Michelle Painchaud

 4.4 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Michelle Painchaud

Michelle Painchaud wurde in Seattle geboren, wuchs aber auf Hawaii auf, wo sie sich heimlich zu Partys auf den Zuckerrohrfeldern schlich. Der kleine Teil ihres Gehirns, der nicht von Geschichten über beeindruckende Teenager heimgesucht wird, ist für Katzen und Animes reserviert. Sie lebt in San Diego, Kalifornien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michelle Painchaud

Cover des Buches Nichts davon ist wahr (ISBN:9783423718349)

Nichts davon ist wahr

 (18)
Erschienen am 23.08.2019
Cover des Buches Pretending to Be Erica (ISBN:9781101618103)

Pretending to Be Erica

 (1)
Erschienen am 21.07.2015

Neue Rezensionen zu Michelle Painchaud

Neu

Rezension zu "Nichts davon ist wahr" von Michelle Painchaud

Gänsehaut
Seelensplittervor 2 Monaten

Meine Meinung zum Jugendthriller:


Nichts davon ist wahr


Inhalt in meinen Worten:


Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Violet, eigentlich stimmt das nicht, denn an dem Ort an dem ich mich jetzt befinde, muss ich Erica heißen. Denn vor 13 Jahren ist diese verschwunden und ich wurde mein Leben lang darauf gedrillt, das ich sie bin. Warum? Nun das versuche ich euch in meiner Geschichte zu erzählen.


Ich bin bei Sal groß geworden, der mir zeigte wie ich eine Rolle spielen kann, und sei sie noch so makaber. Das ich jedoch in diesem speziellen Fall eingesetzt werde, das muss euch meine Geschichte zeigen? Seid ihr dazu bereit, aber Achtung, es kann sein, das ich erkennt, das manches Schicksal mehr als grausam ist.




Wie ich die Geschichte empfand:


Wow! Wow! Wow! Diese Geschichte hat mich geplättet, entführt und nicht mehr los gelassen, was wohl daran liegt das ich mich in das Mädchen, das zwei Mädchen zeitgleich spielen muss, extrem gut hinein versetzen konnte, dank dem sprachlichen Aufbau und durch die Geschichte die sie erlebt.


Eine Art Oliver Twist doch viel makaber und viel grausamer.




Thema:


Neben dem was Violet erlebt und durchzieht geht es um ein Kind das verschwunden ist, und das unter ziemlich harten Bedingungen. Was macht das mit einer Familie, mit einem Menschen, wenn das eigene Kind verschwindet, wenn man nicht weiß wo es ist und wenn zwei falsche Mädchen auftauchen, die behaupten Erica zu sein und man dahinter kommt das dies einfach nicht die Wahrheit ist? Was ist, wenn dann ein drittes Mädchen auftaucht, das genau das gleiche Spiel durchzieht, nur viel makaberer und realistischer als bisher? Nun das möchte ich mir persönlich nicht ausmalen, weil es abgrundtief böse ist. Doch in dieser Geschichte wird es wirklich gut aufgefangen und ich sehe, das aus Täter Opfer und aus Opfer Täter schneller werden kann, als man Atmet.


Wie dann Violet sich entscheidet und wie das Buch endet, machte mich traurig und hoffnungsvoll zugleich und ich hoffe irgendwie auf eine Buchverfilmung, denn Potenzial ist vorhanden dafür.




Spannung:


Ich werde in diese Geschichte förmlich hinein gesaugt und nicht mehr los gelassen, und genau das ist auch das genialste an dieser Geschichte, das ich so mitfühlen und auch mit erleben darf.




Charaktere:


Ich habe mit einer Klasse zu tun, mit einem Papa in der Psychiatrie – kein  Wunder, denn was dieser Mann erleben musste ich grausam, einer Mutter die sich an jeden Strohhalm klammern möchte und sei es das ein falsches Mädchen als Tochter herhalten darf und vielen vielen weiteren vielschichtigen und tiefen Charakteren. Doch vor allem habe ich mit Erica und Violet zu tun. Die in dieser Geschichte einen Wandel danieder legt, das ich teilweise nur Atemlos da sitze und sofort weiter lesen möchte, deswegen finde ich gerade auch das was sie am Ende macht so genial, wenn auch irgendwie traurig. Sie ist deutlich gewachsen, hat erkannt was Wahrheit und Lüge ist, wie man damit umgehen kann und sollte vor allem wenn man dabei sein eigenes Gesicht verlieren könnte, ich weiß nicht, ob ich den Mut hätte den sie an den Tag legte.




Zitat aus dem Buch:


Auf Seite 211 fand ich folgendes Zitat, das mir sehr gut gefallen hat.


„Es ist doch so, man weiß nie wirklich, wer man ist oder wozu man fähig ist, bis man die richtigen Menschen trifft. Solche, die diese Dinge in einem hervorbringen. Manche setzen sich vielleicht mit den Ellenbogen durch, aber letztlich reagieren wir alle auf andere Menschen. Wir wissen es bloß nicht, ehe wir dem richtigen Katalysator begegnen. Das ist dann Chemie und der ganze Mist.“



Empfehlung:


Ich mag euch dieses Buch empfehlen. Gerade weil es vielschichtig ist, auch wenn es das auf den ersten Blick nicht verraten möchte. Zudem ist es eine spannende Lektüre und zeigt auf, wie man sich selbst ändern und verändern kann, gerade auch in den Gedanken, wie man aus alten Mustern ausbrechen kann, selbst wenn es vielleicht alles kostet, vielleicht sogar, sich selbst aufzugeben.


Deswegen klare Empfehlung.




Bewertung:


Mir hat diese Geschichte irre gut gefallen, sie nahm mich mit, lies mich erst am Ende los, selbst das nicht einmal richtig, weil das Gelesene in mir weiter nachgearbeitet hat und genau deswegen gibt es fünf Sterne.

Kommentieren0
0
Teilen
B

Rezension zu "Nichts davon ist wahr" von Michelle Painchaud

spannender Jugendthriller
buch_ueber_kopfvor 2 Monaten

Inhalt:

Es ist der
perfekte Betrug, bis sich ihr Gewissen meldet... 

Mit vier
Jahren wurde Erica Silverman entführt. Jetzt, 13 Jahre später, ist sie wieder
da. So scheint es zumindest …

Denn das
Mädchen, das auftaucht, heißt eigentlich Violet. Sie wurde ihr ganzes Leben
darauf vorbereitet, Erica zu sein: Violets Vater ist ein hochprofessioneller
Betrüger, der vor nichts zurückschreckt, um diesen Identitätsschwindel
durchzuziehen.

Doch je
länger Violet sich als Erica ausgibt, desto schwerer fällt es ihr, dieses
skrupellose Spiel weiterzuspielen.

 

Meinung:

Das Cover
finde ich richtig ansprechend und von den Farben recht herbstlich. Zusammen mit
dem Klappentext macht es mich neugierig auf die Handlung.

Der Roman
ist in der Ich-Perspektive aus Sicht der Protagonistin Erica/Violet
geschrieben, wobei der Schreibstil sehr flüssig und gut zu lesen ist. Man
steigt mitten in die Handlung ein und wird durch Rückblicke mit der
Vergangenheit vertraut gemacht. Ich war sofort in der Handlung gefangen und die
Spannung lies mich immer weiterlesen.

Man schwankt
zwischen Loyalität der Mutter, der man ein Kukuskind untergeschoben hat und
wünscht andererseits aber auch Erica eine Familie die sie liebt. Ja wäre da
nicht dieser Betrug. Genau so fühlt sich wohl auch Violet. Die Autorin hat
dieses Dilemma packend in Szene gesetzt und man merkt der Protagonistin ihre
innere Zerrissenheit absolut an. Die Emotionen werden jedenfalls fabelhaft dem
Leser nahegebracht. 

Doch wenn
man meint es ginge nur hierum, weit gefehlt. Natürlich muss es ei einem
Thriller auch noch jede Menge kriminelle Energie geben. Warum sonst sollte Violet
die Rolle der Erica wohl spielen. Aber hier will ich nicht zuviel verraten. Der
Roman hat einen für mich sehr befriedigenden guten Schluss gefunden.

 

Fazit:

Hier ist der
Autorin Michelle Painchaud ein wunderbarer Thriller gelungen. Emotional und
raffiniert aufgestellt, nimmt einen dieser Thriller sofort gefangen. Spannung
vom ersten Moment an ist hier garantiert.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Nichts davon ist wahr" von Michelle Painchaud

Ein Mädchen mit einer großen Lüge
-Leonie_vor 3 Monaten

Vergebt mir. Ich spiele ein Mädchen, das vor dreizehn Jahren verschwunden ist. Ein reiches Mädchen. Ein totes Mädchen.

Das Buch handelt von Violet die ihr ganzes Leben vorbereitet wurde, Erica Silverman die mit vier Jahren verschwand, zu ersetzen, um ein berühmtes Gemälde zu stehlen. Violets Vater ist ein hochprofessioneller Trickbetrüger, der vor nichts zurückschreckt, um diesen Identitätsschwindel durchzuziehen. 

Das Buch ist so faszinieren und spannend, dass man es am liebsten nicht aus den Händen legen möchte und es schmerzte als es zu ende war. Es ist ein Buch das auch über die schlechten Dinge dieser Welt zu denken gibt. Es ist eine großartige Geschichte.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 52 Bibliotheken

auf 29 Wunschlisten

Worüber schreibt Michelle Painchaud?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks