Sternen ankomme. Ich freue mich schon auf das nächste Werk aus ihrer Feder.

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  • Suche nach Unsterblichkeit

    Meister der Masken
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    22. July 2015 um 08:35

    Prinzessin Sylveine reist nach Elorean, um dort am Schattenhof ihre Schwester Elynah zu heilen. Doch sie muss feststellen, dass ihre Schwester nur noch eine lebendige Tote ist. Ihr wurde auf magische Weise das - versteckte - Einhorn aus der Stirn geraubt. So versucht sie herauszufinden, wer diese Schandtat begangen hat und ob es vielleicht einen Weg gibt, ihre Schwester zu heilen. Sie begegnet dabei dem Halbgott Aerios, der unschuldig scheint, und doch ein schlechtes Gewissen hat. Auch die Königin des Schattenhofes, Aureane, betreibt ein undurchsichtiges Spiel. Sie schleppt ein düsteres Geheimnis mit sich herum und scheint Aerios zu lieben. Schließlich trifft Sylveine auch noch den Puppenspieler und einem undurchsichtigen düsteren Grafen. Der eigentliche Herrscher des Schattenhofes, der Meister der Masken, hält sich stets im Hintergrund. Doch Sylveine schwebt in Gefahr Auch sie trägt ein Einhorn in ihrer Stirn, das begehrt wird, denn der Besitz kann Unsterblichkeit verleihen. Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Doch schließlich wurde ich doch von der Magie der Erzählung gefangen: „Einhörner waren geschaffen, um Frieden und Licht in die Welt zu bringen. Sie tragen die Macht, Tote wieder zum Leben zu erwecken in sich, und wo sie gingen verwandelte sich das Erdreich in blühendes, fruchtbares Land. Man erzählte sich, dass ein Krieger, der einer solchen Kreatur begegnete, niemals wieder würde töten können.“ Sylveine trägt Einhornblut in ihren Adern. Und Aerios ist erschöpft, ein Krieger auf der Suche nach Erlösung von seinem blutbefleckten Dasein. Doch dann erwacht die Liebe zu Sylveine in ihm.

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  • Stimmige romantische Fantasy

    Meister der Masken
    Jashrin

    Jashrin

    02. July 2015 um 12:44

    Sylveine reist in die Stadt Elorean, um dort am Schattenhof des Meisters der Masken herauszufinden, wer für das Schicksal ihrer Schwester Elynah verantwortlich ist. Ebenso wie bei Elynah fließt auch in Sylveines Adern das mächtige Einhornblut. Und bald schon sieht es so aus, als könnte dies auch für sie zum Verhängnis werden. Obwohl sie von klein auf gelernt hat zu verbergen, dass sie eine Einhorntochter ist, wird durch eine List das sorgfältig gehütete Geheimnis der falschen Person offenbart. Von nun an versucht der Puppenspieler sie in seine Gewalt zu bekommen, um Unsterblichkeit und ewige Jugend zu erlangen. Doch auch Aerios, den Sylveine am Schattenhof kennenlernt, hat ein Interesse an ihrem Horn… Natascha Weber hat es von ersten Seite an geschafft, dass mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Sylveine ist eine starke, kluge und selbstständige Frau und einfach eine sympathische Protagonistin. Durch ihren wunderbaren Schreibstil hat die Autorin es scheinbar mühelos geschafft, Elorean, dem Schattenhof und seinen Bewohnern Leben einzuhauchen. Die Figuren sind vielschichtig, neben Aerios und Sylveine ist besonders die Schattenkönigin ein sehr komplexer Charakter. Wenn die Geschichte auch eher ruhig beginnt, so ist sie doch spannend und gut durchdacht und die Action kommt letztlich auch nicht zu kurz. Dazu noch eine Prise Romantik sowie einige Intrigen und das Lesevergnügen ist nahezu perfekt. Besonders die Wortwechsel zwischen Aerios und Sylveine gefielen mir sehr. Für mich war „Meister der Masken“ der erste Roman von Natascha Weber, aber der nächste liegt schon bereit. Insgesamt ein schöner und stimmiger Fantasyroman mit einer tollen Protagonistin, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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  • Fey, Einhorn und Asmoria

    Meister der Masken
    anke3006

    anke3006

    30. June 2015 um 09:26

    Sylveine begibt sich an den Schattenhof um herauszufinden was mit ihrer Schwester geschehen ist. Sie begegnet Aerios, er ist geheimnisvoll und anziehend. Der Puppenspieler, ein Magier der finsteres im Schilde führt. Sylveine muss stark sein um alle Gefahren zu bewältigen und die Geheimnisse zu lösen. Michelle Natascha Weber hat ihre Leser mit diesem Roman wieder in die wundervolle Welt von Asmoria entführt. Eine magische und zauberhafte Welt mit Fey, Halbgott und Einhorn wird so wundervoll beschrieben, das man beim Lesen gerne komplett eintaucht. Michelle Weber beschreibt ihre Figuren sehr genau, jede Gefühlsregung, das der Leser denkt er muss eingreifen und zu der Figur sagen: "Warum tust Du das?" Ich bin wieder begeistert und freue mich auf neue magische Geschichten von Michelle Natscha Weber.

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  • Zurück in den Nebellanden =)

    Meister der Masken
    eclipse888

    eclipse888

    23. June 2015 um 18:10

    Wer trägt die Schuld daran, dass von ihrer Schwester nicht mehr als eine leere Hülle geblieben ist? Wer hat das Horn der Einhorntochter geraubt und sie als lebendige Tote zurückgelassen? Es ist die Suche nach Antworten, die Sylveine nach Elorean treibt, in die Stadt des geheimnisvollen Meisters der Masken. Doch nur allzu schnell schwebt sie ebenfalls in Gefahr, denn auch in ihren Adern fließt Einhornblut, der Schlüssel zu Unsterblichkeit und ewiger Jugend. Als sie dem Adeligen Aerios begegnet, ahnt sie nicht, wie nah sie der Lösung gekommen ist. Denn Sylveine besitzt, was er am meisten begehrt - das mächtige Horn auf ihrer Stirn, die einzige Waffe, die das Leben des Unsterblichen zu beenden vermag. Aber Aerios ist nicht der Einzige, der ein Interesse an ihr hegt. Durch eine Intrige gelangt ihr Geheimnis in die Hände des Puppenspielers, eines finsteren Magiers, der in ihr das Mittel zur Erfüllung all seiner Wünsche gefunden hat. Denn so wie es Aerios nach dem Tod verlangt, dürstet es den Puppenspieler nach dem ewigen Leben. Ein erbitterter Kampf entbrennt und droht, Sylveine ebenso ins Verderben zu reißen, wie ihre Schwester. Wenn nicht nach Feenblut, dann spätestens nach Der Fluch des Drachen bin ich ein riesiger Fan von Michelle Natascha Weber und ihren Geschichten. Deshalb waren meiner Erwartungen an Meister der Masken auch entsprechen hoch. Gerechtfertigt? Zum größten Teil, ja. Ich fange mit Aureanne an, dann ist mein Hauptkritikpunkt auch gleich abgehakt. Aureanne ist so eine Art böse Königin und ich konnte sie etwa 90 % der Zeit nicht ausstehen. Aber ich kann nicht einmal sagen, dass ich sie hasse, auch wenn ich das während des Lesen manchmal wirklich getan habe. Aureanne ist ein viel komplexerer Charakter, als dass sich das so einfach sagen lässt. Mögen tat ich sie trotzdem nicht, deshalb war ich auch nicht allzu begeistert davon, dass ein echt großer Teil der Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Und das, Ladies und Gentlemen, ist der Grund, wieso ich den Meister der Masken nicht so abgöttisch geliebt habe, wie die anderen zwei Geschichten in den Nebellanden. Aerios hat im Fluch des Drachen schon eine Nebenrolle inne gehabt und es schon da geschafft, meine Sympathie zu gewinnen. Ich mag Aerios, deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, ihn nochmal zu treffen. Er ist nicht der übliche Held. Strahlende Rüstung? Weit gefehlt. Aerios handelt lieber unerkannt im Schatten und erscheint mir dadurch trotz seiner großen Macht sehr bodenständig. Sylveine ist das, was man sich von einer Protagonistin immer erhofft. Stark und unabhängig. Mutig. Liebevoll. Hey, sie springt über ihren Schatten und geht an den Schattenhof, zu dem sie nie wollte, um das Rätsel um den Zustand ihrer Schwester zu lösen! Sylveine ist eine Prinzessin, die sich nicht wie eine Prinzessin benimmt. Sie zieht als Sängerin durchs Land und das hat ihr eine wilde, freie Ausstrahlung verschafft, der man sich nicht entziehen kann. Wenn sie nur hin und wieder den Schalter in ihrem Hirn umlegen würde, dann hätte ich nichts zu meckern. Sie trifft teilweise Entscheidungen, die sind SO blöd, dass man als Leser die Hände auf den Kopf schlägt und sich fragt, was sie sich dabei bloß gedacht hat (auch wenn man die Geschichte auch aus ihrer Sicht liest). Außerdem ist hat sie auf dem Weg zwischendurch leider wieder ein paar der Sympathiepunkte verloren, weil sie sich in der Mitte etwa in die eifersüchtige Freundin verwandelt hat. Diesen Teil von ihr mochte ich nicht so gerne, zum Glück kam er aber auch nicht allzu häufig zum Vorschein. Was wäre ein Weber-Buch ohne die vielschichtigen Figuren und die sich schön langsam entwickelnde Liebesgeschichte? Keine Ahnung, aber jedenfalls kein Weber-Buch in dem Sinne. Und davon lebt auch Meister der Masken. Dafür hat Michelle echt ein Talent und das beweist sie hier mal wieder. Über die Autorin: Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Romane und Kurzgeschichten aus dem Bereich Fantasy, die häufig starke Einflüsse aus dem Mantel & Degen Genre aufweisen. Fazit Auch wenn ich Meister der Masken nicht ganz so gut fand wie die anderen zwei Teile, gibt es immer noch etwas, wobei man sich sicher sein kann: Auf dem Buch steht der Name Michelle Natascha Weber drauf. Und dieser Name stand bisher noch immer für eine zauberhafte High Fantasy-Geschichte mit wundervollen Charakteren und genau dem richtigen Maß an... einfach allem.

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  • Einhorntochter. Die Erlösung. So nah.

    Meister der Masken
    Avirem

    Avirem

    Kurzbeschreibung Wer trägt die Schuld daran, dass von ihrer Schwester nicht mehr als eine leere Hülle geblieben ist? Wer hat das Horn der Einhorntochter geraubt und sie als lebendige Tote zurückgelassen? Es ist die Suche nach Antworten, die Sylveine nach Elorean treibt, in die Stadt des geheimnisvollen Meisters der Masken. Doch nur allzu schnell schwebt sie ebenfalls in Gefahr, denn auch in ihren Adern fließt Einhornblut, der Schlüssel zu Unsterblichkeit und ewiger Jugend. Als sie dem Adeligen Aerios begegnet, ahnt sie nicht, wie nah sie der Lösung gekommen ist. Denn Sylveine besitzt, was er am meisten begehrt - das mächtige Horn auf ihrer Stirn, die einzige Waffe, die das Leben des Unsterblichen zu beenden vermag. Aber Aerios ist nicht der Einzige, der ein Interesse an ihr hegt. Durch eine Intrige gelangt ihr Geheimnis in die Hände des Puppenspielers, eines finsteren Magiers, der in ihr das Mittel zur Erfüllung all seiner Wünsche gefunden hat. Denn so wie es Aerios nach dem Tod verlangt, dürstet es den Puppenspieler nach dem ewigen Leben. Ein erbitterter Kampf entbrennt und droht, Sylveine ebenso ins Verderben zu reißen, wie ihre Schwester. Sein Blick fiel auf ihre Stirn und er erstarrte. Es war ein heller, glühender Flecken. Ein kleiner, vollkommener Kreis, der über ihren Brauen saß. Einhorntochter. Die Erlösung. So nah. Meinung Sylveine ... Prinzessin. Geschichtenerzählerin. Zaubersängerin. Einhorn. Stark, reif und entschlossen aber auch schwach, verletzlich und unsicher. Aerios ... Ein König ohne Königreich. Ein Krieger der keine Schlachten schlägt. Ein Halbgott der sich nach dem Tod sehnt. Ein Schatten den keiner wirklich kennt. Aureanne ... Die Schattenkönigin. Was verbirgt sie? Woher kam sie? Wohin will sie? Was ist das Geheimnis ihrer Jugend und Schönheit? "Meister der Masken" von Michelle Natascha Weber ist ein romantischer High Fantasy Roman und als Taschenbuch oder ebook erhältlich. Die Autorin hat bereits Bücher veröffentlicht, für mich war dieses Buch das dritte Werk von ihr. Gerne habe ich zur neu erschienenen Schöpfung der Autorin gegriffen, um mich abermals verzaubern zu lassen. Unsterblichkeit. Fluch oder Segen? Erstrebenswert oder verwünschenswert? Ist es richtig den Tod herbeizusehen? Oder ist das Leben zu kostbar? Zweimal habe ich die fantastische Welt von Frau Weber bereits bereist. Dabei habe ich Fey, Drachen, Riesen, Zwerge und vieles mehr angetroffen. Dieses Mal habe ich gefallen an Einhörnern gefunden, einen Halbgott verstehen gelernt, die grausame Seite eines Puppenspielers erkundet und einiges über die Besonderheiten des Wandervolkes erfahren. Die liebevoll erdachten Charaktere haben Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen, machen Dummheiten und Fehler, lassen sich nicht sofort in eine Schublade stecken. Insgesamt ist es eine eher ruhige und langsam erzählte Geschichte, die zwischendurch Action und mehr Tempo bietet. Eine neugierig machende Grundspannung ist durchgehend vorhanden und es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Den Leser erwarten bunte Zauberbilder mit Musik, schwarze Magie, Geheimnisse der Gegenwart und der Vergangenheit, Schicksal sowie Vorhersehung und der Kampf dagegen, Emotionen, Dramatik und Romantik. Meiner Meinung nach führt die Autorin den roten Faden gekonnt durch die Geschichte, läßt den Leser durch Rückblenden Aufschluss gewinnen und mit Gedanken an die Zukunft zurück. Erzählt wird von verschiedenen Seiten. Großteils begleitet der Leser Sylveine, Aureanne und Aerios. Diese Sichtwechsel und die Einblicke dadurch haben mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder schnell gefangen genommen. Er ist leicht, klar, gut beschreibend aber nicht zu ausschweifend und wunderbar flüssig zu lesen. Die Sprache ist zum Genre passend und das Erzähltempo angenehm. Fazit: "Meister der Masken" von Michelle Natascha Weber hat mich vom Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen. Idee, Verlauf, Charaktere und Schreibstil haben mich gefesselt. Fantastisch unterhaltsame Lesestunden die ich genossen habe und die mich auch zum nächsten Buch der Autorin greifen lassen werden. Von mir gibts ***** Sterne. Zitat "Aber all das war nicht, was am stärksten an ihr hervorstach. Es waren nicht die leeren Augen, nicht das ausdruckslose, ausgezehrte Gesicht, das man früher für seine Schönheit gerühmt hatte. Es war die geschwärzte Stelle auf ihrer Stirn, die jeden Blick unweigerlich anzog. Der runde Stumpf, der dunkel mit der Helligkeit ihrer Haut kontrastierte. Er erinnerte stets an das, was man ihrer Schwester gestohlen hatte." (Seite 31)

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    • 10
    clary999

    clary999

    21. June 2015 um 19:56
  • Die Liebe überwindet alles

    Meister der Masken
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    18. June 2015 um 14:53

     Sylveine kommt nach Elorean an den Schattenhof um heraus zu finden  wer ihre Schwester in eine leere,seelenlose Hülle verwandelt hat und ihr das das Horn geraubt hat.Doch sie weiss auch das sie sich damit in dieselbe Gefahr begibt ,denn auch in ihr fließt Einhornblut. Am Schattenhof trifft sie auf den Adeligen Aerios ,die rechte Hand des Meisters der Masken. Ein  charismatischer Mann ,dessen Anziehungskraft  sich Sylveine kaum entziehen kann und auch er    sucht immer wieder ihre Nähe .Doch was sind seine Motive? und was verbirgt er   vor  Sylveine? Aureanne ,die Schattenkönigin, auch sie eine  starke Persönlichkeit  mit vielen Geheimnissen.Hin und her gewissen zwischen  ihrem Wunsch unsterbliche Schönheit zu erlangen  und die Liebe  von Aerios    zu behalten,doch wird es ihr gelingen ? Im Ringen um die  unsterbliche Macht ,dem Horn das  für Aerios   die Erlösung aus seiner Unsterblichkeit wäre und für Aureanne  und den mysteriösen Damian die Erfüllung ihrere unseligen Wünsche entwickelt sich zwischen Aerios und Sylveine  eine Liebe ,die so stark ist ,doch wird es den beiden gelingen  sich ihre Gefühle  zu gestehen und  alle  Hindernissen zum Trotz glücklich zu werden ? Der Autorin ist es wieder einmal gelungen einen zu verzaubern  indem sie uns  mitnimmt in eine Welt der Einhörner und Magie ,wo alles möglich ist. .Unsterblichkeit -etwas was man sich  oft wünscht ,doch wenn man es dann hat   merkt man schnell  das es  auch ein Fluch sein kann.Sie nimmt uns mit auf die Entwicklungsreise der  Hauptfiguren von Jäger und Gejadter zum Traumpaar schlechthin. Die Figuren und die Handlung  fesselt einen von Beginn an und wieder  versteht die Autorin es uns  mit zu nehmen in die Welt von  Elfen,Halbgöttern und   bösen Puppenspielern ,uns so zu bezaubern ,das man    manchmal am liebsten zu den  Protagonisten  rennen will um ihnen den Weg zu zeigen.

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  • Meister der Masken und Eihorntochter

    Meister der Masken
    NenyaLuanaNebula

    NenyaLuanaNebula

    15. June 2015 um 13:59

    Endlich wieder ein Roman von Michelle - das war mein erster Gedanke!Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Ein Buch voller Spannung, Intrigen und Action. Drei Protagonisten, und jeder darf uns aus seiner Sicht erzählen. Die drei Perspektiven bringen von Beginn an Abwechslung und Spannung in die Geschichte. Michelle hat einen wirklich einzigartigen Schreibstil, der einen sofort in seinen Bann zieht. Sie schreibt so bildlich, dass sie ihrem Roman Leben einhaucht und ihre Charaktere zum Leben erweckt. Beginnen wir mit Aerios, dem Meister der Masken. Er hat viele verschiedene Gesichter, ist u.a. als Halbgott (Sohn der Göttin des Schicksals), Graf von Faryad oder schlicht als Aerios von Ethynar bekannt.Bereits in ihrem Buch "Der Fluch des Drachen" tauchte Aerios als Nebenfigur auf. [Leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen, habe es aber noch vor!]Aerios ist der typische Mann auf den der Spruch "Harte Schale, weicher Kern" passt. Er ist der Herr der Masken und dieser Titel passt wahrhaftig zu ihm. Zum einen ist er ein Gott, der sich nach dem Tode sehnt, auf der anderen Seite ein Held, der das Gute in sich verborgen hält. Aerios ist ein König ohne Königreich und doch folgt ihm sein Volk. Verborgen hinter der Schattenkönigin regiert er Ethynar. Ein wandelnder Schatten, den niemand wirklich kennt, außer vielleicht sein treuster Freund Lucian. Sylveine ist eine von dreien Prinzessinnen, die auf der Suche nach dem jenigen ist, der ihrer Schwester Elynah das Horn geraubt hat. Doch hat Sylveine den Titel Prinzessin längst abgelegt und dem Hofe den Rücken gekehrt. Tief in ihrem inneren verbirgt sie ihre wahre Gestalt, denn sie ist eine Eihorntochter, durch den Schein wirkt sie auf andere wie eine Fey. Sie ist ein starker, sympathischer Charakter, der einerseits mutig und stolz, andererseits verletzlich und ängstlich ist. Doch scheint es, als sei sie die einzige Person im Palast, die den Meister der Masken umstimmen kann. Wodurch er seinem Schicksal folgen kann. Und dann wäre da noch Aureanne, die Schattenkönigin.Keine wirkliche Königin, sondern eine Hexe, die sich hinter dem Schein versteckt. Regiert von dem Meister der Masken, regiert sie das Volk von Ethynar. Doch wer ist sie wirklich? Was verbirgt sich hinter ihrer wahren Gestalt. Auch in "Meister der Masken" durften wir einige Charaktere kennen lernen. Einige wachsen einem ans Herz, anderen wünscht man den Tod. So wie Damiras - dem Puppenspieler. In ihm hat Aerios einen wahrhaftigen Gegenspieler und Gegner gefunden. Die Handlung blieb stets spannend und actionreich.Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, schnell habe ich mich in Ethynar zurecht gefunden. Seite für Seite habe ich verschlungen. Im Laufe der Geschichte trifft man auf die verschiedensten Charaktere. Lernt deren Vergangenheit, Ängste und Probleme kennen. Man fiebert mit ihnen und möchte, dass sich die Geschichte zum Guten wendet. Der Schluss war wieder sehr gelungen. Ich habe so mitgefiebert und war des öfteren kurz davor in die Handlung eingreifen zu wollen. [Ja unmöglich, aber ich wollte xD]Das Ende war so spannend, ich habe meine ganzen Emotionen hinein gesteckt und mitgefiebert. Immerhin wünschte ich mir, dass das Gute siegt und das Böse vergeht. Meine ganze Rezension auf:http://nenyas-book-wunderland.blogspot.de/2015/06/rezension-meister-der-masken.html

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    • 2
  • Von Feen, Halbgöttern und der magischen Kraft des Einhorns

    Meister der Masken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Sylveine wäre in unserer Welt eine Frau Anfang 30, die schon einiges mitgemacht hat. In ihrer Welt ist sie unsterblich, die Mutter eine Fee, der Vater ein Einhorn mit all der schier unbegrenzten Magie, die diesen Wesen innewohnt. Ihr Einhorn verbirgt Sylveine zu ihrem eigenen Schutz, dürstet es doch finstere Gestalten nach dem Blut eines jeden ihrer Rasse. Ihr Blut heilt. Ihr Blut macht unsterblich. Ihr Horn: die tödlichste Waffe, die es gibt. Viele Jahre ist die Nichte der Königin alleine durch die Welt gezogen, als einfache Sängerin, begabt mit einer Stimme, die jeden, der sie hört bezaubert. Sie ist auf der Flucht vor ihrer Tante, die sie benutzen wollte, sie trauert immer noch um eine verlorene Liebe. Als ihre Schwester Eli als lebende Tote und ihres Einhornes beraubt in der Stadt Elorean aufgefunden wird, macht sich Sylveine auf, die Gründe dafür zu erkunden und ein Mittel zu finden, ihre Schwester zu heilen. In Elorean trifft sie auf den undurchsichtigen Aerios, der vorgibt die rechte Hand des Stadtherrn zu sein. Sylveine sucht seine Nähe, um mehr über Eli herauszufinden. Schnell zieht sie mehr zu ihm hin als nur ihre Suche. Langsam aber sicher kommt Sylveine dem Geheimnis von Elis Krankheit auf die Spur – und gerät in tödliche Gefahr. Die Protagonisten werden ergänzt um liebevoll ausgeführte Charaktere. Ein Faun, der die Prinzessinnen beschützt. Ein Halbelfe, der Aerios ein treuer Freund ist und ihm als einziger auch mal kräftig die Meinung sagt. Und vor allem Aureanne, die Schattenkönigin, eine femme fatale, in der Güte und Gier um die Vorherrschaft ringen. Das Buch ist am Anfang ruhig im Tempo und bleibt doch spannend, gewinnt später an Action und Tempo. Zwei Drittel des Buches war ich rundum begeistert, vor allem von Sylveine, die als starke Frau, die geradezu mit einem Singen ihrer Seele in sich selbst ruhend, gezeichnet war. Dann brach die Heldin regelrecht in sich zusammen und handelte eher kopflos als „damsel in distress“, was für mich nicht nachvollziehbar war. Viel Licht und etwas Schatten. Im Durchschnitt für mich 4 Sterne.

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    • 3
  • eine selbstbestimmte Prinzessin trifft auf depressivem Halbgott

    Meister der Masken
    annlu

    annlu

    Seine Züge waren auf eine finstere Weise gut aussehend, aber es waren seine Augen, die ihren Blick fesselten. Stählernes Blau. Sie waren durchdringend und kalt. Sylveine spürte, wie ihr ein Schauer über den Rücken lief. Er besaß eine Aura, die all ihre Sinne in Aufruhr versetzte. Gefahr. Sylveine ist eine Auserwählte, der Spross eines Einhorns. Ihr magisches Blut verleiht Unsterblichkeit, während ihr Horn diese wieder nehmen kann. Die Stadt Elorean, einst leuchtend unter dem Einfluss der Fey, ist zu einer düsteren Farce ihrer selbst verkommen. Dennoch sucht Sylveine gerade diesen Ort auf um hinter den Angriff auf ihre Schwester zu kommen. Gemeinsam mit dem Faun Tinotheus, der über sie wachen soll, will sie herausfinden, wer Elynah ihr Horn entfernt hat und sie damit zu einer leblosen Hülle gemacht hat. Schon bei ihrem ersten Besuch des Schattenhofes begegnet sie dem Höfling Aerios, der rechten Hand des Meisters der Masken, der über die Stadt herrscht. Aerios ist besessen von dem Gedanken, dem Fluch der Unsterblichkeit zu entkommen. Bei seinen Versuchen hat er sich der Sterblichkeit genähert, doch die Erlösung durch den Tod ist ihm verwehrt. Sylveine scheint seine letzte Hoffnung zu sein. Doch nicht nur er ist an Sylveine interessiert – Aureanne - die Schattenkönigin - und der Puppenspieler, ihr einstiger dunkler Herr, wollen an Sylveines Blut gelangen. Die Handlung bringt alle Charaktere in den Mittelpunkt der Erzählung, sodass die Geschichte von Beginn an verständlicher ist, als wenn der Leser nur über die Sichtweise und das Wissen Sylveines verfügen würde. Vergangene Ereignisse und Beziehungen zwischen den Charakteren werden recht schnell herausgearbeitet. Mich persönlich konnte die Schattenkönigin Aureanne überzeugen, deren Charakter sehr vielschichtig aufgebaut wurde. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist ausgereift, allerdings nicht zu kompliziert, so dass der Leser seine Konzentration nicht nur ihrem Verständnis widmen muss. Die Erzählung selbst ist sehr ausführlich und oftmals detailreich, sodass ich sie nicht locker leicht dahin lesen konnte. Daher habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden. Doch dann haben sich die Charaktere von einer anderen Seite gezeigt und die Handlungen sind schneller vorangegangen. Von dem Zeitpunkt an, hat mich die Erzählung gefesselt. Die Geschichte ist eine romantische Fantasiegeschichte mit einer typischen Dosis an bösen Gegenspielern, Missverständnissen zwischen den Liebenden und Gefahren, denen sie sich stellen müssen. Dennoch kam es mir nie wie aufgewärmte Kost vor. Die ersten Kapitel zogen sich in die Länge. Doch steigerte sich die Spannung und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

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    • 2
  • Der Meister der Masken

    Meister der Masken
    Sit-Hathor

    Sit-Hathor

    31. May 2015 um 12:21

    Der Meister der Masken "Aerios starrte auf das Bild, das sich ihm darbot. Elorean, seine Stadt. Die Stadt des Meisters der Masken. Und doch...niemals wirklich die seine, denn ihr wahrer Herr hatte sie aufgegeben und sie ihm kampflos überlassen. Er war niemand, der Geschenke akzeptierte. Seit Langem bevorzugte er es, im Kampf zu erringen, was er begehrte." Auf Einladung der Schattenkönigin Aureanne begibt sich die Zaubersängerin Sylveine von Sariyal an den winterlichen Hof der Stadt Elorean- ins gefährliche Reich des Halbgottes Aerios. Sylveine ist auf der Suche nach einem Heilmittel für ihre Schwester, die seit einem Attentat ohne Bewusstsein und dem Tode nahe ist. Wie ihre Schwester vor ihr erregt auch Sylveine mit ihrem magischen Gesang und ihrer Gabe die Aufmerksamkeit von Aerios, dem Meister der Masken. Seine in Ungnade gefallene Geliebte Aureanne hingegen versucht verzweifelt Aerios zurückzugewinnen und geht ein verhängnisvolles Bündnis mit dem schwarzen Magier Damiras ein, der Sylveine ihre Magie und Seele rauben will, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Drei Charaktere – drei Perspektiven: Aerios von Ethynar, Graf von Faryad, Meister der Masken...der Halbgott hat viele Namen und Gestalten und taucht bereits als Nebenfigur in "Der Fluch des Drachen" auf. Dort agiert Aerios als Gegenspieler bzw. nur bedingt vertrauenswürdiger Verbündeter von Rhydan und Neah. Es war schön zu erleben, wie der arrogante und verführerische Schurke mit den 1000 Masken hier nach und nach alle Masken fallen lässt und den Blick auf seine wahren Motive und seine innere Zerrissenheit offenbart. Der unsterbliche König und Krieger befindet sich seit dem Untergang seines Reiches in einem Jahrhunderte währenden Kampf mit seiner göttlichen Mutter, der Schicksalsweberin und sucht einen Weg zu sterben – bis Sylveine seinen Entschluss zum Wanken bringt. In dem schwarzen Magier Damiras – dem Puppenspieler - findet er hier allerdings einen wirklich bösartigen Gegenspieler. Sylveine, Fey-Prinzessin und Schwester der Königin Gwynna von Sariyal, hat sich seit langem vom Herrscherhaus ihrer eigenen Familie abgewandt. Sie legt keinen Wert auf Luxus und höfisches Ambiente und hat ihr Leben der Musik geweiht. Als Bardin und gefeierte Zaubersängerin zieht sie seit Jahren durch Asmoria. Erst der Anschlag auf ihre jüngere Schwester Elynah bringt sie dazu, sich auf ihren Adelstitel zu besinnen und das höfische Leben wieder aufzunehmen. Sylveine ist jedoch nicht nur eine langlebige Fey, sondern auch eine Tochter des Herrn der Wälder. Sie trägt das magische Erbe des Einhornblutes in sich trägt, das ihr Unsterblichkeit und ewige Jugend schenkt – eine Gabe, die ihr viele neiden. Aureanne hat es dank ihrer Intelligenz und ihres Ehrgeizes vom einfachen Mädchen des Wandervolkes zur Schattenkönigin am Hof von Elorean geschafft. Hinter ihrer schönen und perfekten Fassade verbirgt sie jedoch viele Verletzungen, Intrigen und dunkle Geheimnisse, die sie nicht alle mit ihrem Herrscher und Liebhaber Aerios teilt. Wenn es die Lage erfordert agiert sie skrupellos und setzt auch ihre magischen Talente ein. Als Aerios sich von ihr abwendet, versucht sie verzweifelt seine Gunst wiederzuerlangen. Schon mit der Einführung der Charaktere baut sich der Spannungsbogen sehr schnell auf und die Geschichte hält den Leser dann bis zur letzten Seite in ihrem Bann. Die Erzählstränge der drei sehr unterschiedlichen Protagonisten sind virtuos gewebt und werden im Laufe der Handlung gekonnt miteinander verflochten. Am Ende kommt es zum spannenden Show down und unerwarteten Entwicklungen. Das Ende ist diesmal gleichzeitig der Aufbruch in ein neues Abenteuer und schreit geradezu nach einer direkten Fortsetzung. Die Welt von Asmoria Wie "Feenblut" und "Der Fluch des Drachen" ist auch dieser Roman in der Welt von Asmoria angesiedelt. Schauplatz ist die winterliche Stadt Elorean mit ihrem bunten Bevölkerungsgemisch, den verwunschenen und zerfallenen Fey-Palästen sowie dem Schattenhof mit seinen magischen Glasgärten und Irrwegen. Neben Menschen, Fey, Riesen, Satyrn und anderen Wesen wirken diesmal sogar die Götter mit und mischen sich unter die Sterblichen. Wer die Vorgängerromane kennt, wird hier liebgewonnene Charaktere bzw. neue Informationen zu diesen wiederfinden. Allerdings kann man den Roman auch ohne Probleme für sich allein bzw. als erstes Buch lesen. Aber Vorsicht: Die Bücher von Michelle Natascha Weber machen süchtig, wer einen Roman liest, der wird normalerweise auch die anderen verschlingen. Neben einer toll geschriebenen spannenden Geschichte glänzt das Buch durch seine wunderschöne Sprache und einen sehr eleganten Stil. Überhaupt ist "Meister der Masken" wieder ein Buch aus einem Guss – vom Cover über das Layout bis zu den Sprachbildern und der Farbstimmung passt alles zusammen. Das friedliche Bild von Sylveine und dem Einhorn auf dem Cover bildet allerdings nur einen Aspekt der Geschichte ab, denn mit Aerios, Sylveine und Aureanne treffen hier sehr gegensätzliche, auch düstere Charaktere in einer rasanten Handlung zusammen. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz, daneben gibt es aber viel Abenteuer, Magie und auch unheimliche Momente. Im Mittelpunkt steht Aerios fast schon philosophische Suche nach dem Sinn des (ewigen) Lebens und die zeitlose Erkenntnis, dass letztlich nur die Liebe dem Leben Sinn verleiht. Fazit: Spannung, Abenteuer, Dramatik und Romantik in einer magischen Welt. Wie bei "Der Fluch des Drachen", "Feenblut" und "Lukrezia" habe ich auch dieses Buch von Michelle Natascha Weber in einem Zug durchgelesen und konnte es nicht aus der Hand legen. Vielen Dank an die Autorin für Ihren wunderschönen Erzählstil! Unbedingt Lesen!

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