Michelle Rowen Ein Anfang mit Biss: Roman

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Inhaltsangabe zu „Ein Anfang mit Biss: Roman“ von Michelle Rowen

Suchtverdächtig! Was für eine Nacht! Erst wird Sarah Dearly in den Hals gebissen. Dann belästigen sie ein paar Typen mit Holzpflöcken. Und schließlich wird sie von einem umwerfend aussehenden Fremden gerettet, der behauptet, ein Vampir zu sein – und das ist erst der Anfang … (Quelle:'E-Buch Text/27.07.2009')
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  • Ich soll ein Vampir sein? Wohl kaum!

    Ein Anfang mit Biss: Roman
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. December 2014 um 17:50

    ¨Ich soll ein Vampir sein? Wohl kaum!¨ dachte Sarah nach einem abenteurlichen Sturz in den Don-River. Gelesen habe ich die E-Book-Version (eISBN 978-3-641-02726-1) aus dem Randomhouse-Verlag in der Erstauflage von Januar 2009. Die Autorin Michelle Rowen, geboren in Toronto, Kanada, schreibt Fantasy-Romanzen für Jung und Alt. Ihr Roman ¨Ein Anfang mit Biss¨Teil Eins der Immortality-Bites-Trilogie, ein Buch mit 27 Kapiteln und 292 Seiten, ist ein Werk, dass zum Schmunzeln einlädt.  Sarah Dearly, in den Zwanzigern, chronisch Single und plötzlich arbeitslos, muss hilflos zusehen, wie sich ihr sogfältig geordnetes Leben völlig ihrer Kontrolle entzieht und sich binnen einer Woche von Grund auf verändert. Michelle Rowen schreibt in der Ich-Perspektive aus Sicht der Protagonistin Sarah Dearly, wodurch man sich als Leser/in gut mit Sarah identifizieren kann. Aber auch der Bezug zu den anderen Figuren kommt nicht zu kurz. Die Autorinbedient sich eines amüsanten Sprachstils, welcher nicht zuletzt durch immer wieder eingeschobene Gedankenfetzen der Protagonistin unterstützt wird.  Die von der Autorin konstruierten Figuren sind zumeist authentisch, obgleich manchmal der Eindruck entsteht, der Protagonistin würde in den unpassendsten Augenblicken eine übergroße Portion Dummheit eingehaucht. Der größte Teil meiner Kritik gilt jedoch dem Korrekturleser der deutschen Fassung. Dieser ist ja in erster Linie dafür verantortlich, den Text auf Rechtschreibfehler und grammatikalische Unreinheiten zu untersuchen. Aber auch auf inhaltliche Probleme sollte der Korrekturleser ein Auge haben. Neben diversen Rechtschreibfehlern und fehlender bzw. falscher Interpunktion ist dem Beta-Leser ein dicker grammatikalischer Fehler durchgegangen. Auf Seite 288 heißt es: ¨Ich Augenblick trug ich den roten.¨ Von dem Rechtschreibfehler ganz zu Schweigen. Aber auch ein inhaltlicher Fehler ist dem Beta-Leser verborgen geblieben. Auf Seite 77 steht geschrieben: ¨Der Laden öffnete um neun, um neun Uhr abends, wohlgemerkt.¨ Etwas weiter auf Seite 88 heißt es zu dem selben ¨Laden¨: ¨Die Band betrat um halb acht die Bühne [...]¨.  Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Mit SIcherheit ist es nicht ¨das literarische Meisterwerk¨, das man unbedingt gelesen haben muss, aber - wenn man über die Schönheitsfehler hinweglesen kann - ist es wirklich lesenswert. Obgleich mich an der ein oder anderen Stelle der Versuch, dass offensichtlich Kommende durch die plötzliche ¨Dummheit¨ von Sarah Dearly mit Spannung zu übertünchen, schon ein bisschen genervt hat.

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