Michelle Richmond Ein einziger Blick

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Inhaltsangabe zu „Ein einziger Blick“ von Michelle Richmond

Während eines Spaziergangs am Strand verschwindet die sechsjährige Emma spurlos. Nur einen einzigen Augenblick lang hat Abby nicht auf sie geachtet – nun ist ihr Traum von einem glücklichen Leben mit Emma und deren Vater Jake zerstört. Wochenlang wird das Mädchen gesucht, dann nimmt die Polizei das Schlimmste an. Nur Abby glaubt unerschütterlich daran, dass Emma noch lebt. Dank dieser Hoffnung überwindet sie das drückende Gefühl der Schuld und die lähmende Angst des Verlusts. Sie macht sich auf die Suche, und allmählich kommt die Wahrheit über Emmas Verschwinden ans Licht.

Meiner Meinung nach leider etwas langatmig...

— Avalee

Zuerst hat mich das Cover vom Lesen abgehalten - so giftige Farben. Aber es stand absolut zu unrecht 1 Jahr im Regal. 5 Sterne - eine richtig geistreiche Unterhaltung!

— sunlight
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  • Ein wirklich wunderschönes Buch!!

    Ein einziger Blick

    KristinDick

    29. December 2014 um 21:58

    Ich finde die Geschichte von Abby und der sechsjährigen Emma wirklich herzzerreißend. Emma verschwindet eines Tages am Strand. Alle glauben Emma wird nicht mehr gefunden, nur Abby glaubt nicht an den Tod von Emma. Abby geht auf die Suche nach Emma. Sie versucht ihren eigenen Spuren nachzugehen und landet in Costa Rica, und da geschieht das unfassbare: Emma lebt...

  • Spurlos Verschwunden

    Ein einziger Blick

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 14:30

    Nur wenige Sekunden hat Abby nicht aufgepasst. Nur einen einzigen Blick auf unwichtige Dinge verschwendet und plötzlich ist die sechsjährige Emma weg. Die Tochter ihres Verlobten spurlos verschwunden. Panisch sucht Abby ihr kleines Mädchen, und auch die Polizei findet keinerlei brauchbare Hinweise, wo das Mädchen sein könnte. Die Theorie, Emma könnte einfach den Strand verlassen, ins Meer gegangen und ertrunken sein, scheint für alle Beteiligten immer plausibler. Doch Abby wähnt das Mädchen am Leben und gibt die Suche nicht auf.  Dieser Roman, in Abbys Ich-Perspektive verfasst, begleitet die verzweifelte Frau auf ihrer Suche nach Emma. Doch es wird nicht nur die Suche nach dem Mädchen beschrieben, es kommt auch immer wieder das Thema Erinnerung auf den Tisch. Welche Methoden gibt es, sich besser erinnern zu können? Denn das eine lässt Abby keinen Tag los: Was hat sie übersehen? An welches kleine, womöglich ausschlaggebende Detail kann sie sich nicht erinnern?  Die Autorin beschreibt Abbys Tage, Wochen und Monate nach dem Verschwinden des Mädchens sehr genau und detailverliebt. Manchmal vielleicht zu genau, aber das tut der Spannung, die den Leser an dieses Buch fesselt keinen Abbruch. Unbedingt wollte ich erfahren, ob das Mysterium um Emmas Verschwinden aufgelöst werden kann.  Wer bei diesem Buch eine actionreiche Rettungsaktion erwartet, wird enttäuscht. Es geht hier in erster Linie um die Verzweiflung und Hilflosigkeit nach so einem Ereignis. Und Abbys Entscheidung, einfach nicht aufzugeben.  Fazit: Ein spannendes Buch über ein heikles Thema und einer schier aussichtslose Suche, die den Leser die Verzweiflung der Hauptperson regelrecht spüren lässt. 

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  • Rezension zu "Ein einziger Blick" von Michelle Richmond

    Ein einziger Blick

    Miri1985

    04. December 2012 um 20:31

    Ich habe das Buch abgebrochen, weil ich es so langweilig fand

  • Frage zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor

    DieBuchkolumnistin

    Endlich erscheint "Der Professor" von John Katzenbach. Mein Problem, den habe ich vor Gier dann wieder in 2-3 Tagen durch und brauche Nachschub. Deswegen meine Buchfrage: Welcher Thriller oder Krimi aus dem Jahr 2010 hat euch beim Lesen vor Spannung die Gänsehaut über die Arme getrieben? Diese Buchfrage ist Teil einer LovelyBooks-Aktion: http://blog.lovelybooks.de/2010/10/21/exklusive-testleserunde-john-katzenbach-der-professor/

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  • Rezension zu "Ein einziger Blick" von Michelle Richmond

    Ein einziger Blick

    anushka

    22. May 2010 um 11:41

    Nichts wird je mehr so sein wie vorher Abby geht am Ocean Beach von San Francisco mit Emma, der 6jährigen Tochter ihres Verlobten, spazieren. Sie lässt sich kurz ablenken und plötzlich ist Emma verschwunden. Stunden und Tage vergehen, doch sie bleibt verschwunden. Abby kann es nicht glauben und gibt sich selbst die Schuld. Genauso wie ihr Verlobter. Immer wieder kehrt sie in Gedanken zum Ocean Beach zurück um weitere Hinweise aufzudecken. Sie durchstreift die Stadt immer und immer wieder, verteilt Flugblätter und spricht Fremde an. Panik steigt in ihr auf, wenn sie daran denkt, wie schnell sich das potentielle Suchgebiet vergrößert. Richmond hat mit "Ein einziger Blick" eine eindringliche Geschichte geschrieben. Über Trauer, Abschied, Schuld und Liebe. Die Beziehung zwischen Abby und Jake bröckelt, nachdem Abby Jakes Tochter verloren hat. Doch Abby bleibt hartnäckig und glaubt nicht an Emmas Tod. Irgendwann wird die Suche ihr gesamter Lebensinhalt und sie glaubt fest daran, dass sie Emma nur finden muss, um die Beziehung zu Jake wieder in Ordnung zu bringen. Doch ziemlich schnell taucht Jakes Ex-Frau nach Jahren der Abwesenheit wieder auf und versucht, ihre eigene Beziehung zu ihm aufzufrischen. Und während alle sich einem Neuanfang widmen und Abby zunehmend für verrückt erklären, sucht diese weiterhin hartnäckig nach der 6jährigen. Und kann endlich das Geheimnis um deren Verschwinden aufklären. Dieses Buch ist unglaublich traurig, aber gleichzeitig lässt der Leser nicht zu, dass diese Traurigkeit ihn übermannt, sondern bleibt genauso hartnäckig wie Abby. Dadurch, dass das Buch aus der Ich-Perspektive Abbys erzählt, glaubt auch der Leser, dass man nur lange genug suchen muss und fühlt sich durch die anderen Charaktere genauso ungerecht behandelt. Richmond macht die Verzweiflung deutlich, wenn ein Kind überall sein könnte und es nicht einen einzigen Anhaltspunkt gibt, wo man die Suche überhaupt beginnen soll. Plötzlich ist die Welt riesengroß und die Möglichkeiten sind überwältigend. Man versteht, warum die Suche der einzige Lebensinhalt wird. Wer bei diesem Buch auf einen Thriller hofft, wird sehr enttäuscht sein. Denn auf lange Strecken gibt es wenig Spannung im engeren Sinn. In diesem Buch geht es um die kleinen Veränderungen in Beziehungen und Persönlichkeiten, das Auseinanderdriften von Menschen, die sich einmal zusammengehörig fühlten. Man kann das Zerplatzen von Träumen geradezu fühlen. Man bekommt aber auch Herzrasen zusammen mit den Charakteren, wenn es neue Entwicklungen gibt. Doch spürt man auch, wie viel Zeit zwischen diesen vergeht. Und die schließliche Aufklärung ergibt sich letztlich als logischer Schluss und hält nicht allzuviele Überraschungen oder abstruse Wendungen bereit. Und trotzdem konnte ich das Buch kaum beiseite legen, denn Abbys Besessenheit ist fesselnd und man möchte unbedingt wissen, ob sie belohnt und ob alles wieder gut wird. Doch wie immer im Leben wird man hier mit der knallharten Realität konfrontiert: nichts wird je mehr so sein wie vorher, egal wie die Geschichte ausgeht.

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  • Rezension zu "Ein einziger Blick" von Michelle Richmond

    Ein einziger Blick

    Sunni

    04. September 2009 um 15:44

    Irgendwie bin ich etwas unetnschlossen was ich von diesem Buch halten soll. Die Geschichte, die dahinter steckt ist sehr interessant und spannend. Abby verliert beim Spaziergang am Strand die 6jährige Tochter Emma ihres Verlobten. Fortan besteht ihr Leben nur noch aus der Suche nach Emma... Die Umsetzung der Geschichte hat mir gar nicht gefallen. Das Ganze war so unstrukturiert. Sie ist aus der Sicht der Fotografin Abby geschrieben. Im einen Kapitel wird von dem Zeitpunkt erzählt, wo Emma verschwindet, im nächsten von einem Tag, den Abby mit der Suche verbringt und dann wieder von der Vergangenheit: mal von Abbys Kindheit, dann wieder die Zeit, als sie Emma kennengelernt hat... Teilweise hat die Zeit auch im Kapitel gewechselt: im einen Absatz ist noch eine Erinnerung beschrieben, im nächsten dann auf einam die Gegenwart. Teilweise enthält das Buch Kapitel, die man komplett streichen könnte. Wenn ich etwas über das Gedächtnis oder die Fotografie wissen möchte, kaufe ich mir ein Fachbuch. Von diesen Kapiteln abgesehen, war das Buch aber flüssig zu lesen, wofür es wieder einen Pluspunkt gibt.

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  • Rezension zu "Ein einziger Blick" von Michelle Richmond

    Ein einziger Blick

    Miss_Lizzie

    09. June 2009 um 11:03

    Die Fotografin Abby ist glücklich mit ihrem Verlobten Jake und dessen sechsjähriger Tochter Emma. Doch dann verschwindet Emma bei einem Strandausflug, als Abby sie ganz kurz aus den Augen verliert. Sofort wird die Polizei eingeschaltet, doch es gibt keine Spur. Abby will nicht glauben, dass die wasserscheue Emma ertrunken ist und gibt die Suche nicht auf. Währeddessen gibt ihr Verlobter ihr die Schuld. Noch dazu kommt Emmas leibliche Mutter nach jahrelanger Abwesenheit zurück und verstärkt die Schuldgefühle. Während der nächsten Monate lässt Abby nichts unversucht, um Emma vielleicht doch noch zu finden ... . Romane um verschwundene Kinder gibt es viele und es ist nicht leicht, dabei nicht in Klischees zu verfallen. Dieses Buch zeichnet sich dadurch aus, dass Abby die Geschichte mal aus einer etwas unverbrauchteren Perspektive zeigt: Sie ist nicht die leibliche Mutter und zugleich ist sie die "Schuldige", die sich selbst unter Druck setzt, dass sie das Kind finden muss. In aller Ausführlichkeit zeigt die Geschichte, wie sehr ein vermisstes Kind die Beziehung belastet, welche Verzweiflung die Eltern durchleben, wie sich Hoffnung und Trauer immer wieder abwechseln. Besonders interessant sind Abbys wechselnde Stimmungen. Hilflos muss sie zusehen, wie ihr Leben zerbricht und ihre Umwelt sich im Gegensatz zu ihr langsam wieder dem Alltag zuwendet. Sogar Jake akzeptiert allmählich, dass Emma offenbar ertrunken ist und Abby hat nur noch wenige Menschen, die sie unterstützen. Ihre Verzweiflung ist nie übertrieben und immer gut nachvollziehbar geschildert. Besonderer Clou ist das Ende, das kein fröhliches Happy End bereithält, aber auch nicht wirklich schlecht ausgeht. . Kleine Schwächen liegen in der Vorhersehbarkeit. Der Leser ahnt früh, was mit Emma geschehen ist, es gibt eigentlich keine überraschende Wendung in dieser Hinsicht. . Insgesamt ein nicht kitschiges Buch über ein verschwundenes Mädchen mit einer interessanten Perspektive.

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  • Rezension zu "Ein einziger Blick" von Michelle Richmond

    Ein einziger Blick

    Juliane84

    08. June 2009 um 17:45

    Vielseitig, mitreißend, bewegend und das ganz ohne Klischees.

  • Rezension zu "Ein einziger Blick" von Michelle Richmond

    Ein einziger Blick

    vroni71

    10. July 2008 um 19:48

    Ein Buch über Hoffnung und Schuld, und das mann nie den Glauben verliert. Ein sehr ergreifender Roman.

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