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Oryx-Publishers

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Wir sind ein Verlag aus Namibia (im Südwesten Afrikas), der deutschsprachige Unterhaltungsromane herausbringt. Das klingt sicherlich etwas ungewöhnlich, aber in Namibia sprechen viele Menschen Deutsch. Und es gibt auch Autorinnen in Namibia, die auf Deutsch schreiben. Eine dieser Autorinnen möchten wir Euch hier vorstellen: Michelle van Hoop mit ihrem Liebesroman »Namibische Nächte«. Wie man schon aus dem Titel entnehmen kann, spielt der Roman in Namibia. Wer sich also für Liebe und für Afrika interessiert, wird hier bestimmt nicht enttäuscht.

Wir würden uns über viele Rezensionen zu dem Buch freuen. Hier für die Leserunde stellen wir 25 Bücher zur Verfügung und hoffen, Euch gefällt, was Ihr lest. :)

Klappentext:

Vor Jahren waren Vanessa und Kian ein Liebespaar – in Deutschland. Doch Kian kehrt nach einem furchtbaren Streit mit Vanessa in sein Heimatland Namibia zurück, ohne eine Spur zu hinterlassen. Obwohl Vanessa lange unter der Trennung leidet, baut sie sich erfolgreich ein Grafikdesignstudio auf. Sie hat auch hin und wieder Beziehungen, doch immer noch gehört ihre Liebe allein Kian – dem großen, blonden, braungebrannten Mann aus Namibia. Längst hat sie die Hoffnung aufgegeben, ihn je wiederzusehen.

Doch dann entschließt sie sich spontan, nach Namibia zu reisen. Wo sie Kian tatsächlich wiedertrifft, allerdings als verheirateten Mann mit Frau und Kindern.

Vanessa versucht gegen ihre Gefühle die Tatsachen zu akzeptieren, wie sie sind, doch namibische Nächte unter dem klaren, sternenübersäten Himmel Afrikas haben ihre ganz eigene Magie ...

Besucht unsere Internetseite: http://oryx-publishers.com/

Besucht die Webseite der Autorin: www.michellevanhoop.com

Ihr möchtet mal reinschnuppern? Hier ist eine Leseprobe.

Autor: Michelle van Hoop
Buch: Namibische Nächte

unclethom

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@Oryx-Publishers

Interessante Story... ich werde die Runde mal beobachten...

Edit: Ich denke ich wechsle mal aus der Beobachterrolle in die Bewerberrolle. Das Buch scheint sehr interessant zu sein. Ich wäre gerne dabei....

romantic devil

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Klingt interessant. Würde gerne mitlesen.

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MichellevanHoop

vor 4 Jahren

Kapitel 1-6

IraWira schreibt:
Nun, zumindest Buchina hat ja Originalberichte gelesen, keine Geschichtsbücher.

Ja, das stimmt. Und es stimmt sicherlich auch, was in den Berichten steht. Ich weiß jetzt nicht, welche sie meint, aber es hat alles immer zwei Seiten. Einerseits haben sich die Deutschen hier während der südafrikanischen Besatzungszeit sehr gegen die Rassentrennung gewehrt, und in Namibia wurden viele der von Südafrika aufgezwungenen Gesetze eher lasch gehandhabt oder auch gern mal umgangen, auf der anderen Seite gab es auch Leute, die die Rassentrennung sehr begrüßt haben und es heute noch begrüßen würden, wenn es sie immer noch gäbe.
Die südafrikanische Besatzungszeit war ja viel, viel länger als die paar deutschen Jahre, und natürlich hat Südafrika hier auch seine Spuren hinterlassen. Schließlich ist Namibia erst seit 1990 von Südafrika unabhängig.
Namibia ist kein Paradies. Das habe ich glaube ich auch nie behauptet. :) Viele Dinge hier treiben selbst mich, die ich das von Kind an gewöhnt bin, zur Weißglut. Im zweiten Teil wird einiges davon vorkommen. Für den ersten Teil fand ich das allerdings etwas unpassend, denn da ich ja meistens aus Vanessas Perspektive beschrieben habe und sie nur 14 Tage im Land war, konnte bei ihr nicht viel mehr als Begeisterung stattfinden, wie das bei vielen Urlaubern so ist, wenn sie das erste Mal herkommen. Da wird man mit den Problemen des Landes wenig konfrontiert, man sieht nur die Schönheit, die Tiere, die Exotik.
Im zweiten Teil dann, wenn Vanessa in Namibia ist, wird sie mehr von dem kennenlernen, was den Alltag hier manchmal auch etwas enervierend macht. Vorsichtig ausgedrückt. :)
Einige meinten ja, ich hätte ein Werbeplakat für Namibia geschrieben, ich habe es allerdings von Anfang an so gesehen, dass ich das Land so zeige, wie Vanessa es erst einmal wahrnimmt.
Ich hatte auch überlegt, ob ich eine Farmerin hier zur Hauptdarstellerin mache, jemand, der hier geboren und aufgewachsen ist und alles aus namibischer Sicht beschreibt. Das wäre aber glaube ich etwas zu viel für viele Leser in Deutschland gewesen, wie ich bei der Diskussion hier gemerkt habe. Schon meine - wie ich dachte: harmlosen und wenigen - Beschreibungen sind ganz anders bei den Lesern angekommen, als ich das erwartet hatte. Was für uns selbstverständlich ist, ist in Deutschland eben nicht selbstverständlich. Genauso wie umgekehrt.
Deshalb war es wohl wirklich gut, dass ich die Entscheidung für Vanessa als Hauptperson getroffen habe, die Namibia neu entdeckt und nicht schon alles kennt.
Nun, da ich den zweiten Teil schreibe, wird Vanessa viel mehr aus der Vergangenheit erfahren, auch die Probleme der Gegenwart erleben und sich an vieles gewöhnen müssen, das ihr im Urlaub gar nicht aufgefallen ist. Sie wird die rosarote Brille abnehmen müssen.
Ich sehe allerdings jetzt schon, dass der zweite Teil da auch nicht alles abdecken kann, da müsste es dann noch einen dritten Teil geben, der dann richtig ins Detail geht. Ob das aber noch jemand lesen will ...

Tinkers

vor 4 Jahren

Gesamteindruck und Rezensionen

http://www.lovelybooks.de/autor/Michelle-van-Hoop/Namibische-N%C3%A4chte-1056022301-w/rezension/1072526004/

Sorry, ich hatte lange keine Schreiblust ;) Ich hab lieber gelesen... Aber nun ist sie da. Danke für die Leserunde. Ich bin gespannt auf mehr namibische Literatur!!!

IraWira

vor 4 Jahren

Kapitel 1-6

MichellevanHoop schreibt:
Ja, das stimmt. Und es stimmt sicherlich auch, was in den Berichten steht. Ich weiß jetzt nicht, welche sie meint, aber es hat alles immer zwei Seiten.

So wie sie es schrieb, bezog sie sich ja auf die Originalberichte der Deutschen damals.

MichellevanHoop

vor 4 Jahren

Ja, es gibt eine ganze Menge in der Richtung. Viele "Schutztruppler" beispielsweise haben über ihre Erfahrungen berichtet, und das ist zum Teil sehr unterschiedlich, wie sie die Dinge gesehen haben.
Ich wehre mich einfach immer dagegen, dass die Deutschen und alles Deutsche oft als böse bezeichnet werden und schlechtgemacht werden.

Gerade die Deutschen selbst verstehe ich oft nicht, wie sie so schlecht über Deutschland und Deutsche reden können. Es ist doch ihr Heimatland und ihre Sprache. Ich war ganz überrascht, dass hier einige Deutschland doch sehr verteidigt haben. Das ist man gar nicht gewöhnt. Aber ich finde es gut, wenn man zu seiner Heimat steht. Das tun wir ja auch.

IraWira

vor 4 Jahren

@MichellevanHoop

Meine Generation (geb 68) ist von der Schuld des 3. Reichs geprägt. Wir haben in der Schule in Geschichte nahezu ausschließlich das 3. Reich behandelt und uns wurde nachhaltig eingetrichtert, dass wir Deutschen uns dafür schämen müssen. Jeder, der sagte, dass er Deutschland gut findet oder dergleichen, wurde scheel angeguckt. Davon sind wir auch heute noch geprägt, auch wenn wir realistisch betrachtet, selber nichts dafür können, was damals alles passiert ist. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passieren kann.

MichellevanHoop

vor 4 Jahren

@IraWira

Bei uns wissen die Leute sehr wenig über den Krieg in Europa und alles, was damals war. Hier sind die Themen eher Apartheid usw.
Natürlich sollte man immer menschlich handeln und weder Apartheid noch die Sachen, die Ihr damals in der Schule gelernt habt, vergessen. Aber wie kann man sich für etwas schämen, an dem man gar nicht beteiligt war? Man sollte sich nur für die Dinge schämen (sofern es so schlimm ist, dass man sich dafür schämen muss), die man selbst falschgemacht hat.
Auch wenn man sich nicht schämt, kann man doch aus der Geschichte lernen und sagen: So etwas darf nie wieder passieren.

Ich glaube, hier waren einige jüngere Leute, die wohl ein anderes Deutschlandbild haben. Auch wenn das etwas übers Ziel hinausgeschossen ist, finde ich es gut, wenn man seine Heimat verteidigt. Auch wenn ich gar nichts gegen Deutschland gesagt habe außer dass es dort nicht so heiß und sonnig ist wie in Afrika. :) Dafür kann weder Deutschland noch Afrika etwas, das ist einfach das Klima.

Wir hier in Namibia haben glaube ich eine ganz gesunde Einstellung: Wir denken nicht, dass wir besser sind als andere, aber wir denken auch nicht, dass wir schlechter sind als andere. Wir lassen jeden so sein, wie er ist.

IraWira

vor 4 Jahren

@MichellevanHoop

Ich wollte damit auch nur auf dein Unverständnis antworten: Wir Deutschen meiner Generation sind einfach das Produkt unserer Erziehung und das war nun einmal lange Jahre die Erziehung eines Landes, das einen Krieg verloren hat, in dem viele Menschen auf unmenschliche Art ums Leben gekommen sind.

Ich weiß, dass ich damals nicht dabei war, ich weiß, wie mein Bekannten- und Freundeskreis aussieht und was für eine Einstellung ich vertrete, trotzdem kommt in Diskussionen natürlich auch immer das durch, was man uns lange Jahre eingeprägt hat.

Als wir namibischen Besuch hatten, fiel mir sehr positiv auf, wie sich die Sichtweise von Generation zu Generation gewandelt hat. Die Großmutter der Mädchen, die bei uns waren, vertrat, als ich sie traf, Ansichten, die mit meinem Denken absolut nicht vereinbar waren und nach dem, was sie und auch andere so erzählten, war das damals schon die vorherrschende Meinung. Umso schöner finde ich es jetzt, wenn ich von der jungen Generation im Alter meiner Töchter ein ganz anderes Bild vermittelt bekomme.

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